Der Zschäpe-NSU-Prozess trägt schon vor seinem offiziellen Beginn kafkaeske Züge.
Als mir der Kafka-Vergleich eben einfiel, suchte ich, ob er schon gefallen sei, und fand, schon vom 4.4. (!) dies, den schon eingänglichen Aberwitz im Umgang mit der (bereits akkreditierten) Presse beleuchtend:
http://www.br.de/nachrichten/tagesschau/nsu-prozess-presse-kommentar100.html
Es ranken sich immer mehr erklärliche, teilerklärliche und unerklärliche Rechtsbeugungen und -brüche, merkwürdige Vorgänge um diese Sache, inzwischen werden Plätze verhökert, wie als ob einer des letzten Bieres dem Lose nach einen Humpen noch gewonnen hätte, also, dass man den Eindruck bekommen kann, eine eigentliche Untersuchung der Sache sei völlig nebensächlich.
Andererseits läuft die Maschinerie nicht so selbstverständlich und reibungslos wie bei Kafka. (weiterlesen…)









