Archiv für die Kategorie ‘Wortgift’
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Wir Jenseitsgänger wissen, was wir tun.
Wir sind mal hüben, mal drüben, mal gehen wir auf der Grenze.
Schon auf der Grenze verstehen uns wenige; wenn wir im Jenseits gehen, nur noch fast keiner.
Es mag sein, dass wir mal ein Glas Wein trinken, oder auch zwei: Aber wir brauchen keine Drogen, um im Jenseits gehen zu können.
Es dreht sich um ein bewusstes Sichaußerhalbsetzen.
Man lese den Quijote.
Man lese auch bei mir.
Wir spazieren dort durch die Welten, wo keine Medizynik mehr hinzudiagnostizieren weiß. (weiterlesen…)
Tags: Beyondliner, Lernt Deutsch
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Mittwoch, 26. Dezember 2012
Mein Angriff mittels des Begriffs “Beyondliner” – zunächst nur knapp und frech formuliert – hat einen durchaus ernsten Hintergrund.
Ich zitiere zunächst nochmal, was Leser Thomas in erster Antwort dazu sagte:
“Beyondliner sind eine seltene Spezies geworden. Menschen, die über die Zeit, das System, die Weltanschauung, die allgemeine Meinung hinaus, die jenseits von heutigem Gut und Böse sind, die sich außerhalb der Denke der Massen befinden, sind diejenigen, die die Welt voran bringen. In die eine oder in die andere Richtung. Meistens jedoch in die Zukunft.”
Es geht sowohl um das, was Thomas so trefflich formulierte, aber auch darum, Menschen, die etwas “anders” sind, den Lügenkrallen von Psychiatern und WHO und jenen, die dahinterstehen, zu entziehen.
Wer nur mal den Wikipedia-Eintrag zu “Borderliner” überfliegt, wird unschwer feststellen, dass es in der Wissenschaft zu dem Begriff keinerlei dingfeste Kriterien gibt. Unter anderem steht dort am Ende der Einleitung des Artikels entlarvenderweise (es folgen später noch mehr Aussagen, die das deutlich machen):
“Zu Fragen der Einordnung, Ursachen, Abgrenzung und Therapie gibt es bisher keinen Konsens.” (weiterlesen…)
Tags: ADHS, ADS, Jenseitsgänger, Ritalin
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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Nachdem ich im ersten Teile meiner Wut hoffentlich einigermaßen hinreichend Luft gemacht habe, will ich jetzt ein paar Betrachtungen dazu anstellen, woher der absurde Beuyssche Kunsbegriff seine Attraktivität zieht, die selbst manch ansonsten geistig Verkehrsfähigen in Bann schlug und schlägt.
In einer Zeit, da der Vorstandsvorsitzende der schakalsten Schakalenbank aller Schakalenbanken, Lloyd Blankfein von Goldman Sachs, im Ernste zu erklären weiß, er verrichte das Werk Gottes, sollte man sich zwar über nichts mehr wundern.
Man erzählt inzwischen ja auch, dass es eigentlich keinen echten Geschlechterunterschied (mehr) gebe. Den hätten sich die Leute immer nur eingebildet bzw. engstirnige Ewiggestrige hätten ihn nur zu Machtzwecken behauptet.
Dazu passt doch wunderbar, dass jeder Halbdackel und Seppelfrick zum Künstler erklärt. Die Idee scheint vielen zu gefallen: Sie ist egalitär, tolerant, internationalsozialistisch, kostet, scheinbar, nichts, sie leugnet nichts, was zu leugnen verboten wäre, nichtmal die Erderwärmung, sie wirkt edel, hilfreich und gut.
Dass sie Leuten gefällt, die wenig bis nichts können, versteht sich von selbst.
Wie aber mag sie Leuten gefallen, die selbst tatsächlich wenigstens mittelmäßige Künstler, ansonsten wenigstens halbwegs kunstsinnig?
Reicht zur Erklärung schon, was ich oben sagte?
Ich habe mich oft mit Verfechtern des Beuysschen Dogmas gestritten, und deren einziges Argument lautet, soweit mir entgegengetreten, es könne ja keiner definieren, was Kunst sei, und daher sei es sozusagen fies, asozial, womöglich faschistoid, den einen als Künstler anzuerkennen, den anderen aber nicht.
Hier fällt es schwer, nicht einfach von Kretinismus zu sprechen. (weiterlesen…)
Tags: Infam!
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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Leserin Lisa schrieb vorhin im Kommentarstrange zu “Von der Glaubsucht” unter anderem folgendes, was mich zur nachstehenden Riposte veranlasste:
“Man kann über Beuys’ Kunst streiten, aber ich stimme seiner Aussage, dass jeder ein Künstler sei, zu.”
“@ Lisa
Ich vergaß noch Beuys und den Kunstbegriff.
Ich meine, dass der Mann einen grausen Bockmist verzapft hat.
Nicht nur, dass er unzählige Stümper und Schwachmaten in ihrem eingebildeten, aufgeblasenen Tun noch befeuerte, uns den letzten Rest des Tages zu stehlen, nein, er entwertete so die Kunst, das, was sie bedeutet, gesellschaftlich nachhaltig als solche.
Bei mir allerdings nicht um ein tausendstel Gran.
Es gibt kaum etwas Boshafteres, Zersetzerischeres, als jeden Krackler, Krattler und Kritzler zum Künstler zu erheben.
Damit wird jede kleine Gier, jede grindige Geltungssucht, die Mohrrübe im Arschloch in der Wiener U-Bahn zum Bewundernswerten erhoben.
Dekadenter geht es fast nicht. Jedenfalls fällt mir dazu nicht leicht eine Steigerung ein.
Mag der Kunstbegriff in vergangenen Jahrhunderten auch oft zu eng gezogen worden sein: DAS ist ein verhängnisvoller Unfug. (weiterlesen…)
Tags: Niemals!
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Donnerstag, 15. November 2012
Es ist schon ein merkwürdig Ding, dass sich diese Gesellschaft in dieser Weise gewaltverherrlichende, frauen- und schwulenfeindliche Rapper hält. Sie in höchste, ehrwürdige Kreise lädt, die großen Fernsehunterhaltungssendungen, den Reichstag.
Wie sollen wir das, siehe die beiden Vorartikel, massen- wie individualpsychologisch, zumal in der pädagogischen Wirkung auf Jugendliche, deuten?
Nun, du musst eben ein großes Arschloch sein, und nicht nur so ein lahmes kleines wie du eines bist.
Das zeigt dir, kleiner Auszubildender, kleiner Beamter, kleiner Angestellter, auch kleiner Personalchef, wo du stehst.
Du müsstest schon etwas skrupelloser sein, als du es je vermögen wirst, um dazuzugehören.
Also halte die Klappe. Oder reiße sie weit genug auf! (weiterlesen…)
Tags: Rapper und Politiker
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Sonntag, 04. November 2012
Wie, wozu macht man eigentlich so einen anglesischen Denktank?
Man versammelt die Gierigsten, die losesten Typen von amerikanischen und britischen Unis und aus Freimaurerlogen und gibt ihnen ein Institut, Geld und Zeit dafür, darüber nachzudenken, wie man den Menschen erklärt, weshalb es das Beste für sie sei, wenn sie permanent abgezockt werden und, wofern sie sich dagegen wehren sollten, sinnigerweise niedergebombt.
Diese höhere wissenschaftliche Erkenntnis und Kunst lässt man sich dann schon etwas kosten.
Ohne Drüsel fährt noch nicht einmal ein Denktank. (weiterlesen…)
Tags: Thinktanks
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
‘…man will ja ausgewogen argumentieren…: schrieb ich eben vorhin noch in meinem Beitrag “Knabenbeschneidung: Einen Nutzen mag sie bringen“.’
Was soll das, nicht immer, aber eben oft, mit dem “ausgewogen”?
In der Tat, die deutsche Fußballnationalmannschaft besann sich gestern (ach: es ist schon vorgestern) der Ausgewogenheit, indem sie sich auch noch vier Tore reindonnern ließ.
“Ausgewogen” ist inzwischen ein typisches Verschleierungs-, ein Lügenwort.
Es suggeriert den hehren Wunsch nach Objektivität, wo doch nur Schleimquallentum, Anpassung gefordert. (weiterlesen…)
Tags: Vom Lug
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Dienstag, 25. September 2012
Eben schrieb ich in Antwort auf einen Kommentar zu “Vom Lügenpantheon III” folgendes (das Eingangszitat ist von Herrn Reschke):
@ Gerd-Lothar Reschke
‘ “Man kann deshalb gar nicht sachlich und tatsachengetreu genug argumentieren.”
Meine Zustimmung, aber mit einer gewichtigen Einschränkung.
Es kommt auf die Textsorte an, die man wählt.
In meinen Satiren “argumentiere” ich nicht selten nicht nur sachlich; sonst wären es ja keine; und Satiren können auch und gerade in den ernstesten und gewichtigsten Zusammenhängen ebendas leisten, was die rein sachliche und tatsachengetreue Argumentation nicht kann.
Nicht selten mische ich die Textsorten auch; das heißt z.B., dass eine inhaltlich gnadenlos genaue Argumentation trotzdem mit einem satirischen Unterton geschrieben, oder satirische Passagen als Einsprengsel in einen ansonsten vollernsthaften Text gesetzt.
Viele Menschen fangen erst dann mit dem Denken an, wenn richtige Gedanken so schräg daherkommen, dass sie sich deshalb am Kopfe kratzen.
Außerdem dürfen wir uns unseren Humor nicht nehmen lassen.
Und hat das nicht in jeder Weise bzw. immer ernsthafte Schreiben (naja, vielleicht ist gute Satire das ernsthafteste Schreiben überhaupt…) auch die wichtige Funktion, Menschen zu zeigen, dass da drüben einer sitzt, der die Welt nicht verbiestert sieht, gerne lacht.
Das erleichtert vielen den Zugang zu Dingen, vor denen sie sich scheuen, die ihnen krummgelogen, weggelogen wurden.
Insofern kann Satire – auch wenn der Leser das nicht oberbewusst merken mag – eine Art der subtilen Handreichung, der Aufweichung eines ins Mentale eingesenkten Bollwerks sein.
(Das ist jetzt schon wieder ein Ansatz für einen eigenen Artikel dazu; ich werde wohl den ganzen Kommentar als Eingang dafür verwenden.)
LG
Magnus’ (weiterlesen…)
Tags: Schafsmedien, Textsorten
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Samstag, 22. September 2012
Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, hat die Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf verliehen bekommen, in seiner Dankrede versucht, Bemerkenswertes zu sagen, was ihm teils auch gelungen ist.
Dem Titel “Den Schmerz verdoppeln” folgend geht es in der Unterüberschrift auf faz.net gleich mächtig zur Sache:
“Was ist Inversion? Wenn ein Nobelpreisträger die Juden zur Gefahr erklärt. Wenn die deutsche Justiz den Juden Körperverletzung vorwirft.”
Schirrmacher redet dann ausführlich über Juden, die er gekannt hat und kennt, erklärt anhand literarischer und historischer Bezüge die rhetorische Figur der Inversion bzw. Umkehrung, sieht diese zumal im judenfeindlichen Sinne überall, Günter Grass bekommt wegen seines berüchtigten israelkritischen Gedichtes vom Frühjahr, was ihm seiner Meinung nach dafür als einem perfiden Oberverdreher gebührt, was ich hier nicht weiters diskutieren will, kommt dann aber so richtig invers zur Sache.
Es sei, schreibt er (damit die Inversion der Unterüberschrift bezüglich deutscher Justiz, Juden und Körperverletztung präzisierend):
“Inversion, wenn im Jahre 2012 eine jahrtausendealte Praxis wie die Beschneidung von deutschen Gerichten als „Körperverletzung“ verurteilt wird und in Deutschland eine Debatte darüber beginnt, die „Judentum“ und „Körperverletzung“ in einen juristisch-semantischen Zusammenhang bringt, der einen sprachlos macht, in dem jüdische Eltern angeblich ihre eigenen Söhne verletzen, wo es einem doch erst einmal gereicht hätte, wenn die Justiz, die sich jetzt für Jahrtausende zuständig fühlt, damals sich nur für zwölf Jahre zuständig gefühlt hätte, als Deutsche und ihre Helfer nicht nur Körperverletzung an Juden betrieben, sondern Mord und Totschlag.”
Nochmal der Kern: “…in dem jüdische Eltern angeblich ihre eigenen Söhne verletzen…”
Aha. (weiterlesen…)
Tags: Dankrede, Düsseldorfer Jüdische Gemeinde, Inversion, Josef-Neuberger-Medaille, Knabenbeschneidung, Knabenverstümmlungserlaubnisgesetz
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Dienstag, 18. September 2012
Es kann ja durchaus von Vorteil sein, wenn der, mit dem man einen Händel hat, ein bisschen doof ist.
Aber nicht zwangsläufig.
Denn wenn der Rest drumrum lieber auch doof sein will, sich dessen Doofheit gar vor lauter Angst unterwerfen, gilt das nicht unbedingt. Er möchte aus seiner Doofheit (die vielleicht sogar keine ist, sondern ein auf genau jene abgezieltes Strategem) dann noch seinen Vorteil saugen.
Beim allfälligen Rassismusvorwurf wider all jene, die sich der Religion der Unterwerfung nicht unterwerfen wollen, scheinen beide Ausprägungsformen zu walten.
Es gibt masse moslemische Indogermanen (Bosniaken, Albaner, Kurden, Iraner, Paschtunen, Inder usw.), Mongolide (ich spare mir jetzt, weiterhin alle aufzuzählen), Turkvölker, ja, auch Semiten, Hamiten, Schwarzafrikaner, nur, bislang, wohl nicht allzuviele Indianer.
Der Rassismusvorwurf gegen Menschen, die den Islam nicht schätzen, ist hiemit völlig abwegig. (Ich sage das nicht zum ersten Mal, ja, aber Wichtiges muss mitunter auch wiederholt werden.)
Kaum aber einer traut sich, diesem totalen, offensichtlichen Schwachsinn entgegenzutreten.
Selbst Juden (oft selber Semiten) werden des Rassismus’ bezichtigt, von Arabern, ob ihrer Palästinenserunterdrückung. Derselbe Schwachsinn.
Nun, warum tritt diesem Schwachsinn fast keiner entgegen? (weiterlesen…)
Tags: Rassismus
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Samstag, 15. September 2012
Michael Hanfeld, der Medienkritiker der FAZ, hat im Zusammenhang mit den jüngsten Ausschreitungen, Morden, Botschaftserstürmungen wegen eines Mohammed-Films die Sache unter dem Titel “Respekt” in seiner typischen besonnenen Art behandelt. Allerdings nicht wirklich konsequent, wie unten gezeigt werden wird.
Er schreibt gegen Ende seiner kurzen Analyse:
‘Mit „Innocence of Muslims“ verhält es sich wie mit den Mohammed-Karikaturen – die gezielte Skandalisierung entzündet erst den Flächenbrand.’
Und schließt also:
‘Er trifft unbarmherzig kritische Geister in islamischen Ländern und in aller Welt – den Schriftsteller Salman Rushdie oder dänische Zeichner.
Und darin liegt der wahre Skandal. Ein Gebot der Klugheit ist es natürlich, auf sinnlose Provokation zu verzichten, von der Aufstachelung zum Hass nicht zu reden. Wer dem aber allein mit dem Gebot des „Respekts“ begegnet, redet aus Angst vor der Auseinandersetzung der Selbstzensur das Wort.’
Wobei ich ihm in einem wesentlichen Punkte entschieden widersprechen, seine Position schon rein logisch hinterfragen muss. (weiterlesen…)
Tags: Kurt Westergaard, Meinungsfreiheit, Mohammed-Karikaturen, Moslemischer Mob
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Sonntag, 09. September 2012
“Mit Word kann sich jeder Text sehen lassen!”
Hörte ich gerade im Suburbstrottelradio.
Das ist der dümmste Werbespruch, seit der Urknall nicht stattfinden wollte.
Ein von Dementen betriebenes amerikanesisches Garagenklitschenstartup versucht so, Deutschen seine Resthirnerweichungsware zu verkaufen.
Das stachelt jetzt aber doch meinen Ehrgeiz an.
Es muss ein Sublativ, eine Untersteigerung, zu ermitteln sein. Wäre doch gelacht.
“Mit Word kommt es auf Ihre Sätze nicht mehr an!”
Zu lang. Zu komplex. Verstehen die meisten User nicht. (Nichtmal die Pusher, und das darf nun wahrlich nicht sein.) (weiterlesen…)
Tags: Word
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Donnerstag, 06. September 2012
Der EuGH hat deutschen Winzern verboten, bestimmte Weine als “bekömmlich” zu bewerben. Einen Bericht zu diesem Kuriosum finden Sie hier.
Das sei eine gesundheitsbezogene Angabe und somit auf alkoholischen Getränken nicht gestattet.
Da werden sich bald einige warm anziehen müssen.
Man wird von einem Weißbier nicht mehr sagen dürfen, dass es erfrischend sei, eines Magenbitters verdauungsförderliche Wirkung nicht preisen können usw.
Und was ist mit Melissengeist? Kann der noch wohltuend sein?
Als erstes sollte man über die ganzen EuGH-Fritzen ein totales Alkoholverbot verhängen. Den ganzen Stall trockengelegt. Jeder, der mit mehr als 0,05 Promille (soviel kann man sich durch Saft zuziehen) erwischt wird, fliegt raus. Mal sehen, wie ihnen das bekommt.
Und welcher Bäcker kann noch mit “gesundem” Brot werben, wo doch jeder weiß, dass man selbst von Brot dick werden kann und auch noch giftiges Salz drinne ist? (Wir können es ja mal ausprobieren: Ich trinke einen Liter Wein, also etwa 120 Gramm Alkohol mit 880 Gramm Wasser, und der Gegenproband bekommt 120 Gramm Salz mit ebensoviel Wasser. Mal sehen, wer danach gesünder aussieht.)
Abgesehen davon häufen sich die Fälle, in denen Leute sich an ordinärem Wasser totsaufen. Elektrolytmangel, bams, da liegt er. (weiterlesen…)
Tags: "bekömmlich", Weinurteil
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Dienstag, 04. September 2012
Im Kommentarstrange zu “Vom ortbaren Handyoten” schrieb ich unter anderem:
‘Es ist für keine Zeitung leicht, die meisten ihrer Kommentatoren als “Verschwörungstheoretiker” oder, Neusprech, “Verschwörungsliebhaber” abzutun.’
Die großen Schafsmedien sitzen diesbezüglich inzwischen tatsächlich immer häufiger mächtig in der Tinte.
Einerseits sollen sie jeden selbständig denkfähigen Bürger auftragsgemäß als VSTler bzw. VSLHler verleumden und herabsetzen, andererseits werden sie von ebenjenen, ihren eigenen ach so blöden Lesern, immer unverhohlener ausgelacht und dafür runtergelassen.
Selbst das Zensieren hilft nicht mehr viel, da man eben nicht (in manchen Fällen) vier Fünftel der Beiträge zensieren kann, ohne dass man für seine diesbezügliche Hauspolitik irgendwann so notorisch wird, wie die Zeit.
Der Spiegel ist mit seinen Artikeln inzwischen nicht selten derart runter, vor allem jenen, in denen er sich als Oberkriegstreibermedium der Republik geriert, dass er fast nur noch Häme und Spott dafür erntet.
Ich halte es für enorm wichtig, dass Leute, die die Zeit dazu finden (ich habe sie nurmehr selten, um extern zu kommentieren), hier mit aller Beharrlichkeit und angemessenen Gnadenlosigkeit dranbleiben. (weiterlesen…)
Tags: Kommentarstränge, Schafsmedien, Trolle
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Sonntag, 02. September 2012
Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.
Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.
Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.
Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.
Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.
Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)
Tags: Aftersatiriker, Knabenbeschneidung
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Donnerstag, 23. August 2012
Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.
Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.
Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.
Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.
Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)
Tags: Genderasmus, Gendergesindel
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Dienstag, 21. August 2012
Eben las ich auf einer Moslemseite zu einer Demonstration wider die Vertreibung und Unterdrückung von Palästinensern durch Juden in Berlin folgende bildbegleitende Motti:
“Der rassistische Zionismus wird eines Tages nur noch ein dunkles Kapitel der Westlichen Welt in den Geschichtsbüchern sein”
“Man versucht die Mutigen mundtot zu machen, aber der Mut zur Nächstenliebe ist stärker als der rassistische Hass”
“Gegen Antisemitismus und Zionismus!”
Wären die Zusammenhänge nicht so traurig und ernst, so wären diese Sprüche, etwas genauer betrachtet, geradezu zum Lachen.
Denn hier geht begrifflich alles in schauerlichster Weise durcheinander. (weiterlesen…)
Tags: Begriffsverwirrung, Rassismus
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Dienstag, 21. August 2012
Das Weltnetz bedarf, auf dass es nicht Google und der NSA und Facebook usw. allein gehöre, vieler Spinnen.
Ich kann Ihnen jetzt leider nicht umfässlich verraten, wie man als Einzelspinne seine Fäden spannt. Das wäre in diesem Zusammenhange verfrüht.
So viel aber darf ich preisgeben (es mag zunächst wie eine Banalität klingen), als dass es hier ganz eigentlich um der Sprache Macht geht.
Noch einmal ganz anders, als ehedem. (weiterlesen…)
Tags: Netztechnik
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Dienstag, 21. August 2012
Die folgende Erörterung ist zwangsläufig etwas vereinfacht, da es selbstverständlich Mischformen verschiedenster Art gibt, Einsprengsel der einen in eine andere usw.; sie beschreibt nur ein systemisches Grundgerüst.
Wir schauen also strukturell zunächst auf drei Arten Texte. (Textsorten sind etwas anderes: Essay, Roman, Kurzgeschichte…).
Erstens den Text, der von praktisch jedem so gut als möglich verstanden werden soll.
Zweitens jenen, der im wesentlichen von praktisch jedem verstanden werden soll, dem aber Elemente beigefügt, die voraussichtlich nur wenige oberbewusst in ihrer Bedeutung und Tragweite erfassen werden.
Drittens denjenigen, in dem gar kein Wert darauf gelegt wird, dass ihn zunächst auch nur einer halbwegs, außer vielleicht fetzenweis, oberbewusst verstehen werde. (weiterlesen…)
Tags: Textarten
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