28. April 2009
In den letzten Tagen spekulierte ich aus aktuellem Anlass mit einem Freunde darüber, ob es denn gelungen sein könne, das Virus der sogenannten Spanischen Grippe von 1918 mittels moderner Gentechnik aus Leichenteilen zu rekonstruieren.
In der Tat ist dies bereits im Jahre 2005 “gelungen”, und das Virus wird seitdem in den USA zu Forschungszwecken todsicher verwahrt.
Man unternahm diesen Schritt selbstverständlich nur, um uns durch entsprechende Forschung künftig besser vor Pandemien schützen zu können, betonten die Forscher, die sich dabei der wohlwollenden Unterstützung durch das US-Militär erfreuen durften. Weiterlesen »
Tags: Mexiko-Grippe, Spanische Grippe, Wahnsinn
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27. April 2009
Machen wir uns nicht verrückt.
Wenn das neue Supervirus, von dem manche meinen, es könne nur aus dem Labor stammen, wirklich so super ist wie die Spanische Grippe, dann wird es gerade mal 3% der Weltbevölkerung auszulöschen vermögen, also im Sinne einer Reduzierung derselben auf zwei Milliarden, die von einigen kranken Hirnen vorgeblich betrieben werde, nur lächerlich wenig ausrichten.
Ökonomisch und sozial sähe das freilich schon bei weit geringeren Opferzahlen ganz anders aus.
Der, vornehm ausgedrückt, bereits heftig eingetrübte Welthandel bekäme einen Schlag versetzt, dass wahrscheinlich mehr Menschen an den indirekten Folgen Hungers und an Krankheiten wegen verseuchten Wassers stürben als direkt durch die Pandemie.
Diese ließe sich ohnehin nicht aufhalten Weiterlesen »
Tags: Impfkritik, Krise, Versorgung, Virus
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27. April 2009
Entweder bei der Commerzbank oder der Allianz sind kurzerhand 3,9 Milliarden Euro verschwunden, nämlich der letzte Quartalsverlust 2oo8 der von der letzteren an die erstere verkauften Dresdner Bank.
Glücklicherweise ist dieser Betrag heutzutage bereits ein lummeliger Pappenstiel, wenn es um Banken geht, und außerdem fehlt in den Bilanzen ja nur ein Verlust und kein Gewinn.
Und da die Commerzbank inzwischen für den Finanzminister arbeitet, also für uns alle, der Deal nebenbei auch die Allianz retten sollte, also wiederum uns alle, können wir eigentlich nur froh darüber sein, dass man sich da etwas einfallen ließ und die Wirtschaftsprüfer nichts einzuwenden hatten.
Peer Steinbrück sollte sich ein Beispiel nehmen an den Kreativen, die er sich da eingekauft hat und die Staatsverschuldung Deutschlands auch einfach nicht mehr verbuchen, dann wäre die auch weg.
Ist der Mann so schwer von Begriff?
Tags: Allianz, Commerzbank, Dresdner Bank, Steinbrück
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26. April 2009
Das neue Virus aus Menschen, zweierlei Sorten Schwein sowie noch unbekannten Vögeln erinnert mich in seinem Wesen an die Finanzkrise.
Immerhin Mexiko-Stadt hat es wirtschaftlich schon beinahe lahmgelegt.
Kann es wirklich was, so redet bald keiner mehr von der Finanzkrise.
Dieses Problem wäre dann fürs erste gelöst.
Tags: Finanzkrise, Gelöst, Impfkritik, Schweinegrippe
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26. April 2009
Ich fing gestern noch mehr ernsthafte Kritik ein als die, ich habe der jüngeren Wunschbewegung zuwenig Sorgfalt angedeihen lassen, also Beinahebetrug an meinen Lesern begangen, weil in deren Schriften ja doch eine Jahrtausendidee das Licht der Welt erblickt haben könnte.
Derselbe gute Freund meinte nämlich darüber hinaus, ich hätte im Artikel “Raus” meine durchaus originelle Idee eines gigantischen “Piss-Ins” – vielleicht besser “Piss-Aufs” – am Berliner Reichstag achtlos vergeudet beziehungsweise entwertet, indem ich sie so indirekt und im Zusammenhang mit alkoholisierten Obdachlosen präsentierte. (Sie ist übrigens älter als die Finanzkrise, aber jünger als der Afghanistan-Krieg.)
Diesmal bin ich geneigt, ihm teilweise zuzustimmen, weshalb ich flugs versuchen will, die Scharte auszuwetzen.
Ich wollte in einer Zeit, da schon mindestens ein Gewerkschaftsboss, ein Parteichef und eine Bundespräsidentschaftskandidatin vor sozialen Unruhen warnen, die Sache nicht offensiv angehen, da ich von gewaltsamen “Lösungen” in Deutschland genausowenig halte wie anderwo.
Zwar erfüllte ein Anpinkeln des Reichstags sicher nicht den Straftatbestand der schweren vorsätzlichen Körperverletzung, wie sie unser Ehrendoktor Joseph Fischer für ihn folgenlos gegenüber einem wehrlos am Boden liegenden Polizisten beging Weiterlesen »
Tags: Anpinkeln, Joschka Fischer, Reichstag, Riechen, Unruhen
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26. April 2009
Ich bekam heute heftige Kritik, ich habe meine satirischen Stücke bezüglich der Wünschbewegung hier eingebracht, ohne vorher all deren Bücher gelesen zu haben.
In der Tat habe ich sie nicht gelesen.
Wieso auch, in dem Falle? Weiterlesen »
Tags: Kasten Bier, Sau, Weltdorf
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25. April 2009
Raus aus Afghanistan!
Sieht denn niemand in Berlin, dass sich dieser Krieg durch die ständigen Bombardements der Amerikaner, in denen oft zehnmal mehr völlig Unbeteiligte als Aufständische getroffen werden, ständig ausweitet und verschlimmert?
Ganz groß in Mode ist anscheinend seit dem Amtsantritt des Weltheilands Obama die Entsendung von unbemannten Bombendrohnen auf pakistanisches Gebiet, die dann in vorprogrammierte Ziele einschlagen und den Hass gegen die ungläubigen feigen Mörder aus dem Westen jedesmal verstärken.
Entweder sind die Amerikaner dümmer als Bohnenstroh, oder aber sie wollen genau das damit erreichen Weiterlesen »
Tags: Afghanistan, Amis, Bohnenstroh, dümmer, gewollt
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24. April 2009
In dieser Zeit finanzieller Unsicherheit schwören viele auf Gold als sichere Wertanlage. Und physisches Gold ist bestimmt sicherer als irgendein Papier, also ein blankes Versprechen eines Wertes.
Andererseits muss daran erinnert werden, dass in Zeiten echter Not nicht nur irgendwelche normalen Lumpen sehr schnell davon Wind bekommen, wenn einer mit Gold zahlt und ihm den Rest leicht per Holzknüppel abnehmen.
Nein, es kam noch im vorigen Jahrhundert vor, dass ganze Staaten, gar die schönen USA, ihren Untertanen die Abgabe ihres Goldes anwiesen und ihnen bei Zuwiderhandlung hohe Haftstrafen oder gar Hinrichtung androhten Weiterlesen »
Tags: Arbeit, FDP, Gold, Grundeinkommen, Leistungswährung, Tobin-Tax
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24. April 2009
Ich will in dem Zusammenhange behaupteter “Illuminaten”, die, wie viele in ihrer Hilflosigkeit meinen, im Verborgenen die große Weltverschwörung betrieben, zum wiederholten Male hervorheben, dass jene zunächst “Obskuranten” geheißen werden müssten, also “Jene im Dunkel” statt “Diese im Licht”, um solchem Gesindel, existierte es wirklich und wollte man ihm ernsthaft begegnen, nicht noch seinen verdrehten, sich selbst verliehenen “Ehrennamen” durch regen eigenen Gebrauch zum Vorteile zu machen, sondern es zu benamen wie zutreffend.
Meine lieben Damen und Herren Verschwörungstheoretiker, ein Minimum an Verständnis elementarer magischer Theorie und Praxis täte, zumindest um von mir ernstgenommen zu werden, schon not.
Tags: Illuminaten, Not, Obskuranten, Verschwörungstheoretiker
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23. April 2009
Ich ließ bei meiner Invektive, die den sagenhaften Wahnwitz aufs Korn nahm, dass wir jetzt als Völker bankrotten Banken Steuergelder geben, damit sie diese dann gegen Zinsen an uns verleihen und Spekulanten – ich weiß nicht wieviele “Insider” – damit auch noch einen Riesenschnitt machen können, außer acht, dass wir diese Gelder uns zuerst ja auch noch “pumpen” müssen.
Das heißt, der Steuerzahler muss sich Geld gegen Zinsen leihen, um dieses Leuten zu schenken, die es ihm dann gegen nochmals Zinsen leihen.
Ich sage meinen Schülern immer, dass das Adjektiv “optimal” als bereits ein Superlativ sowie die Eigenschaftswörter “perfekt” und “tödlich” vom Sinn her nicht mehr gesteigert werden können.
Ich mache jetzt eine Ausnahme Weiterlesen »
Tags: Absoluta, bankrott, Geld, Superlativ
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23. April 2009
Die Beschäftigung mit einigen Verirrten in Berlin – siehe Text “Dekadenzija I” – brachte mir eine merkwürdige Erinnerung an meine Zeit als Autostopper zurück, als es vor circa 25 Jahren noch zwei Deutschlands gab und Bonn die offizielle Hauptstadt des guten Deutschlands war.
Damals nämlich wunderte ich mich immer wieder, dass alle LKW-Fahrer, die mich mitnahmen, untereinander über CB-Funk stets zueinander sagten, “na Kolleche, unterwegs Richtung Hauptstadt?” – und damit allemal (West-)Berlin meinten, egal, woher aus Westdeutschland sie stammten Weiterlesen »
Tags: Berlin, Finanzordnung, Volk
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23. April 2009
Die Taz, das originelle Blatt aus Berlin, so entnahm ich heute der FAZ, das ist das andere aus Frankfurt, bekam einen Freispruch auf eine Anzeige von Jürgen Klinsmann hin, den sie auf einem Titelbild als Gekreuzigten dargestellt hatte, denn dies sei nicht beleidigend sondern lediglich erlaubte Satire gewesen.
Das fand die FAZ auch richtig so, wegen der journalistischen Freiheit, jammerte denn aber doch ein wenig über die notorisch kirchenfeindliche Einstellung der Taz und erwähnte ein anderes Beispiel vom Februar dieses Jahres.
Da habe die fiese Taz einen Text quasi mit dem Aufruf zum Austritt aus der katholischen Kirche eingestellt, mit plakativen Gründen für diesen wünschenswerten Schritt.
Man konnte ankreuzen, die katholische Kirche sei einem “zu frauenfeindlich” / ”zu schwulenfeindlich” / “zu judenfeindlich” / “zu reaktionär” / “zu pädophil” oder gar “zu Ratzinger”.
Ein putziger Katalog, fürwahr. Weiterlesen »
Tags: Dekandenzija, Deutschfeindlichkeit, FAZ, Judenfeindlichkeit, Kirche, Taz
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21. April 2009
Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ich manchen Leser überfordern könnte.
Denn ich schreibe nicht nur, aber doch oft, von den ganz Lieben, also US-Präsidenten und deren willfährigen Vasallen, von braven Ackermännern und Grünspänen, wie als ob wir es da mit Leuten zu tun hätten, die völkerrechtswidrige Angriffskriege orchestrierten wie den finanziellen Ausraub der Völker und nebenbei noch eifrig folterten und uns bis ins Letzte ausbespitzeln ließen wegen vorgeblicher Gefahren, die, gemessen am Behaupteten, lächerlich sind oder waren Weiterlesen »
Tags: Wut
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21. April 2009
Obama meint jetzt, Folter dürfe unter US-Flagge nicht mehr vorkommen.
Gleichzeitig amnestiert er alle Folterer der CIA, denn die dürfe man nicht verfolgen, da sie ja guten Gewissens unter Anweisung des Staates gehandelt hätten Weiterlesen »
Tags: Amnestie, Folter, Recht, Yes we can
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21. April 2009
Die Diskussion geht weiter.
In der Tat werden viele gute Argumente für einen deutschsprachigen Islamunterricht hierzulande angeführt, die ich hier nicht wiederholen will.
Ich frage mich nur, wie staatlich bezahlte Lehrer den moslemischen Kindern und Jugendlichen erklären werden, wieso Frauen nach dem Koran nur das halbe Erbe zusteht wie Männern, wie sie die Sache mit Aishe, der Kindfrau Mohammeds, die Vielweiberei oder die Todesstrafe für Moslems, die vom Glauben abfallen, einordnen Weiterlesen »
Tags: Christen, Grundgesetz, Juden, Moslems, Nichtabrahamiten
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20. April 2009
Through our taxpayer’s money we are now giving the “Good Banks” the money they then lend us with interest.
To call men “sheep” in this context constitutes an insult against those innocent animals.
I’ve committed it and do regret that.
Tags: Interest, Regret, Sheeples
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20. April 2009
Ich lege nach, da der vorherige Text bezüglich des Hauptperversums vielleicht noch nicht hinreichte.
Wir geben den Banken Steuergelder dafür, dass uns das eigene Geld von ihnen dann gegen Zinsen verliehen werden kann.
Solange wir das mitmachen, beleidigen wir die Schafe, wenn wir uns selbst welche heißen.
Tags: Perversum, Schafe, Zinsen
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20. April 2009
Gestern fand ich einen Zehntrilliardenmarkschein.
Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht, indem ich ihn liegen ließ, weil ich ihn für toxisch hielt.
Ich hätte ihn wohl noch an eine Bad Bank verkaufen können.
An eine Good Bank! – Denn eigentlich sind doch die Bad Banks die Good Banks und umgekehrt: Denn die Good Banks überleben auf Kosten der Bad Banks, die sich als Sondermüllunternehmer auf aller anständigen Leute Kosten betätigen, damit die Good Banks, also die eigentlichen Bad Banks, uns munter weiter bezinsen und auspressen können Weiterlesen »
Tags: Bad Banks, Beerdigung, Good Banks
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19. April 2009
Vergleicht man die Rangabzeichen der Bundeswehr mit jenen der Wehrmacht ab 1933, so fällt unschwer ins Auge, dass letztere verhältnismäßig verspielt sind, erstere dagegen durchgängig einen runischen Charakter aufweisen.
Vom Gefreiten bis zum Oberstabsgefreiten sehen wir Is-Runen auf den Schulterklappen, Unteroffiziere und Stabsunteroffiziere bekommen ein – immerhin abgerundetes offenes respektive geschlossenes – ”uruz”, Feldwebel und Oberfeldwebel folgen mit gekippten K-Runen, und Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel und Oberstabsfeldwebel schaffen es dann bis zur Odalsrune, die außerhalb der Bundeswehr mitunter als ein “verfassungswidriges” Symbol verortet wird Weiterlesen »
Tags: Bundeswehr, Geheimeid, Runen
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19. April 2009
“Banken retten: der anstrengendste Volkssport unserer Zeit”
Tags: Volkssport
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19. April 2009
“Der Übergang von der Faulheit zur Dummheit ist ein fließender”, sagte einmal der Vater eines Nachhilfeschülers.
Dieser Satz ist allgemein gültig.
Besondere Wichtigkeit erlangte er jüngst im gesellschaftlichen Bereich, wo die Faulheit der Menschen, sich Gedanken zu machen, zu überlegen, was ihnen da täglich von den Medien vorgesetzt wird, stracks dahin führte, dass sie sich schaficht in die Krise führen ließen, die sie jetzt zu bezahlen haben.
Dass aus Geld Geld zu machen von denen bezahlt werden müsse, die das nicht tun, also von den Arbeitenden, wurde aus dem kollektiven Bewusstsein so schwarzmagisch ausgeblendet, dass gar als dumm galt, wer auf diese Tatsache hinwies, die jedem Achtjährigen auf Anhieb einleuchtet, wenn er einen Intelligenzquotienten über 80 mitbringt, also Hilfsschultauglichkeit Weiterlesen »
Tags: Dummheit, Faulheit, Feigheit, Journalisten, Spiegel
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