Mit ‘Ende’ getaggte Artikel

Weltnetzboykott

Freitag, 17. Februar 2012

Es mag die Zeit herangekommen sein, da das Weltnetz mindestens teilweise zu boykottieren ist.

Sicherlich nicht von Daimler oder Sony: aber von all jenen, die wirklich etwas zu sagen haben.

Ich weiß, diese Botschaft klingt zunächst alswie diejenige eines Traumtänzers. Na und.

Zeit ist’s, dass nicht mehr Algorithmen unsere Kultur bestimmen. Sondern wieder die Schaffenden. (weiterlesen…)

Aphorismen 126

Donnerstag, 27. Mai 2010

Da man keinen Anfang findet, sucht man lieber das Ende.

Schwere Wahl

Donnerstag, 06. August 2009

Der Steini von der SPD ist ein persönlich bescheidener, besonnener Mann, der sich in der Welt auskennt; aber jetzt verstehe ich ihn wirklich nicht mehr.

Wieso verspricht der Mann nur 4 – in Worten v i e r – Millionen Arbeitsplätze und sonst fast nichts? Hat man den mit dem Klammerbeutel gepudert?

Warum garantiert er keine Steuersenkungen von 50% für alle quer durch die Beete und schuldenfreie öffentliche Haushalte bis Weihnachten sowie einen Hartz-IV-Regelsatz von zweitausend Euro für Ledige plus fünfzehnhundert für jedes Kind? – Er muss es doch eh nicht mehr lange bezahlen!

Wer wählt denn heute noch eine heruntergekommene ehemalige Volkspartei, die bloß Arbeitsplätze verspricht?

Der sollte sich mal ein Beispiel an der FDP nehmen. Die senkt die Steuern auf null und die Schulden und die Arbeitslosigkeit damit automatisch auch. Das ist ein Wahlkampfkonzept!

Die Grünen haben auch gute Ideen: Sie gehen alle nach Afghanistan zur Aufbauhilfe und bezahlen das One-Way-Ticket aus der eigenen Tasche. Raten Sie mal, wen ich wählen werde. (weiterlesen…)

Helfen kann schaden

Dienstag, 23. Juni 2009

Nachtrag zu meinen vorigen beiden Artikeln “Noch drei Gefallene” und “Ein General schafft sich Freunde”.

Um 19 Uhr hörte ich in den Nachrichten, die drei heute gefallenen Bundeswehrsoldaten seien offenkundig nicht von den angreifenden Aufständischen getötet worden sondern aufgrund eines missglückten Ausweichmanövers ums Leben gekommen.

Das hörte sich gerade so an, als wären sie einem tragischen Verkehrsunfall zum Opfer gefallen. Ekelhaft.

Ich will aber noch einen anderen Gesichtspunkt ins Spiel bringen.

Vorher hörte ich einen privaten Kommentar, in dem mein Gesprächspartner meinte, möglicherweise solle ich doch froh sein, dass der Generalinspekteur sich so benimmt, ihn also nicht noch warnen; dass es kontraproduktiv sein könne, der Bundeswehr indirekt vielleicht gar aufzuhelfen, dass sie beruhigt gen Afghanistan führe und der Politik in ihrer diesbezüglichen Strategie noch dazu.

Ich habe die Kritik ernstgenommen und werde in Zukunft genauer darüber nachdenken, ob ich diesem Wahnsinn am Hindukusch durch unbedachte Äußerungen nicht gar noch wider Willen Nachhilfe geben könnte, Leute wie Herrn Schneiderhan nicht lieber einfach laufen lassen sollte, vielleicht gar befeuern, damit sie so viel Unfug erzählen, dass die deutsche Kriegsbeteiligung dadurch ihrem Ende zügig nähergebracht wird.