Mit ‘Also sprach Zarathustra’ getaggte Artikel

Das bisher grösste Geschenk an die Menschheit

Samstag, 03. November 2012

“Ihr habt ein Recht auf Unterschied!”

“Alles, was einen Preis hat, hat wenig Wert!”

“Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!”

Nur drei Sätze aus dem Gedächtnis.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals auch nur einen auswendig gelernt zu haben: und doch kehren sie stets zurück.

Da drückte einer seine Hand auf Jahrtausende wie auf Wachs. (weiterlesen…)

Von Crowleys schrecklichen Schriften

Mittwoch, 19. September 2012

Es ist schon irgendwie reichlich zwerch, und es scheint sich nicht groß etwas geändert zu haben, seit ich mich über 15 Jahre lang kaum noch mit Crowleys Schriften befasst habe.

Leser Dude schrieb:

“Von Crowley’s satanistischen Schriften, und der entsprechenden fahlen Ideologie, rate ich eindringlich ab.”

Wie kommt, fragte ich mich wieder einmal, denn dies Schema “bloß nicht lesen!” ist im Zusammenhang altbekannt, gar noch ein Freigeist wie der (ich bezeichne ihn ob seiner vielen Beiträge hier mal so) darauf, von einer Lektüre “eindringlich” abzuraten?

Normalerweise rät man von einer Lektüre ab, wenn man ein schlechtes Buch z.B. der Uni halber lesen (wenigstens querlesen) musste, diese sinnlose Qual und Zeitverschwendung einem anderen ersparen will.

Ein solcher Fall liegt hier aber offenkundig nicht vor. Und es war ja kein katholischer Priester, der hier so deutlich vom Lesen abriet. (weiterlesen…)

Leser? – Schreiben!

Samstag, 02. Mai 2009

Seit Jahren geht mir der Journalisten-Spruch “Immer an den Leser denken”  im Kopfe herum.

Der hat natürlich was, aber er ist oft auch nur ein verklausulierter Aufruf zur Korruption.

Die Textsorten Bericht und Reportage sollten dieser Maxime selbstverständlich weitestgehend folgen.

Wie aber sieht es bei Kommentaren, Essays, gar Satiren aus?

Natürlich sollte ein Autor auch beim Verfassen solcher Texte daran denken, dass er sein Publikum einigermaßen verständlich erreicht. Ansonsten aber verkehrt sich der Spruch doch häufig in ein “Immer gegen den Leser denken”.

Ich nehme die FAZ als Lehrbeispiel. Dieses nicht, weil ich sie besonders verachtete, sondern weil sie sich als Leitmedium besonders dafür eignet. (weiterlesen…)