Mit ‘eigentümlich frei’ getaggte Artikel

Libertäre: Ring frei!

Sonntag, 09. September 2012

Anschließend an meinen kurzen Beitrag des Titels “Europa als Produkt der Enteignung” brachte Leser Thomas die libertäre Lösung ins Spiel, mit speziellem Verweis auf die Partei der Vernunft.

Der libertäre US-Politiker Ron Paul und dessen Agenda, sicherlich vielen ein Begriff, war hier schon verschiedentlich Thema (die Suchfunktion oben rechts führt zu den Artikeln).

Die prominenteste deutschsprachige Netzseite, auf der regelmäßig libertäre Positionen vertreten werden, dürfte “eigentümlich frei” sein, betrieben von dem quirligen Verleger Lichtschlag. (Der nicht nur betreibt und verlegt, sondern auch selbst eine spitze Feder zu führen weiß.)

Wer nun, Anhänger der PDV oder auch nicht, meint, die libertären Ansätze gut verstanden zu haben und konzis darlegen zu können, am besten mit Bezug zur aktuellen politischen Entwicklung und konkreten ersten aus seiner Sicht zu unternehmenden Schritten, dem böte ich hier qua Gastbeitrag dafür gerne eine Plattform.

Es sollte sich dabei um einen eigens geschriebenen Beitrag handeln: Will heißen, dass er hier erstveröffentlicht wird, wobei selbstverständlich alle Nachveröffentlichungsrechte beim Autor verbleiben.

Ich selbst kann zu diesem spannenden Thema leider nicht hinreichend qualifiziert schreiben, da ich mich mit der “Österreichischen Schule” (von Hayek, van Mises usw.) bislang nicht wirklich eingehend beschäftigt habe.

Ich werde aber sicherlich engagiert mitdiskutieren.

Der Beitrag sollte, wenn jemand Lust dazu hat, sich hier entsprechend zu engagieren, natürlich keine reine Werbeveranstaltung für die PDV sein, wobei Verweise auf einzelne Programmpunkte, Videos etc. selbstverständlich möglich sind: er sollte vielmehr vom Grundsätzlichen her erklärend zum Konkreten hin aufbauen.

Ich lasse mich aber auch gerne überraschen.

Wer also ein gutes Gedicht oder Gleichnis oder eine zackige Satire auf Lager hat, welche Textsorte zur Sache auch immer, möchte seinen Text einreichen.

Los, Ihr Libertären! (weiterlesen…)

eigentümlich frei: “Strichjungen in deutschen Redaktionsstuben”

Samstag, 03. September 2011

Bemerkenswert deutlich hat sich Frank W. Haubold auf “eigentümlich frei” zum Libyenkrieg zu Wort gemeldet.

‘NATO und Islamisten in Libyen: Beim Töten Seite an Seite

Über die moralische Verwahrlosung deutscher Medien

Unerträglich und für mich bis vor kurzem unvorstellbar sind der Zynismus und die Unverfrorenheit, mit der einige NATO-Staaten aus einem mittels Propagandabehauptungen (Bomben gegen friedliche Demonstranten) ergaunerten UN-Mandat für eine Flugverbotszone ein Mandat für einen uneingeschränkten Krieg gegen ein souveränes Land machen. Und die Medien stehen nicht etwa dagegen auf oder üben auch nur verhaltene Kritik, sondern kämpfen in der ersten Reihe in der Propagandafront mit!’

So hebt Haubold an, um später auf den Punkt fortzusetzen: (weiterlesen…)

Eigentumgeheuerlich frei!

Sonntag, 27. Dezember 2009

Folgendes “Zitat des Tages” gewahrte ich soeben zum mindestens zweiten Male auf der libertären Netzseite von “eigentümlich frei” (ef-magazin.de):

“Zensur” ist ein Begriff, der nur auf die Regierung anwendbar ist. Keine Privathandlung ist Zensur. Kein Privatmensch kann einen anderen knebeln oder eine Publikation unterdrücken – nur die Regierung kann das. Die Meinungsfreiheit privater Individuen beeinhaltet das Recht, nicht zuzustimmen, nicht zuzuhören und nicht seine eigenen Gegner zu finanzieren.

Ayn Rand

Was für ein ausgemachter, phantastischer Unfug!

Wenn Pippi Langstrumpf nicht der stärkste Mann der Welt ist, sondern gar der stärkste Mädchen, sich die Welt macht, als wie es ihr gefällt, dann ist das durchaus spaßig, nicht nur für Kinder: Dummerweise ist aber anzunehmen, dass dies Zitat hier ernst genommen werden will. (weiterlesen…)

Ein Geldmessdiener lichtschlägert

Samstag, 24. Oktober 2009

“Vor Neid zerfressen wird man Sozialist, von Hass blind Nazi – und aus Selbstvertrauen und Nächstenliebe Kapitalist.”

Also lautet heute das Zitat des Tages auf der Netzseite von “eigentümlich frei” (ef-magazin.de), Urheber ist deren Inhaber André F. Lichtschlag.

Nun will ich die ersten zwei Behauptungen mal liegen lassen, die dritte indes aufgreifen.

Merkwürdig: Viele mit gesundem Selbstvertrauen werden Frisör, Musiker, Ingenieur, Sportlehrer, Schauspieler, Zimmermann, Arzt usw. und keineswegs Kapitalist.

Noch merkwürdiger, selbst wenn Herr Lichtschlag jeden, der arbeitet, automatisch und in völliger Verdrehung des Begriffes als Kapitalist versteht, ist die Gegründetheit desselben in der Nächstenliebe: Das lässt sich dann wirklich nur noch so verstehen, dass jeder, der hemmungslos aus der Produktivkraft anderer zusammenrafft, was er kriegen kann, dazu aus seiner Nächstenliebe heraus angestiftet sei, da die maximale Gier des Einzelnen auch allen anderen am Schlusse am meisten Wohlfahrt bringe.

Wat’n Märchen.

“eigentümlich frei”

Freitag, 09. Oktober 2009

Nachdem ich kürzlich eine “linke” Zeitung (siehe “Der Freitag”) als nicht uninteressant erwähnt habe, soll auch die “Rechte” nicht zu kurz kommen.

Der Titel der Monatsschrift lautet wie die Überschrift hier, und man betreibt unter “ef-magazin.de” eine gut gemachte Netzseite.

Diese ist grundgeprägt vom sogenannten “Libertarismus”, also marktgläubig, allerdings nicht im Sinne der Spekulation und der großen Abzocker unter der Ägide der Fed, Goldman Sachs et. al.

Ansonsten werden sozial und kulturell konservative Positionen vertreten, auch deutsches Selbstbewusstsein wird durchaus hochgehalten.

Sprachlich wie inhaltlich bewegen sich die diversen Kolumnisten auf hohem Niveau, und dies keineswegs holzig-verknöchert, sondern mit viel Humor und mitunter durchaus derb-deutlichen Ansagen.

Die regen Leserkommentare sind ebenfalls oft sehr interessant und anspruchsvoll: da lohnt es sich mal reinzuschauen.