Das Ende des Philosophen ist eine bestimmte Art der inneren Festigkeit.
Ein Philosoph, der seinen Frieden gefunden hat, verdient den Namen nicht mehr.
Er taugt allenfalls noch als ein Untoter.
Die Weisheit nämlich, wie schon einer sagte, ist ein Weib und liebt immer nur einen Kriegsmann.
Deshalb – ich pfitzelte gerade mit Leserin Lisa mal wieder darumherum – will ich auch zumindest bisher ganz sicher nicht “erleuchtet” sein.
Nicht nur das Passivische daran stört; es ist das Endgültige, das jenem Zustande aus meiner Sicht innewohnt.
Leserin Lisa allerdings sieht das offensichtlich ganz anders; soweit ich ihre Ausführungen verstanden zu haben meine, leuchtet es sich im Erleuchtetsein eben doch immer noch mehr.
Das wäre ja, so paradox es klingt, schon eine interessante Sache. Das schaute ich mir dann doch einmal an.
Ich traue der Sache aber nicht; noch finde ich mein relativ unterbelichtetes Leben spannend; manches, was ich mir wünschte, mag darinnen fehlen; es birgt aber täglich Neues.
Indes: So wie Lisa das zu meinen scheint (wofern ich es doch halbwegs begriffen haben sollte), nämlich, dass man von erleuchtet zu immer noch erleuchteter hinanschreiten könne, ließe ich’s mir womöglich schon gefallen.
Paradox ist ja nicht unbedingt verkehrt. Das weiß ich als leidenschaftlicher Dauerparadoxer schon lange.
Trotzdem bin ich abgeschwiffen. (weiterlesen…)









