Archiv für die Kategorie ‘Wortgift’

Vom Wachsen der Neuen Mitte

Donnerstag, 18. April 2013

Inzwischen hat das allusurpatorische Globalistengesindel tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem. Immer mehr Linke werden – vereinfacht ausgedrückt – national, also rechts, und immer mehr Rechte werden international, also links.

Die Mitte, jene pseudoliberale, von den Globalisten gehätschelte Mitte, dünnt nicht nur immer weiter aus; es droht gar deren Statusverlust, dass sie noch verbreiteter denn ohnehin schon, als rückstandig, randständig gesehen wird, und zwar egal, wie sehr die Schafsmedien deren vorgebliche Vernünftigkeit tagtäglich preisen.

Immer häufiger sieht man Libertäre, echte Konservative, Sozialisten, Patrioten, wirkliche Menschenrechtler, Christen, Nietzscheaner, weiß der Deibel was für traditionell kaum Zusammenzuführende, auf gemeinsamen Podien, erörternd, wie die Hydra entmachtet werden könne.

Die allfälligen Vorwürfe von Seiten der Systemmmedien, man pflege, da eine bessere, gerechtere Geld- und Wirtschaftsordnung anstrebend, Nazi-Gedankengut, träume internationalsozialistischer Spinnerei, sei bestenfalls geistig etwas minderbemittelt, greifen immer mehr ins Leere. Man kennt diesen immergleichen Geifer wider jeden, der es auch nur wagt, öffentlich daran zu denken, dass, wie sich aus der herrschenden totalen Finanzschakalerei, in der Gewinne global zugunsten weniger privatisiert, Verluste auf dem Rücken aller sozialisiert werden, zu befreien sei. Immer mehr Menschen lassen sich von dieser offenkundig orchestriert gesteuerten Hetze nicht mehr entscheidend beeindrucken.

So wächst die Neue Mitte täglich. Und die alte wird immer seniler, lächerlicher, fackt in ihrer Idiotie, mit verdrehten Augen senil, ihren wirtschaftspolitischen Rollator ans eigene Ende schiebend, sichtbar immer weiter ab. (weiterlesen…)

Von den kinderlosen Maulhelden

Mittwoch, 17. April 2013

Ausnahmsweise stelle ich, da mir die Sache wichtig, diesen Teil eines Kommentars zu “Vom Staat als verbindendes Regulativ” auf Leser Dudes Seite auch hier nochmal ein:

“Es führt in der Tat kein Weg daran vorbei, dass sich jeder einzelne vor Ort wehrt, so gut er kann.
Allerdings ist das – wie ich alleinerziehender Vater zu sein, macht es nicht leichter – im Zusammenhang mit staatlichen Schulsystemen eine sehr heikle Sache, denn man bringt im Handumdrehen die eigenen Kinder in die Bredouille, ist dann sozusagen noch schuld daran, dass man sie, wofern nicht schon bald das Jugendamt vor der Türe steht, noch umso mehr in den Schwitzkasten nimmt. So sind es auch meist Kinderlose, die dazu ganz genau wissen, was sie täten, da sie es selbst nicht tun müssen.
Manche von ihnen lachen einen ja geradezu noch aus, dass man so blöd gewesen, diesem System Kinder zum Fraße vorzuwerfen, gehen gar so weit, dass man sich damit an seinem Nachwuchse versündigt habe. So weit sind manche jener Helden, die sich darin sonnen, für niemanden Verantwortung zu tragen, außer für sich selbst. Mit denen werde ich auch nicht mehr so milde verfahren, wie bisher.
Anonym im Netz herumranzen, an andere Forderungen von wegen konsequentem Widerstand stellen, feist, fett, ahnungslos, feige. “Jockele geh’ du voran!” (Ich halte Dich, Dude, nicht für einen Vertreter jener.)
Namenlose Maulhelden. Sich noch ihrer Weitsicht und Intelligenz brüstend, dass sie sich nicht über Kinder angreifbar gemacht. Da muss ich an mich halten, nicht in die unterste Schublade meines Schimpfwörterprachschatzes zu greifen.
Gerade Alleinstehende müssten den Mut haben, anzugreifen, mit heruntergeklapptem Visier. Davon sehe ich aber nicht viel.
Bräsig, besser dran, herumsitzend und bescheid wissend. Viel mehr Zeit habend, viel weniger Risiko gehend, auf andere herabsehend.”

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Wer Lust hat, einen harten verbalen Händel mit mir anzufangen, der ist anhiero herzlich dazu eingeladen. Kommentatoren unter Decknamen werden jedoch allenfalls eine Antwort von mir erhalten. Danach werde ich deren Beiträge, solange sie im hier anliegenden Rahmen bleiben, zwar noch freischalten, aber nichts mehr dazu sagen. In diesem Strange, sollte sich einer ergeben, wird jetzt mal ganz klar und konsequent positiv diskriminiert. Voll asozial.

Vom Stellen der Untergangsgeilen

Dienstag, 16. April 2013

Es ist erschreckend, wie weit man wie viele Menschen in die Resignation getrieben hat. Gestern erlebte ich das, im Gespräch mit zwei guten Bekannten, einer Frau (knapp 50)  und einem Mann (etwas über 50), geradezu exemplarisch.

Man könne nur in seinem kleinen persönlichen und beruflichen Bereich anständig bleiben; im Großen lasse sich absolut gar nichts bewirken; jene da oben machten, was sie wollten, egal, wie viel man dawider rede, demonstriere, sonstwas versuche.

Beide keine Dumpfbacken, keine Leute, die nicht gerne auch mal lachten, einen Scherz machten, keine grundsätzlichen Tristessanten. Was Politik, speziell den Euro, die EU, die gigantische Finanzabschakalerei anlangt, aber frustriert bis zum Grunde.

Immerhin jedoch, da beide, traditionell gesehen, eher links zu verorten, verwagte sich weder sie noch er darauf, etwa die Grünen als noch unterstützenswert ins Spiel zu bringen. Selbst der hohle Zahn ist vielen diesbezüglich schon gezogen.

Man war auch so gnädig, mich nicht glatt auszulachen, indem ich so schwarz nicht sehen mochte, vorbrachte, dass die Unzufriedenheit allenthalben groß, sich in der Geschichte schon oft lange aufgestaut habe, was sich dann ziemlich plötzlich im Sinne einer grundlegenden Umwälzung Bahn brach. Gleichwohl wollten beide das, kopfschüttelnd, kaum auch nur hören, geschweige denn darauf eingehen. Fast mitleidig ward ich angeblickt, indem ich meinte, dass ich nicht aufgegeben habe, den Kampf nicht verloren gäbe.

Es sieht manchmal wirklich so aus, wie als ob die Lohn- und Gedankendrücker ganze Arbeit geleistet hätten. Wie als ob es ihnen gelungen sei, bis auf irrelevant wenigen, jeden Widerstandsgeist zu brechen.

Es mangelt nun unter jenen, gerade unter jenen, die die Entwicklung seit 1990 – oder schon länger – als verhängnisvoll ansehen, wahrlich nicht an (teilweise durchaus sinistren) Gestalten, die die Niedergeschlagenheit von Menschen, wie jenen, mit denen ich gestern sprach, immerzu, geradezu systematisch, verstärken. Diesen sage ich hiermit offen den Kampf an. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter (III)

Sonntag, 14. April 2013

Ja, ich will und werde eben noch mehr Scherben zertreten.

So können sie nicht mehr so leicht tiefe Wunden schlagen, hiemit als Waffe dienen, zudem umso leichter eingeschmolzen werden.

Es fällt mir leicht, die Religionsscherben zu zertreten. Denn ich bin der Böse. Ich habe noch nie jemanden abrahamitisch geliebt. Also keine ewigen Heiligen Flüche verteilt, keinem den Penis verschnitten, kein Kind vor einen am Kreuze für dessen Sünden gestorbenen Gott geführt, oder ihm mit der Hölle gedroht, eines zum symbolischen Vampirismus und Kannibalismus als glaubensnotwendig manipuliert.

Ja, ich bin der Böse, der Scherbenzertreter, der solcherlei nützliche Weihehandlungen zertritt. (weiterlesen…)

Von den zwei Todsünden

Donnerstag, 11. April 2013

Es ist ja immer so schön mit anzuschauen, wie Dein eigenes Kind gedankenmanipuliert wird. Man wächst ja so niedlich auf und am Anfang klingt doch alles so schön und lieb. Eben, die Meinungsfreiheit, gerade die. Dabei ist es doch die zertretenste Lüge, die da so rumkriecht und sich aus zwei Todsünden zusammensetzt:

Meinung & Freiheit

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Der obige Gastbeitrag von Leser Armin war zunächst Teil eines Kommentars zu “Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert (II)“.

Armin ist seit kurzem wieder mit seiner Seite conspirare.net im Netz.

Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert (II)

Samstag, 06. April 2013

Man erzählt den Kindern an den Schulen immer noch, die Verfassung garantiere Meinungsfreiheit. Wobei natürlich schon das mit der Verfassung eine Lüge ist, denn das Grundgesetz ist klariter keine Verfassung.

Dabei muss man den meisten Lehrern zugute halten – oder auch zuschlechte, wie man’s nimmt – , dass sie glauben, was sie sagen. Glauben sie es nicht, so wissen sie doch, dass sie ihren Schülern diesen doppelten Schwindel nicht entdecken dürfen.

So gesehen könnte man sagen, dass alle Staatsschullehrer entweder Träumer, Idioten, Gehirngewaschene usw. sind, oder aber korrupt, Feiglinge, die ihre Schüler belügen.

Ist mein Urteil zu hart? Wenn ja, warum?

Soll ich noch die Politiker der Blockflötenparteien beiziehen, unsere Wirtschaftsführer, Bänker gar? (weiterlesen…)

Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert

Samstag, 06. April 2013

Man hat, indem man uns in der Schule das mit der Meinungsfreiheit beibrachte, einen schweren Fehler gemacht.

Viele Schüler nämlich, selbst der lernfaulsten, hörten das gerne, fanden diesen Grundsatz in keiner Weise zu beanstanden.

Später mussten die Helleren unter ihnen aber feststellen, dass das, was ihnen als an der Schule gelernt am besten gefiel, schon damals eine Lüge war.

Um wieviel mehr noch heute, da es nicht nur Sprach- und Sprechverbote in schwindelerregender Zahl gibt, sondern auch deren de-facto-Gebote.

Müßig, hier Beispiele anzuführen, denn jeder freie Geist kennt genug davon.

Das Phänomen betrifft aber beileibe nicht nur uns, den UN-Feindstaat. (weiterlesen…)

Von den Decknamenkünstlern

Donnerstag, 28. März 2013

Grade haben die “Wechselmarie” (vordem vermutlich der “Jochen” usw.) und der “Dude” (der nennt sich meines Wissens immer so) in diesem Jesus-Strang ein kleines Gefecht bezüglich ihrer Decknamen angefangen, das ich, wofern es fortgesetzt werden sollte, schleunigst hierher umzuleiten trachte. (Ob “Jesus” auch ein Deckname war? Wer weiß?)

Ich habe hier schon von einem inzwischen leider verstorbenen Freunde, dem “James” geschrieben. Der hatte sich diesen Namen irgendwann gegeben, auch im bürgerlichen Leben (außer wohl am Amt), also, dass ich erst nach seinem Tode erfuhr, welchen Taufnamen er trug. Den mochte er wohl nicht besonders. Ich werde ihn darum auch hier nicht verraten. Nur so viel, dass es ein sehr traditioneller, gleichwohl nicht übermäßig häufiger deutscher Name war.

Ein anderer Freund – in jungen Jahren – hieß Detlev. Das nervte ihm mächtig. Wollte man ihn vollkommen auf die Palme bringen, so musste man ihn bloß mit Detlev ansprechen. In dem Falle nenne ich jetzt den recht gewöhnlichen – deutschen – Decknamen nicht, mit dem er sich ausbedang, exklusiv bezeichnet zu werden, denn Detlev soll als Detlev anonym bleiben können. (Ich weiß nicht, ob er sich inzwischen wieder Detlev nennt; ich habe ihn lange aus den Augen verloren.) Klar, weshalb er kein Detlev sein wollte. Der Name war damals, allenfalls noch mit Olaf als Konkurrenz, als schwuler Name im Schwange. Das ertrug er gar nicht. Zuviel Schall, zuviel Rauch.

Ich selber gab mir noch nie einen Decknamen, außer vielleicht mal – ich erinnere mich nicht genau, dreißig Jahre her – für einige Stunden in einem Slum in Nordamerika, wo ich ungünstigen Fragen ausweichen wollte, da schon meine weiße Hautfarbe recht verdächtig war; wenn ich mich recht erinnere, nannte ich mich Michael oder so, englisch ausgesprochen, das war nichts Besonderes, und ich konnte mir meine Lüge leicht merken.

Viele merken allerdings nicht, wie viel ihr gewählter Deckname über sie aussagt. Ich importiere mal, was Wechselmarie alias Jochen alias…eben drüben dazu eingestellt hat: (weiterlesen…)

Ein alter Bekannter als CEO und SEO

Mittwoch, 27. März 2013

Gerade habe ich im Netz – über Google – einen alten Bekannten nachgesucht und selbstverständlich auch gefunden, der seit einigen Jahren im Hauptberufe (wenn auch vielleicht nicht -behufe) als Google-Verarschungsberater tätig.

Er f…t also sozusagen für jeden für Geld den Google, indem er ihm so füttert, was der frisst, dass es für seine Kunden funktioniert.

So, wie er dasteht, wie ich ihn von früher her kenne, schlägt er nicht nur Schaum, sondern es klappt auch (wengstens meistens).

Er war schon vor zwanzig Jahren auf verschiedenen Gebieten klar besser als zumindest der wahrnehmbare Rest (außer meiner inzwischen verstorbenen Frau und mir natürlich).

Ich allerdings, da ich nur meine kleine Seite betreibe, angesichts seiner Kenntnisse bezüglich der technischen Funktionsweise von Suchmaschinen, die er mindestens zwanzig Jahre studiert, mir, um seine Intelligenz wissend, was er in solcher Zeit herauszufinden im Stande, niemals zutrauend, dahingehend auch nur in die Nähe seiner inzwischen erworbenen Fertigkeiten blicken zu können, weiß vielleicht doch etwas – es klingt unwahrscheinlich, könnte aber doch sein – , was er dazu so klar nicht. Besser gesagt: Er wird es grundsätzlich wohl wissen, aber ich könnte ihm in einem Punkte theoretisch wie praktisch doch überlegen sein. Nichttechnisch. Philologisch. Schwer zu sagen; manches spricht aber dafür.

Seine eigene Seite, wollte er sie behalten, das vermute ich stark, setzte er niemals zur Google-Verarsche an. Er weiß, dass das allzuleicht schiefgeht. Geht es bei Kunden mal daneben, so haben die halt Pech gehabt.

Wahrscheinlich ist er, wie damals schon, wiederum mindestens einer der Besten. DER Laden dürfte laufen. (weiterlesen…)

Vom Erstehen der Menschheit

Montag, 25. März 2013

Ich habe mich hier schon öfter in dieser Richtung geäußert, tue es jetzt aber erst recht nochmal.

Wenn ich das Wort “spirituell” nur höre, muss ich aufpassen, dass sich mir nicht gleich der Hirnmagen umdreht. Fast immer ist der Begriff (wie auch das Nomen “Spiritualität” dazu) hohl, allermeist dazu und dadurch noch ein Totschlagwort.

Der nicht andächtig lauschet, erschrocken zurücktritt, andächtig, sobald es erschallt, diskreditiert sich ins Profane, beweise automatisch, dass er ein Ohngeist, wenn nicht gar ein Böser sei.

Das Wort steht für die Esopolitische Korrektheit, die verbale Sense der Alternativen und Guten.

Kaum noch einer wagt es dawider, den Kopf aus der Ackerfurche zu heben. Allzuschnell ist man jenen reputationsmäßig los, ein Untermensch. (weiterlesen…)

Jesu Vermächtnis: Noch mehr Schuld weltweit

Freitag, 22. März 2013

Die Leute halten sich an jenem Jesus fest, wie als ob sie krampfsüchtig wären.

ES MUSS DOCH WENIGSTENS D E R GUT GEWESEN SEIN!!!

Kein überliefertes Verhalten Jesu bringt uns heute je weiter.

Mal die Wechslertische im Tempel umwerfen, dann wieder bei Pappi Wucherer betteln gehen. Das kennt man.

Das Übelste aber ist jenes mit dem Kreuze, das er für alle getragen habe, sie damit von ihren Sünden, alswelche nichts anderes als Schulden, erlöst.

Nichts davon ward irgend eingelöst. (Der Gedanke ist ja an sich schon schwachsinnig; ich sage es aber der Klarheit halber trotzdem nochmal.)

Völlig vermessen, oder total verlogen: Mir ist das erstmal egal.

Die Symbolik ist, da mag hinschwätzen an mich, wer mag, absolut eindeutig: Jesus hat die vorgebliche Erbschuld nicht aufgehoben, sondern er hat sie noch wesentlich vertieft! Zuwenigst verdoppelt!

Jetzt sind wir nicht nur wegen der Ursünde und aller anderen abrahamitisch angelegten Sünden schuldig, sondern auch noch Jeso alles, unser ganzes erbärmliches Leben, da er sich unserer Schuld halber ja für uns opferte! Und uns, offensichtlich, vom Rest des Päckchens damit aber leider keineswegs irgendwie erlöste. Wir sollen nämlich mindestens zwiefach büßen.

Tut mir leid, ich nehme nicht mehr ernst, wer diesen offensichtlichen Mechanismus immer noch wider mich, sich selbst und andere ins genaue Gegenteil zu setzen trachtet. (weiterlesen…)

Vom Vergleiche als große Quelle des Unglücks

Sonntag, 17. März 2013

Da ich heute ein bisschen gereizt bin – sonst bin ich allezeit ein ewig lächelnder Buddha pur, lediglich ohne Swastika auf dem Wams, weil das in meinem freiesten aller je dagewesenen deutschen Vaterländer nur jenen von Falun Gong gestattet – will ich auch das noch zeitig von der Backe kriegen, es schlicht erledigt haben.

Es dreht sich um noch ein Stück aus diesem Kommentarstrange, erstes Teilzitat von Leserin Lisa, das zweite und dritte von mir.

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/03/10/osho-noch-ein-schlechter-lehrer-ii/#comments

“Nietzsche, Konfuzius und Osho kann man nicht vergleichen. Eigentlich kann man nichts vergleichen, da alles für sich selber steht. Der Vergleich ist eine der großen Quellen des Unglücks.” (weiterlesen…)

Bis zur Viertelswut gereizt

Sonntag, 17. März 2013

Man hat es tatsächlich mal wieder geschafft, mich bis zur Viertelswut zu reizen. Immerhin heißt das aber, dass ich noch lebe.

Wie? Womit?

Zwei Dinge, letztlich nur die üblichen, nichts Neues: Der Vorwurf, dass ich nicht glaube, was ich solle, daher ein ohngeistiger Spast sei, zudem die üblichen rhetorischen Runterziehertricks.

Ich ärgere mich deshalb so, weil ich mich frage, wozu ich mich mit derlei noch abgebe. Über mich selber. Da ist zweifellos was zu ändern. Ich bin zu weich, zu milde, viel zu gnädig. Es langt mir mit der Esoscheiße. Jedenfalls, wenn sie so daherkommt, wie sie das nicht selten zu tun pflegt. Unwahrhaftig, feige, durchtrieben, hinterlistig, abgefeimt, gemein, bodenlos und dabei noch frech.

Ich weiß sehr wohl, weshalb diese Krise da. Das aber werde ich nicht erklären. Wer hinreichend Verstand hat, wird es unschwer erschließen. Der Rest muss es nicht wissen.

Neulich war auch so ein Abend. Um ein Treffen gebeten, ich kam, griff die Dame mal wieder in eine der untersten Deppenschubladen. Versuchte ihr schäbiges Spiel mit mir. Nach mehreren noch ruhigen Erklärungen auf grobe Frechheiten hin ward ich endlich ärgerlich, etwas ungehalten. Es langte. (weiterlesen…)

Von der Christen Urlüge

Sonntag, 17. März 2013

Im Kommentarstrange zu “Osho”: Noch ein schlechter Lehrer (II) brachte Leserin Lisa unter anderem folgendes ein:

“Ich halte es nicht für angebracht, einen Menschen aufgrund seiner “Jünger” zu beurteilen. Wenn man ihn überhaupt beurteilen will, dann nur aufgrund dessen, was er selber gesagt und getan hat.”

Der hierzu wichtige Teil meiner Antwort:

“In der Tat ist es nicht angebracht, einen Menschen anhand seiner “Jünger” zu beurteilen. Sie können aber Indizien dafür sein, was er ausstrahlt. (Man kann natürlich z.B. den mittelalterlichen Klerus nicht Jesus anlasten. Obwohl, schaut man etwas genauer hin… : ein andermal mehr dazu.)”

Ja, nehmen wir das illustre Beispiel Jesus. (Jesus zieht immer.)

Trauen wir der Überlieferung, so wollte Jesus den Alten Bund mit Jahwe erneuern. Mit einem rachsüchtigen, eifersüchtigen, grundgrausamen Gotte, den er seinen Vater nannte.

Was müssen wir uns da noch wundern, dass jene, die ihm nachfolgten, eine Mordbrennerkirche errichteten?

Stimmt dieser Teil der Überlieferung, so hat Jesus selbst den tödlichen Samen gesät. Und so ist er in der Tat aufgrund dessen zu beurteilen, da hat Lisa recht, was er getan und gesagt hat.

Jesus mag um die Weiterungen, die sein Handeln und Reden haben werde, nicht gewusst haben. Aber er wollte einen Neuen Bund mit dem Alten Scheusal. Jedenfalls laut Überlieferung. Kein Wunder also, nur folgerichtig, dass die katholische Mordbrennerkirche daraus folgte. (weiterlesen…)

Reinkarnationslehre: Das All hat Zeit genung

Samstag, 16. März 2013

Die Reinkarnationslehre ist auf eine erstaunlich naive Weise ganz wesentlich eine des beherztes menschliches Handeln untergrabenden Trostes. Und bewirkt damit eine Zementierung herrschender (ungerechter) Verhältnisse.

Jeder habe verdient, im Guten wie im Schlechten, was er sei und wo er gerade stehe; die Bösen werde ihr Schicksal irgendwann schon noch ereilen, ebenso, wie die Lieben irgendwann belohnt würden.

Das lenkt vom zielgerichteten Tun in dieser Welt ab; denn Gerechtigkeit ergebe sich schließlich sowieso; also muss man sich hienieden nicht unnötig auflehnen und selber dafür sorgen, dass diese vielleicht schon etwas bälder verwirklicht.

Wenig erstaunlich dabei, dass ein Großteil derer, die sich vom klassischen Christentum, durch dieses geprägt, abwenden, diesem Glauben zuwenden.

Auch beim Glauben ist nach der Motivation zu fragen. Sie ist hier leicht erklärt: Dieser Glaube bietet ein imaginäres, irgendwo wartendes Himmelbett für die Unterdrückten, gleichzeitig eine Rechtfertigung für alle Unterdrücker. Daher nicht verwunderlich, dass Hubbard das Konzept übernahm.

Jede Art Tatenlosigkeit und Feigheit ist so durch den Glauben gerechtfertigt und begründet; Leiden ist nunmal karmisch bedingt; alles richtet sich schon von selbst.

Es macht also am Grunde nichts, wenn einer Millionen Menschen quälen, verstümmeln und hinmorden lässt: denn irgendwann wird er das schon abzahlen müssen. (weiterlesen…)

Von der Dritten Art im Weltnetz

Freitag, 15. März 2013

Im Weltnetz gibt es grob drei Arten Schreibende.

Die erste bleibt einfach anonym.

Die zweite zeigt Name und Gesicht, verrät aber kein oder kaum wirklich Inneres.

Die dritte zeigt sich ohne Visier.

Alle drei haben ihre Berechtigung, ihre Gründe. (weiterlesen…)

Karen Horn (FAZ) reißt Larven ab

Montag, 11. März 2013

Wie im folgenden anzitiert, empfehle ich einen heute erschienenen Artikel von Karen Horn auf faz.net, welchen ich gymnasialen Oberstufen und entsprechenden Universitätsfakultäten überdies zur grundlegenden Lektüre anriete, denn er hält, was er in Überschrift und Vorspann verspricht:

“Libertärer Paternalismus
Sklavenhalter der Zukunft

11.03.2013 · Der libertäre Paternalismus weiß genau, was für den Menschen gut ist. Er handelt zum Wohl der Bürger und bringt sie auf den rechten Weg. Oberflächlich betrachtet entfaltet dieses Modell enormen Charme – in Wahrheit ist es ein Anschlag auf die Freiheit.
Von Karen Horn”

Bei allem, was an der FAZ zweifellos scharf zu kritisieren bleibt: Seit einiger Zeit, so auch mit diesem Beitrag, hat sich die Zeitung wieder klar an die Spitze der sogenannten “Qualitätsmedien” gesetzt (die ich aus guten Gründen meist “Schafsmedien” heiße).

Man scheint am Untermain begriffen zu haben, dass man seinen Lesern mehr bieten muss, als politisch korrektes Geblürb, will man nicht den Weg der Rundschau und anderer gehen. (weiterlesen…)

“Osho”: Noch ein schlechter Lehrer

Sonntag, 10. März 2013

Ein anständiger Weiser, also einer, der überhaupt einer ist, wird keinen Personenkult um sich wünschen noch dulden.

Nietzsche, der einer war, prägte nicht umsonst den mir bislang besten und griffigsten Leitsatz dazu: “Du suchst Anhänger? Suche N u l l e n !”

Auch Konfuzius verachtete jede Schmeichelei und Schleimschleckerei. Schüler hatten sich ernsthaft mit eigenen Gedanken einzubringen.

Jener Baghwan, heute Osho, aber, nur als Beispiel, da ich mich vor ein paar Tagen etwas mit ihm befasste, genoss die Verehrung seiner Heiligkeit, spornte sie an, sahe, wenn es nicht pure Eitelkeit war, die ihn dazu trieb, einen Sinn darin.

Damit fällt er aus dem Kreise der Weisen für mich klariter heraus. (weiterlesen…)

Von einer der übelsten “pädagogischen” Lügen

Sonntag, 10. März 2013

Man pflegt jungen Menschen stets zu erzählen, dass es “zu etwas bringe”, wer sehr Gutes, Herausragendes, gar Einzigartiges leiste.

Das ist eine Lüge, eine der geläufigsten, verbreitetsten Lügen, die dem Nachwuchse aufgetischt werden. Ich nenne mal nur die Namen Heinrich von Kleist und Vincent van Gogh.

Die Grundmotivation für diese “pädagogische Lüge” ist klar: Der junge Mensch soll sich anstrengen, an Erfolg durch beharrliche Arbeit glauben. Hiemit auch an die Gerechtigkeit und Wohlgeordnetheit der Gesellschaft.

Nur: Sei diese Lüge auch noch so wohlwollend und edel gemeint, so stellt sich doch die Frage, ob sie deshalb gerechtfertigt sei.

Gerade viele der Begabtesten werden nämlich nicht über lange feststellen, dass sie dort, wo sie lediglich Überdurchschnittliches leisten, recht zügig vorankommen, andererseits gerade mit dem nicht, worin sie besonders begabt und ambitioniert.

Das lässt sie dann leicht am Werte ihres Werkes zweifeln, an der Gesellschaft, den Umständen, gar verzweifeln.

Es wirkt natürlich durchaus auf viele Menschen geradezu subversiv, sagt man zu Heranwachsenden: “Du musst damit rechnen, dass man dir eben auf jenem Felde, wo du Außergewöhnliches leistest, die größten Steine in den Weg legt, dich gnadenlos an die Seite drängt, bekämpft, verleumdet, zum Spinner, zum Versager erklärt, dich ignoriert, dich deswegen mundtot macht, für verrückt erklären lässt, in eine Nervenheilanstalt oder ein reguläres Gefängnis einweist, vielleicht gar umbringt.”

Eine zwar wahrhaftige und vielfach belegbare Aussage, doch zunächst wenig ermutigend; zudem fragt zumal der begabte junge Mensch sich wie den also Sprechenden, auch andere, sofort, jedenfalls, sobald er den Hinweis auf seine Gültigkeit geprüft, weshalb das denn so sei: ob diese menschliche Gesellschaft denn mindestens teilwiese geistfeindlich aufgebaut. Ein klares Ja ergibt sich als Antwort bald. Es sei denn, er verdrängt die Realität, blendet die Wirklichkeit aus seiner Wahrnehmung aus.

Selbst letzterenfalls aber möchte es im Laufe der Zeit dahin kommen, dass die Wirklichkeit nicht mehr von der Hand zu weisen, da allzu persönlich erfahren real.

“Wozu soll ich dann Tag und Nacht üben, lernen, meine schöpferischen Kräfte zu bilden, um selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich es zu wahrer Meisterschaft bringe, damit rechnen zu müssen, als ein Spinner, ein Schmarotzer gar, dazustehen, der den größten Teil seines Lebens unnütz vergeudet habe?” – : Also lautet die logische Folgefrage des Adoleszenten. (weiterlesen…)

“Kleinste Textausschnitte”? Was ist das, Herr Leistungsschutz, Herr Bundestag?

Freitag, 01. März 2013

“Ich sagte ihm, dass er ein Arschloch sei und er jetzt die Fresse halten solle.”

Der obige Schnipsel (engl. snippet; speziell von Google & Co. verwendete Textschnipsel zur Hinleitung auf verlinkte Seiten) umfasst 15 Wörter. (weiterlesen…)

Vom Wortgifte der Erhabenen

Dienstag, 19. Februar 2013

Es geht um eine nicht unbekannte, aber doch immer wieder einzelfallweis vergleichsweise interessante Form von Bosheit.

Stammlesern wird geläufig sein, dass ich mit zwei kleinen Kindern eine Frühverwitwung erfuhr, alle anderen wissen es jetzt.

Ja, da waren nicht wenige, die wussten an uns Dreien nicht schlecht ihr Mütchen zu kühlen; die üblichen lasse ich jetzt aber mal beiseit. Es geht mir gerade um eine besondere Sorte Herunterzieher. (weiterlesen…)

Vom Hauptstrategeme der Genderasten

Dienstag, 12. Februar 2013

Die Genderasten bedienen sich eines im Grunde erstaunlich leicht durchsichtigen Hauptstrategems. Das aber, meines Wissens, noch nicht hinreichend entdeckt.

Also unterfangen wir uns dessen einmal.

Einerseits, Stichwort “Gender-Mainstreaming”, sollen Männlein und Weiblein alle natürlichen Unterschiede ablegen, hiemit, wenn nicht impotent, so wenigstens steril werden. Zudem noch dumm.

Andererseits betont man den Unterschied, allerdings nur zu dem Behufe, die Geschlechter widereinander zu hetzen, Neid, Hass, Zwietracht zu säen. Man will den Geschlechterkrieg, während es gar keine mehr geben solle.

Nicht mit mir, Ihr normalerweise nicht einmal schachkreisklassenfähigen Lügner, die man Euch nur ernst nimmt, weil Euch die Schafspresse und der restliche Schwachsinn gehört.

Manche fühlen, andere denken gar noch. Lasst Euch das gesagt sein. Euch gebe ich nicht nur eine.

Ja, ich nehme Euch notgezwungen auch ernst. Denn ich kann nicht einfach an all dem Unheil vorbeisehen, das Ihr doch geschafft habt, anzurichten.

Kein Kind mehr soll natürlich, von Euch unverseucht, aufwachsen. Ihr setzt alles daran, schon in Krippen und Horten Euer Gift auszubringen. So ist das. Widerspreche mir einer von Euch fiesen Feiglingen. Ich weiß klaren Worts dazu.

Es liegt auf der Hand, was Ihr wollt. Divide et impera. Wer die Liebe bannt, kann über gelenkten Hass herrschen.

(Nebenbei: Mit dem Islam macht Ihr es fast genauso. Das ziehe ich aber hier jetzt noch nicht näher herein. Obschon es durchaus mit dem Thema verflochten. Das weiß ich sehr wohl auch. Aber das kriegt Ihr nochmal gesondert. Damit es extra sitzt.)

Ich weiß auch ganz genau, habe das auf dieser Seite schon nicht nur einmal gesagt, dass Ihr zwar Knaben ganz eindeutig, mit Eurer Kinderdrogenscheiße, vordringlich richtet, Frauen aber, auch wenn die meisten das bislang nicht merken (liest hier ja nicht jeder), noch weitaus hinterlistiger an die Wand fahrt, ins Leiden.

Ich durchschaue Eure Zerstörungswut, Eure kranke Geilheit von A bis Z.

Lest mal lieber weg. Es kommt nämlich noch was. (weiterlesen…)

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