“Wie die Religion der Freiheit bedarf, so bedarf auch die Freiheit der Religion”: also sprach der Papst zu den Deutschen.
Das ist dummfrech.
Selbst wenn man, auf den ersten Teil des Satzes bezogen, so großzügig ist, diesen als Plädoyer für die Religionsfreiheit im Sinne der freien Ausübung zu verstehen, davon absieht, dass jede Religion eine Form zumindest der psychischen Unfreiheit bedingt (ich weiß, das hätte ich jetzt mal wieder nicht sagen sollen: ist nur meine bescheidene Meinung), also lediglich die günstige Auslegung bemüht, ist der zweite Teil: dummfrech.
Seit wann bedarf die Freiheit ausgerechnet einer Religion, oder der Religion als solcher?
Und, wenn ja, welcher?
Egal welcher?
Egal, wie freiheitlich die Religion ist? (weiterlesen…)









