Archiv für die Kategorie ‘Sprachtod’

Ohne Verfassung und schnöder als ein Linsengericht

Sonntag, 09. Mai 2010

Die lustigste Veranstaltung der Republik ist inzwischen das Bundesverfassungsgericht.

Mal ganz abgesehen davon, dass wir gar keine Verfassung haben, sondern lediglich ein  Grundgesetz und seit kurzem den Lissabonner Vertrag, der dem Gericht genausowenig gilt wie ersteres, siehe vertragswidrige Griechenland-Hilfe, ist es putzig anzuschauen, wie diese eine Institution noch als ehrwürdig, hehr, sauber bejubelt wird. (weiterlesen…)

Gendrifikanten

Samstag, 08. Mai 2010

Die Gentrifikanten sind eine Plage unserer Zeit.

Sie haben sich im Ernst zum Ziele gesetzt, die Geschlechter zu zerstören.

“Gender Mainstreaming” lautet ihre Losung.

Sie versuchen das biologische, soziale, geistige Leben, wie es sich natürlich in der Gesellschaft ausdrückt, mit allen Mitteln zu zerstören; und sie fühlen sich noch erhaben und edel dabei.

Es sind, fast alle, Puppen.

Kein Sinn liegt darin, sie persönlich hart anzufassen, denn fast alle von ihnen wissen nicht, was sie tun.

Aber es gibt die Strippenzieher; und diese wissen genau, was sie tun und wozu.

Wer einmal in Ruhe darüber nachdenkt, wozu diese Agenda dienen könne und wer sie wohl eiskalt betriebe, kommt sicherlich darauf.

No pasarán!

“Finanzkapitalismus”

Donnerstag, 11. März 2010

Im Zusammenhang mit dem – mit Verlaub – idiotischen Pleonasmus “Finanzkapitalismus”, der sich in letzter Zeit von “Links” bis “Rechts” in den Medien immer mehr festsetzt, um schlicht den heutigen Kapitalismus zu beschreiben, will ich mich hier noch einmal aus einem heutigen externen Netzforenkommentar selbst zitieren (ich hoffe mal, dass das rechtens ist):

“Reden wir demnächst nur noch von der terrestrischen Erde, dem lunaren Mond und der Solarsonne, weil sonst keiner begreift, was gemeint ist?”

Kotau

Dienstag, 02. März 2010

Ich habe heute anlässlich des Artikels “Die dänische Entschuldigung” von Lars Eriksen, am 1.3.10 erschienen auf “freitag.de” die folgenden Kommentare dort eingestellt, welche ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte.

(Hintergrund bildet die Entschuldigung der dänischen Zeitung “Politiken” bei acht Moslemorganisationen für den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard, der kürzlich knapp dem Mordanschlag eines moslemischen Fanatikers entging. Das Zitat am Anfang des zweiten Nachtrags bildete den Schluss des von Holger Hutt ins Deutsche übersetzten Artikels Eriksens. http://www.freitag.de/kultur/1008-jyllands-posten-politiken-berlingske-tidende-karikaturenstreit-daenemark-mohammed)

[ 2 ]
Magnus Göller schrieb am 01.03.2010 um 23:33
Während die Hetz-, Schimpf- und Schandkanonaden gegen uns Westler, alle “Ungläubigen”, in unzähligen Madrassen gelehrt und in Tausenden Moscheen gepredigt, geflissentlich überhört bzw. als Folklore abgetan werden, “entschuldigt” sich nun eine dänische Zeitung für den Abdruck von Karikaturen, die viele Moslems als untragbar ansehen, im Gefolge von Morddrohungen, Warenboykott gegen ein ganzes Land, eines Mordanschlags.
Das ist, von der Politik komplett im Stich gelassen, also einerseits verständlich wie andererseits schändlich.
In Afghanistan sollen junge Deutsche bluten, um Tausende Kilometer fern der Heimat vorgeblich Frauenrechte etc. zu schützen, während es in Wirklichkeit nur um geostrategische Interessen geht, und zuhause stellt sich kein (un-)verantwortlicher Politiker gerade hin und erklärt, dass man bei uns eben nicht nur über den hier sehr viel mehr verehrten Jesus Christus und den Papst sowie das Christentum allgemein, sondern eben auch über Mohammed und den Islam Scherze machen bzw. diese auch scharf und satirisch angreifen dürfe.
Sicherlich darf man das in Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern nicht (weiterlesen…)

Problem gelöst

Samstag, 30. Januar 2010

Ich finde es gut, dass es bloß noch Rassisten und Rassismus gibt, aber keine Rassen mehr.

Obamalazie?

Freitag, 29. Januar 2010

Goebbelse gegen Hitlers

Freitag, 15. Januar 2010

Das intellektuell gesehen traurige Godwin’sche Gesetz, wonach Nazi-Vergleiche bzw. -Anwürfe über kurz oder lang in jede politisch-gesellschaftliche Debatte hineingeworfen werden, worauf die Diskussion im diskursiven Orkus versinkt, erweist sich leider wieder als zutreffend.

In den Niederlanden wird ein Geert Wilders nicht müde, den Islam mit derlei Vergleichen zu belegen, während umgekehrt viele Moslems sich als die neuen Juden darstellen und ihnen gewogene Politiker, Feuilletonisten und Billigprofessoren Islamkritik entsprechend abhandeln.

Warum sagen die nicht einfach mal “Arschlöcher”, “Perverse”, “Verbrecher”, “Idioten”, “Unterdrücker”, “Wichser” oder sonst irgendetwas halbwegs Ziviles widereinander?

Haben die denn alle gar keine Ideen, verfügen die denn alle nicht einmal über den Wortschatz, die Kreativität und das scheinargumentative lexematische Repertoire eines halbwüchsigen Hilfsschülers?

Da graust doch langsam der Sau, ob man diese nun für verzehrbar halten mag oder nicht.

Wenn das so weitergeht, dann wachen wir eines Morgens auf, und jeder ist ein Hitler. Oder ein Goebbels.

Dann endlich können nur noch die Goebbelse die Hitlers beschimpfen und umgekehrt.

Womit die Menschheit dann den finalen herrschaftsfreien Diskurs erreicht haben dürfte.

Das gehört noch nichtmal mehr in meine Kategorie “Idiotenkabinett”.

Deshalb gibt es ab jetzt hier eine neue: “Goebbelse gegen Hitlers”.

“Macht uns Google dumm?”

Dienstag, 12. Januar 2010

Gerade las ich einen Artikel mit dem Titel “Is Google Making Us Stupid?”, den ich wärmstens empfehlen möchte (theatlantic.com/doc/200807/google – tut mir leid, meine Linkfunktion hängt gerade).

Der Autor Nicholas Carr beschreibt darin die fragwürdige Transformation unserer Informationsverarbeitung und damit unseres Denkens durch das Netz.

Mich persönlich als Autor brachte der Text bislang auf ein paar Schlussfolgerungen: (weiterlesen…)

“Klimaleugner” gleich “Holocaustleugner”?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wie hier schon verschiedentlich erwähnt, wurden in jüngerer Zeit mehrfach sogenannte “Klimaleugner” mit “Holocaustleugnern” praktisch in eins gesetzt.

Zunächst zur Bedeutungsklärung, denn das Thema ist, naturgemäß, heikel: “Klimaleugner” ist ein blödsinniger Begriff, denn er suggeriert, es gäbe Leute außerhalb des Irrenhauses oder einer fürsorglichen sonstigen Intensivbetreuung, die da nicht als Komiker oder Satiriker leugneten, es gäbe ein Klima.

Zumal in der Analogie zum “Holocaustleugner”, der nicht an die systematische Vernichtung von sechs Millionen Juden durch das nationalsozialistische Regime glaubt, wäre das die Entsprechung. (weiterlesen…)

Klimanazis?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Ich bekam heute noch den Hinweis, ich solle doch mal aus gegebenem Anlass den Begriff  ”Klimanazi” bezüglich der Treibhaussausenskeptiker einführen, da der einschlägige Vergleich bezüglich des Holocaust ja hinreichend aufgestellt sei.

Ich verweigerte mich zunächst, da ich dachte, es bliebe wohl nur “Nazi”, aber nicht “Klima” hängen: der Nazi dann an mir, obzwar, obschon, obgleich und obwohl ich den Vergleich nicht selbst erfand, das Klima dann aber auch noch schlicht an allen, also irgendwie generalmitschuldig.

Insofern bleibt nur die Frageform: Bekam Allus Gorus Trislogistissimus seinen Friedensnobelpreis in Wirklichkeit eigentlich dafür, dass er als der fähigste Klimanazijäger angesehen ward?

Al Gore

Sonntag, 20. Dezember 2009

Fugun Der Große, Der Alles Mögliche, Herr über die Wolken und die Zeit, hat erklärt: Wann eine E-mail versendet wurde, bestimme ich!

Klimagate V (Climategate V)

Samstag, 19. Dezember 2009

Die Bösen sind die Inder und Chinesen.

Die nämlich wollten sich in Kopenhagen nicht entscheidend in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung behindern lassen.

Sie scheinen der Ansicht zu sein, dass auch hunderte Millionen Landsleute, die ohne sauberes Wasser, Strom, medizinische Versorgung, ja selbst ohne ausreichend hochwertige Lebensmittel auskommen müssen, ebenfalls mit solcherlei klimakillendem Luxus ausgestattet werden sollten, wie er in Deutschland noch für den faulsten aller Hartzis – zumindest solange er so tut, als wolle er arbeiten – selbstverständlich und einklagbar ist.

Das ist den Computerklimawandlern natürlich gänzlich unerträglich.

Allerdings könnte man in Indien und China auch davon Wind bekommen haben, dass sich die Erde seit über zehn Jahren nicht mehr erwärmt, wohl gar schon deutlich abkühlt: irgendein Klimakillerverschwörerwettergott brachte es jedenfalls glatt fertig, dass es in London zum ersten Male seit 74 Jahren im Oktober schneite, ausgerechnet, als Klimaretter Brown sein Superpaket durchs britische Parlament brachte; und justament gestern Nacht, als die Katastrophenerotiker zu Kopenhagen ausfabulierten, sank ganz bei mir in der Nähe das Thermometer laut Deutschem Wetterdienst auf minus 26 Grad, und wiederum die Brits wurden von einem Schneechaos heimgesucht; der Kanalschnellzug von und nach Paris saß eisweis fest und wird noch ein paar Tage brauchen, bis er wieder fahren kann.

Aber das sind natürlich genauso komische Zufälle, wie dass letztes Jahr mal wieder der Main bis weit hinunter zufror usw.

Irgendein böser Klimakühlteufel, wenn der schon nicht Gott Sol Invictus sein soll, hat ein kühleres Jahrzehnt gesandt, während immer mehr CO2-Killergas ausgepustet wurde, keine Rücksicht nehmend; das beunruhigte die Manipulateure des IPCC und ihre Auftraggeber zwar schon ein wenig, zumal sie keine Erklarüng dafür haben, oder sagen wir mal besser, haben dürfen.

Da aber erzählte man einfach unverdrossen weiter, die Erde erwärme sich ob des “Killergases” beständig, einer brennenden Sau gleich, denn die Politik wollte es so, und die Schafsmedien…

Man griff dabei aber nicht nur zu Manipulation und glatter Lüge; einige Protagonisten stellten Zweifler in eine Ecke mit Holocaustleugnern, nannten sie Hochverräter und Ichweißnichtwas.

Das ist kriminell.

Ich wiederhole mich dazu von wegen “Verschwörungstheorie”: Wie sollte denn Theorie sein, was so offen Praxis ist?

Und sinngemäß wiederhole ich mich noch einmal: Wenn man es nicht wüsste, man glaubte es nicht.

Zudem sehe ich mich in eine geradezu groteske Lage getrieben: Soll ich jetzt etwa auf eine schnell einsetzende Kleine Eiszeit hoffen, auf dass diesen gierigen, vor nichts haltmachenden Schandbuben das Wort im Maule erstürbe?

Oder lieber hoffen, dass diese mir und meinen Kindern und dem Rest der Menschheit, der damit in Armut und Hungersnöte getrieben würde, eine solche erspart bleibt, wir uns darüber aber weiter in die Weltkohlendioxiddiktatur unterschafen lassen müssen?

Ich jedenfalls trage hier in meinem Arbeitszimmer derzeit nebst diversen Oberbekleidungsstücken auch noch eine lange Unterhose, denn der Holzofen in der Küche schafft es derzeit nicht, mich beim Sitzen und lediglich Fingerklappern auch nur leicht kühle zu halten: und es wäre ja insgesamt unverantwortlich, wenn ich Al Gore den Strom aus seiner Dreißigzimmervilla abzöge, zudem gegenüber meiner kleinen Börse.

Daher bitte ich um Verständnis, dass ich keinen Wert darauf lege, drei oder vier Monate im Jahr gleich einem Mümmelmann in meinen vier Wänden zu verbringen, nur um dass jener “Friedensnobelpreisträger” im CO2-Zertifikatehandel weniger Zaster abschakalen können möge.

Die ganze Sache ist so pervers und absurd, dass sie fast jede Satire aussticht; darum wird der aufmerksame Leser schon gemerkt haben, dass dieser Text hier auch nicht mehr allzuviel Satirisches an sich hat.

Aber keine Sorge: Man wird als Satiriker wohl zu stärkeren Mitteln greifen müssen, um dieser Art Welthirnverseuchung beizukommen, die in ihrer Bösartigkeit nicht einmal vor Kindergärten haltmacht.

Auf diesen beispiellos groben Klotz gehört nicht e i n grober Keil, es bedarf mehrerer der gröbsten.

Ich bin bereits am Schnitzen.

Die gefährliche Tumbheit der Mitte

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Das, was bei uns die politische Mitte genannt wird, ist in Wahrheit die größte Gefahr für unser Gemeinwesen, viel schlimmer als Linke und Rechte.

Die sogenannte Mitte schluckt alles: sei es nun Krieg für die Amerikaner, Waffengeschenke an Israel, Islamisierung, Klimakoller, Überwachungsstaat, Schweinegrippeabzocke, Finanzhaiwirtschaft, Gender-Mainstreaming, Sprachvermanschung, Meinungsverbote, Kinderseelenschändung durch Erbschuld, Kinderdrogen, EU-Entrechtung, Schwulenehe, Frauen im Krieg, Internetzensur, Kündigung wegen eines kalten Restfleischklopses, Millionenboni aus Steuergeldern, Pharmaabzocke, Hungerlöhne, korrupte Ärzte und Wirtschaftsprüfer, Börsenmanipulationen durchs Plunge Protection Team, Genfutter, Feindstaatenklausel, Obama als Friedensnobelpreisträger, Kriminalisierung von Kiffern, Sprit aus Lebensmitteln, Privatisierung elementarer Infrastruktur, Beschneidung und Schächten, kinderschändende Priester, Verbot von Begriffen und Symbolen, Verleumdung der Vertriebenen, Geschichtsfälschung, Blut- und Fäkalientheater als Ausdruck der Hochkultur, Knabendiskriminierung, Saatgutmonopole, Diskriminierungsgesetze, Agents Provokateurs des Verfassungsschutzes, staatlich subventionierte “Antifas” als Autoabfackler und Steinewerfer gegen Polizisten, Rufmordkampagnen gegen Abweichler, Verbachelorung unserer Universitäten, ein schlechtes Gewissen für jeden Furz, botmäßige Angst vor jedem gerade propagierten Mist, einfach alles.

Bloß nicht auffallen bis zum Umfallen.

Dekretierte Dekadenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die gesamte Debatte um den Islam bzw. Moslems in Deutschland trieft nur so vor Heuchelei.

Eine Religion, deren Forderungen in weiten Teilen grundgesetzwidrig sind, wird als “kulturelle Bereicherung” bezeichnet, deren Anhänger werden, vom christlichen deutschen Innenminister gar, ausdrücklich willkommen geheißen.

Grüne und Liberale zumal, als Heuchler wie aus dem Lehrbuch, überschlagen sich vor Forderungen zur Toleranz; lieber führen sie in Afghanistan Krieg, lassen Landsleute sinnlos in Mittelasien bluten, denn dass sie hier in der Heimat Maßnahmen gegen die Unterdrückung von Mädchen und Frauen ergriffen. (weiterlesen…)

Sein Reich komme

Dienstag, 13. Oktober 2009

Jetzt ist herausgekommen, dass Obama bereits noch viel mehr zusätzliche liebe Friedenssoldaten nach Afghanistan befohlen hat, als er uns erzählte.

Der Mann ist bei bei all seiner Friedfertigkeit und bei all dem Mut und der Hoffnung, die er der Welt spendet, auch noch persönlich so fast verschämt bescheiden, dass er sogar verschwieg, wie viel er Amerika für den Weltfrieden in Wirklichkeit abfordert: der edle Gönner und Spender wollte nicht einmal gekannt oder gar genannt werden.

Einmal abgesehen davon, dass meines Erachtens nur ein einziger Friedensnobelpreis in diesem Falle nicht reicht, muss jetzt der Papst tun, was zu tun ist (weiterlesen…)

Obama bekommt den Kriegsnobelpreis

Freitag, 09. Oktober 2009

Eine gute Wahl: Der Mann, der die Kriege in Afghanistan und Pakistan erheblich ausgeweitet und den im Irak nicht beendet hat, Guantanamo weiterbetreibt, den Patriot Act in Kraft ließ, Iran ständig mit Krieg droht und ihn verdeckt längst führt, Israel in seinen Kriegen gegen Palästinenser und Libanesen stets unterstützt hat, massenhaft Uranmunition verschießen lässt, um ganze Völker und Landstriche dauerhaft zu vergiften und verseuchen, dieser Mann hat sich den Kriegsnobelpreis wahrlich wie kein anderer verdient!

Gratulation!

Toleranztolerance

Samstag, 26. September 2009

Ach ja: Anlässlich des beforigen Articels. (Das ist ursprünglich echt, denn er war da! Anm. d. Verf.)

In meinen Kommentary an die entsprechende Netzseite (“Der Freitag”, im nachhinein hinzugefügt…) verpersonalizete ich mich scherzhaft als “Magnificent Caller” statt Magnus Göller, um der gewanteten Verangelsachsung genüge zu tun.

Wer also kein “Ö” kennt oder sonst weder richtig Deutsch noch Englisch kann, zumal ein eingefleischter “Native Netizen” ist, der darf mich ab now auch so ansprechen (zumailen, feedbackanposten, checkochilled zusammenverkommenten, hier downloaden…), auf dass ihm seine Nerd-Ehre nicht in der Vernunft oder am gesunden Menschenverstand verloren gehe.

Ich bin toleranter als tolerant, partmäßig.

P.S.: Der vorige Artikel, auf den ich mich beziehe, (“Blog? – Block!”), im Zusammenhang mit einer “Internet-Community” wurde vom Cyberspace auf rätselhafte Weise verschluckt. Im Ernst. Ich werde nacharbeiten.

P.P.S.: Dies ist wirklich keiner meiner Scherze, dass ein Artikel verschwand; ich kann es nur beteuern und bitte um Nachsicht.

P.P.P.S.: Den Artikel, der verlorenging, fasse ich jetzt in den Satz, dass ich eine “Community” betrat, die ich Gemeinschaft genannt hätte und ich auch bei Deutschnationalen ähnlichen Blödsinn fand, zumal was deren englische “Nicks” in einem “Chat” (Schwatz) betraf; deshalb jetzt: “Block” statt “Blog”. Der Peinlichkeiten damit genug.

Niemals!

Montag, 24. August 2009

Ich muss aus dem Gedächtnis noch bruchstückhaft einen kleinen Nachtrag einsammeln.

Wieder irgend so ein T-Hemdträger wurde diesmal mit dem Schriftzug “Blood and Honor” zunächst verurteilt und dann doch freigesprochen, wenn auch nicht endgültig.

Verurteilt wurde der Typ, weil das auf Deutsch “Blut und Ehre” bedeutet und ob seiner Benutzung in der Hitlerjugend als NS-Spruch gilt. (weiterlesen…)

Sprachmord II

Samstag, 11. Juli 2009

Zweites Hissen:

Ein Mann, dessen Einfalt darin bestanden haben mag, dass er als NPD-Funktionär nicht für den sogenannten Verfassungsschutz tätig war (oder etwa doch? – das wäre genial, denn dann hätte der Steuerzahler nicht nur ungefragt dafür bezahlt, dass “Volksverhetzung” begangen und verurteilt wurde, sondern auch noch die darauffolgende Geldstrafe…), trug tatsächlich ein T-Hemd mit der Aufschrift “die Fahnen hoch” und wurde dafür zu 1750 Euro Geldstrafe verurteilt, bestätigt vom sogenannten Verfassungsgericht.

Die Kommentierung des Aberwitzes wie der Chuzpe der Begründung der Aufrechterhaltung, der H o c h h a l t u n g dieses Schandurteils hebe ich mir für den nächsten Samstag auf, für “Sprachmord III”.

Heute will ich einfach einmal ganz unschuldig fragen, was selbst der fanatischste und paranoideste Hornochse an “die Fahnen hoch” oder “die Fahne hoch” als hetzerisch, gar volksverhetzerisch ansehen kann.

Denn, liebe Richter, sind Fahnen  h o c h  bereits generell verboten?

Dann lassen Sie sie alle einholen, Dekret,  r u n t e r ,  ALLE,  sofort, in ganz Deutschland wie auch in Afghanistan!

Sonst, wenn Sie das nicht anordnen, werden “die Fahnen  h o c h oben” bleiben, da wo sie hängen, weil Sie sie dort hinauf-, hochziehen lassen!

Eine Fahne, liebe Richter, ist ein Gegenstand, der rein eigentlich dafür erdacht und hergestellt wird, dass man ihn ” h o c h ” halte, ihn hisse,  n a c h  o b e n bringe, sonst ist er nutzlos!

Im Keller schimmelnd, den Motten zum Fraße im Schrank, eingerollt zwischen die Beine geklemmt,  in den Allerwertesten gesteckt oder mit dem Stoffe voraus im Schlamm versenkt, erfüllt eine Fahne ihren allgemeinmenschlich üblichen Daseinszweck nicht!

Dann ist sie des Feuers statt der Luft!

Also:

“V e r f a s s u n g s w i d r i g”  sei, eine  F a h n e  hochhalten, also ihrer  e i n z i g   l o g i s c h e n  Bestimmung zuführen zu wollen?

W I E   B I T T E  ?

Sind Sie noch zu retten?

Brauchen Sie wirklich elementare Nachhilfe in allgemeiner Bedeutungslehre?

Ernstgemeinte sozialpsychologische Betreuung?

Hilfe im Zustande des Irrstarrsinns?

Sprachmord

Samstag, 04. Juli 2009

Kürzlich wurde der unvergleichlich verdienstvolle, großartige, gut dotierte und weltberühmte allgemeine Wettbewerb, uns die öffentliche Zensurhinrichtung der deutschen Sprache nicht nur medial, sondern auch strafrechtlich zu verordnen, in seine vorerst letzte Runde eingeläutet.

Drei, nein, letztlich lediglich zwei Wörter, da das dritte nur ein “die” war, also ein allfälliger Begleiter, waren von einem Landsmann als “ähnlich” wie in einem inkriminierten Lied auf einem T-Hemd spazierengetragen worden, zwei Wörter, ein Umstands- und ein Namenwort, die in der verurteilten Verbindung so selbstverständlich und alltäglich sind wie etwa “zum Himmel” oder “Leinen los”. (weiterlesen…)

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