Mit ‘Angriffskrieg’ getaggte Artikel

Angriffskriege sind Programm

Dienstag, 01. März 2011

Hier, man musste wohl schneller ran als ein wilder Göller, entlarvt der Focus anlässlich des Rücktritts des Verteidigungsministers die Agenda:

“Denn so leicht die Wehrpflicht am Ende auch fiel, so schwierig wird sich die Umwandlung in eine Freiwilligenarmee, verbunden noch mit einer Umstrukturierung in eine Interventionsarmee gestalten lassen.”

Abgesehen davon, dass nach “Interventionsarmee” ein Komma fehlt, wird hier alles klar: (weiterlesen…)

Köhler Kopf kürzer

Montag, 31. Mai 2010

Der Einfachheit halber stelle ich hier den Wortlaut der heutigen Rücktrittsrede von Bundespräsident Köhler noch einmal ein:

“Meine Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai dieses Jahres sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für unsere Nation wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten – mit sofortiger Wirkung. Ich danke den vielen Menschen in Deutschland, die mir Vertrauen entgegengebracht und meine Arbeit unterstützt haben. Ich bitte sie um Verständnis für meine Entscheidung.Verfassungsgemäß werden nun die Befugnisse des Bundespräsidenten durch den Präsidenten des Bundesrates wahrgenommen. Ich habe Herrn Bürgermeister Böhrnsen über meine Entscheidung telefonisch unterrichtet, desgleichen den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages, die Frau Bundeskanzlerin, den Herrn Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und den Herrn Vizekanzler. Es war mir eine Ehre, Deutschland als Bundespräsident zu dienen.”

Horst Köhler befürwortete “Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären”.

Genau deshalb trat er, und sei es unter Leugnung der Tatsache, jetzt zurück.

Afghanistan lässt auch an der Heimatfront Köpfe rollen, jetzt den des deutschen Staatsoberhauptes.

Steinschröder

Sonntag, 14. Juni 2009

Vorher hörte ich einen Auszug der Rede des Außenministers und SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier auf dem Parteitag der Sozialdemokraten im Berliner Estrel-Hotel.

Er hörte sich an, als habe er sich vorher absichtlich 30 Marlboros und sechs fünfundvierzigprozentige (D)Rachentöter reingezogen, um so proletarisch-entschlossen zu klingen wie weiland sein Mentor Schröder.

Er versuchte sich aufzuschrödern, und außer dass die letzte Silbe, die ich vernahm, deutlich zu weich wurde (was dem Gerd eher nicht passierte), schröderte er schon gar nicht so schlecht. (weiterlesen…)