Mit ‘Besatzungsrecht’ getaggte Artikel

Besatzer losgeworden: Europa nicht verwüstet!

Samstag, 21. September 2013

Gerade am Tag vor der Wahl oder auch Nichtwahl will ich einmal den Blick über den Sonntag hinauswerfen.

Wir werden, egal wie sie sich zusammenkoaliert, eine besatzertreue Regierung bekommen.

Auch die sogenannte Opposition wird, mit teilweiser Ausnahme der Linken, besatzertreu sein. Es ist also völlig egal, ob eine Koalition bricht.

Was sind nun die kommenden Aufgaben?

Es gilt, unverdrossen nationale Souveränität einzufordern. (Schon ein Treppenwitz der Geschichte: Nur der sozialistische Jude Gregor Gysi hat meines Wissens von sämtlichen prominenten deutschen Politikern das zu tun bislang gewagt.)

Da stehen wir noch vor einem schwierigen Weg. Gestern Nacht wies mich ein Freund deutlich darauf hin, dass jetzt, da immer mehr Leute begriffen haben, dass es kein “rechtsradikales” Geschwätz ist, die BRD als nicht souverän zu bezeichnen (sogar Schäuble hat das ja inzwischen mal getan), von “Links” über “die Mitte” bis “Rechts”, bald Ärger mit den Besatzern anstehen dürfte. Ganz übler Ärger, wenn wir nicht aufpassen.

Ihm verdanke ich auch die Überschrift zu diesem Beitrag, das Motto: “Besatzer losgeworden: Europa nicht verwüstet!”

Man hat es nach der Wiedervereinigung tatsächlich geschafft, die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen über zwanzig Jahre lang dahingehend zu täuschen, sie lebten in ihrem eigenen Staat. Jeden zum Verrückten oder eben Rechtsradikalen zu stempeln, der anderes behauptete, obschon dies jederzeit nachweisbar war. Ein reife propagandistische Leistung, fürwahr. Eine richtig fette Lüge hat man da den Leuten reingedreht. (weiterlesen…)

Deutsch-Südschwitz: Das Völkerunrecht wackelt

Sonntag, 08. September 2013

Um halb elf klingelte mein kleiner Wecker. Ich hatte, als ich vom Goldenen Ochsen her in meinen Verschlag gekommen war, fast um vier, noch eine halbe Stunde gesonnen, fühlte mich aber den Umständen entsprechend gut.

Pünktlich um elf war ich bei Olli zum Frühstück.

“Na, Magnus, komm erstmal rein. Kaffee? Oder doch lieber ein Bier für den Aufgewärmten?”, neckte Olli mich zum Gruße.

“Wenn der Kaffee heiß ist, kannst du das Bier einstweilen kalt stehen lassen”, gab ich ihm zurück, “der dürfte den anstehenden Dingen wenigstens zunächst am besten dienen.”

Wir tranken erstmal Kaffee, ich zündete mir eine Morgenzigarette an.

“Sag, hast du etwas herausgefunden gestern Abend? Kriegst du in Freiberg noch ein Bier?”

“Von den Russen bekomme ich sogar zwei.”

“Russen?”, meinte Olli, “was denn für Russen?”

Also folgte die Nacherzählung meiner Fährnisse der gestrigen Nacht.

Olli schwieg eine ganze Weile.

“Magnus, meinst du, was ich meine?”

“Vermutlich.”

“Wenn man alles zusammenrechnet, ist das eine noch heiklere, größere Sache, als wir schon zu befürchten allen Grund hatten.”

“Genau so sieht es aus. Fehlen nur noch mexikanische Straßenräuber, die man hier als Verkehrspolizisten beschäftigt.”

“Immerhin sieht es so aus, noch, als ob man um uns buhle. In verschiedener Art, von verschiedenen Seiten her. Was könnte an diesem Stück Halbwüste und Wüste, gerade so groß wie Hessen, höchstens zweihunderttausend Einwohner, keine nennenswerte Industrie, keine bedeutenden mindestens bekannten Bodenschätze, keine Großbanken, keine hausgemachten oder eingeschleusten Terroristen, wenigstens noch nicht, so übergreifend interessant sein, dass du jetzt, ganz zufällig, schon mit Borissen und Fongs zu tun kriegst?”

“Es muss eine Sache sein, die unterm Strich nicht nur Südschwitz betrifft. Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht. Anders ergibt alles keinen Sinn.”

“Zumindest ergibt es nicht all das Gesindel. Hast du eine Idee?”

“Mir kam nur eine. Wenn der Hase da im Pfeffer liegt, geht es hier wirklich um die Wurst. Und zwar auch für Norddoof.”

“Na, dann lass’ die Katz’ mal aus dem Pfeffer!”, meinte Olli, indem er sich seinen zweiten Kaffee mittels eines kleinen Schusses Kognak rektifizierte. (weiterlesen…)