Archiv für die Kategorie ‘Wortgift’

Kommentarstränge: Leser lernen Deutsch

Dienstag, 04. September 2012

Im Kommentarstrange zu “Vom ortbaren Handyoten” schrieb ich unter anderem:

‘Es ist für keine Zeitung leicht, die meisten ihrer Kommentatoren als “Verschwörungstheoretiker” oder, Neusprech, “Verschwörungsliebhaber” abzutun.’

Die großen Schafsmedien sitzen diesbezüglich inzwischen tatsächlich immer häufiger mächtig in der Tinte.

Einerseits sollen sie jeden selbständig denkfähigen Bürger auftragsgemäß als VSTler bzw. VSLHler verleumden und herabsetzen, andererseits werden sie von ebenjenen, ihren eigenen ach so blöden Lesern, immer unverhohlener ausgelacht und dafür runtergelassen.

Selbst das Zensieren hilft nicht mehr viel, da man eben nicht (in manchen Fällen) vier Fünftel der Beiträge zensieren kann, ohne dass man für seine diesbezügliche Hauspolitik irgendwann so notorisch wird, wie die Zeit.

Der Spiegel ist mit seinen Artikeln inzwischen nicht selten derart runter, vor allem jenen, in denen er sich als Oberkriegstreibermedium der Republik geriert, dass er fast nur noch Häme und Spott dafür erntet.

Ich halte es für enorm wichtig, dass Leute, die die Zeit dazu finden (ich habe sie nurmehr selten, um extern zu kommentieren), hier mit aller Beharrlichkeit und angemessenen Gnadenlosigkeit dranbleiben. (weiterlesen…)

Feigheit vorm kranken “Gott”

Sonntag, 02. September 2012

Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.

Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.

Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.

Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.

Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.

Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)

Endgender

Donnerstag, 23. August 2012

Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.

Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.

Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.

Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.

Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)

So nicht, liebe Palästinenser und Unterstützer!

Dienstag, 21. August 2012

Eben las ich auf einer Moslemseite zu einer Demonstration wider die Vertreibung und Unterdrückung von Palästinensern durch Juden in Berlin folgende bildbegleitende Motti:

“Der rassistische Zionismus wird eines Tages nur noch ein dunkles Kapitel der Westlichen Welt in den Geschichtsbüchern sein”

“Man versucht die Mutigen mundtot zu machen, aber der Mut zur Nächstenliebe ist stärker als der rassistische Hass”

“Gegen Antisemitismus und Zionismus!”

Wären die Zusammenhänge nicht so traurig und ernst, so wären diese Sprüche, etwas genauer betrachtet, geradezu zum Lachen.

Denn hier geht begrifflich alles in schauerlichster Weise durcheinander. (weiterlesen…)

Vom Weltnetze, Google & Cie.

Dienstag, 21. August 2012

Das Weltnetz bedarf, auf dass es nicht Google und der NSA und Facebook usw. allein gehöre, vieler Spinnen.

Ich kann Ihnen jetzt leider nicht umfässlich verraten, wie man als Einzelspinne seine Fäden spannt. Das wäre in diesem Zusammenhange verfrüht.

So viel aber darf ich preisgeben (es mag zunächst wie eine Banalität klingen), als dass es hier ganz eigentlich um der Sprache Macht geht.

Noch einmal ganz anders, als ehedem. (weiterlesen…)

Dem Nachwuchse XXII

Dienstag, 21. August 2012

Die folgende Erörterung ist zwangsläufig etwas vereinfacht, da es selbstverständlich Mischformen verschiedenster Art gibt, Einsprengsel der einen in eine andere usw.; sie beschreibt nur ein systemisches Grundgerüst.

Wir schauen also strukturell zunächst auf drei Arten Texte. (Textsorten sind etwas anderes: Essay, Roman, Kurzgeschichte…).

Erstens den Text, der von praktisch jedem so gut als möglich verstanden werden soll.

Zweitens jenen, der im wesentlichen von praktisch jedem verstanden werden soll, dem aber Elemente beigefügt, die voraussichtlich nur wenige oberbewusst in ihrer Bedeutung und Tragweite erfassen werden.

Drittens denjenigen, in dem gar kein Wert darauf gelegt wird, dass ihn zunächst auch nur einer halbwegs, außer vielleicht fetzenweis, oberbewusst verstehen werde. (weiterlesen…)

Teufelchen entkraft (II)

Montag, 20. August 2012

Die Teufelchen sind natürlich noch nicht ganz entkraft.

Einerseits tanzen sie noch, andererseits überdies falschherum.

Manche von ihnen haben gar eine Art Eigenleben entwickelt: das macht der zweite Hauch. (weiterlesen…)

Teufelchen entkraft

Montag, 20. August 2012

Es gibt eine Gruppe Leute, und denen dackeln immer noch mehr National- und Internationalidioten hinterher, die uns unter anderem vorgeben, wie viel und was wir wider eine andere Gruppe von Leuten sagen dürfen.

Da eh keiner rauskriegt (Denken ist zwar noch nicht offiziell verboten, es wird beinahe von selbst ausgestorben), wer die beiden Gruppen sind, kann ich befreit aufschreiben.

Witzigerweise sind nämlich beide Gruppen eng verwandt, sich, auch wenn die meisten ihrer Mitglieder dies vehement bestritten, sehr ähnlich, quasi von einem Holze, dabei zu erheblichen Teilen schwerst verfeindet.

Das ist aber, tiefer geschaut, nur Schein. (weiterlesen…)

Text am Hals

Freitag, 10. August 2012

In einigen zwanzig Metern Entfernung gewahre ich das lummeligste Einmannzelt, das ich je gesehen, worein sich heute Nacht wieder drei Göllersche Recken zwängen werden, um jeden Zentimeter, Decke und Raumes, einsardint zu kämpfen.

Etwas dahinter sind eben drei Sächsinnen mit drei Autos, drei herrschaftlichen Aufschlagwohnstätten und drei sicherlich wohlgeratenen und guterzogenen kleinen Kindern angerückt: eine große, moderne Flickwerkfamilie?

Derweil überbieten sich, indem dorten der Einweggrill sorgsam bestückt, die Meinen wechselseitig im dem anderen Wegfressen von Brot und Salami, den jeweiligen Entrüstungsstürmen ob der brüderlichen Rücksichtslosigkeit, durchstreifen den Hag am Bautzener Stausee, dieweil der Alt’ unterm Dächle am Reiserechnerle sitzt, trutzig, trotz kühler Brise in der kurzen Hos’, darüber sinnend, ob er den bösen Text von vorhin, der zwar zwingend, aber doch vielleicht allzuwenig verträglich nachwies, dass Philosophie nicht dem vollen Bauche entspringen müsse, dass ein gewisser Gott zu seinem Bruder, oder Alter Ego, nämlich dem Teufel, geschickt gehörte.

Der Text ist gut, und es ist ein Jammer, so etwas aus Vernunftsgründen zurückzuhalten. Da ich aber bezüglich der Zartbesaitetheit abrahamitisch Gläubiger inzwischen einige Erfahrung besitze, weiß, wie wenig sie es zu ertragen vermögen, wenn man ihren Gott als das bezeichnet, was er ist, wird er wohl erstmal ins Schatzkästlein gelegt, daselbst zu schlummern, bis dass er eines Tages die Zeit breche.

Immer wenn ich zu dem Schlusse komme, dass ein guter Text (die wenigsten außer mir werden ihn dafür halten) jetzo oder baldo eher nicht zu veröffentlichen sei, werde ich ein bisschen melancholisch. Das ist wie als ob man seinem Kinde das Spielen auf der Gasse verböte, weil sich dort gerade gar zu viel Gesindel herumtreibt. (weiterlesen…)

Mantik: Beim Tode fängt der Ernst an

Mittwoch, 25. Juli 2012

Aus der Kritik der Welt (“Maischberger greift in der Krise zum Esoterik-Quatsch”) zu Maischbergers Schwatzschau des Mottos “Horoskope, Handlesen, Tarot: Unsinn der hilft?” will ich nur ein bemerkenswertes Zitat herausziehen, immerhin den deutschen Physiker und Astronauten Professor Dr. Ulrich Walter betreffend, das aber, vor allem, eine Frage aufwirft, die, obzwar so naheliegend, dort anscheinend gar nicht gestellt wurde:

“Maischberger stellte Walter vor als “jemand, der den Sternen nah war” und fragte: “Sind Sie gläubiger zurückgekommen?” – “Nein, aber ich dachte mehr über die Dinge nach”, so der Physiker. Zurück auf der Erde, hat er sich die Hand lesen lassen. In der Talkshow-Ankündigung hieß es: “Ihm wurde prophezeit, wie er sterben würde.” Das “Wie” versäumte Maischberger allerdings nachzuhaken.”

Nun, die Kritikerin Carola Stern kreidet also Frau Maischberger das Versäumnis an, nach dem “Wie” des prophezeiten Sterbens nicht gefragt zu haben, da der arme Mann das anscheinend glaubt, was doch eher – zumindest scheinbar – von einem gewissen Taktgefühl zeugt.

Denn Frau Stern hat soherum recht, als dass Maischberger, die, wenn sie ein Mindestmaß an Professionalität mitbringt, bei einer derartigen Ankündigung höchstwahrscheinlich mitentscheidet, zuerst den Reißer wollte, ihn dann aber nicht angehen.

Es wurde wohl auch nicht thematisiert, ob denn ein Mensch, der so etwas glaubt, noch ganz bei Sinnen sein könne. Welch potentielle selbsterfüllende Prophezeihung der negativsten Art, mit dem Tode spielend, von diesem Handleser in die Welt gesetzt worden sei. Ob denn nicht jeder in einer entsprechenden Profession, der so etwas macht, als ein unverantwortlicher, entweder absolut skrupelloser oder völlig unfähiger Scharlatan selbstgezeichnet erkannt werden müsse?

Stellen Sie sich mal vor, Sie glauben fest an das, was Ihnen Ihr Weissager sagt.

Nun hat er Ihnen gesagt, dass Sie einst ersaufen werden. Mit dem Badespaß werden Sie es ab da nicht mehr so sehr haben, vermutlich, Ihr ganzes emotionales Verhältnis zum Element Wasser wird sich verändern. Wenn Sie Kinder haben, werden Sie denen womöglich auch noch eine Wasserangst übertragen, so dass die dann vielleicht erst recht irgendwann panisch ersaufen, anstatt ruhig an Land zu schwimmen. (weiterlesen…)

Dem Nachwuchse XVI

Dienstag, 24. Juli 2012

Mit der Metamorphose der Erweiterung der Wahrnehmungs- und Assoziationsfährigkeit, gerade auch im Sinne der nicht direkt kausal verknüpften Entsprechungen, wächst auch die spontane Empfindlichkeit, ja Reizbarkeit, sehr leicht übers Maß.

Man darf gerade jetzt in schwierigen Lagen nicht vergessen, dass die Dummheit unergründlich klug ist.

Sie hat es gar nicht nötig, nichtlineare, analoge Verknüpfungen von Geschehnissen und Sachverhalten anzuerkennen. Sie ignoriert sie einfach, weiß aber sehr wohl, wie derlei vor der Masse lächerlich zu machen, in Abrede zu stellen ist. Das hat sie gelernt.

Man darf also mitunter noch nicht einmal im Vieraugengespräch also höflich wie deutlich sagen, was eigentlich zu sagen wäre, wenigstens als Meinung zulässig sein müsste.

Dreht sich die schwierige Lage nun gar um die eigenen Kinder, die der Gegenseite in erheblichem Maße ausgeliefert sind, und jene weiß das zu nutzen, genau dahingehend, man schade doch gerade selbst ihnen, indem man noch herumhändele, zumal die Würfel schon gefallen seien, wie das halt mal im Leben manchmal so sei (indem der Erklärende am gezinkten Würfelfallen durchaus bewusst beteiligt war), so darf man, davon muss man ungetrost ausgehen, sich einer Phalanx an schwer herauszubrechenden sich gegenseitig Deckenden gegenüberstehen sehen: zumal, wenn alles Gebaren der beteiligten Protagonisten schon vorher fast nur diesen Eindruck zu machen vermochte.

An dieser Stelle gibt es, wiederum vergröbert (eben nämlich auch Mischformen, zeitliche Versetztheit, Abstufungen), drei oder meinetwegen auch vier grundsätzliche Möglichkeiten.

Erstens, man gibt die Sache ganz auf.

Zweitens, man gibt die Sache vorläufig auf (Hintergedanken bleiben).

Drittens, man versucht einen Parforceritt.

Viertens, man geht nach und nach, Schritt für Schritt, auch nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum, beharrlich, ausdauernd, intuitiv, kreativ, Widrigkeiten unerhörte Ideen entgegensetzend, auf Gelegenheiten wartend, Chamaeleon wie Springspinne wie Amurtiger wie Flughund wie scheinbar mönchisch absent, so gut als möglich gezielt und folgerichtig vor. (weiterlesen…)

Gehatet oder Gelovet? (II)

Sonntag, 22. Juli 2012

Das eigentlich Bemerkenswerte an einem derart dummen Gewäsch wie “gehatet” und “gelovet” besteht ja nicht darin, dass Leute derlei Unfug herausblasen, sondern dass sie von vielen darin noch ernstgenommen werden.

Normalerweise gehört sowas ins Kabarett, in die Satire.

Vor kurzem dachte ich noch, dass das facebooksche “gedisliked” der absolute Knaller der deutschsprachigen Weltnetzsprachverfuselungsidioten sei, und es hält auch nicht schlecht mit, aber “gehatet” gefällt mir noch besser.

“Gehasst” traut man sich nicht zu sagen. Das wäre zu deutsch und deutlich: also “hatet” man.

“Den hawick denn ma jeheitet!”

“Der isch jeddsd kheided, dass grachd!”

Schwabylon grüßt sein geliebtes Berlin. (weiterlesen…)

Tragikomikernation Deutschland

Freitag, 20. Juli 2012

Mir wurde im Kommentarstrang zu “Frau Dr. Knabenverstümmlerschützerin Merkel,” ob der abstrusen Einlassungen eines SPD-Granden zur Mädchen- versus Knabenbeschneidung gerade klar, dass solche Leute unser Land tatsächlich zu einer Komikernation machen, wobei aber dies Kanzlerinnenwort gleich am Anfang entscheidend beschnitten wurde: Tragikomikernation muss es heißen.

Denn die Sache ist vor allem traurig. Oder wer ist es, der da fröhlich und befreit über die kruden Kalauer der Bühnenakteure lacht?

Frau Merkel hat mit ihrem Spruch einen gewaltigen Kommunikationsfehler gemacht.

Kinderschützer als Komiker verspotten, das war nicht hilfreich, äußerst degoutant, Madame Merkehl. (weiterlesen…)

Syrien: Von der Schafsmedien “Berichterstattung”

Freitag, 13. Juli 2012

Die ganze Syrien-Berichterstattung der sogenannten “Qualitätsmedien” stinkt, mit seltenen Ausnahmen (z.B. Rainer Hermann in der FAZ, der das Massaker in Hula hinterfragte) zum Himmel. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von einer Berichterstattung sprechen. (Ein “schönes” Beispiel zur teils schon idiotisch zu nennenden Propaganda der “Weltgemeinschaft” finden Sie auch in meinem Beitrag “Hat Syrien Wunderwaffen?“.)

SPON, seit einiger Zeit das dümmste Schafsmedium Deutschlands (nicht nur auf diesem Gebiete), hat es dazu in den letzten Wochen und Monaten so plump angefangen, dass es jede Menge wütende, auch spöttische Kommentare dazu setzt.

Immerhin, wenn wieder mal ein propagandistisch durchgestylter Artikel, sich allein auf Angaben von Rebellen stützend, mit suggestivem Kampfhubschrauberbild, erscheint, folgt inzwischen auch das kleine Sätzchen: “Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich.”

Der ganze Artikel, der in dem Sinne gar keiner ist, als dass er wohl fast gänzlich von den angegebenen Nachrichtenagenturen stammt, weshalb sich die Sache bei der FAZ fast identisch liest, ist immerhin nicht mehr ganz so einseitig suggestiv, wie das vor Wochen noch der Fall war.

Die mannigfachen Leserproteste scheinen doch ein wenig bewirkt zu haben. (Geben Sie denen, auch den anderen, jederzeit Saures!)

Aber analysieren wir mal ein bisschen, was die FAZ schreibt, zunächst den ersten Satz des oben verlinkten Artikels: (weiterlesen…)

Hurra, ein neuer Kinderwahnsinn ist entdeckt!

Montag, 09. Juli 2012

Näheres zum wissenschaftlichen Stand bezüglich des neuen Kinderwahnsinns, den man zwar – wie ADHS, von dem er sozusagen abstammt – nicht genau diagnostizieren kann, für den man aber schon diverse Chemokeulen bereithält, lesen Sie bitte auf faz.net.

Das neue Leiden, das in den schönen USA erfunden wurde, wo sonst, trägt einen Namen, der jenen des “Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndroms” meines Erachtens an Originalität und Stupiditas noch übertrifft:

“Disruptive Mood Dysregulation Disorder” (kurz: DMDD)

Ich habe mal versucht, dieses Monster ins Deutsche zu übersetzen:

“Zerreißende Stimmungszerreguliertheitsstörung”

“Zerrissene Stimmungskontrolllosigkeitsstörung”

Wenn von vier Wörtern, die eigentlich zusammen einen Begriff bilden sollen, gleich drei mit “Dis” (respektive “Dys”, was so ziemlich dasselbe ist) anfangen, dann muss schon etwas äußerst disparat, dysfunktional und disarrangiert sein. (weiterlesen…)

Über die Sublügen zur Kernlüge (II)

Samstag, 07. Juli 2012

Wir gehen wiederum davon aus, dass es irgendeine Kernlüge gäbe, um die herum sich große Sublügen gruppierten.

Ich will die Sache jetzt aber, nach dem ersten, etwas theoretischen Teile, etwas menschlich-anschaulicher erläutern.

Selbstverständlich muss eine solche Kernlüge alle anderen Lügen um Dimensionen überragen.

Das heißt, dass sie in fast alle Menschen als vermeintlich absolute, unumstößliche Wahrheit eingesenkt ist.

Wird man also nun einen, der an so manchen größeren Lügen doch ein wenig das Zweifeln begonnen, die eine oder andere gar nicht mehr glaubt, gleich auf diese hin ansprechen, so wird sich der wahrscheinlich nur empören, womöglich gar, im Selbstangstbisse, wieder auf ein Denken vor seinen ersten Zweifeln zurückziehen.

Dann hat man die Sache komplett vergeigt. (weiterlesen…)

Zinsschnur

Freitag, 06. Juli 2012

Da es hier zuletzt teils so ernst zuging, mit Bosonen, Dunkler Materie, ESM, Jesus, weiß der Deibel was, will ich Sie jetzt eines Sozialistenwortwitzes teilhaftig werden lassen, der mir von einem “middeldüüdschen” Ursachsen zukam.

“Wie heißt das Ding da, zwischen deinen Beinen?”

“Ich weiß nicht, sag schon!”

“Zinsschnur!”

Weiber in die Wehr! – ? (II)

Montag, 11. Juni 2012

In meiner Kommentarantwort auf “landbewohner” schrieb ich zum ersten Teil:

“Meines Erachtens geht es dabei weniger um die zu erhöhende Menge an verfügbarem Kanonenfutter, sondern um die Durchsetzung und Imhirnverankerung der totalen sozialen Perversion.

Wer es akzeptiert, dass Mütter in den Kugelhagel geschickt werden, deren Kinder derweil in Militärkitas, akzeptiert egal was.”

Jahrtausendelang war es praktisch in allen Kulturen tabu, Frauen regulär in den Krieg zu schicken. Die Gründe dafür müssen hier nicht näher spezifizert werden, denn sie liegen für jeden Nichtgeisteskranken auf der Hand.

Warum also ist man jetzt, in unserer Postmoderne, so versessen darauf?

Etwa, weil Frauen keine Frauen mehr seien?

Weil die Gesellschaft “sich” einfach dahingehend verändert habe, sozusagen lockerer geworden sei?

Quatsch. Das ist keine natürliche Entwicklung, sondern ein Programm von wenigen gegen alle.

Allein schon, dass diese grausame Groteske meines Wissens von keiner einzigen nennenswerten Partei mehr auch nur hinterfragt wird, spricht Bände.

Totale Verrohung unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung, des pseudodemokratenfaschistischen Genderismus.

Fast wirkt es, als gäbe es keine Worte mehr dafür. (weiterlesen…)

Menschenfresser auf “Wolke Neun” (II)

Samstag, 09. Juni 2012

Ich habe es jetzt doch noch nicht in die Horizontale geschafft.

“Cloud Nine” heißt wohl auch “Ivory Wave”.

Also nicht nur “Wolke Neun”, sondern zudem “Elfenbeinwelle”.

Da mag der Philolog in mir so einfach nicht ruhen.

Zunächst mal verwunderte mich die “Neun”. (Das erkläre ich jetzt aus guten Gründen nicht näher. Dazu möge sich der geneigte Leser in Zahlensymbolik und -mystik, wofern er das nicht schon ist, selbst kundig machen.)

“Welle” ist also klar wie “Wolke”.

Doch wofür steht “Elfenbein” bzw. “Ivory”?

Ich habe grade mal in einem meiner heiligsten Bücher nachgeschlagen. (Dem Shorter OED.)

Dort findet man den Weg nicht nur, wie zu erwarten, hin bis zum Sanskrit-Elephanten, sondern auch zum “Black Ivory”, dem Negersklaven, den Zähnen allgemein, speziell der Weißheit der menschlichen Haut, den Tasten des Klaviers, den Billiardkugeln, schließlich auch den Würfeln des Spiels.

Das mag alles wiederum nichts bedeuten, einfach zufällig sein. (weiterlesen…)

Weg mit dem “Es”!

Freitag, 08. Juni 2012

Zum Artikel “Guido Fawkes NWO-Schafsseckel (II)” schrieb Leser Dude nach bereits langer vorangegangener Diskussion unter anderem folgendes:

“Irgendwie müssten vielleicht all die Hacker der Erde vereint werden , sodass diese dann dafür sorgen, dass die echten Informationen – frei zur Verfügung gestellt von deren Schöpfern – durch die Kanäle gejagt werden, anstatt des ständigen Geseiers heute.

Das wäre dann aber ne generalstabsmässige Übung, auf die auch garantiert sehr schnell entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet würden. Mit voller Wucht!

Gerissene, vermaledeite Teufelsbrut auch…”

Ich antwortete also:

“Ich meine nicht, dass es im von Dir angesprochenen Sinne an Information fehlt.

Ich denke aber, ich sprach heute Abend noch mit meinem Freunde genau darüber, dass ich das erklärend in einen eigenen Artikel packen muss, selbstverständlich auf diesen von Dir eingebrachten Punkt verweisend bzw. das Wichtigste aus Deinem letzten Kommentar zitierend.

Und sowieso auf die Guy-Fawkes-Artikel und -Galgenstränge insgesamt aufbauend.

Das soll die Rede hier natürlich keineswegs abwürgen.

Doch bedarf der spezielle Aspekt der verfügbaren bzw. verfügbar zu machenden Information einer eigenen, zusätzlichen Betreuung in einem eigenen Beitrag.”

Nun zur versprochenen Sache: Verfügten wir über mehr Informationen bezüglich der Machenschaften gewisser Leute, so schadete das sicherlich nicht. Ob es jedoch wahrscheinlicherweise wesentlich hülfe, soll hier kritisch betrachtet werden.

Wir wissen von der Irak-Massenvernichtungswaffenlüge. Von der Iranlüge. Von der USS Liberty. Davon, dass der bereits grundgesetzwidrige Vertrag von Lissabon gebrochen wurde, kaum dass die Tinte trocken war. Wir wissen von der Folter und den Unschuldigen in Guantánamo. Wir wissen um die Brutkästenstory in Kuwait. Wir wissen um die Rheinwiesen. Wir wissen um die Drohnenangriffe. Die Geheimgefängnisse. Die Machenschaften in Libyen. Unseren besten verbündeten arabischen Händeabhackstaat. Von vielen Mossad-Morden. Wir wissen, wo HAARP steht und zumindest teilweise, was dies Monster kann. Wir sehen Fukushima durchschmurgeln. Der Uranmunitionswahnsinn ist belegt. Die Corexit-Sauerei ist bekannt. Dass 9/11 so nicht gewesen sein kann, wie behauptet, wissen wir auch. Der Derivatewahnsinn, der ganze Finanzwahnsinn ist weitestgehend offensichtlich. Wiklileaks war da. Zu Monsanto und Roundup ist genug fällig. Ebenso zum Spanische-Grippe-Virus. Der Impfmafia. Den Bilderbergern. Bohemian Grove. Skull & Bones. Der FED. Undsoweiter undsofort.

Kurzum: Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Wir wissen all das, die Informationen sind da, doch bewirkt dies zumindest bislang nichts Entscheidendes. Zumindest noch nicht sichtbar sonderlich Entscheidendes.

Dabei sollte dies allemal genügen.

Tut es aber nicht. (weiterlesen…)

Kübelkrieg

Samstag, 02. Juni 2012

Gestern meldete mir mein Virernschutzprogramm artig, dass mein Rechner vor dem Schadprogramm “Flame” bestens geschützt sei. Das hat mich umso mehr beruhigt, alsda an meinem Kübel keine Atomkraftwerkskühlung dranhängt und ich sowieso nicht so bescheuert wäre, irgendwas, was irgendeiner mit Sicherheit nicht wissen soll, auf meinem angeleinten Datenhuber abzuspeichern.

Außerdem ist man als Philosoph ohnehin perfekt “geschützt”: Man kann nämlich gar nichts wissen, was da draußen auch nur eine Cyberkriegssau interessiert. Weisheit ist denen so gut wie Scheißheit.

Über moderne Artillerie z.B. weiß ich nur, was jeder Schulbub weiß oder der Ficki hergibt. Meine Eins in Chemie in der Elften ist lange verjährt, so dass ich auch keine Ahnung von Spezialsprengstoffen habe, meine letzte Eins in Physik, wo es mal um den Hangabtrieb oder schiefe Würfe ging, datiert noch weiter zurück, so dass ich auch über U-Boote fast nur sagen kann, dass die Dinger unter Wasser fahren können und wohl meist ein Periskop und einen Schnorchel haben.

Und bezüglich Computern bin ich glücklicherweise noch ahnungsloser.

Lediglich, dass diese Elektrokästen manchmal unerklärlicherweise nicht so funktionieren, wie sie das sollten, ist mir bekannt. Ansonsten habe ich mir im Laufe der Jahre von Experten allerlei abenteuerliche Geschichten angehört, was wann warum wo wie sei, ohne diese auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt hin ernstlich prüfen zu können. Zumal der eine Cyber-Supermann das erzählt, worüber sich der nächste nur scheppelich lacht.

Gut, der Ex-Verteidigungsminister kannte wohl zumindest einen, der, ebenso wie ich inzwischen, die Befehle Strg A, Strg C und Strg V anzuwenden in der Lage war, doch habe ich dem seine Doktorarbeit nicht abgekupfert, doch denke ich trotzdem nicht, dass ich darüber zum bedenklich gefährlichen Geheimnisträger mutiert bin.

Mein Wortschatz, den man mir vielleicht abzuschakalen trachten könnte, ist zwar wohl etwas größer (zumal im Deutschen), als jener selbst der meisten deutlich überdurchschnittlichen pentagonesischen Beuteltierbitbastler, aber da die immer noch weit davon entfernt sind, etwas damit anzufangen, was über ein unzuverlässiges Rechtschreibprogramm oder eine Schwachsinnsübersetzungsschleife, für die jeder Mittelschüler der Siebten die Jacke sich voller Sechsen hängen dürfte, hinauskommt, mögen die und andere, zumal bei den Suchmaschinen, zwar schon mächtig am Analysieren sein, was ich indes trotzdem nicht für bedenklich halte, da sie ja nichts mehr abzuschakalen und zu analysieren haben, wenn sie mich nicht mehr schreiben lassen bzw. mein Kübel streikt. (weiterlesen…)

Ausgewogenheit? (II)

Montag, 21. Mai 2012

Wenn ich mir recht überlege, was selbst der Besten welche, die ich kenne, mir im Zusammenhang mit der sogenannten “Ausgewogenheit” raten, verliere ich fast schon ganz die Lust daran, mein Grundtrotz kommt hinzu, noch irgendeinen auswiegenden, sprich balsamierenden, netten, fröhlichen Gutmenschentext zu schreiben.

Vielleicht muss ich mir sogar jede schriftstellerisch zugegebene, gar noch beförderte Fröhlichkeit verbieten, da ich wahrnehme, was da angesonnen.

Ich soll also Rücksicht auf jede Bet- und Bettelkrücke hinter dem Schwulenpartykonvent von Sankt Pölten nehmen, während Israel mit Atomwaffen herumfuchtelt und Fukushima weiter durchschmurgelt?

Da die Leute es ja nicht ertragen könnten, zu lesen, was ist? (weiterlesen…)

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