Das Englische lässt im Satzbau nur wenig zu. Kein Wunder, dass die Welt geistig so beschränkt ist.
Archiv für die Kategorie ‘Sprachwissenschaft’
Englisch II
Samstag, 27. November 2010Englisch
Samstag, 27. November 2010Das Englische hat einen undurchsichtigen Wortschatz. Kein Wunder, dass die Welt aus den Fugen ist.
Wer Ohren hat, der höre
Dienstag, 16. November 2010Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Wissenschaften
Dienstag, 09. November 2010Die Geisteswissenschaften standen immer vor den Naturwissenschaften.
Zuerst gedacht, dann gemacht.
Verselbstmordung
Dienstag, 09. November 2010“Erselbstmorden” und “Verselbstmorden” sind verbreitet in die deutsche Sprache eingedrungen. Einige haben etwas begriffen.
Sollte ich mich einst offiziell selbst um die Ecke gebracht haben, so weiß wenigstens mein Restich, dass ich’s garantiert nicht war.
Traget Lammkeulen nach Hammelburg: Übersetzer gesucht!
Montag, 01. November 2010Eben meinte eine Leserin zu “Corexit plus: BP-Genmonster im Golf” folgendes:
“hey,
leider habe ich deinen Namen nicht gefunden daher grüße ich dich mit “hey” ich habe es mir zu Gemüte geführt. Scheint mir sehr plausibel zu sein. Leider gibt es noch keine deutsche Übersetzung, nach meiner Erfahrung wird das den Leserkreis sehr einschränken. Ich werde die Sache im Netz verfolgen, kann ich interessante Links an euch schicken? Kathrin”
Damit, dass hier regelmäßig gute Übersetzungen aus dem Englischen am Platze wären, trug sie bei mir Eulen nach Athen oder – wie ein guter Freund zu scherzen pflegt – “Lammkeulen nach Hammelburg”.
Ich antwortete daher also: (weiterlesen…)
Lügnereinkäufer
Montag, 01. November 2010Wäre ich ein kluger Mann, so wäre ich Lügenmanager geworden.
Darüber, dass es zu wenige Angebote gegeben habe, kann ich mich jedenfalls nicht beklagen.
Der Job ist zwar sehr begehrt da gut bezahlt, aber manche trauten mir anscheinend zu, auf diesem Gebiet Besonderes leisten zu können, boten mir Stellen, nach denen ich nicht einmal gesucht hatte. (weiterlesen…)
Allerheiligste Lügen
Montag, 01. November 2010“Lügen haben kurze Beine.”
Der Spruch klingt schön. Aber er ist leider falsch.
Viele Lügen haben geradezu entsetzlich lange Beine, gehen zudem noch auf Stelzen.
Nehmen wir mal ein – auf den ersten Blick – politisch unverfängliches Beispiel. Jedem Schulkind wird bis heute erzählt, schneller als das Licht gäbe es nicht. Man weiß längst, dass das nicht stimmt, lügt aber unverdrossen weiter.
Oder nehmen wir das Massaker von Katyn. Das war so lange ein deutsches Verbrechen, bis dass Russland die Archive öffnete.
Oder nehmen wir die unzähligen Heiligen Lügen, jene der Religionen. Diese werden über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende geglaubt. (weiterlesen…)
Halloween
Sonntag, 31. Oktober 2010Halloween ist cool. Noch ein Abrahamitenfest keltisch-germanisch-heidnisch zurückerobert. Da lasse ich denn sogar den falschen engsächsischen Namen einmal großzügig durchgehen. Vorläufig.
“Dummheit frisst, Intelligenz säuft”
Sonntag, 31. Oktober 2010Setzen wir einmal den Fall, an dem obigen Sprichwort sei etwas Wahres dran.
Dann interpretiere ich die Sache zunächst so, dass die Dummheit sich instinktiv durch schiere Masse zu schützen trachtet, während die Intelligenz trinkt, um einerseits die Dummen leichter zu ertragen und andererseits deren Zustand wenigstens im Rausch etwas näher zu kommen, damit sozial selbst wenigstens ab und zu etwas akzeptabler zu werden.
Hat jemand eine bessere Erklärung?
Wortwaffen gegen Meinungsterroristen
Sonntag, 31. Oktober 2010Wir brauchen viele Sondereinsatzkommandos. Jederzeit sich mit scharfen Wortwaffen einfindend gegen die gedungenen Meinungsterroristen.
Philologensport
Samstag, 30. Oktober 2010Ich habe großen sportiven Spaß daran, zum Lügen Bestellte zu entlarven. Überfallartig oder auch langsam und qualvoll.
Armer Agent
Samstag, 30. Oktober 2010Es ist schon ein äußerst undankbarer Auftrag, als effektiver Provokateur wirken zu sollen, wenn die Zielperson das Vorhaben durchschaut und sich gar den Urheber ausrechnen kann.
Der Gottesbeweis
Mittwoch, 27. Oktober 2010Ein gestrenger Stellvertreter Gottes auf Erden kehrte in einer Schänke ein, deren Wirt dafür bekannt war, lose Reden zu dulden. So frug er ihn, ob er denn selbst an Gott glaube. Zwar lag dem Wirt auf der Zunge, dawiderzufragen, an welchen denn, doch er besann sich und antwortete, darum wissend, dass dieser Stellvertreter Gottes schon manchen Ungläubigen hatte richten lassen, also: (weiterlesen…)
Von der Dichter Macht
Donnerstag, 21. Oktober 2010Im Grunde sind die Dichter eben doch Tagdiebe. Zuerst auf Kosten aller studieret und gelernet, um hernach gerade für ein Gnadenbrot gut zu sein oder den Kerker oder das Schafott, wenn nicht dem Könige zu willen.
Solche Gesellen einer sinnreichen Tätigkeit zuzuführen, wird seit Jahrtausenden versucht; und doch kommt entweder Unfug oder schmeichlerischer Flachsinn heraus, oder eben genau das, was die Jugend verdirbt, den Sklaven frech macht, die Weiber brünstig, die Junker zu schlaff zum Kriege, den guten Geldmann unmöglich, den Bauern selbstbewusst, den Handwerker aufsässig, den Beamten nachdenklich, den Henker zögerlich, den Bettelmann zweiflig, den Dieb unlustig, den Kaiser trunken.
Die Macht des Dichters ist die größte der Welt: Nur er vermag über Jahrtausende zu wirken.
Dafür wird er von allen gefürchtet, beneidet, gehasst, bewundert und geliebt.
Der tatsächliche Depp
Dienstag, 19. Oktober 2010So langsam habe ich den Eindruck, dass die Leute die Guillotine weniger fürchten, denn als “Verschwörungstheoretiker” bezeichnet zu werden.
Das Wort scheint jedes Denken auf Kopfdruck abzuschalten. (weiterlesen…)
Der Unaussprechliche
Montag, 18. Oktober 2010Im Anfang war…das Wortverbot.
Verschwörungspraxis und Propaganda
Montag, 18. Oktober 2010Gerade kam es mir wieder in einem Forum entgegen, das putzige Wort “Verschwörungstheorien”. (weiterlesen…)
Scheinkollege
Montag, 18. Oktober 2010Ich weiß einen, der als bedeutender lebender deutscher Aphoristiker gehandelt wird. Seine Bosheit aber lacht nicht.
Von der Kunst des Lügens
Montag, 18. Oktober 2010Ein kleiner Mann in meinem Ohr sagt mir, dass ich jetzt mal wieder etwas sagen müsse, das jeder verstehen kann, der es ernstlich versucht.
Also keine knappen Sprüche klopfen, sondern ausladend reden.
Gestern las ich in PM (Oktoberausgabe) einen Artikel über Lügnerforschung. Ein Ami (wer sonst) hat da wohl eine Menge herausgefunden, bildet menschliche Lügendetektoren aus, die vor allem die Gesichtsmuskeln des Probanden genau zu betrachten, aber auch auf bestimmte sprachliche Merkmale zu achten lernen. Die Sache klang ziemlich vernünftig.
Die Theorie war sogar so gut, dass sie den Haken an sich selbst ausdrücklich beinhaltete: Der Mensch lügt derartig habituell und häufig, dass man schwer erkennen kann, wann und vor allem weshalb er dies jetzt gerade tut. (weiterlesen…)
Wissenschaft des Schlechten
Montag, 18. Oktober 2010Sagen alle, dass etwas an sich schlecht sei, so mag dies sein. Sagen es alle immerzu laut, so stimmt es nie.









