Archiv für die Kategorie ‘Sprachwissenschaft’

Die Urschwäbin kommentiert

Mittwoch, 13. Juli 2011

Den bis dato härtesten Kommentar zu meinem Blog bekam ich vor drei Monden mündlich von einer nicht mehr ganz zwanzigjährigen Urschwäbin.

“Wer soll denn des älles lesa!”

Der Einwand traf mich zunächst heftig.

Dann indes kehrte die Vernunft zurück. (weiterlesen…)

Heute etwas deutlicher

Dienstag, 12. Juli 2011

Es gibt kein einziges vernünftiges Argument für den Genderdreck.

Jeder auch nur ansätzige Hauch von Verstand spricht gegen die Gleichmacherei von Mann und Frau.

Ich werde jetzt mal etwas grob und einfach.

Sie verdient Schutz, und dafür darf er auch mal Saufen gehen.

Es ist einfach nur absurd.

Man möchte sich die Frage stellen, wie bei den Betreibern dieses Gesellschaftszerstörungsprogramms das Mischungsverhältnis zwischen bewussten Zerstörern und Dummverbildeten aussieht.

Sehr zielführend ist das aber nicht.

Entscheidend ist, dass ich dem engegentrete.

Auf die feigen Christen, die sich sogar ihre Bibel von Genderisten zusammenhunzen lassen, ohne ernstlich Widerspruch zu wagen, setze ich dabei – mit Ausnahmen vielleicht – keinen Pfifferling.

Über die anderen Abrahamiten dazu jetzt von mir kein Wort.

Es ist ein Programm, und eine Alice Schwarzer führt es nicht an.

Blödsinn. (weiterlesen…)

An Einen oder Zweie oder Dreie

Dienstag, 12. Juli 2011

Ich ergehe mich anhiero in ein paar Andeutungen, die wahrscheinlich nur ein oder zwei oder drei selber Schreibende verstehen werden.

Und rede eben mit Absicht etwas verschlüsselt.

Es gibt erstaunlich viele Wörter, die durchaus etwas taugen…

Schafft sie!

Wir haben mehr!

Lasst Euch von den Dieben nicht beirren!

Zuerst liegt vorn! (weiterlesen…)

Geheimstverschwörung

Dienstag, 12. Juli 2011

Edmund Stoiber, der Bayer, der beinahe Kanzler geworden wäre, hätte er mich im “Äh”-Sagen nicht noch konsequent übertroffen, war, wie ich mich noch gut erinnere, irgendwann in einem Radio-Interview richtig gut drauf.

Auf die Frage hin, ob er denn bei aller Schafferei auch mal ausspanne, meinte er launig, er spanne laufend aus.

Deshalb habe er gar kein Problem damit. (weiterlesen…)

Deutscho

Montag, 11. Juli 2011

Es heißt ja, man müsse als Mann wenigstens dreimal im Leben verheiratet, zweimal pleite und einmal im Knast gewesen sein, um vom Leben etwas zu verstehen.

Über meine diesbezüglich bereits erreichte Quote will ich jetzt nichts Näheres sagen.

Außer, dass ich schon so oft pleite war, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft.

Soweit ich mich erinnere, war ich auch nur einmal verheiratet. (weiterlesen…)

Kleines Herrschaftswissen

Freitag, 08. Juli 2011

Ich bin nicht der Alwis, meine Leutseligkeit ist fast peinlich legendär, ich bin gerne und oft allzulange gutgläubig, vermute nicht überall gleich Hinterlist oder mir nicht eben gewogenes oder förderliches Verschweigen.

Trotzdem muss ich mich immer wieder darüber wundern, was selbst Leute, die mich lange und gut kennen, vermeinen, vor mir verheimlichen zu wollen und können. (weiterlesen…)

Eierlegende Wollmilchsaukinder?

Donnerstag, 07. Juli 2011

Im folgenden Video geht es um Kindererziehung, um Didaktik, um Sprache und Spracherwerb, um den modernen Bildungswahn, schon Kleinstkinder einem Turboausbildungsprogramm zu unterwerfen.

“Truther”: Mit dem Begriff läuft es nicht

Mittwoch, 06. Juli 2011

Es wirkt mitunter wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel.

In den Diskussionen über 9/11, nur mal zum Beispiel, stehen einige wohlmeinende, fleißige Leute, von denen aber die wenigsten wirklich gut dafür ausgebildet sind, einer Armada von professionellen, bestens unterstützten und bezahlten Desinformanten – oft gar gläubige daran, die eigentlichen Bösen seien die “Truther” – gegenüber.

Und es fängt ja bereits mit Kleinigkeiten an, dass die “Truther” regelmäßig im Handumdrehen in einen Nachteil geraten.

Nämlich allein schon durch den Begriff “Truther” selbst. (weiterlesen…)

Der Stresstestrock

Dienstag, 05. Juli 2011

Inspiriert durch den Text “Unwort des Jahres 2011″ meiner zeitgeist-Kollegin Friederike Beck zum Battelbröckel “Stresstest” bzw. dessen inflationärer, bis zum Schwachsinn reichender Verwendung, habe ich jetzt mal ein Libretto verfasst:

Röhbuhbuh, Bahbahbärän, wer funzt hier noch ohne Bock?

Röppeldunbröckel, alles ab, Blödödödmann, halt die Schlapp!

Lug und Trug, und mehr Unfug, hier kommt der Stresstestrock!

Humm und Bug, noch mehr Lug, hier kommt der Stresstestrock!

Schwarz und Grün und Rot und tot! (weiterlesen…)

Wenn der Troll tanzt

Montag, 04. Juli 2011

Der durchtriebenste Troll von allen, der macht unter Klarnamen und eindeutig belegbarem Impressum eine eigene Netzseite auf. (weiterlesen…)

“Trolls”

Montag, 04. Juli 2011

Inzwischen dürfte es im Netz bald mehr professionelle Trollinnen geben als Trolls.

Außerirdische? – : Montalk

Donnerstag, 30. Juni 2011

Ich will an dieser Stelle endlich doch ein von vielen Spekulationen und Verschwörungstheorien aller Art umranktes Thema aufgreifen, dem ich mich bisher nicht explizit gewidmet habe: Außerirdische.

Trotz unzähliger Behauptungen, Gerüchte, vermeintlicher oder wahrhaftiger Berichte und UFO-Sichtungen liegt der keineswegs an sich absurde, uninteresssante, zumal gegebenenfalls für die Menschheit irrelevante Gegenstand seit Jahrzehnten (mindestens seit Roswell!) in einer Art dubiosem publizistischen Halbschatten.

Eben genau deshalb sollten Sie auch und gerade dann jetzt erstmal weiterlesen, wenn Sie zu den harten Skeptikern gehören, die normalerweise automatisch mit den Augen rollen, wann je diese Problematik überhaupt angesprochen wird. (weiterlesen…)

Frauenfußballlinguistik

Sonntag, 26. Juni 2011

Sprachliche Gleichberechtigung für den Frauenfußball:

“Die Drecksschlampe trifft ja keinen Ball!”

“Kuck dir diese abgeschäckste Vollchaotin an. Null Plan, wohin den Ball spielen!”

“Endlich mal eine vernünftige Ballannahme. Vielleicht ist die Tante doch nicht völlig besoffen!”

“Hast Du den lesbischen Torabwurf gesehen? Die kann sich ja gleich mit der Merkelin einsargen!”

“Die Schiri hat wohl granate einen im Tee! So ein Megaarschloch!” (weiterlesen…)

“Workshops”

Dienstag, 21. Juni 2011

Kürzlich habe ich selber einen „Workshop“ veranstaltet, ohne vorher davon zu wissen, dass es sich um eine verbal dergestalt geadelte Veranstaltung handeln werde. (Ich brachte ein paar Werkzeuge mit und zeigte ein paar Kindern, wie elementare Holzarbeiten vonstatten gehen.)

Vorhin war mein Zehnjähriger in einem weiteren „Workshop“ (oder bei, auf?), alswo Jonglierübungen und ähnliches für einen Kinderzirkus angeboten wurden. (weiterlesen…)

Konfuzius wird sauer

Donnerstag, 16. Juni 2011

Ja, selbst ein Konfuzius konnte sich aus gutem Grunde aufregen.

Weshalb, das sehen und hören Sie hier:

Heilige Bohnensuppe

Mittwoch, 15. Juni 2011

Gerade köchelt bei mir eine Suppe, die endlich mal wieder eine Heilige Bohnensuppe zu werden verspricht.

Ich schrieb als Student vor wohl bald fünfundzwanzig Jahren schonmal ein Traktat, unwiederbrinlich tragisch verloren, über das Wesen der Heiligen Bohnensuppe. (weiterlesen…)

Angsteinflößsucht

Sonntag, 12. Juni 2011

Der Ansatz für diesen kurzen Beitrag geht auf den – meines Erachtens an und für sich lesenswerten – Kommentarstrang zu “9/11: Es steckt noch etwas ganz anderes dahinter” zurück.

In welchem Leser Armin schrieb:

“Angst – sowohl vor der inneren Lügenwelt als auch vor der äusseren, vor Terror, Krieg, Isolation, Existenzverlust, Repressalien wenn man aufmuckt etc. etc. – ist die primäre Motivation der Sklaven sein vielen Generationen. Und die Vermittlung dieser Angst führt wohl bei den Mächtigen auch zu einer Sucht des Angsteinflössens, einer tief sadistischen Sucht das Angstmachens.”

Es scheint sie zu geben, jene “Sucht des Angsteinflössens”. (weiterlesen…)

Geniale Reibeisenstimme

Samstag, 11. Juni 2011

Gerade habe ich ihn wieder gehört.

Ich habe ihn über die Jahre schon unzählige Male gehört, als Sprecher im TV, als Werbesprecher. (weiterlesen…)

Hybris

Donnerstag, 09. Juni 2011

Für das griechische Lehnwort Hybris existieren einige deutsche etwaige Entsprechungen. Und doch steht es eben für sich. Solche Lehnwörter sind mir lieb.

Pflegt das Wort! (II)

Samstag, 04. Juni 2011

Auf dem gestrigen zeitgeist-Regionaltreff wurde ich auch gefragt, anhand welcher Kriterien man denn seriöse Netzseiten von den anderen unterscheiden könne.

Außer allgemeiner Logik und Prüfung der Quellen empfahl ich hierzu die sprachliche Prüfung. (weiterlesen…)

Als Spaß noch normal war

Freitag, 03. Juni 2011

Vor vielen Jahren kannte ich einen, der wurde von allen nur der “Kreislauf-Thomas” genannt.

Diesen besonderen Spitznamen verdiente er sich stets redlich.

Wann immer ein Herrenabend standfand, trieb es der Thomas also zügig wie verlässlich bis zum Kreislaufkollaps.

Das waren die Zeiten, zu denen man noch fröhlich trank, rauchte, sang und lachte.

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