Archiv für die Kategorie ‘Weltnetz’

Kommentarstränge: Leser lernen Deutsch

Dienstag, 04. September 2012

Im Kommentarstrange zu “Vom ortbaren Handyoten” schrieb ich unter anderem:

‘Es ist für keine Zeitung leicht, die meisten ihrer Kommentatoren als “Verschwörungstheoretiker” oder, Neusprech, “Verschwörungsliebhaber” abzutun.’

Die großen Schafsmedien sitzen diesbezüglich inzwischen tatsächlich immer häufiger mächtig in der Tinte.

Einerseits sollen sie jeden selbständig denkfähigen Bürger auftragsgemäß als VSTler bzw. VSLHler verleumden und herabsetzen, andererseits werden sie von ebenjenen, ihren eigenen ach so blöden Lesern, immer unverhohlener ausgelacht und dafür runtergelassen.

Selbst das Zensieren hilft nicht mehr viel, da man eben nicht (in manchen Fällen) vier Fünftel der Beiträge zensieren kann, ohne dass man für seine diesbezügliche Hauspolitik irgendwann so notorisch wird, wie die Zeit.

Der Spiegel ist mit seinen Artikeln inzwischen nicht selten derart runter, vor allem jenen, in denen er sich als Oberkriegstreibermedium der Republik geriert, dass er fast nur noch Häme und Spott dafür erntet.

Ich halte es für enorm wichtig, dass Leute, die die Zeit dazu finden (ich habe sie nurmehr selten, um extern zu kommentieren), hier mit aller Beharrlichkeit und angemessenen Gnadenlosigkeit dranbleiben. (weiterlesen…)

Vom Weltnetze, Google & Cie.

Dienstag, 21. August 2012

Das Weltnetz bedarf, auf dass es nicht Google und der NSA und Facebook usw. allein gehöre, vieler Spinnen.

Ich kann Ihnen jetzt leider nicht umfässlich verraten, wie man als Einzelspinne seine Fäden spannt. Das wäre in diesem Zusammenhange verfrüht.

So viel aber darf ich preisgeben (es mag zunächst wie eine Banalität klingen), als dass es hier ganz eigentlich um der Sprache Macht geht.

Noch einmal ganz anders, als ehedem. (weiterlesen…)

Dem Nachwuchse XXI (b)

Montag, 20. August 2012

Es wäre jetzt unziemlich unzeitig, schon wieder Ausführlicheres zur Sache aufs elektronische Papier zu bringen. Manchmal soll man den Leuten auch Luft zum Lesen lassen. Denn viele von ihnen lesen noch nicht einmal halb so schnell, alswie ein Geschwinder schreibt.

Man vergesse nie, denke inalsofern an “den Leser”, dass jener oft schon ob der kleinsten Begriffsrückeroberung nachhaltig verwirrt sein mag.

Man begreife ihn, zumal heute, im Zeitalter des Weltnetzes, als ein von überallher überallhin getriebenes Wesen.

Gehatet oder Gelovet? (II)

Sonntag, 22. Juli 2012

Das eigentlich Bemerkenswerte an einem derart dummen Gewäsch wie “gehatet” und “gelovet” besteht ja nicht darin, dass Leute derlei Unfug herausblasen, sondern dass sie von vielen darin noch ernstgenommen werden.

Normalerweise gehört sowas ins Kabarett, in die Satire.

Vor kurzem dachte ich noch, dass das facebooksche “gedisliked” der absolute Knaller der deutschsprachigen Weltnetzsprachverfuselungsidioten sei, und es hält auch nicht schlecht mit, aber “gehatet” gefällt mir noch besser.

“Gehasst” traut man sich nicht zu sagen. Das wäre zu deutsch und deutlich: also “hatet” man.

“Den hawick denn ma jeheitet!”

“Der isch jeddsd kheided, dass grachd!”

Schwabylon grüßt sein geliebtes Berlin. (weiterlesen…)

Gehatet oder Gelovet?

Sonntag, 22. Juli 2012

Gerade blubbert auf meinem derzeitigen Lieblingsradiosender ein “App”-Entwickler vor sich hin, der eine Applikation mitentwickelt hat, mittels derer man Bilder ins Netz laden kann, auch wiederbewerten, sich per selbstlernenden virtuellen Stadtplänen von seinem Handy führen lassen, und die beiden zu wählenden Kategorien sind, wie originell, “hate” und “love”, wissen die Appler von “Lover and Hater”.

Es kommt also, wie diese Großmeister der deutschen Sprachoptimierung treuherzig vermelden, darauf an, wer am meisten “gelovet” oder “gehatet” wird.

Dass diese heldenhaften Volkspoeten noch nicht das Bundesverdienstkreuz für die konsequente, zeitgemäße Modernisierung unseres Wortschatzes erhalten haben, verwundert doch zutiefst. Ich möchte meinen, dass man das einen waschechten Skandal zu heißen sich keineswegs übertrieben echauffiert hätte. (weiterlesen…)

Syrien: Von der Schafsmedien “Berichterstattung” (II)

Freitag, 13. Juli 2012

Analysieren wir nun (ich setze die Kenntnis des Erstartikels voraus) ein wenig, was da vor sich geht, stellen also erstmal ein paar Fragen.

Sind “Journalisten”, die so einseitig “berichten”, so suggestiv (wie schon gesagt, vor dem Massaker in Hula war es noch schlimmer), sich vor den Propagandakarren einer fiktiven “Weltgemeinschaft” spannen lassen, einfach nur dumm, sozusagen gelenkte, nicht selbst denkenkönnende Bioroboter?

Oder machen die das in voller, bewusster Absicht?

Und, wenn mit Absicht, freiwillig, da ein bisschen Lügen fürs Gute ja nie schaden kann, oder gezwungenermaßen, da sie sonst ihren erbärmlichen Job verlören? (weiterlesen…)

faz-offline.net

Mittwoch, 04. Juli 2012

Nun, nach meinem letzten Beitrag – Holger Steltzner für seinen Artikel wider die ESM-Machenschaften lobend – ist die FAZ, wohl als “alternatives Medium” ausgemacht, hiemit ähnlichen Angriffen ausgesetzt, wie sie bei uns Alten Gang und Gäbe. (Oder einfach so mal, eine Weile, unerklärlichermaßen, “offline”.)

Nun, das ist es halt als Stift: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Und, so eine alte esoterische Weisheit besagt: “Wie oben, so unten!”

Wir wünschen der tapferen FAZ selbstverständlich viel Glück und Geschick bei ihren ungewöhnlichermaßen zur Mittagszeit angesetzen “Wartungsarbeiten” (man wurstelt und macht und wartet, als Hoffeger und Brotzeitholer), auf dass ein paar Querschläger von noch nicht richtig gezogenen Lehrlingen bald wieder ins Weltnetzziel treffen mögen. (weiterlesen…)

Die Kunst ist die Kür

Mittwoch, 27. Juni 2012

Töten Wissenschaft und Technik die Kunst?

Gestern kam ich ins Gespräch mit einem literarisch überaus gebildeten Manne, wohl um die sechzig, der meinte, selber Autor für Funk, Film und Fernsehen (gewesen) zu sein, und wie die Rede wogte, kamen wir wiederum darauf, dass es seit Kafka und Strauss – er nannte in der Musik als Ausnahme noch Schönberg – , also seit circa drei Generationen, keine mit den Großen vergleichbare Kunst mehr gebe.

H. ging sogar soweit, dass es gar keine Autoren und gar keine Leser mehr gäbe. (Ich ersparte es unserem Dialoge nicht, dass immerhin ich noch oder wieder da sei.)

Worauf er das zurückführe? – Er hatte flugs ein Hegel-Zitat parat, das ich mir, zwischen allem anderen, leider nicht genau gemerkt habe, aber darauf hinauslief, dass es irgendwann künftighin nur noch die Wissenschaften geben werde, die Kunst ob dieser verenden.

“Schau’s dir doch mal an: überall nur noch Technik, Technik, Technik! Es ist kein Platz mehr da für die Kunst! Wer liest denn heute noch ernsthaft einen Text, der länger ist, als vier Seiten?”

Vielleicht will ich es nur nicht wahrhaben, dass er recht hat – er meinte, er sei Taoist und gab von daher den Gelassenen, während ich mich dawider zur germanischen Dynamis bekannte – : Ich wandte ein, dass es eben wacker und unverdrossen entsprechender Anstrengungen bedürfe, dies zu ändern, nahm gar das Wort von einer Zweiten Renaissance in den Mund.

Klar ist, dass die vorgeblichen Antagonisten Wissenschaft und Kunst zunächst derselben Rune, Kenaz, zuzuordnen sind, so dass es schon wunder nimmt, weshalb sie Gegner sein sollten. (Spontan vermute ich, dass hier im Zusammenspiel mit Geba, Raidho und Othala etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Das aber, da sich ja praktisch niemand für Runen interessiert, nur am Rande.)

Na gut, ein bisschen muss ich diese Konjektur doch erklären, auf dass sie nicht daherschwappe wie der berühmte Schluck Wasser in der Kurve: Es mangelt der Gabe, speziell auch der Hingabe, des Rhythmus’, also höherer Ordnung, und des Heiligen Hains.

Des Heiligen Hains auch physisch, aber vor allem geistig, in den Selbsten.

Will heißen, dass wir des wirklich eigenen inneren Raumes verlustig, des Hags, ohne welchen das Besondere nicht zu schaffen. (Das soll jetzt keine Ausrede für meinen immer noch nicht aufgeräumten Schreibtisch sein, da ich ja genug Zeit für meinen Inneren Hag bräuchte. Ein bisschen aber doch.)

Jetzt wird es nötigerweis – notdurftweis – ein wenig vulgär, aber das Beispiel passt genau hierher. (weiterlesen…)

Terra als Narrenhaus

Dienstag, 19. Juni 2012

Eben las ich – wo ist in dem Falle unerheblich – , dass Adidas eine neue Designer-Edelsportlatschenausgabe wegen eines Netzscheißesturms zurückgezogen hat, weil die daranstilisierten Plastikhochfußfesseln Afroamerikaner an die Sklavenhalterzeit erinnerten und darob zu wütenden Protesten veranlassten, vor denen das Unternehmen nach kurzer Gegenwehr einknickte.

Anscheinend haben die Leute, während aus Syrien ein zweites Libyen gemacht werden soll, in Japan immer noch die Reaktoren vor sich hinschmurgeln, der Euro bei uns, keine wirklichen Probleme mehr, außer sich wegen irgendwelcher harmloser Sachen gewaltig beleidigt zu fühlen.

Jede Sorte Minderheit, selbst wenn sie gar keine ist, so wie z.B. Frauen in Deutschland oder Moslems in Pakistan, sucht immerzu nach einem Beleidigtseinsgrund (Vgl. auch mein älteren Beitrag “Beleidigtsein” auf zeitgeist Online).

Ich fände, als real immer wieder hart und direkt konkret und folgenreich diskriminierter alleinerziehender Vater mit Söhnen, außerhalb dessen, was mich keineswegs beleidigt, sondern manchmal macht- und fassungslos dastehen lässt, sofort hunderte Gründe, mich wegen irgendeiner allgemeinen, läppischen Lächerlichkeit, oder auch, ob schon härterer, durchaus gezielterer Anschläge auf Gruppen, denen ich mich zugehörig fühlen könnte (Aasfresser, Deutsche, Denker…) “beleidigt” zu fühlen.

“Diese Odinsdarstellung beleidigt mich und alle Germanen!”

“Diese Hose hat einen Latz, fast wie die traditionelle Lederhose eines Bayern, wird von einem Komödianten getragen, und da muss ich mich als Schwabe solidarisch mitbeleidigt fühlen!”

“Außerdem habe ich als Kind auch solche Lederhosen getragen!” (weiterlesen…)

Weg mit dem “Es”!

Freitag, 08. Juni 2012

Zum Artikel “Guido Fawkes NWO-Schafsseckel (II)” schrieb Leser Dude nach bereits langer vorangegangener Diskussion unter anderem folgendes:

“Irgendwie müssten vielleicht all die Hacker der Erde vereint werden , sodass diese dann dafür sorgen, dass die echten Informationen – frei zur Verfügung gestellt von deren Schöpfern – durch die Kanäle gejagt werden, anstatt des ständigen Geseiers heute.

Das wäre dann aber ne generalstabsmässige Übung, auf die auch garantiert sehr schnell entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet würden. Mit voller Wucht!

Gerissene, vermaledeite Teufelsbrut auch…”

Ich antwortete also:

“Ich meine nicht, dass es im von Dir angesprochenen Sinne an Information fehlt.

Ich denke aber, ich sprach heute Abend noch mit meinem Freunde genau darüber, dass ich das erklärend in einen eigenen Artikel packen muss, selbstverständlich auf diesen von Dir eingebrachten Punkt verweisend bzw. das Wichtigste aus Deinem letzten Kommentar zitierend.

Und sowieso auf die Guy-Fawkes-Artikel und -Galgenstränge insgesamt aufbauend.

Das soll die Rede hier natürlich keineswegs abwürgen.

Doch bedarf der spezielle Aspekt der verfügbaren bzw. verfügbar zu machenden Information einer eigenen, zusätzlichen Betreuung in einem eigenen Beitrag.”

Nun zur versprochenen Sache: Verfügten wir über mehr Informationen bezüglich der Machenschaften gewisser Leute, so schadete das sicherlich nicht. Ob es jedoch wahrscheinlicherweise wesentlich hülfe, soll hier kritisch betrachtet werden.

Wir wissen von der Irak-Massenvernichtungswaffenlüge. Von der Iranlüge. Von der USS Liberty. Davon, dass der bereits grundgesetzwidrige Vertrag von Lissabon gebrochen wurde, kaum dass die Tinte trocken war. Wir wissen von der Folter und den Unschuldigen in Guantánamo. Wir wissen um die Brutkästenstory in Kuwait. Wir wissen um die Rheinwiesen. Wir wissen um die Drohnenangriffe. Die Geheimgefängnisse. Die Machenschaften in Libyen. Unseren besten verbündeten arabischen Händeabhackstaat. Von vielen Mossad-Morden. Wir wissen, wo HAARP steht und zumindest teilweise, was dies Monster kann. Wir sehen Fukushima durchschmurgeln. Der Uranmunitionswahnsinn ist belegt. Die Corexit-Sauerei ist bekannt. Dass 9/11 so nicht gewesen sein kann, wie behauptet, wissen wir auch. Der Derivatewahnsinn, der ganze Finanzwahnsinn ist weitestgehend offensichtlich. Wiklileaks war da. Zu Monsanto und Roundup ist genug fällig. Ebenso zum Spanische-Grippe-Virus. Der Impfmafia. Den Bilderbergern. Bohemian Grove. Skull & Bones. Der FED. Undsoweiter undsofort.

Kurzum: Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Wir wissen all das, die Informationen sind da, doch bewirkt dies zumindest bislang nichts Entscheidendes. Zumindest noch nicht sichtbar sonderlich Entscheidendes.

Dabei sollte dies allemal genügen.

Tut es aber nicht. (weiterlesen…)

Induzierte Selbstheilungskräfte

Samstag, 02. Juni 2012

Der Mensch traut dem Menschen nicht mehr.

Und damit meine ich jetzt nicht der eine dem andern, sondern arg viele sich selbst. (Einiges weitere dazu auch unter dem Titel “Matrix zericht“.)

Viele sind schon so technikgläubig-paranoid, dass sie glauben, das Pentagon oder sonstwer könne so ungefähr alles.

Dabei sitzen dort jede Menge Blödmänner herum. Zwar nicht nur, aber jede Menge. Auf die ist der Laden nämlich zwingend angewiesen. Außerdem sucht sich der vernünftige Nichtblödmann eine anständige Arbeit, anstatt wahnhaft an Möglichkeiten zur geistigen und physischen Vernichtung großer Teile der Menschheit herumzuwerkeln.

Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen Niedrigfrequenzwellen und allerlei sonstige Säutechniken gefeit wäre. Und wenn man mir eine Drohne voll modernstem Sprengstoff GPS-gesteuert exakt auf die Rübe schmeißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal vorläufig zerbraten. (weiterlesen…)

Kübelkrieg

Samstag, 02. Juni 2012

Gestern meldete mir mein Virernschutzprogramm artig, dass mein Rechner vor dem Schadprogramm “Flame” bestens geschützt sei. Das hat mich umso mehr beruhigt, alsda an meinem Kübel keine Atomkraftwerkskühlung dranhängt und ich sowieso nicht so bescheuert wäre, irgendwas, was irgendeiner mit Sicherheit nicht wissen soll, auf meinem angeleinten Datenhuber abzuspeichern.

Außerdem ist man als Philosoph ohnehin perfekt “geschützt”: Man kann nämlich gar nichts wissen, was da draußen auch nur eine Cyberkriegssau interessiert. Weisheit ist denen so gut wie Scheißheit.

Über moderne Artillerie z.B. weiß ich nur, was jeder Schulbub weiß oder der Ficki hergibt. Meine Eins in Chemie in der Elften ist lange verjährt, so dass ich auch keine Ahnung von Spezialsprengstoffen habe, meine letzte Eins in Physik, wo es mal um den Hangabtrieb oder schiefe Würfe ging, datiert noch weiter zurück, so dass ich auch über U-Boote fast nur sagen kann, dass die Dinger unter Wasser fahren können und wohl meist ein Periskop und einen Schnorchel haben.

Und bezüglich Computern bin ich glücklicherweise noch ahnungsloser.

Lediglich, dass diese Elektrokästen manchmal unerklärlicherweise nicht so funktionieren, wie sie das sollten, ist mir bekannt. Ansonsten habe ich mir im Laufe der Jahre von Experten allerlei abenteuerliche Geschichten angehört, was wann warum wo wie sei, ohne diese auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt hin ernstlich prüfen zu können. Zumal der eine Cyber-Supermann das erzählt, worüber sich der nächste nur scheppelich lacht.

Gut, der Ex-Verteidigungsminister kannte wohl zumindest einen, der, ebenso wie ich inzwischen, die Befehle Strg A, Strg C und Strg V anzuwenden in der Lage war, doch habe ich dem seine Doktorarbeit nicht abgekupfert, doch denke ich trotzdem nicht, dass ich darüber zum bedenklich gefährlichen Geheimnisträger mutiert bin.

Mein Wortschatz, den man mir vielleicht abzuschakalen trachten könnte, ist zwar wohl etwas größer (zumal im Deutschen), als jener selbst der meisten deutlich überdurchschnittlichen pentagonesischen Beuteltierbitbastler, aber da die immer noch weit davon entfernt sind, etwas damit anzufangen, was über ein unzuverlässiges Rechtschreibprogramm oder eine Schwachsinnsübersetzungsschleife, für die jeder Mittelschüler der Siebten die Jacke sich voller Sechsen hängen dürfte, hinauskommt, mögen die und andere, zumal bei den Suchmaschinen, zwar schon mächtig am Analysieren sein, was ich indes trotzdem nicht für bedenklich halte, da sie ja nichts mehr abzuschakalen und zu analysieren haben, wenn sie mich nicht mehr schreiben lassen bzw. mein Kübel streikt. (weiterlesen…)

Hallo Kulturplattfische: Maut blechen oder absaufen!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ich werde den Kulturplatten, jenen, die meinen, eine “Kulturflat” einführen zu können, nicht erklären, weshalb das nicht einmal durch den seichsten und seichtesten Hintergartenteich taugt.

Ich habe schon genug dazu erklärt. Vielleicht gar zuviel. Gut, ist passiert. Der surftechnische Rest aber bleibt jetzt geheim, in meinem Kopfe, bevor mir nicht 100 000 Euro Vorkasse dafür gelegt werden. (weiterlesen…)

Wursteniker im Netz

Freitag, 25. Mai 2012

Gerade sahe ich ihn wieder, diesen Ohnsinnsleitspruch nicht weniger Weltnetzschrapseloten:

“wer Schreibfehler findet darf sie behalten” (Wie als ob ich welche bräuchte; ich übersehe selber manchmal welche – in meinen eigenen Texten, wie alle Profis und Normalos, am leichtesten – und habe schon ein paar Quintilliarden davon korrigieren müssen.)

Er stand (ohne die Anführungszeichen) unter einem Text, der klein anfing, sodann Groß und Klein (neben den Schreibfehlern) gemäß einem nicht dechiffrierbaren Schlüssel mischte.

Lustig, dass der Kerl dann noch meint, diesen unnötigen Satz (wahrscheinlich standardmäßig, als persönliche Standarte sozusagen) unter sein Gewaf schreiben zu müssen.

Wie als ob er sich – obschon unter einem hochtrabenden Decknamen – gegen die Bösen im Netz präventiv schützen wolle, jene Uralterzkonservativen, die ihre Leser nicht schon durch ein schlampsäuichtes Schriftbild zu beleidigen trachten.

Aber wahrscheinlich findet der das – wie so viele andere – “ächt cool”.

Dass jeder, der nicht dreimal täglich im Schnapsfasse badet, auf einen Blick sieht, wie scheißegal jenem sein Buchstabensalat ist, alsomit jener Schluss-”Satz” ohne Komma und Punkt völlig unnötig, darauf ist dieser traurige Held der Ultrapostmoderne wohl noch nie gekommen. (weiterlesen…)

Guido Fawkes’ NWO-Schafsseckel (II)

Freitag, 25. Mai 2012

Man kann einer Schlange den Kopf abschlagen. Man kann sie sogar erwürgen, ihr das Genack brechen oder sie totbeißen.

Die Vorstellung aber, dass unsere Gesellschaft durch Sprengstoff zu bessern wäre, dadurch einen Enthauptungsschlag des Bösen führend, ist bestenfalls naiv. (Ich denke aber keineswegs, dass die Wachowski-Brüder naiv sind.)

Heil durch Terror?

Natürlich hat es in der Menschheitsgeschichte schon viele legitime Widerstandsbewegungen gegeben, die einer gewaltsamen Tyrannei nicht anders als mittels eigener Waffengewalt wirksam entgegenzutreten vermochten.

Hier und heute aber geht es um globale Strukturen, die so (selbst wenn man es für gerechtfertigt hielte und befürwortete) nicht verändert werden können.

Es geht um das Finanzsystem, und es geht um Bewusstsein. Das eine kann man nicht wegbomben, und das andere nicht hin.

Eher noch würde ich Moslem, denn dass ich das glaubte. (Schlechter Witz.) (weiterlesen…)

Guido Fawkes’ NWO-Schafsseckel

Donnerstag, 24. Mai 2012

Ich schicke voraus, dass ich den Film “V for Vendetta”, in dem die “Guy-Fawkes-Maske” populär eingeführt wurde, nicht gesehen habe, auch keine Lust dazu habe: Aber ich weiß, dass Vendetta Blutrache heißt und las, dass der Neo-Fawkes darin seine Evey foltere, weiß weiterhin, dass die Maske ekel abstoßend aussieht und er in der Realität von 1605 ein katholischer Terrorist war, der das englische Parlament für die Katholen in die Luft sprengen wollte und schon viele Fässer Pulver zu diesem Behufe plaziert hatte.

Mit diesem widerlichen Mummenschanz laufen jetzt Leute herum, die sich für die anonymen Guten halten.

Auf indirektes Geheiß der Wachowski-Brüder, die schon über “Matrix” Millionen das Resthirn herausgebraten haben. (weiterlesen…)

Wenn schon Lügen, dann Pfunden

Mittwoch, 23. Mai 2012

Ein guter Kumpel von mir in Jugendjahren – als es noch nicht jedem Neunjährigen möglich war, sich im Netz masse Pornos anzugucken – , der sich (er war 15 oder 16) in die Altstadt aufgemacht hatte, in der “Bierorgel” (wenn ich mich recht erinnere) mal einen harten Streifen sehen zu können, berichtete mir hernach, wie er den gesetzeswidrigen Einlass (in dieser grauen Vorzeit ab 18) erwirkt habe.

“Haben die dich nicht nach deinem Alter gefragt?”

“Klar!”, erwiderte er.

“Ja, und, was hast du gesagt?” (weiterlesen…)

Facebook k…. ab

Dienstag, 22. Mai 2012

Die Finanz- und Börsenfrickos sind schon lustig.

Facebook soll 2011 3,7 Milliarden Dollar Umsatz gemacht haben und eine Milliarde Gewinn.

Und dann soll ein derart popeliger Laden 110 Milliarden wert sein. Da haben die Hühner jetzt doch gelacht.

Natürlich heißt es jetzt auf einmal, dass keiner, der noch alle Tassen im Schrank habe, die Papiere gekauft hätte.

“Soziales Netzwerk” heißt das Teil.

Mein Sohn war vier Wochen dabei und ebenso schnell kuriert.

Denn da hatte ihn schon ein Mitschüler derart verleumdet, dass ihm der Spaß am Sozialen verging.

Ich denke, das Ding wird nicht über lange implodieren. (Liebe facebook-Freunde von zeitgeist Print & Online: Uns wird es dann immer noch geben, und Ihr dürft uns desfalls selbstverständlich weiterhin mögen.) (weiterlesen…)

Von den kulturflatten Netzdeppen

Mittwoch, 16. Mai 2012

Auf faz.net findet man heute – ich zitiere, mir keine Abmahnung einzufangen, nur knappst – in einem gesamtlesenswerten Artikel der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zur Urheberrechtsdebatte unter anderem den folgenden Satz:

“Eine Generation, die durch das haltlose Internetgequassel groß geworden ist und wirkliche Qualitätsunterschiede kaum kennt, stellt sich offenbar vor, es komme nur darauf an, das Zeug irgendwie hinzuschreiben und ins Netz zu stellen.”

Ich hätte vielleicht eher gesagt “entlang des haltlosen Internetgequassels”, aber das ist jetzt nicht entscheidend.

Denn Frau Lewitscharoff trifft damit den Nagel trotzdem auf den Kopf.

Die Netzdeppen meinen nämlich tatsächlich, dass Schriftsteller (analog andere Künstler) Leute seien, die sich zwischen dem zweiten Frühstück und dem zweiten Bier, weil ihnen langweilig ist, mal eben einen runterholen, und das Ergebnis sei dann irgendsoein Text, wie er sowieso schon oft geschrieben wurde, also nicht einmal so viel wert, wie das Scheißhauspapier vom Loddl, das ja immerhin was kostet und man auch nolens volens mit zwei Euro bezahlt, weil das Klauen einer üblichen Zehnerpackung desselben gar nicht so einfach ist und daher nicht lohnt.

Der asoziale vorgebliche Sozialismus der “Filesharer”, “Downloader”, “Piraten” (letzteres Wort ist immerhin deutsch, was von denen aber wohl kaum einer noch merkt) ist in der Tat nichts anderes als ein grundverlogenes Banditentum. (weiterlesen…)

Mit Kafka gegen die Antisemitismuskeule? (II)

Samstag, 12. Mai 2012

In der Nachbereitung meiner jüngsten Erfahrung mit dem Antisemitismusvorwurf (ich setze die Kenntnis des Erstartikels hierzu voraus) meinte ein kluger Mann am Telefon zu mir, ob es denn unbedingt habe sein müssen, dass ich mal wieder genau das thematisierte, bei dem Ärger doch vorprogrammiert gewesen sei.

Ich entgegnete, dass nunmal, nach langer Diskussion, genau das gefehlt habe, ich es auch nicht hätte vorbringen wollen noch müssen, wenn ein anderer das getan hätte, was aber halt leider nicht der Fall gewesen sei.

Es sei ja – Trotz verpflichtet – genau meine Aufgabe, das zu sagen, was anderen gar nicht in den Sinn komme oder sie sich nicht trauten, ins Spiel bzw. wider dasselbe zu bringen. Was denn wohl sonst?

Von daher zu Kafka: Bei Kafka dreht sich fast alles um das Individuum, das hilflos und immer tiefer verstrickt, Zug um Zug enticht, in einer scheinbar unüberwindlichen Matrix gefangen ist, stets nach einem Auswege sucht, aber nie die Kraft, die Entschlossenheit, den Mumm besitzt, eine imaginär-reale rote Linie zu überschreiten.

So liegt der zum Käfer verwandelte Mensch denn irgendwann hilflos auf dem Rücken, weiß nichts mehr zu tun, denn sich an seiner eigenen Hilflosigkeit zu entsetzen. (weiterlesen…)

“Ihr seid nicht (mehr) systemrelevant”

Freitag, 11. Mai 2012

Ich werde dem Piratengeilen, der das in der Überschrift Zitierte jetzt im Zusammenhang mit der Urheberrrechtsdebatte gegenüber Künstlern ejakulierte, nicht die Ehre angedeihen lassen, ihn hier namentlich zu erwähnen.

Man findet ihn über die Zaubermaschine sicherlich per zusätzlichem Knopfdruck leicht raus.

Damit ist die Piratenhose endgültig unten, oder, sollte man eher sagen, das Kopftuch?

“Systemrelevanz” als Kriterium also ausgerechnet bei jenen, die vorgeben, gegen das System zu sein?

Na, da wird es ja lustig, Ihr Räuber und Lugenbuben.

Kaum auszudenken, Euer Geschrei, wenn einer Euch für “nicht systemrelevant” bezeichnet hätte. Auf ihn mit Gebrüll!

Damit wird deutlich, dass Ihr nicht nur Banausen seid, Kunstohnsinnige, nützliche Idioten, sondern auch, dass sich unter dem Kopftuch nur Gier, Selbstherrlichkeit und Gnadenlosigkeit verbirgt. Nebst einem Flachgeist, dessen Dünne nicht einmal mehr in ganzen Nanometern zu messen ist.

Letztlich wollt und könnt Ihr nichts, als anklicken und herunterladen. Darauf reduziert sich Euer Verstand, Eure Weltsicht.

Eine kulturfeindlichere Haltung als jene ist mir bislang nicht bekannt. Ihr werdet noch sehen, was Ihr davon habt. Denn wir werden Eure Leichter derart in der Pfeife rauchen, dass Ihr Euch noch wünschen werdet, Ihr müsstet bloß nackicht die Barentsee durchschwimmen. (weiterlesen…)

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Next