Dieser “Gipfel” jetzt markiert das Ende der angelsächsisch genannten Vorherrschaft. Mehr dazu zu sagen, wäre jetzt töricht. Die Wirklichkeit wird den Rest erklären.
Mehr nicht
03. April 2009Bald
03. April 2009Schön, dass es dumme Demonstranten gibt. Die garnieren einen Gipfel perfekt. Doch bald könnten die Massen kommen, und die könnten unappetitlich werden.
Aphorismen VII
02. April 2009“Als Geheimbund soll man immer ganz mit sich allein sein, damit man wenigstens weiß, worüber man sicher lieber nicht spricht.”
Merkel II
31. März 2009Merkel, about whom I only recently wrote a not very flattering article here concerning her opportunistic mindset, seems now suddenly to have become a bravely dangerous “Anti-New-Deal” German trickster, putting up a bulwark against the further global spending spree Obama and Brown had set as their agenda for the G-20 summit, or so at least some irate Anglo-Saxons say.
Others have started to glorify her as the Sane One, the politician who stands at the forefront of the sensible fight of survival against hyperspending, thus hyperinflation. Weiterlesen »
Jede Sorte Simpel
30. März 2009Wer wissen will, wie man Bücher verkauft, die nicht Fisch noch Fleisch sein können, der lese über Problemkinder unter dem Motto “Sie laufen uns aus dem Ruder” das Streitgespräch zwischen den Herren Fachleuten Bergmann und Winterhoff im SPIEGEL dieser Woche.
Ersterer nagelt den etwas gestrengeren Winterhoff auf die Signete “autoritär” und “Hierarchie” solcherart fest, dass letzterer gleich gar nicht mehr gemeint haben will, was er geschrieben hat.
Immerhin redet Winterhoff an einer Stelle von Intuition als entscheidend, für die man keine Erziehungsratgeber benötige. Doch am Schluss sind beide zugegebenermaßen ratlos und appellieren ohne irgend konkret zu werden an die Politik, wobei Winterhoff wiederum lobenswerterweise dazu aufruft, Eltern müssten Kinder wieder als Kinder behandeln Weiterlesen »
Ungeniert – Unzensiert
29. März 2009Reden wir mal kurz über das Motto dieser Seite.
Ob sie ungeniert ist, mögen Sie beurteilen.
Unzensiert ist sie jedenfalls in der Hinsicht, dass ich bisher keinen Literaturpreis für sie gewonnen habe und man sie noch ungehindert aufrufen kann.
Inwieweit ich sie jedoch selbst zensiere, davon will ich Ihnen jetzt der Redlichkeit halber einen kleinen Einblick geben.
Ich schreibe prinzipiell nicht kritisch über gefährdete Minderheiten wie Männer, Christen, Moslems, Kinder usw., wenn ich nicht unbedingt muss. Der Krieg in Afghanistan ist auch mir fast heilig. Der Euro erweist sich als eine derartige Missgeburt für Griechen, Iren, Deutsche und den Rest, dass ich nur nachtrete, wenn ich ob meiner Chronistenpflicht nicht anders kann Weiterlesen »
Nietzsche und ich
29. März 2009Mir wurde die Meinung zugetragen, ich verkörpere hier den Neo-Nietzscheaner als ein ihm entsprechender Nihilist. Darauf gehe ich gerne ein.
Erstens bin ich nicht Neo sondern 45. Zweitens gilt für mich Miguel de Cervantes Saavedra als Literat ebensoviel wie Friedrich Nietzsche. Drittens und eigentlich erstens gibt es keinen dümmeren Anwurf als den, Nietzsche des Nihilismus zu zeihen.
Nietzsche zum Nichts-Woller machen zu trachten, zeugt bestenfalls von Lesunfähigkeit Weiterlesen »
Aphorismen VI
28. März 2009“Finanzieller ‘Giftmüll’ und ‘Schrottpapiere’, die dringend sauber entsorgt werden müssen: Die Geldwelt wird öko.”
Der Kanzlerin “Profil”
28. März 2009“Mal bin ich liberal, mal bin ich sozial, mal bin ich konservativ” - : Die genaue Reihenfolge ist mir entfallen, aber so sagte es unsere Kanzlerin letzten Sonntag, im Fernsehen auf ihr und der CDU Profil hin befragt.
So halte ich es auch. Mal bin ich Alan Greenspan, mal Karl Marx, mal der Papst Weiterlesen »
Krugman
28. März 2009Paul Krugman says in the New York Times that Obama doesn’t get it. That he just tries to go back to where we were 2-3 years ago, with minor modifications for the financial markets. That he tries to reinstall all of the same that led us into this mess.
Now, Krugman isn’t my guru; but he shows at least that not even within the establishment things are seen as rightly done unanimously. Krugman even asks why people should be allowed, even endorsed, to make money out of the taxpayer’s burden.
What he really wants, though, Krugman doesn’t say. That’s probably the reason why he is still paid by the NYT.
I would like to read word from you of your alternatives, Mr Nobel Prize Winner!
Otherwise, I will stick to what I’ve said here before, Mr Professor.
Sincerely Yours
Magnus Wolf Göller
Heute positiv
26. März 2009Ich bin heute einmal positiv. Ja, ich glaube daran, dass ich als Radler den Erwerb neuer Autos über die Abwrackprämie mitfinanzieren sollte. Ja, ich glaube, dass ich für das 235-Milliarden-Loch der HRE geradestehen sollte Weiterlesen »
Aphorismen V
25. März 2009.
“Obama ist der erste schwarze US-Präsident mit weißer Mutter.”
.
Arg
25. März 2009Meine geschätzte Kollegin Friederike Beck regte an, ich könne doch mal den Fachwortschatz unserer überaus geachteten Oberfinanz-”Neocons” noch etwas näher unter die Lupe nehmen, da sie sich gerade mit der Vita des neuen Wirtschaftsministers zu Guttenberg umfässlich beschäftige.
Also: “Shareholder Value”, “Outsourcing”, “Lean Management”, “Credit Default Swaps”, “Derivate”, “Stop-Loss-Option”, “Short-Selling”, “Master of Business Administration”, “Chief Executive Officer”, “Key Account Manager”, “Market Analyst”, “Art Director”, “Creative Director”, “Sales Manager”, “Auditor”, “Bachelor”, “Senior Partner”, “Trendscout”, “Trainee”, “Win-Win-Situation”, “Consultant”, “Equity”, “Underperformance”, “Broker”, “Rating-Agenturen”, “Human Capital”, “Risk Manager”, “Franchisenehmer”, “Hedgefonds”, “Crossborder-Leasing”, “Privatinsolvenz”.
Ich gebe unumwunden zu, dass mir so relativ einfache Begriffe wie z. B. Wert, Gewinn, Verlust, Bankrott, Verkaufsleiter, Aktie, Praktikant, Händler, Leerverkauf, Auslagerung, Berater, Vertragshändler, Mitarbeiter, Vorstand, Geschäftsführer, Buchprüfer, Bargeld und Besitz leichter eingehen, obschon ich des Englischen leidlich mächtig bin.
Allerdings weiß ich jenseits aller Freude, meiner Muttersprache, zumindest wenn ich Deutsch reden oder schreiben will, den grundsätzlichen Vorzug zu geben, dass genau mittels dieser angelsächsischen Nebelkerzen nicht nur mancher Betriebswirtschaftsstudent auf den Pfad des Machbarkeitswahnes von “High Finance” geführt wurde sondern auch Politiker, Landesbänker und Stadtkämmerer republikweit. Weiterlesen »
Aphorismen IV
24. März 2009.
” ‘Google’ ist noch der mächtigste Aphorismus unserer Zeit.”
” ‘Google’ is yet the mightiest aphorism of our time.”
.
A.I.G.: America’s Incompetent Government
24. März 2009A.I.G managers are now fearing for their lives. The super-sly of Wallstreet are getting afraid to be hunted down in their very glitzy homes, the ones they “earned” by cashing in on building the housing credit crisis.
Of course, Americans aren’t Frenchmen; we don’t see burning shops, as yet. Anyway, civil unrest is on the rise, as even many of yesterday’s middle class families now live in cars and tents, and Obama may become the most unfortunate poor sinner who has ever taken the White House as a grinner. Weiterlesen »
Grell
22. März 2009Es wird immer greller. Die amerikanische Notenbank kauft amerikanische Staatsanleihen und Schrottpapier aller Art für tausend Milliarden Dollar. Das heißt nichts anderes, als dass einer sich seine eigenen gigantischen Schulden auf Pump selbst abkauft. Die Sache ist so absurd, dass sie wohl kaum noch ein normaler Mensch begreifen kann, zumal in ihren Implikationen.
Ein Staat kauft seine eigenen Anleihen auf! Genial! Demnächst schraubt sich eine vorpommersche Seifenkiste ihre eigenen Räder an, die sie sich aus Mist im Strohofen selber gebacken hat! Weiterlesen »
One Trillion
22. März 2009The FED has brought in another trillion Dollars. Billions have gone down to be of little importance, peanuts in Hinter-Africa, the stuff one feeds little despots and smaller black operations with. Noone really dares ask where this fairy tale Trillionkin comes from. It’s just kind of there, folks.
To invent a trillion Dollars to buy worthless crap is the idea of the greatest chutzpah I have ever beheld. Weiterlesen »
Aphorismen III
21. März 2009.
“Buddha wollte ans Ende. Der Aphoristiker sucht Ansätze.”
***
“‘Postmoderne. Die ganze Welt im Schlussverkauf.”
***
“Nachlässige Übersetzer gehören an den Pranger, ihre Verleger enteignet.”
***
“Klimaschwindel II: Die Erderwärmer dürfen ihre Lodenmäntel gerne bei mir abliefern.”
.
Demokratie
20. März 2009Wir leben in einem Käfig, genannt Demokratie, also Volksherrschaft. In diesem dürfen wir jede Partei wählen oder gar gründen, die für unsere Wärter anschaffen geht, die Herren der Schulden.
Diese, deren Höchste jedenfalls, sind eigentlich genausowenig geldversessen wie ein indischer Yogi, der seit zwanzig Jahren auf einem Bein an einer kalten Felswand lehnt. Sie wissen allzu genau, wie wenig Geld wert ist, nämlich nichts, dass es seinen vermeintlichen Wert nur aus dem Glauben an denselben bezieht. Wird dieser Glaube weggezogen – und dessen sind sie die eigentlichen Meister – , so verfällt er über Nacht. Weiterlesen »
Lasst sie doch!
19. März 2009Ich schäme mich für meinen Tschänder. Er hängt und lümmelt herum, als sei er als ein halber Hartz geschaffen.
Mit diesem Tschänder muss ich meinen Söhnen traurig vermitteln, täte es euch nicht einmal hülfen, wenn ihr wie andere anfinget, eure Lehrerinnen erschössen euch zu wünschen.
Das ginge euch nur in die Hose, meine lieben Knaben; gehet stolz am bebänderten Gender vorbei in eure angewiesene Suhle. Ihr wisst doch: Männer sind Schweine! Weiterlesen »









