Mit ‘Bildzeitung’ getaggte Artikel

Lügendreck

Freitag, 19. November 2010

Gut. Beschlossen. Ich werde den Terrordreck der Bildzeitung heute noch nicht einmal lesen.

Dass es Dreck ist, ist eh klar.

Ob der morgen dafür taugt, hier wenigstens einen halbwegs überflüssigen Witz zu reißen: schaunmermal, pflegt der Kaiser zu sagen.

Bild macht Terror

Freitag, 19. November 2010

Ich habe mir heute tatsächlich um 60 Eurocent eine Bildzeitung gekauft.

Sie lag so keck beim Lidl.

Zu dem alleinigen Behufe, hier einzustellen, welcher Terrorschwindel dort heute gehandelt werde.

Mein Ekel war inzwischen aber so groß, dass ich diesen Müll jenseits der Schlagzeile bislang nicht weiters zu lesen vermochte.

Vielleicht komme ich später am Abend noch dazu.

Nach einem guten Essen und acht Flaschen Wein.

Aus Versehen

Freitag, 16. April 2010

Vorher erlebte ich beim Einkauf bei der Firma Feinkost-Lidl exemplarisch, wie man die Folgen seines eigenen Tuns oft nicht übersieht, genau das auslöst, was man so gerade nicht wollte.

Kurz vor der Kasse gewahrend, dass die Bildzeitung mit Riesenaufmacher von wiederum vier deutschen Gefallenen in Afghanistan berichtete, fluchte ich spontan ein wenig los: “Unser Scheißkrieg, verdammter, schon wieder vier Tote, man glaubt es kaum. Diese Politikfritzen gehören alle in den Knast.”

Daraufhin begab ich mich aktiv in die Kassenschlange ans Band und stellte beim Warten überrascht fest, dass alle drei Kunden hinter mir sich die Bildzeitung in den Wagen legten, ein Anblick, den ich dort so noch nie gesehen, sich darbot, ich den Verkaufsumsatz jenes Druckerzeugnisses unabsichtlich erhöht hatte.

Schafsmedien (II)

Donnerstag, 25. Juni 2009

Ich habe in diesem Blog vor ein paar Wochen den Begriff  “Schafsmedien” eingeführt und im entsprechenden Artikel auch im Wesentlichen erklärt.

Nun will ich noch etwas nachlegen: Ich nannte unter dem Signet bewusst die Bildzeitung  u n d  die FAZ in einem Atemzuge als Beispiele.

Das mag mancher als nicht gerechtfertigt ansehen; und in der Tat sind die beiden Blätter nicht als vollauf deckungsgleich schaficht anzusehen.

Damit meine ich jetzt aber nicht die allseits bekannten Unterschiede im sprachlichen und intellektuellen Niveau der beiden Publikationen, sondern beziehe mich vielmehr auf die Bandbreite der redaktionell erlaubten und verwirklichten Inhalte.

Während Kritik an den USA sowie Israel und dem Zionismus in der ganzen Springerpresse so tabu ist, dass allenfalls Scheinkritik als Leserblendwerk vorkommt, darf ein FAZler, zumal im Feuilleton, schonmal ein bisschen deutlicher werden, und zumal Gastautoren wird dies zuweilen eingeräumt.

Zudem unterhält die FAZ die interessanteste Leserbriefseite des deutschsprachigen Raumes, in welcher mitunter auch Klartext z. B. gegen Alan Greenspan und Konsorten gesprochen werden darf (ein paar löbliche Beispiele aus der heutigen Ausgabe, auch bezüglich der Blutorgie “Inglourious Basterds” – siehe dazu auch meine Artikel “Hitlers Hollywood” sowie “Hitlers Hollywood II” und “Hitlers Hollywood III” – , folgen im nächsten Artikel).

Sobald es aber wirklich ans Eingemachte geht, z. B. die wahre Struktur der amerikanischen Notenbank (FED), solche netten Philantropenvereine wie Skull & Bones, die Trilateralen oder die Bilderberger (weiterlesen…)