Archiv für die Kategorie ‘Wortgift’

Martin Lichtmesz macht die AfD klar

Donnerstag, 19. September 2013

Wer hier vorbeischrammt und immer noch Illusionen bezüglich der “Alternative für Deutschland” pflegt, sollte sich diesen Artikel aus der Feder von Martin Lichtmesz nicht vorenthalten.

http://www.sezession.de/40977/wie-die-afd-konservative-koepfe-rollen-laesst.html/3

Lichtmesz’ Schriftsatz ist aber auch für all jene interessant, die nur wissen wollen, wie politischer Rufmord heutzutage funktioniert. Nämlich unter eifriger Zuhilfenahme von im Weltnetz gestreuten Verleumdungen. Selbst durch selber entsprechend von derselben Seite her Verleumdete. (!) (!) (!)

Und wieder gibt es Leute, die das zwar beklagen, aber “immerhin” ein bisschen Antieuropartei gerne im Bundestag sähen, eine Palastrevolte nach der Wahl dazu herbeisehnend, also, dass auch jene, die Parteichef Lucke “dumpfe Islamfeinde” nennt, hernach zu braven, geachteten Parteimitgliedern mutieren könnten, in einer schlagkräftig neu strukturierten Partei.

O sancta simplicitas! (O delirium sanctum?)

Schwäche, dein Name ist nicht Weib, nein, du hast dich nur getarnt, du bist meist männlich, heißt in Wirklichkeit Möchtegern, wahlweise Illusionist.

Von der AfD, PI-Pseudopatrioten, “Islamhassern”, Doppeldenk, Idiotentum, Erdogans Chuzpe und Meschuggenen

Dienstag, 17. September 2013

Die “Alternative für Deutschland” hat sich inzwischen so klar gegen “Rechts” und gegen “dumpfe Islamhasser” abgegrenzt, dass selbst die Fangemeinde jenes Heil-Israel-Blogs namens “Politically Incorrect” sich an ihren Sympathien für den Haufen zu verschlucken beginnt. Man lacht sich über die PI-Seppel, diese Möchtegern-Sandkastenpseudopatrioten, in diesem Zusammenhang hämisch einen Ast.

Hurra Islam und bitte, bitte bloß kein Rechts: Hätte die AfD das gleich plakatiert, müssten sich die PI-Kitainsassen und viele andere jetzt nicht verwundert die Augen reiben.

Aber: Wenn man eine konservativ-liberale Partei aufmacht, die eine Alternative für Deutschland sein soll, wie sollte man da nicht damit rechnen, dass sich “Rechte” angezogen fühlen könnten, wer immer das auch sei?

Also muss man von Anfang an wissen, dass man die entweder wird aufnehmen müssen und sich dafür medial schlachten lassen oder scharf gegen sie vorgehen und sie ausgrenzen.

Insofern ist die AfD von Anfang an, schon vom Namen her, eine Mogelpackung gewesen, nur die nächste Sau, die nach jenen Piraten, bei denen die Meinungsfreiheit längst hinter Usedom in der Ostsee versenkt, durchs Politdorf getrieben. (weiterlesen…)

Vegane Wahnsinnsburger und Wahnsinnswürste

Sonntag, 15. September 2013

Gestern sahe ich auf einem eher mickrigen Stuttgarter Stadtteilfest Würste und Burger im Angebot:

“Wahnsinnswurst 3.50 Euro – vegan”

und

“Wahnsinnsburger 3.50 Euro – vegan”

Ich wagte nicht zu fragen, was wohl eine vernünftige Wurst kosten möge, die selbst für hiesige Verhältnisse mit 3.50 Euro schon recht teuer wäre.

Auch frug ich nicht, indem ich mich einen Steckrüben-Lauch-Sellerie-Brätling auch selbst durchaus hinzubringen in der Lage sehe, in welchen veganen Darm denn die Wurst gefüllt  sei. Wahrscheinlich war es eine Art Wollwurst, also nur der Brätling, hüllenlos, in zylindrischer Form ausgebacken.

Nachdem es seit geraumer Zeit schon fleischlose Fleischsoße im einschlägigen Handel gibt (“Vegetarische Bolognesesauce”), frage ich mich, wer wohl als erster die vegane Ochsenschwanzsuppe auf den Markt werfen wird, veganen Gänse- und Schweineschmalz. Vegane Kaliningrader Klopse.

Veganen Spießbraten. Veganes original Ungarisches Gulasch. Veganen Rosmarinschinken. Vegane luftgetrocknete italienische Salami. Vegane Flugentenbrust. Vegane Dorade und vegane Scampis.

Der Wahnsinn kann auf Dauer ja nicht nur dem Plebejertum allein gewidmet werden, mit veganer Wahnsinnswurst und veganen Wahnsinnsburgern. Auch veganer Kaviar und veganer Roquefort müssen her. Vegane Wachteleier und vegane Schildkrötensuppe.

Alles andere wäre ja Diskriminierung. Man käme sonst irgendwann glatt auf die Idee, die Veganer ließen sich irgendwie unterkriegen. (weiterlesen…)

“As der Schwerter”: Bemerkenswertes zu 9/11 und zur Konspiratiologie

Freitag, 13. September 2013

Nun habe ich doch noch einen Artikel zum vorgestrigen 12. 9/11-Jahrestag gefunden, der nicht nur erwähnenswert ist, sondern in seiner stringenten Analyse der mit 9/11 zusammenhängenden psychischen Massenmanipulation brilliant.

https://schwertasblog.wordpress.com/2013/09/11/911-fur-islamkritiker/

Der Autor, der, selbst dem Islam ablehnend gegenüberstehend, die offizielle Version zu 9/11 für klar widerlegt hält, zeigt schonungslos auf, wie auch sogenannte “Islamkritiker” sich regelhaft selbst in die Tasche lügen, ihren Teil der Matrix wie gewünscht erfüllen.

Ein bemerkenswertes Stück.

Der Blog “As der Schwerter” sagt von sich selbst, er sei rechts und judaismuskritisch, und das sei auch gut so.

Man kann bei der Lektüre dieses Artikels gleichwohl auch dann nur gewinnen, wenn man sich weder als rechts noch judaismuskritisch verortet oder als nur eines von beiden.

Und selbst eingefleischten “Debunkern” (also Leuten, die jeden zum Nazi oder Spinner oder beides erklären, der die offizielle Version “leugnet” bzw. bezweifelt), egal welcher sonstigen politischen Couleur, lege ich sie ans Herz. Da werden auch die Härtesten noch etwas darüber lernen können, mit wem sie es inzwischen zu tun haben, den Kinnriemen fester zu schnallen genügend Gründe finden.

Und wer vorhat, Troll zu werden oder Trolljäger (oder schon eins von beiden bzw. beides ist), tiefer verstehen will, wie mediale und psychische Selbstmanipulation ineinandergreifen, wie Menschen seelisch-geistig wie logisch gegen sich selbst gesetzt werden, der wird sich dabei ebenfalls kaum langweilen.

Wohl noch nicht einmal ein altgedienter Spinn-Doktor.

Ode an Obombo

Sonntag, 08. September 2013

O Bombo Obombo!

Du Bombenbonbon!

Bims, Bams, Bums, Bems, Boms, Bimbes!

Oberbombo Obombo!

Obombamsallah!

Jesobombes!

Juhudobombes!

Allüberallbombes!

O Bombodrom!

Obombossein!

Bombastissimus!

Bombastikulissimus!

Obombobuhl!

O Bombambule!

Bomberrimus!

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Das obige Gedicht ist “zwar von tief spirituellem Charakter”, so die Verfasserin, Frau Professor Lea Hardenstein, Rassismusforscherin an der Uni Regensburg, im Interview beim Speichel, wo es erstveröffentlicht wurde, “soll aber durchaus an Kitas im Rundgesang zur Frühsozialisation eingesetzt werden”.

In der Tat ein bemerkenswertes Poem. Rhythmisches Spiel entlang einer einzigen die Harmonie tragenden Silbe. Pädagogisch und sprecherzieherisch genial. Welches kluge Kind wollte sich so einem Angebot entziehen?

Es gibt auch schon eine Obombo-App für Apple wie für Android.

moron-obombo@app.com

Fanartikel gibt es unter: moron-obombo@becool.com

Wer ein Diskussionsforum sucht: moron-obombo@bangers.com

 

Jesus wählt wohl doch weder Linke noch PdV

Montag, 02. September 2013

Ich weiß jetzt, wem Jesus am 22. beinahe seine Stimme gegeben hätte. Vielleicht wenn ich ihn nicht so ernüchternd aufgeklärt hätte…

Nein, es ist nicht die Linkspartei, das hat die Sahra versiebt, und auch nicht die CDU, und auch nicht die Partei der Bilbeltreuen Christen.

Es ist, auch wenn das auf den ersten Blick ein bisschen überraschend anmuten mag, die Partei der Vernunft.

“Über 5000 Jahre Obskurantentum sind genug!”, sagte er heute Morgen bei seinem Frühstückstofu.

“Außerdem sind diese Ösi-Gurus von den Libertären schon ziemlich verstaubt; in ihrer Verzweiflung, weil sie keiner versteht, tun die mir leid. Die brauchen meine Unterstützung, Magnus.”

“Meinst du die glauben dir, dass du es ernst meinst? Die glauben nicht ans Mitleiden, daran, dass einer einfach freiwillig, aus reiner Gutherzigkeit, etwas gibt. Sie werden dir unlautere Absichten unterstellen.”

“Das ist doch paranoid.”

“Was? Dass ich befürchte, dass die so paranoid sind, oder dass sie dir vielleicht tatsächlich nicht über den Weg trauen werden?”

“Ich glaube nicht, dass die wirklich so paranoid sind.”

“Weißt du’s? Wie ich höre, tummeln sich nicht wenige Verschwörungstheoretiker in deren Reihen, Leute, die meinen, dass unser ganzes Geldsystem nichts taugt, und zwar mit Absicht, eine reine Beutelschneiderei.”

“Wie kommen die denn darauf? Eine so schöne Erfindung, die libertärste je, wie dass man per Knopfdruck Geld verleihen kann, zu guten Zinsen, das man gar nicht hat, wollen die nicht anerkennen? Dann ist es erst recht Zeit, dass ich denen was huste. Das sind ja hoffnungslose Sozialromantiker. Wo soll das ganze schöne Geld denn herkommen? Du weißt doch, dass Arbeit sich nicht lohnt.”

“Ja, das ist ja grade, was die nervt. Die meinen, das sei verkehrt, müsse anders werden. Die glauben sogar, dass das funktionierte.”

“Was für Spinner. Dann brauchen sie meine Hilfe umso mehr. Solch arme verwirrte Seelen brauchen meine Hilfe. Nicht dass der Teufel sie noch holt, mit dem sie offenkundig unwissentlich im Bunde.”

“Es ist noch schlimmer.”

“Was, noch schlimmer?”

“Ja, es haben sich sogar Patrioten in die Partei eingeschlichen. Manche sagen, sie sei in beträchtlichem Maße unterwandert.”

“PATRIOTEN? Und dann auch noch plutokratophobe? Infernalisch!”

“Ja, das wird mindestens ein Zweifronten-Hilfseinsatz. Es ist nämlich noch schlimmer.”

“Noch schlimmer? Geht das denn?” (weiterlesen…)

Vom Strategeme der Begriffsverwirrung (Nr. 52)

Sonntag, 01. September 2013

Das Strategem der Begriffsverwirrung, welches auch das Ächten und Ersetzen sinnvoller Begriffe einbegreift, ebenso das einseitige Besatzen, ist ein, wenn nicht das Hauptstrategem sogenannter “Think Tanks” und “Spin Doctors” sowie von Politikern, Sozialpädagogen, Ärzten, Psychiatern, Pfaffen, Advokaten, Esoterikern, Obskuranten, Freimaurern, Geheimbündlern, “Illuminaten”.

Alle gezielte Implementierung von Schönfärberei gehört ebenso dazu wie selbst das nichtexplizite Meiden richtiger Begriffe. Das schrittweise Unterminieren, Verschieben, Nischenverbringen von Begriffen. (weiterlesen…)

Plutokratischer planetarer Faschismus

Freitag, 30. August 2013

Gestern schrieb ich zu einem Blog-Artikel, der sich um die Bundestagswahl drehte, speziell das Thema “das kleinere Übel wählen”, am Schlusse meines aus mir nicht erfindlichen Gründen (bisher) nicht veröffentlichten Kommentars:

‘Dieses Demokratiewarenangebot ist nicht einmal erbärmlich: Man erwirbt lediglich verschiedenfarbige Verpackungen, ja, ein Beipackzettel findet sich noch darinnen: “Danke, dass Sie eine besonders vertrauenswürdige Partei des plutokratischen planetaren Faschismus’ gewählt haben. Sie dürfen gerne wieder wählen gehen.”‘

Nun, zuwenigst diesen Teil des Kommentars wollte ich ohnehin zudem hierherholen, wozu mir auch ein gewogener Leser gestern Abend nach mündlichem Vortrag riet.

Ist der Begriff des plutokratischen planetaren Faschismus’ nun gar zu fies, da zutreffend, oder wenn daneben, so wegen welcher Komponente, oder, wo also, was passt nicht an der Kombination?

Camerons Flüche und die Welt: Wie aus “fucking” “sondergleichen” und aus einer “cunt” ein “Dreckskerl” wird

Freitag, 30. August 2013

Bei der Welt liest man zur Reaktion des britischen Premiers Cameron auf seine Abstimmungsniederlage bezüglich eines direkten Angriffskrieges gegen Syrien:

‘Wie es im Inneren des Regierungschefs aussah, der saftigen Ausdrücken keineswegs abgeneigt ist, verdeutlichte eine Quelle aus seinem Umfeld gegenüber der seriösen “Times”: Miliband sei “ein Dreckskerl sondergleichen” (a fucking cunt) und “ein Arschloch mit Zertifikat” (a copper-bottomed shit).’

http://www.welt.de/politik/ausland/article119510122/Camerons-Demuetigung-Vom-Adler-zum-Suppenhuhn.html

Bemerkenswert zart hier die Übersetzung der Welt-Redaktion.

Während “ein Arschloch mit Zertifikat” keine schlechte, notwendig etwas freie Übertragung (wörtlicher wäre “Scheißhaufen mit Zertifikat” oder “narrensicherer Scheißhaufen” oder “todsicherer Scheißhaufen” gewesen), ließe ich “ein Dreckskerl sondergleichen” für “a fucking cunt” in einer Übersetzerprüfung mit Sicherheit nicht durchgehen.

Erstens nämlich ist “fucking” mit “sondergleichen” von  der Sprachebene her zweifellos falsch; “fucking” ist vulgär; selbst “verdammter Dreckskerl hätte es semantisch überdies genauer getroffen; auch “Dreckskerl” liegt aber noch eher im Bereich einer immerhin formellen Ausdrucksweise, während das für “cunt” keinesfalls behauptet werden kann.

Mag nun “fucking” in der englischen Umgangssprache recht geläufig sein, etwa wie “Scheiße” im Deutschen, so muss “cunt” als ebenso harsches Wort angesehen werden wie sein Pendant “Fo..e” bei uns.

Überdies wird Miliband hier mit dem weiblichen Geschlechtsteil verglichen, also als gar kein Kerl hingestellt: und zuguterletzt gibt es ja auch noch einen semantischen Zusammenhang zwischen “fucking” und “cunt”, der zwischen “sondergleichen” und “Dreckskerl” in keiner Weise erkennbar. (weiterlesen…)

Vom Googlegeschlunze

Dienstag, 27. August 2013

Der Google ist, zumindest was mich anlangt, schwer am Arsch.

Seit einiger Zeit listet er so unkoordiniert und zwerch, dass es schon nicht einmal mehr aussieht, als wäre es Absicht. Und wäre es Absicht, so wäre sie stümperhaft ausgeführt.

Außer meinen aktuellen Sachen schiebt das Monster allen möglichen alten Schamott aus meinem (publizistischen) Leben nach vorne, die Reihung und damit Gewichtung ist nachgerade lächerlich.

Lieber Google: Glaubst Du etwa, ich sei von Deinen Gnaden?

Meinst Du, dass es Deinem Geschäft langfristig nutzt, welch schäbig zusammengewürfelte Information Du Deinen Kunden bezüglich meiner inzwischen bietest?

Entweder hast Du da eine spezielle Funktionsstörung – denn Dein Angebot war mal nachvollziehbar – , oder ich bin bei Dir in Ungnade gefallen worden. Was mich nun nicht sonderlich verwunderte, denn immerhin bist Du eine Art Ableger der NSA. Alswelche weiß, dass ich keiner ihrer glühenden Anhänger.

Ich werde mir aber mit Sicherheit nicht den Tort antun, mich über Deine unfähigen Geschäftspraktiken zu ärgern. Das wäre noch die Muschelschalen um die Perlen vor die Hängebauchsäue.

Ihr kleinen Elektrokrämer habt noch immer nicht begriffen, was Geist, was sich ersynapst. Genauer: Es soll nicht sein.

Fast wirkt Ihr schon alswie ein Sterbendes, ein Vorfossil, ein Datenkroko, das sich danebenverschluckt. So ein zuckendendes Dingsda in irgendsoeinem abgewurstelten Hollywood-Streifen. Ein Absturzavatar. Ein Golem in seiner Pisse. Ein Nilpferd, dem auf Spitzbergen schauerlich unwohnlich. Null Uhr in Ulan Bator. Krötenmatsch. “Don’t be evil: Be dumb!” Jaja. So geht das, wenn Dekadenz zur Corporate Identity erwählet. Man fackt so schön ab, besser, schmiert in den Schlunz, dass der Deutsche lacht.

Es steht nunmal zu vermuten, dass Ihr nicht nur meine Daten so schäbig, so unterschäbig verwaltet; und wären es nur meine, so merkwürdig, wovon, wie gesagt, kaum auszugehen, so zeigte schon das den Rostfraß, den Grünschimmel, der Euch hart befallen.

Mich dauert dabei nur, dass mir zu Euch keine herzhaften Schimpfwörter einfallen. Jedenfalls nicht die, welche ich besonders gerne mag, wenn ich es mit heillosem Gesindel zu tun habe, dies deutlich zum Ausdrucke bringen will. Was bringt es schon, wenn man jemanden, Leute, als “Loser” bezeichnet? Wo ist da der Pep? Und für Hundsfötter, dafür taugt Ihr auch nicht. Das waren noch Banditen mit spitzen Dolchen, wirklich hinterlistige, vor denen man sich in Acht zu nehmen hatte, wenn man zwischen Schwarzwald und Hinterpommern überleben wollte. Ihr seid ja nichtmal Strauchdiebe, also die gesittetere Variante der Hundsfötter. Nur kleine Gewichtsfälscher. Nichtmal zum Geldfälschen habt Ihr die Traute.

Datenzersabbler. Endabständigsteszusammenklauber. Kehrichtwühler und -riesler. Bauxitletztverfluorer. Grenzbauern der Blödheit. Lugenhäger. Steinverschnapser. Abkasper. Torenhainheger.

Darf ich mich trotzdem, erst recht, gerade, geehrt fühlen, dessenthalben, dass ich Eurer Ohngnad anheimgefallen?

Nein, so weit will ich nicht gehen. Gewürm hat noch selten einen erhoben. Man trete an übelen Schleimen tunlichst vorbei, trete, wo dies unumgänglich, nur umsichtig hinein, halte seine Stiefel darob stets gut gefettet.

 

 

War Hitler ein Grüner?

Dienstag, 27. August 2013

Ein hessischer FDP-Bundestagskandidat hat die Grünen ob ihres geforderten “Veggie-Tages” mit Nazivergleichen überzogen.

Das ist zwar nicht sonderlich originell, doch scheint es die Grünen mächtig zu ärgern. Schließlich haben sie ja Antideutschtum und damit Nazivergleiche in den Genen, während sie das Kriegstreiben vom Oberdeutschenhasser Fischer erst lernen mussten.

“Selber Nazis!” – möchte man da wohl gerne rufen. Nur, diesmal war die Gegenseite zuerst dran.

Die Grenzen politischer Auseinandersetzung seien hiermit überschritten, piepst man. Seit wann denn das? Haben die Grünen etwa ein Monopol auf anständige Nazi-Vergleiche?

Sie sollten das sogenannte Bundesverfassungsgericht anrufen und sich das höchstrichterlich bestätigen lassen, damit solche liberalen Volksverhetzer in eine Nachbarzelle Horst Mahlers verbracht werden können.

Immerhin könnten sie in Karlsruhe ins Feld führen, dass es in Deutschland nachweislich keine volks-, frauen- und kinderfeindlichere Partei gebe, als sie selbst. Nicht einmal die Piraten könnten da wirklich mithalten. Ein unerträglicher Skandal sei es, wenn die nachweislichsten aller Deutschenhasser sich Nazi-Vergleiche gefallen lassen müssten.

Schließlich werden derlei Vergleiche explizit untersagt, während der FDP-Mann wegen Verbotsirrtums zunächst freigesprochen wird. Ab da jedoch geht nichts mehr.

In der Nebensache ward verhandelt, ob man Araberfeinde als “Antisemiten” bezeichnen dürfe, oder ob dieser Begriff nur gegenüber Leuten lässig sei, die kein Geld fürs Ausheben von israelischen “Siedler”-Baugruben im Westjordanland spenden möchten. Die Entscheidung hiezu ist einstweilen vertagt. Ein sprachwissenschaftliches Gutachten soll Klärung bringen. Die Uni Köln, Vorreiter in Gleichstellungsfragen, ist beauftragt.

Der im Prozess federführende “Nichtmann” Erika Obsurdides-Kalimantour – sich Frau zu nennen, lehnt sie als sexistisch ab – argumentierte damit, dass Hitler, mit seinem Tierschutz und seinem Vegetarismus, lediglich perfide versucht habe, die Grüne Bewegung noch vor ihrem Entstehen zu unterwandern: Daran hänge sich der FDP-Nazi nun an.

Das Gericht beschied, dass Hitler in diesem Zusammenhang nicht wegen Volksverhetzung belangt werden könne, nicht nur, weil man seiner nicht mehr habhaft werden könne, er wahrscheinlich nicht mehr lebe, sondern auch, weil ihm, da keine beglaubigte Kopie eines Mitgliedsausweises der Grünen vorgelegt, “nach Ansicht des Gerichts keine vorsätzlichen, niederen Beweggründe in der Richtung, das Volk gegen die grüne Partei zu verhetzen, vorliegen, weshalb der Angeklagte nicht belangt werden kann.”

Man ist, selbstverständlich, empört. Jeder GrünIn hätte natürlich gerne Adolf Hitler als Urerzfeind bestätigt gesehen, und jetzt das. Hitler habe also gar nichts wider die Grünen getan. Ein kolossales Fehlurteil, welches das BVG sehr sinister erscheinen lässt.

Noch niederschmetternder: “Das Gericht vermag nicht generell, lediglich fallweise, zu entscheiden, gerade, da von Adolf Hitler keine glaubwürdigen Originalaussagen zur grünen Partei belegbar sind, ab wann Nazi-Vergleiche auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, hiemit lässig.” Aber, bzw. und: “Die offenkundige Tatsache, dass die grüne Partei das ganze deutsche Volk ausrotten will, alsomit in bester antifaschistischer Tradition steht, macht sie in der politischen Auseinandersetzung nicht automatisch sakrosankt. Der erklärte Ausrottungswille könnte auch ein reines Lippenbekenntnis sein, muss also auch in solch scharfer Weise hinterfragt werden dürfen.”

Jetzt sehen die Grünen ziemlich alt aus. Das  BVG hat erstmal gesprochen. So kurz vor der Wahl noch einen Ausrottungsvereidigungsparteitag abhalten, nein, davon lassen sich selbst die Scharfmacher unschwer abhalten. Zumal man ja nicht einmal weiß, ob sich das BVG von einem solchen Schritt entscheidend beeinflussen lassen ließe.

So tröstet man sich bei den Grünen einstweilen bei Tofu und Champagner damit, dass man immerhin nicht als NS-Wiedergängerpartei verboten wurde, den Nazis vom BVG wäre schließlich selbst auch noch das zuzutrauen gewesen, diesen faschistoiden Nachtwächtern.

Zweihundertzwanzig Prozent im Bundestag! – : Das ist die neue mutige Losung der “root-out-folks”. (Auf einen deutschen Begriff vermochte man sich nicht zu einigen, da zu unklar, zudem implizit im Verdachte des Verrats der guten Sache.)

Ein Sturm im Wasserglase also. Zeit, dass man als Grüner nicht nur rumpfitzt, sondern wieder einmal einen Angriffskrieg der alliierten Paten beklatscht.

 

Klagt nicht, schimpft! (II)

Donnerstag, 01. August 2013

Die Schimpfbewegung könnte selbstverständlich auch eine Schimpfdemonstration mit anschließender Schimpfkundgebung anständig beim Ordnungsamt anmelden, also, dass, wie sonst auch, wer beim Schimpfen Rechtsverstöße beginge lediglich einzelverantwortlich sei und die Veranstalter ausdrücklich dazu aufrufen, auch noch der engagierteste Schimpfer solle im Rahmen der Gesetze schimpfen.

Mit welcher Begründung wiese das Ordnungsamt bzw. wiese die kommunale Polizei diesen Antrag ab?

Schimpfen ist schließlich zumindest ein Teil der meisten sonstigen Demonstrationen, oft wird auch fast nur geschumpfen. Wieso sollte nicht jeder mündige Bürger schimpfen dürfen können, wie er will?

Das möchte allerdings ein Umzug werden, gegen den ein Christopher Street Day sich ausnimmt alswie ein Geriatrieaushumpeln, eine halbblinde Schlafmützenveranstaltung auf Stöcken und an Rollatoren.

Das möchte richtig lustig werden. Ich wäre ganz sicher dabei und achtete auf eine gut geölte Stimme, also, dass man mich je nach Windstand und Wetterlage einzeln bis auf die Halbhanglagenbalkone der Schwabenmetropole hören könnte.

Gute Kollegen dabei, lautstarke Gesellen, das befeuert natürlich noch und hebt den Busen zusätzlich, dessen Ausschallvermögen.

Mindestens ich zöge mir da wohl auch einen Sonderfrack über. Womöglich einen sehr grellen Einmalsonderfrack. Bongos, zur rhythmischen Unterstützung lässig umgehängt, eine grobe Rassel dabei.

Oh Herr, was schümpfe ich! (weiterlesen…)

Klagt nicht, schimpft!

Donnerstag, 01. August 2013

Obama, bin Laden, Bomben, Anschlag, US-Botschaft, 9/11, False Flag, NSA, MAD, Mossad, CIA, SAS, Aufstand, Terror…

Derlei Wörter in alle Texte verteilt von Millionen immerzu eingebracht: Das möchte die NSA schon ein bisschen nerven.

Anderseits werden sich die Teilnehmer natürlich bei Uncle Sam kein besonderes Wohlwollen einfangen, die linguistischen Filter sehr bald umso besser funktionieren.

Die Netzgemeinde ist ratlos. Die Verschlüsselei ist, wenn sie der NSA einigermaßen Arbeit machen soll, nach allem was ich höre, sehr aufwendig, und die Programme dafür stammen womöglich von einem Ableger der NSA selbst.

Ich denke, das eine wie das andere bringt gegen dieses Monster nicht viel. Millionen Leute zipfeln sich einen ab, um vielleicht ein paar hundert von, wenn die Inoffiziellen hinzugrechnet, über einer Million NSA-Leuten zu beschäftigen. Das ist auf doof.

Da ist es effektiver, in jedem Wirtshaus immer wieder mal einen Fluch loszulassen. Das erleichtert, und ein paar Leute werden es hören.

In Stuttgart, halbe Million Einwohner, reichten schon hundert gut postierte Leute, mit Ablösung, rund um die Uhr, dreihundert für die Wechselschicht, schimpfend wie die Rohrspatzen, dass bald jeder davon wüsste.

Machen wir, wegen Urlaub, Krankheitsausfall, auch, um einfacher zu rechnen, fünfhundert daraus, so reichte ein Promille der Bevölkerung, um einen wirklich gehörigen Rabatz zu machen.

80000 auf der Straße unterlasslos Schimpfende könnten also, auf ganz Deutschland gerechnet, die Dinge ENTSCHLÜSSELN. (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (IX)

Montag, 22. Juli 2013

Wir brauchen einen echten Dichter- und Denkerwettbewerb.

Der Sieger wird mit der Ehre belohnt, den eingängigsten Spruch vorgelegt zu haben.

Der Graphiker, der das beste Flugblatt vorlegt, ist der Größte.

Splatter-Videos müssen her.

Die Schmerzphone der Jugend müssen glühen von unseren Ideen.

Pornos? Was sind Pornos? Aktiver Wahlboykott ist geiler.

Aufstand der Checker!

Urnen sind Särge!

Kontrolliertes Durchdrehen!

Wahlzettel? Arschkarte!

Wählen ist sich selber pfählen!

Nicht ein Blatt Papier für die!

Der wählt sich selber quält!

Wählen? Bin ich bescheuert?

Du gehst wählen? Dir ist nicht zu helfen.

Wählen ist Selbsterniedrigung.

Du wählst DAS Gesindel?

Du wählst DIESE Schwachmaten?

Du wählst deinen eigenen Ausverkauf?

Du wählst Luftgeld?

Du wählst Drohnenmord und FEMA-Camps?

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Du wählst Bilderbergerspacken?

Du WILLST von denen auch noch regiert werden?

Bist du beim Bundesnachrichtenundienst?

Wie lügst du dich zur Wahl?

Du gehst noch freiwillig hin, zu lauter stinkenden Fischen?

 

Vom Strategeme der ständigen Enttäuschung (dem 43.)

Sonntag, 21. Juli 2013

Das Strategem der ständigen Enttäuschung ist fast immer mit einem nicht unerheblichen Aufwande verbunden.

Man wendet es an, wenn ein Gegner nicht einfach zu besiegen ist, man den Gegner nicht direkt fassen kann, nicht offen gegen ihn auftreten will.

So wird man z.B. jemandem ständig Aussichten auf geschäftliche Aufträge, auf Weiber, auf den von ihm angestrebten Durchbruch irgendeiner Art machen, um dann immer wieder am Schnürchen zu ziehen, immer wieder, bis zur Erschöpfung, Frustration, Lächerlichmachung des anderen zu enttäuschen.

Im Idealfalle wird der andere sein Vorhaben als sinnlos erachten, aufgeben, sich gar selbst dafür verachten, es je angesonnen zu haben.

Allerdings hat auch dieses Strategem, wie jedes, wenn es erkannt wird, seinen Haken: Erkennt es der Gegner, so wird er immerzu, oder meist, auf die Angebote eingehen, aber, die Sache durchschaut habend, nur noch einen minimalen Aufwand darauf geben, während der Strategemausübende ständig weitaus mehr Mühe daran zu setzen hat, also zumindest energetisch relativ verliert.

Zudem kann das “Opfer” des Strategems dabei immer klüger werden; klüger desbezüglich, weshalb es eigentlich mit solchem Aufwande belagert; klüger bezüglich der schwachen Punkte des Strategemausübenden; klüger bezüglich der Sache selbst.

Das Strategem Nr. 43 wird daher fast nur aus einer sich gefährdet fühlenden, noch ressourcenmäßig klar überlegenen Übermacht heraus ausgeführt. (Natürlich auch in Liebesdingen, den Begehrenden loszuwerden oder ihn zum Behufe einer Sache, dass er noch mehr sinnlos renne, weichzuklopfen.)

Im großen Stile organisiertermaßen wird dieses Strategem, es ist ziemlich hinlänglich erforscht, des Aufwandes halber nur selten angewandt. Dafür aber erst recht, wenn es um Dinge von großer Tragweite geht. Da ist es nicht selten das Strategem der Wahl. (weiterlesen…)

Wiederholungen endemisch

Sonntag, 21. Juli 2013

Ich schrieb eben als Kommentar, auf einer Qualitätsseite, auf den Vorwurf hin, ich wiederhole mich hier immerzu, extern:

“Ja, es tut mir sehr leid um meine Leser, dass sie immerzu meine Wiederholungen lesen müssen, um mich auch ein bisschen, da ich sie ja alle selber schreiben muss. Kann höchstens mal sein, so alle paar Monate, dass ein Gast sich die Mühe macht, etwas zu wiederholen.
Fällt einem nichts Neues ein, so wiederholt er sich eben. Wenn er’s nicht einfach lässt.
Wenn man nun aber, so wie ich, nur schreibt, um sich selber wieder zu hören, nur ein klein wenig anders, so ergibt sich die Motivation ganz anders. Da ist es einem auch egal, dass man keine sonderliche Qualitätsproduktsdichte hinkriegt. Der einzige Leser, der zählt, ist eh der Schreiber.”

Von Goethes Faustschwindel

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ich muss es jetzt nochmal sagen. Und es hat nichts damit zu tun, jedenfalls dies Urteil, dass Goethe Freimaurer und Illuminat war.

Der Faust ist, mal abgesehen von zweifellos vorhandener sprachlicher Eleganz, ein schlechtes Stück.

Wieso sollte Faust ein kleines, dummes, frommes Hühnchen wie die Margarete begehren, und wenn, gut, bei der sexuellen Begierde kömmt alles vor, dann, zum Stillen seiner Gelüste, bis zur völligen Selbstverpfändung eines Mephistopheles bedürfen?

Man kann natürlich sagen, das sei es ja gerade: Der Allerhöchstgelahrte will ein junges Mädchen, weil ihm sonst nichts Interessantes mehr in den Sinn kommt. Und braucht dann, der Tor, zur Ausführung seiner Plane auch noch den Teufel.

Nein, dieser Stoff ist nicht spannend; er ist nichtmal den Haufen von einem Pferde des Michael Kohlhaas wert.

Das Ganze ist nur tragisch, weil es so wenig Sinn ergibt.

Und traurig ist, dass man dies Stück, gleich dem Wihelm Meister, weiterhin so hoch hält. Wie als ob der Deutsche es in den Genen hätte. In meinen ist es nicht.

Gut, nehmen wir den Fausten mal ernst. Dann ist er doch ein idiotisches, unverantwortliches Riesenarschloch. Keinerlei Format. Ein gieriger, grindiger kleiner Professor, der seine ersten grauen Haare entdeckt, sich deshalb beweisen will, weil er eben doch nichts Rechtes gelernt, dass er eine Siebzehnjährige (oder Sechzehnjährige?) rumkriegen und bumsen kann. Was er allein nichtmal kann.

Das ist Groschenheft. Was soll das?

Hätte er wenigstens versucht, dem Landvogt seine Alte auszuspannen.

Aber nein. Er braucht ein Putzfrollein.

Nichts dagegen, dass er sich mal mit einem Putzfrollein vergnüget hätte; auch wenn das ebenfalls, in jener Zeit, da das Stück spielt, schändlich gewesen wäre, da das Putzfrollein hinterher ihre Ehre verloren hätte und womöglich ewig schändlich mit einem unehelichen Kinde dagesessen wäre, als billige Schlampe: Nein, Goethe stellt es noch so hin, wie als ob dieser unverantwortliche Bube es mit Gretchen ernst meine.

So ein Stuss!

Es gibt zwar in Liebessachen in der Tat jeden erdenklichen und noch nicht erdachten Blödsinn, aber man muss nicht gleich ein Großdrama daraus machen, zu dem man auch noch den Teufel braucht, weil die Sache als solche banal und zum Gähnen.

Nein, lieber Herr Goethe, so schön manche Sprüche: Das ist Mist.

Es werden natürlich wieder manche sagen, ich hätte Sie mir, aufgrund meiner Ablehnung der Freimäurerey, zum Intimfeinde gemacht. Nein. So ist das nicht. Meine literarischen Kriterien sind rein literarisch.

Es geht auch nicht darum, dass ich mich für literarisch besser hielte; Sie haben zweifellos Bedeutendes geleistet; aber auf dem Sockel, auf den Sie gestellt wurden und auf dem Sie noch stehen, da haben Sie bezüglich des Wilhelm Meister ebensowenig etwas zu suchen wie bezüglich des Faust.

Das eine wie das andere Mal schicken Sie einen Unterbelichteten durch die Gegend, was man ja durchaus machen kann, aber so, dass man den dabei ernstzunehmen habe. Das ist dreiste Blenderei.

Sie können in der Tat, mit Ihren zweihundertachtzig IQ, nicht dem Verdachte entgehen, dass Sie dieses mit Absicht so unterfangen hätten. Sage ich jedenfalls mit meinen hundertzwölfzig.

Es wird wohl noch dauern, bis man mich, was diese Ihre beiden Werke anlangt, im Vaterlande und darüber hinaus hört.

Das macht aber nichts. Ich brauche weder ein junges Mädchen noch Trottel noch gar auch den Teufel dafür, mir Gehör zu verschaffen.

 

 

 

 

Der Göller (glaubt!) und ein Reinkarnationist (weiß!)

Montag, 08. Juli 2013

Gestern hatte ich eine interessante Diskussion mit einem, der an die Reinkarnationslehre glaubt, nun, er selbst habe Gewissheit, dass diese richtig sei, meinte er, was ich nicht länger in Zweifel stellte, denn das hätte kaum Sinn ergeben.

Es ging sodann darum, dass mein Gesprächspartner weiterhin anführte, Leute, die daran glaubten, sie verlöschten nach diesem ihrem einen Leben gänzlich, seien generell brutaler und skrupelloser als jene, die an die karmischen Gesetze glaubten bzw. davon wüssten. Ich bezweifelte das.

Leider kam mir in dem Moment nicht wieder die Geschichte in den Sinn, die mir mein verstorbener Freund James, der viele Jahre in Indien zubrachte, erzählte (die ich in einem anderen Beitrag auch schon erwähnte).

Durch einen Zufall, der Sohn des irischen Botschafters war sein Kumpel geworden, hatte James eine Einladung zu einer Maharadscha-Hochzeit erhalten, die über drei Tage in unvorstellbarem Prunke gefeiert ward.

James nutzte die Gelegenheit, den Maharadscha selbst darauf anzusprechen, wie sich das denn mit all den Siechen und Verhungernden, die in Scharen gleich vor den Palasttoren in ihrem Kote vegetierten, vertrüge.

Jener antwortete nur, etwas verwundert ob der dummen Frage: “It’s their Karma.”

Keinerlei Empathie, keinerlei Gewissen, völlige Gleichgültigkeit bei diesem reinkarnationsgläubigen Hindu, der, das darf man vermuten, seine adlige Geburt wohl seiner erlesenen Lebensführung in vorigen Inkarnationen zuschrieb.

Und: Wenn einer glaubt, dass er nur dies eine Leben habe, wieso sollte er es nicht gerade deshalb besonders gut und sinnreich erfüllen wollen? (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (VII)

Sonntag, 07. Juli 2013

Sollte jemand, außer dem Wählen einer nicht im Bundestag vertretenen Partei und Strafanzeigen wegen Grundgesetzbruchs und Landesverrat, ein besseres Mittel wissen, als den von mir geforderten aktiven Bundestagswahlboykott, Souveränität wenigstens als Einzelbürger deutlich und wirksam zu zeigen, so stelle er bitte seine Idee, die ja durchaus auch ergänzend umgesetzt werden könnte, bitte hier zur Diskussion.

Was sonst können wir Deutsche jetzt tun?

Affengleich auf Bäume klettern, dabei hoffen, dass ein Hochwasser alles Gesindel wegspült?

Spottverse dichten? (Das wäre schon sinnvoller; vielleicht fällt mir noch einer ein.)

Jegliche Kommunikation über Telefon und Netz einstellen? (Das ruinierte leider unsere Wirtschaft, wäre also nicht zielführend.)

Endlich doch zum großen Pissdrauf zum Reichstag? (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (III)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Wer wählt, wählt die Diktatur der USA und der EU.

Wer wählt, wählt die Volksverblödung.

Wer wählt, wählt seine Enteignung.

Wer wählt, wählt die Kriege.

Wer wählt, wählt das auf ihn wartende Foltergefängnis.

Wer wählt, wählt gegen die Meinungsfreiheit.

Wer wählt, der hat nichts begriffen.

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Auch dieser Text ist unter den Konditionen von Quellen- und Autorenangabe und Unverändertheit wie die beiden Vorgänger gemeinfrei.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (II)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Viele Leute werden Ihnen weismachen wollen, dass Wählen wenigstens gewählt sei, man immerhin das kleinere Übel wählen könne, gar, dass Nichtwählen demokratiefeindlich, denn damit werde die Demokratie verspielt.

Welche Demokratie ist das, wenn das Volk seine Freiheit nicht wählen kann?

Von wem soll man da vermuten, dass er, einmal an der Regierung oder im Parlament, wirklich weniger übel sei, als der andere?

Gibt der meint, man könne wenigstens das kleinere Übel wählen, nicht zu, dass es nur Übel zu wählen gibt, allenfalls – vermutlich – etwas kleinere?

Das größere Gute wählte ich gerne! (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl: Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich rufe hiermit unmissverständlich zum Boykott der Bundestagswahl auf.

Gleichzeitig rufe ich alle Boykottierenden dazu auf, die Wahl aktiv zu boykottieren.

Damit ist gemeint, dass man mit allen Mitteln im Rahmen der Gesetze andere, im persönlichen Gespräch, mittels Flugblättern und Plakaten, im Netz, über Anzeigen, Kommentare, bis hin zu Demonstrationen und dem Auftreten vor den Wahllokalen mit Schildern etc. dazu auffordern möge, ebenfalls die Wahl zu boykottieren, da dies der einzige vernünftige Schritt sei, den korrupten Blockflötenparteien zu zeigen, wo das Volk steht.

ALLE Parteien im Bundestag nämlich arbeiten GEGEN deutsche Interessen.

Deutschland ist UN-Feindstaat, hat keinen Friedensvertrag, keine Verfassung, keine Selbstbestimmung.

Dagegen begehrt keine dieser Parteien auf, auch nicht die AfD oder Piraten, und solange das der Fall ist, steht eben keine für uns Deutsche, ist keine wählbar, jede derartige Wahl keine wirkliche Wahl.

Um zu zeigen, dass wir begriffen haben, dass alle diese Parteien nur Erfüllungsgehilfen fremder Interessen, vor allem der USA, sind, wir Deutsche uns diesbezüglich nicht auch noch dergestalt weiter nasführen lassen, jenen Legitimation zu verschaffen, die allesamt gegen das Landeswohl aufgestellt und tätig, ist aktive, offene Wahlenthaltung jetzt der Weg.

Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Wer wählt, wählt die Sklaverei!

Wer wählt, wählt ESM, EU-Kommissare und die NSA!

Wer wählt, wählt den Landesverrat!

Wer wählt, wählt Lügner und Feiglinge!

Wer wählt, beweist seine Dummheit!

Wer wählt, kann nicht wissen, was er tut!

Wer wählt, wählt seinen Ausverkauf an die Banken!

Wer wählt, wählt das weltweite Mörderprogramm der USA!

Wer wählt, wählt Unterwerfung!

Und: Wer offen und laut und begründet nicht wählt, wählt richtig nicht!

Denn er wählt nicht aus Faulheit oder Frustration nicht, sondern als klare Protestwahl in der Nichtwahl! Aufstehen!

Er wählt gerade deshalb nicht, WEIL er politisch interessiert und informiert ist!

Er ist derjenige, der gerne eine echte Wahl hätte, außer der Nichtwahl!

Er wird sich aber an keiner Wahl beteiligen, die keine ist!

Er wird sich nicht zum unterstützenden Hampelmann einer Wahl machen, die eine vollkommene Farce!

Keine dieser Parteien steht auch “nur” für Meinungsfreiheit und gegen die Geschlechtsteilverstümmelung an wehrlosen Knaben!

GESOCKS!

EINEN Nichtwähler habt Ihr sicher!

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Der obige Text ist unverändert und unter Angabe von “unzensiert.zeitgeist-online.de” sowie “Magnus Wolf Göller” als Quelle und Autor gemeinfrei.

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