Ich habe nicht den Eindruck, dass die neuesten Wikileaks-Veröffentlichungen der Welt irgendetwas Substantielles bringen, so wie auch schon jene über den Irak und Afghanistan zuvor.
Das Ganze sieht nach einem großen Theater aus: es wird praktisch nur erzählt, was man sich ohnehin schon ausrechnen konnte.
Ich zitiere dazu aus Spiegel-Online:
“Jerusalem Post”: “Aus israelischer Sicht ist es keine Übertreibung zu sagen, dass WikiLeaks dem Land am Sonntag einen Gefallen getan haben könnte. Indem die arabischen Führer mit extremeren Äußerungen als die israelischen zitiert werden, zeigen die Mitteilungen die Unstimmigkeiten in der Region und die Gefahren, wenn man dem Iran gestattet, an seinem Atomprogramm weiterzuarbeiten. (…) Israelischen Politikern sind die peinlichen Analysen ihrer Persönlichkeit erspart geblieben.”
Mag also sein, dass immerhin Israel sich darüber freuen darf, vergleichsweise gut wegzukommen, doch worauf deutet dies hin? (weiterlesen…)









