Archiv für die Kategorie ‘Substanzlos’

CERN hab’ ich gern

Sonntag, 13. Mai 2012

Eben las ich mal wieder einen Artikel über die Arbeit der Physiker von CERN, dem Riesenteilchenbeschleuniger in der Schweiz.

Wie immer verstand ich so gut wie nichts Spezielles vom Gesagten (außer, dass es so merkwürdige Begriffe wie “Leptoquark” usw. hagelte, die dem Philologen natürlich gefallen), aber doch, dass den Spezialisten dort inzwischen gewaltig der Arsch auf Grundeis geht, dahingehend, sie müssten vielleicht bald zugeben, dass sie seit 35 Jahren nur Mist erzählt haben und ebensowenig abraffen wie ich und zudem noch Einstein selig und heilig weiland obendrein verstund.

So wie wir als Kinder Schiffe versenken spielten, scheinen diese Leute Milliardenversenken zu spielen. Im Teravoltbereich. (weiterlesen…)

Netzfreiheit? Piraten? Idioten?

Samstag, 31. März 2012

Netzfreiheit? Was ist denn das für ein seltsam Ding?

Dass Staaten das Weltnetz zensieren, wissen wir alle. Schon nicht mehr alle wissen aber, oder machen sich auch nur Gedanken darüber, was da all nicht gesagt werden darf. Das interessiert ebengrad die “Piraten” auch offenkundig gar nicht. Denn, wenn etwas nicht gesagt werden darf in “unserem freiesten Staat der Geschichte auf deutschem Boden” (wahrscheinlich durfte man unter römischer Besatzung noch mehr sagen als heute, man denke mal darüber nach), dann wird das, sagt sich der wagemutige Pirat, ja wohl seinen Grund haben.

Denn die Netzfreiheit, die er sich freierbeuten will, betrifft nur die ihm interessante Beute. Also, dass er alles billigst oder ganz für Umme kriegt, was in seinen Flachkopf passt.

Mit freundlicher Genehmigung von Tanja Krienen stelle ich, als “Earcatcher” (geilet Wort, wat?) den folgenden Kommentar, den sie zu meinem Artikel “Grundeinkommen mit Bedingung” einbrachte, hier, weiter einführend, nochmal ein: (weiterlesen…)

Ich lasse nur noch Veganer gelten

Sonntag, 18. März 2012

Ich lasse natürlich auch Karnivoren und Vegetarier gelten. Wir sind ja tolerant.

Was ich allerdings inzwischen von Vegetariern an Unfug gehört habe (nicht alle reden so oder ähnlich, aber nicht wenige), das schlägt doch dem Fass den Boden aus.

Darauf angesprochen, wie man denn ihre Eier und ihren Käs bereitstellen könne, ohne dafür Tierzucht zu betreiben, was man denn dann mit den Althühnern, Altkühen, Altschafen und Altziegen (den vielen Junghähnen, Jungstieren, Jungböcken zudem, die nur fräßen, ließe man sie am Leben, das Futter den Hennen, das Gras den Kühen usw. weg, und nicht zu knapp) anfangen solle, ob man die bis zum Altersschwächetod auf der Weide stehen lassen solle, um sie dann in den Biomüll zu geben, kommt regelmäßig nur Geblubber. (weiterlesen…)

Volker Rieble (FAZ) für Scharia-”Friedensrichter”

Sonntag, 18. März 2012

Als ich gestern, das Käsfondue vorbereitend (halal, koscher und vegetarisch, nur leider nicht vegan), den Aufmacher des Artikels “Gerade Recht – Scharia” auf faz.net gewahrte, las ich ihn zunächst nicht, mir nicht den Appetit zu verderben.

Darin preist Volker Rieble die private Konfliktschlichtung – grundsätzlich zurecht – als der Gesellschaft und der Rechtsordnung dienlich und nützlich, aber: Er stellt dann derart hanebüchene Vergleiche an, dass einem schlecht werden kann. (weiterlesen…)

Pirätchen: Eine Polemik

Sonntag, 04. März 2012

Das Härteste ist, wenn der Schaum meint, er sei ein Samuraischwert.

Den Eindruck habe ich von den “Piraten”. (weiterlesen…)

Libyer stürmen ungaddafischen Regierungssitz

Montag, 23. Januar 2012

Merkwürdig, dass ich in keinem deutschen Medium mitbekommen habe, was der Guardian hier berichtet.

Immerhin sollen hunderte wütende Libyer unter Einsatz von Handgranaten den Sitz der neuen Übergangsregierung in Bengasi gestürmt und ausgeräumt haben.

Eine Meldung, die wohl nicht so ganz in unsere Informationslandschaft passte. Und gegenüber der Trennung Heidi Klums von ihrem Beau allzu marginal.

Rabbinerin redet Käse

Samstag, 07. Januar 2012

Dieses Interview gibt mir die Gelegenheit zu beweisen, dass ich nicht nur, wo notwendig, moslemische Schönfärberei und Christenpfaffengesülz betreue, sondern auch einen Juden, vielmehr hier eine Jüdin, angemessen zu kritisieren nicht hinterm Berg halte, zumindest wofern das nicht ebenso pflichtgemäß zu tun eine schon als übel anzusehende Diskriminierung der anderen, mehr oder weniger kongenialen Abrahamiten darstellte.

In diesem Falle bin ich in der angenehmen Lage, die Dame sich derart selbst widersprechen zu sehen, dass ich eigentlich fast nichts mehr leisten muss.

Zitat: (weiterlesen…)

Ron Paul am Pranger

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die Welt (das gleichnamige Schafsmediengerät) scheint sich, wenn man sich die Kommentare zu diesem Artikel anschaut, in dem Ron Paul schon im Titel beschimpft wird, wie als ob er der Gottseibeiuns persönlich wäre, bei ihren Lesern damit weit überwiegend keinen großen Gefallen getan zu haben.

Es hätte nur noch gefehlt, dass man den bejahrten Gynäkologen, der bei einigen tausend Geburten assistierte, als einen Kinderschänder geschmäht hätte.

Dabei habe ich in den einigen Jahren, da mir dieser Mann bekannt, keine einzige rassistische Äußerung von ihm gehört. Ganz im Gegensatz dazu will er – weit überwiegend schwarze – alle Amerikaner, die nur wegen ungewalttätigen Drogenbesitzes im Knast verschimmeln, amnestieren. Den ganzen Drogenkrieg beenden.

Auch keine schwulenfeindliche: Er sagt, die sollten doch machen, was sie wollen, das gehe ihn nichts an.

Auch keine antisemitische: Es sei denn, man wollte seine Kritik an der Fed, auch an Ben Bernanke, als, korrektermaßen (ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: Araber sind Semiten), judenfeindlich, einstufen, weil der nunmal zufällig Jude ist. (weiterlesen…)

Gold als Deckbock (II)

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Laut den Golddeckern hat jeder Mensch und alles dazu, was ihm auf dieser Erde gehört, was je geschaffen wurde, alle auf ihn hochzurechnenden Ressourcen, vom Fisch übers Aluminium bis hin zum Enzian, ein Äquivalentgewicht von etwa gut zwanzig Gramm und hiemit ein Volumen von etwas über einem Kubikzentimeter.

Ich führte eine ähnliche Rechnung hier schon einmal an, die darauf hinauslief, dass der Mensch mitsamt Planetenanteil nach derzeitigem Euronenstand im Schnitt ungefähr einen Tausender wert wäre.

Kein Wunder von daher, dass die Goldleute davon träumen, den Wert ihres schönen Metalls verhundertfachen, wenn nicht vertausendfachen zu können.

Wird unsere schöne Welt einst vom Golde gedeckt, dem omnipotenten Deckbocke, so wird sie mit Sicherheit diverse Zehnerpotenzen an Mehrwert gebären. Keine Frage.

Wenn man dann noch die Zinsen hinzurechnet, die das in gerade mal hundert Jahren abwirft, können wir alle bestens schon allein von diesen leben.

Arbeit erübrigt sich somit. (weiterlesen…)

Links oder rechts oder A…?

Sonntag, 25. Dezember 2011

“Rechts” ist böse, “Links” ist gut: Das kennen wir schon.

Andere sagen: “Right is right and left is wrong”.

Ich habe zu diesem merkwürdigen Themenkreise in letzter Zeit wieder einmal ein paar Feldstudien unternommen.

Einfach, indem ich also provokant wie richtig anführte, dass viele Nazis sich als Sozialisten durchaus als links verorteten.

Und indem ich frug, ob denn Stalin und Mao jetzt “Linke” oder eben doch “Rechte” gewesen seien, da sie ja einerseits eindeutig Sozialisten waren, aber doch Millionen umbringen ließen, soherum also “Rechte” gewesen sein müssten. (weiterlesen…)

“Männer” als Cyberweiber

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Erstmal ein Aufreißerzitat aus dem durchaus lesenswerten Focus-Artikel über “männliche” Hirnkrankheit:

“Den Möglichkeiten der Schönheitschirurgie, die Männer für sich ausschöpfen, scheinen mittlerweile kaum mehr Grenzen gesetzt zu sein. In den Schwulenkreisen von Los Angeles und Rio de Janeiro lassen sich viele einen herkulischen Brustkasten oder einen brasilianischen Knackpo mit Implantaten formen.”

Ich weiß, dass manche(r) davon mal wieder nicht angetan sein wird, dass ich hier, nach meinen Tiraden bezüglich Ganzkörperrasur, Piercings und Tätowierungen, jetzt auch noch über Schönheitsoperationen ablästere.

Ausgerechnet ich.

Ganz genau, gerade ich, der oft unter dem Messer lag, bis man sein verbranntes Gesicht wieder halbwegs als solches bezeichnen konnte. Er das Maul wieder mehr als einige Millimeter weit aufbekam.

Und genau da liegt der Punkt. (weiterlesen…)

Die Zeit für Atlantik-Brücke-Präsi anstatt AB-Präsi

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Die Zeit, das Zentralorgan des notorischen Bilderbergers Joffe und jenes Bohemian-Grove-Spezialisten Schmidt, übertrifft sich heute mal wieder selbst.

Sie meint, Bundespräsident Wulff möge wegen seines anrüchigen Hauskredits zurücktreten.

Um dann Platz zu machen für…, so grandios schließt man den Artikel “Der nette Herr Wulff” (Wiff?), den ich jetzt absichtlich nicht verlinke: (weiterlesen…)

Soziale Piraten

Sonntag, 04. Dezember 2011

Eben las ich im Netz, dass es in der Piratenpartei eine Arbeitsgruppe mit dem Namen “Sozialpiraten” gebe.

Früher gab es bei der englischen Flotte, die ja auch zu erheblichen Teilen eine, wenn auch staatliche, Piratenveranstaltung war, “Prisen”.

Das waren jedoch nicht Prisen Schnupftabak, sondern der Anteil an der Beute aus einem aufgebrachten Schiff, der dann nicht an die Krone, sondern nach einem festgelegten Schlüssel an Kapitän und Mannschaft ging.

Man war unter Piraten also schon vor dreihundert Jahren sozial. (weiterlesen…)

Vegetarisch korrekte Bolognesesauce

Freitag, 18. November 2011

Vor einigen Tagen lief ich – etwas vertrant – durch einen großen Biolebensmittelmarkt, der auch ein paar erschwingliche gute Sachen anbietet.

In einem Sonderpräsentationskorb sah ich denn einige zwanzig Gläser liegen, mit der Aufschrift “Vegetarische Bolognesesauce”.

‘Was soll denn das schon wieder sein?’ (weiterlesen…)

Fürs Unwas oder gegen das Gegenwas?

Mittwoch, 16. November 2011

Heute Nachmittag – indem der Themenkreis mir schon lange und jetzt erst recht ob Stuttgart 21, wo man aus einem Gegen flugs ein Für gemacht hat, um “positiver” zu wirken, im Kopf herumgeistert – wurde ich in einer Netzdiskussion nochmal auf den Komplex der Sprachverneblerei gestoßen, der damit einhergeht, dass man als Lieber und Guter eigentlich nie gegen etwas sei oder sein möge, sondern immer für etwas, also nie negativ.

Siehe auch hier.

Man ist also nicht mehr gegen noch mehr Schuldenmachen, sondern fürs weniger Schuldenmachen, nicht mehr gegen Stuttgart 21, sondern für den Ausstieg aus S 21, für keinen Krieg, anstatt gegen Krieg, für eine Eindämmung höheren Treibhausgasausstoßes, und nicht etwa gegen noch mehr Emissionen usw. usf.

Gegen etwas zu sein, ist nämlich intolerant, kleingeistig, böse. (weiterlesen…)

Einsteinkirchen vom Hyperlichtblitz getroffen: Wissenschaftspfaffen geht das Muffensausen

Sonntag, 25. September 2011

Jetzt geht den ganzen Wissenschaftspfaffen das Muffensausen, dass ihre Einsteinkirchen, vulgo physikalischen Institute, bald gottlos werden könnten.

So ein Pech aber auch.

Da überkommt mich doch das ganz große Mitleiden.

Dümmer geht’s immer

Samstag, 09. Juli 2011

Strauss-Kahn soll mit einer Frau, ohne Aufsicht, außer einer eingriffsunfähigen Kamera, alleine im Aufzug gefahren sein. (Danke für den Hinweis, Tanja Krienen. Hoffentlich fühlst Du Dich durch mein Aufgreifen der Sache nicht netzhaft sexuell belästiget.)

Das ist ja nicht zu fassen, wie dreist dieser Dreckskerl ist!

Latscht rotzfrech zu einer Frau in den Aufzug! (weiterlesen…)

Vom Gewesenwäre (The Would Have Beens)

Dienstag, 05. Juli 2011

In der Türkei traf ich – neben dreisten, bedrohlichen, sich mit reichlich Raki abfüttern lassenden Zivilpolizisten (es war grade mal wieder ziemlich heftig da unten) und anderen merkwürdigen Gestalten, unter anderem einem Engländer, der sich mittelprächtig darüber ärgerte, dass er aus Pakistan kiloweis Hasch durch den Iran hätte schmuggeln können, da er nicht ein einziges Mal kontrolliert worden war – 1985 in der wohl merkwürdigsten Absteige Antalyas einen gut um vierzigjährigen Iren, der sich beim abendlichen Gespräch zwar gelassen, aber doch deutlich und engagiert darüber ausließ, wie viele Menschen doch dauernd von den “Would-Bes” und den “Should-Bes” redeten, also dem Wäre und Sollte, anstatt sich den realen Dingen zu stellen. (weiterlesen…)

Gästepest

Sonntag, 26. Juni 2011

Im Gespräch über die immer verschlungenere, irrwitzigere Problematik, was man denn heutzutage Gästen noch unbeschwert zum Essen vorsetzen könne, erfuhr ich gestern, der französische Figaro habe schon vor gut zwanzig Jahren geschrieben, man solle zu jedem Mahle zwei garantiert hungrige Studenten hinzuladen, um als Gastgeber nicht peinlichst vor lauter unzufriedenen Stochergesichtern zu sitzen, alleine einschaufelnd, was da mit aller Liebe gekocht.

Fangen wir mit dem Simpelsten an: Was macht man, wenn man acht Leute einlädt, und zwei davon – Gott, bzw. die eigene Sorgfalt gebe, dass man’s schon vorher weiß! – , wenn von acht Geladenen Zweie Vegetarier sind?

Allen vegetarisches Essen anzwingen, Sechse wegen Zweier fleischlos lassen? (weiterlesen…)

Tatort: Frauenfußball für Unhundsfötter (Atomtittenanschlag?)

Freitag, 17. Juni 2011

Der Tatort als nationalkorrekt politische Volksverziehungsveranstaltung.

Diesmal mit Frauenfußball und extra Muslima, als für welche beide sich Ewiggestrige Idioten wie ich im Verein mit Millionen normalerer Deutscher – also lediglich bierseliger und ab und an Absinthbesoffener – leider, leider immer noch nicht so recht interessieren mögen, wie sie das sollten. (weiterlesen…)

Ich weiß ganz sicher, dass ich dumm rausschwätze

Freitag, 03. Juni 2011

“I’m certain they have far more detailed information than we could ever imagine.”

Dieser Satz kam mir eben unter, verfasst von einem Christopher Neal Wyatt im Zusammenhang mit einer wirklich heftigen Verschwörungstheorie, die ich hier zunächst nicht einmal ansatzweise erörtern will.

Die “they”, von denen er redet, sind natürlich die “Illuminati”.

Wer auch sonst.

Aber schauen wir uns diesen Satz mal etwas genauer an: (weiterlesen…)

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