‘Nein, am Kaufmännischen wirst du die Hamburger nicht so leicht packen’, sagte sich Konstantin, indem er das zweite Fischbrötchen verdrückt und sein Flens geleert hatte, wobei sein Blick auf ein hässliches Hochhaus fiel, auf dem in großen roten Lettern stund: DER SPEICHEL.
‘Oh’, dachte er bei sich, ‘nun bist du also unversehens visavis vom Speichel gelandet, und das, indem in Hamburg mal die Sonne scheint. Ein Zeichen.’
Konstantins Jagdinstinkt erbob. Dorten, in diesem scheusäligen Palaste der Buchstabenschändung und -verschleuderung, allwo so viele nutzlose aufgeblasene Fanten dem Werke der Volksverdummung, ihrem alleinigen Auftrage, täglich nachgingen, war der Ort, dass er den Hamburgern das Lachen über die dummen Münchner verderben werden müsse.
Ein Plan musste her. Die Sache wollte gut bedacht sein.
Da sahe er unweit eine Frittenbude, allwo er meinte, sich nähere, zielführende Kunde über die Insassen jenes Mentalasyls verschaffen zu können, was ihm umso wahrscheinlicher erfolgreich bewerkstelligen zu können deuchte, sintemalen er, indem er sich näherte, daselbst einiger Gestalten gewahrte, die genau so aussahen, wie man sich jene Sorte Schmierfinken und -finkinnen vorstellt, die noch den letzten Vorteil aus dem Elbschlick lesen.
Also ganz hin, ein Jever bestellt, ein bisschen einen auf dumm und Zufall gemacht. (weiterlesen…)












