Mit ‘Der Speichel’ getaggte Artikel

Konstantin hamburgt ins Alte Watt

Samstag, 29. Juni 2013

‘Nein, am Kaufmännischen wirst du die Hamburger nicht so leicht packen’, sagte sich Konstantin, indem er das zweite Fischbrötchen verdrückt und sein Flens geleert hatte, wobei sein Blick auf ein hässliches Hochhaus fiel, auf dem in großen roten Lettern stund: DER SPEICHEL.

‘Oh’, dachte er bei sich, ‘nun bist du also unversehens visavis vom Speichel gelandet, und das, indem in Hamburg mal die Sonne scheint. Ein Zeichen.’

Konstantins Jagdinstinkt erbob. Dorten, in diesem scheusäligen Palaste der Buchstabenschändung und -verschleuderung, allwo so viele nutzlose aufgeblasene Fanten dem Werke der Volksverdummung, ihrem alleinigen Auftrage, täglich nachgingen, war der Ort, dass er den Hamburgern das Lachen über die dummen Münchner verderben werden müsse.

Ein Plan musste her. Die Sache wollte gut bedacht sein.

Da sahe er unweit eine Frittenbude, allwo er meinte, sich nähere, zielführende Kunde über die Insassen jenes Mentalasyls verschaffen zu können, was ihm umso wahrscheinlicher erfolgreich bewerkstelligen zu können deuchte, sintemalen er, indem er sich näherte, daselbst einiger Gestalten gewahrte, die genau so aussahen, wie man sich jene Sorte Schmierfinken und -finkinnen vorstellt, die noch den letzten Vorteil aus dem Elbschlick lesen.

Also ganz hin, ein Jever bestellt, ein bisschen einen auf dumm und Zufall gemacht. (weiterlesen…)

Schavanplag (III) – Ablenkung von der Kernsache

Sonntag, 21. Oktober 2012

Zunächst mein Danke an Leser Zwingmann, der mich auf diese neuerliche Spiegel-Räuberpistole zur Sache Schavan-Dissertation hinwies.

Jetzt war also der Gutachter, dessen Gutachten irgendwie zum Spiegel durchgestochen worden sei, weswegen auch Strafanzeige erstattet, “nicht erste Wahl der Uni Düsseldorf”.

Dann liest man noch, die sozusagen “erste Wahl” habe die Arbeit “aus persönlichen Gründen” abgelehnt.

Aha.

Die eigentlich ausersehene Könnerin wollte, warum auch immer, schlicht nicht, und dann musste man sich halt irgendeinen Stümper suchen. Oder wie soll man das verstehen?

Da fällt es, da ja der Spiegel selbst das durchgestochene Gutachten an die Öffentlichkeit brachte, schon schwer, keine Kraftausdrücke zu gebrauchen.

Es wird immer bizarrer. (weiterlesen…)