Mit ‘Abrahamiten’ getaggte Artikel

Der Göller und ein Muselmann

Montag, 08. Juli 2013

Neulich erzählte ich einem sehr intelligenten, sympathischen, lebensfrohen jungen Moslem (circa 18), der akzentfrei Deutsch spricht, was die Christen beim Abendmahl machen, und ihm fiel fast das Gesicht aus dem Gesichte, denn das wusste er noch nicht.

“Sie fressen und saufen, symbolisch, durch die Hostie und den Wein, den Leib und das Blut ihres Menschgottes, betätigen sich in dem Sinne also als Kannibalen und Vampire an ihrem Höchsten.”

Ich hoffe, dass ich den jungen Mann, der vollauf gläubig, aber dabei sehr offen, nicht einmal gegen einen “Vollheiden” wie mich grundsätzlich etwas zu haben scheint, mittels dieser Aufklärung nicht gegen die Christen als Gestörte und Vollperverse radikalisiert habe. Immerhin ist Jesus im Islam ein anerkannter großer Prophet. Alswomit diesen auch nur symbolisch zu kannibalisieren und vampirisieren für einen Moslem wohl mindestens eine mittelprächtige Sünde darstellen dürfte.

Schon fragwürdig: Der ungläubige Göller erzählt einem Muselmann, was für abgedrehte Typen die meisten Kirchenchristen sind.

Vielleicht hätte ich das Maul halten sollen. (weiterlesen…)

Christentum? Kriecherreligion!

Montag, 10. Dezember 2012

Manchmal dauert es.

Mit die (wenn auch recht wahrscheinlich nicht bewusst) perfideste Eingabe bekam ich hier vor einigen Wochen, da in der Frage um “Erleuchtete” Nietzsche, davon nach unten abständig, als ein wahrscheinlicher lediglicher “Borderliner” abqualifiziert ward.

Alle möglichen Jesusse und Sonstnochwasse waren also “erleuchtet”, Nietzsche aber nur ein bedauerlicher “Borderliner”.

RIESENGRANATENSCHEISSENDRECK! (weiterlesen…)

Abrahamitenkrämpfe

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Gerade habe ich mich wieder mal ein wenig – oder auch mehr als ein wenig – darüber aufgeregt, wie doch dieser religiöse Semitenkrampf in jederlei Form immer wieder in alles auch nur halbwegs Vernünftige hineinkreiselt, je so, wie einer das gerade braucht, sozusagen geadelt dadurch, dass man das quasi schon immer so macht. (Siehe dazu auch den Beitrag “Knabenbeschneidung: Einen Nutzen mag sie bringen” sowie die anschließenden Kommentare.)

Ich werde meine desbezügliche Wut, die, zugegebenermaßen, manchmal aufkommt, zu bezügeln versuchen und die Sache analytisch anzufassen trachten.

Man kann einfach immer noch punkten damit, dass man aus irgendeiner jener in sich völlig inkonsisteten zugrundeliegenden Schriften ein Zitat rausholt und es, entsprechend interpretiert, anderen ins Gesichte klatscht.

Gelegenheit macht Diebe. (Stimmt auch nicht immer, aber hier regelhaft.) (weiterlesen…)

Ausgeschissen

Dienstag, 09. November 2010

Wenn der Satz wahr sein sollte, man möge sie an ihren Früchten erkennen, so haben die Abrahamiten weitestgehend ausgeschissen.

Aphorismen XXII

Mittwoch, 29. Juli 2009

Das Christentum ist unter den abrahamitischen Religionen die unlogischste: Ist sie eben deshalb – inzwischen – deren menschenfreundlichste?

Nathan der Esel

Freitag, 29. Mai 2009

Rafael Seligmann schreibt in seinem Spiegel-Essay unter den Titel “Das Fremde bei uns” den Untertitel “Religionen müssen intolerant sein” (!!!)

Der Beitrag, welcher anhand des Skandals um den Hessischen Kulturpreis (siehe auch Artikel “Lustiges Hessenhampeln”, “Durchgegrifffen, abgegriffen” und “Bravo, Herr Kermani”) das problematische Verhältnis zwischen Judentum, Christentum und Islam insgesamt sehr ausgewogen und lesenswert abhandelt, weist seine obige These für die drei abrahamitischen Religionen sauber nach und wirft de facto sämtliches Freimaurertoleranzgeschwafel seit Lessings Nathan glatt über Bord, allerdings ohne die Vierte Kolonne des Abrahamitismus konkret und explizit zu entlarven.

Nun wissen Heiden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker, Atheisten usw. seit dem Auftauchen Mohammeds, dass auch der dritte abrahamitische Religionsversuch sich in die dreitausendjährige Tradition der Intoleranz  einreiht und werden darin keine bahnbrechende Erkenntnis des Herrn Seligmann sehen.

Dass jedoch ALLE Religionen intolerant sein müssten, wird mancher als eine der üblichen Dreistigkeiten empfinden.

Herr Seligmann erwähnt namlich keine einzige andere Religion als DIE DREI, um dann nur diese betrachtet habend seinen Schluss für alle Weltanschauungen zu universalisieren.

Ich unterselle nun dem Herrn erstmal keine böse Absicht oder auch Trickserei, noch viel weniger, dass der hoch gebildete Schriftsteller etwa noch nie von nichtabrahamitischen Religionen gehört haben könnte.

Dann aber mangelt es an der Fähigkeit oder dem Willen zum logischen Denken doch erheblich. (weiterlesen…)