Archiv für die Kategorie ‘Sprachmord’

Islamkritik “rassistisch”?

Dienstag, 08. Dezember 2009

Das merkwürdigste “Argument”, welches gegen Leute vorgebracht wird, die den Islam nicht als die reinste Religion der Liebe und Offenheit gegenüber Andersdenkenden ansehen (um das blöde Toleranzwort mal außen vor zu lassen), ist jener Vorwurf des “Rassismus”.

Dem Islam hängen nämlich zu ähnlich großen Anteilen Semiten (überwiegend Araber), Indogermanen (Inder, Perser, Kurden, Bosniaken, Albaner, Paschtunen), Schwarzafrikaner diverser Völker, Turkvölker sowie Südostasiaten (Indonesier, Philippinos) an; dazu kommen in geringerem Maße Kaukasusvölker, mongolische (in Afghanistan die Hazara) und andere.

Eigentlich bleibt nur die indianische Rasse (oder gibt es nur Rassismus, aber keine Rassen?) diesbezüglich weitgehend außen vor.

Logischerweise müsste auch ein Christentumkritiker als Rassist bezeichnet werden, denn es gibt schwarzafrikanische, weiße, indianische, selbst viele semitisch-arabische (koptische, chaldäische, palästinensische, libanesische) Christen; der überwiegende Teil der Philippinen ist außerdem christlich; und noch im Reich der Mitte finden sich wohl mal zwanzig bis dreißig Millionen Han-chinesische Jesus-Anhänger.

Weshalb eine kritische Haltung dem Islam gegenüber also Rassismus ausdrücken solle, erschließt sich wohl nur einem kompletten Toren.

Oder aber es handelt sich dabei um eine sachlich völlig ungegründete gezielte Hetze.

Die gefährliche Tumbheit der Mitte

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Das, was bei uns die politische Mitte genannt wird, ist in Wahrheit die größte Gefahr für unser Gemeinwesen, viel schlimmer als Linke und Rechte.

Die sogenannte Mitte schluckt alles: sei es nun Krieg für die Amerikaner, Waffengeschenke an Israel, Islamisierung, Klimakoller, Überwachungsstaat, Schweinegrippeabzocke, Finanzhaiwirtschaft, Gender-Mainstreaming, Sprachvermanschung, Meinungsverbote, Kinderseelenschändung durch Erbschuld, Kinderdrogen, EU-Entrechtung, Schwulenehe, Frauen im Krieg, Internetzensur, Kündigung wegen eines kalten Restfleischklopses, Millionenboni aus Steuergeldern, Pharmaabzocke, Hungerlöhne, korrupte Ärzte und Wirtschaftsprüfer, Börsenmanipulationen durchs Plunge Protection Team, Genfutter, Feindstaatenklausel, Obama als Friedensnobelpreisträger, Kriminalisierung von Kiffern, Sprit aus Lebensmitteln, Privatisierung elementarer Infrastruktur, Beschneidung und Schächten, kinderschändende Priester, Verbot von Begriffen und Symbolen, Verleumdung der Vertriebenen, Geschichtsfälschung, Blut- und Fäkalientheater als Ausdruck der Hochkultur, Knabendiskriminierung, Saatgutmonopole, Diskriminierungsgesetze, Agents Provokateurs des Verfassungsschutzes, staatlich subventionierte “Antifas” als Autoabfackler und Steinewerfer gegen Polizisten, Rufmordkampagnen gegen Abweichler, Verbachelorung unserer Universitäten, ein schlechtes Gewissen für jeden Furz, botmäßige Angst vor jedem gerade propagierten Mist, einfach alles.

Bloß nicht auffallen bis zum Umfallen.

Dekretierte Dekadenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die gesamte Debatte um den Islam bzw. Moslems in Deutschland trieft nur so vor Heuchelei.

Eine Religion, deren Forderungen in weiten Teilen grundgesetzwidrig sind, wird als “kulturelle Bereicherung” bezeichnet, deren Anhänger werden, vom christlichen deutschen Innenminister gar, ausdrücklich willkommen geheißen.

Grüne und Liberale zumal, als Heuchler wie aus dem Lehrbuch, überschlagen sich vor Forderungen zur Toleranz; lieber führen sie in Afghanistan Krieg, lassen Landsleute sinnlos in Mittelasien bluten, denn dass sie hier in der Heimat Maßnahmen gegen die Unterdrückung von Mädchen und Frauen ergriffen. (weiterlesen…)

Sein Reich komme

Dienstag, 13. Oktober 2009

Jetzt ist herausgekommen, dass Obama bereits noch viel mehr zusätzliche liebe Friedenssoldaten nach Afghanistan befohlen hat, als er uns erzählte.

Der Mann ist bei bei all seiner Friedfertigkeit und bei all dem Mut und der Hoffnung, die er der Welt spendet, auch noch persönlich so fast verschämt bescheiden, dass er sogar verschwieg, wie viel er Amerika für den Weltfrieden in Wirklichkeit abfordert: der edle Gönner und Spender wollte nicht einmal gekannt oder gar genannt werden.

Einmal abgesehen davon, dass meines Erachtens nur ein einziger Friedensnobelpreis in diesem Falle nicht reicht, muss jetzt der Papst tun, was zu tun ist (weiterlesen…)

Obombenspaß

Samstag, 10. Oktober 2009

Als ich gestern im Lauf des Tages ein bisschen im Netz herumschaute, stieß ich auf die Nobelpreismeldung bezüglich Obamas (ich weiß nicht mehr wo), rollte aber glatt drüber weiter runter, ohne näher hinzusehen, da ich dies für einen neuen Kalauer von Hape Kerkeling oder sonst einem Komiker hielt.

Erst am Nachmittag wurde mir klar, dass es sich um eine echte Meldung gehandelt hatte, worauf es mich fast vom Stuhl haute und ich heftig lachen musste, als ich dies realisierte.

Am Abend erzählte mir jemand, der mich am Telefon mit “Obarmen!” begrüßte, er habe den Witz morgens um elf Uhr auf der Arbeit in den Radionachrichten gehört und so spontan platsch rausprusten müssen, dass ihm nicht nur die Tränen dabei kamen, sondern gar die Nase heftig dazu lief. (weiterlesen…)

Obama bekommt den Kriegsnobelpreis

Freitag, 09. Oktober 2009

Eine gute Wahl: Der Mann, der die Kriege in Afghanistan und Pakistan erheblich ausgeweitet und den im Irak nicht beendet hat, Guantanamo weiterbetreibt, den Patriot Act in Kraft ließ, Iran ständig mit Krieg droht und ihn verdeckt längst führt, Israel in seinen Kriegen gegen Palästinenser und Libanesen stets unterstützt hat, massenhaft Uranmunition verschießen lässt, um ganze Völker und Landstriche dauerhaft zu vergiften und verseuchen, dieser Mann hat sich den Kriegsnobelpreis wahrlich wie kein anderer verdient!

Gratulation!

Toleranztolerance

Samstag, 26. September 2009

Ach ja: Anlässlich des beforigen Articels. (Das ist ursprünglich echt, denn er war da! Anm. d. Verf.)

In meinen Kommentary an die entsprechende Netzseite (“Der Freitag”, im nachhinein hinzugefügt…) verpersonalizete ich mich scherzhaft als “Magnificent Caller” statt Magnus Göller, um der gewanteten Verangelsachsung genüge zu tun.

Wer also kein “Ö” kennt oder sonst weder richtig Deutsch noch Englisch kann, zumal ein eingefleischter “Native Netizen” ist, der darf mich ab now auch so ansprechen (zumailen, feedbackanposten, checkochilled zusammenverkommenten, hier downloaden…), auf dass ihm seine Nerd-Ehre nicht in der Vernunft oder am gesunden Menschenverstand verloren gehe.

Ich bin toleranter als tolerant, partmäßig.

P.S.: Der vorige Artikel, auf den ich mich beziehe, (“Blog? – Block!”), im Zusammenhang mit einer “Internet-Community” wurde vom Cyberspace auf rätselhafte Weise verschluckt. Im Ernst. Ich werde nacharbeiten.

P.P.S.: Dies ist wirklich keiner meiner Scherze, dass ein Artikel verschwand; ich kann es nur beteuern und bitte um Nachsicht.

P.P.P.S.: Den Artikel, der verlorenging, fasse ich jetzt in den Satz, dass ich eine “Community” betrat, die ich Gemeinschaft genannt hätte und ich auch bei Deutschnationalen ähnlichen Blödsinn fand, zumal was deren englische “Nicks” in einem “Chat” (Schwatz) betraf; deshalb jetzt: “Block” statt “Blog”. Der Peinlichkeiten damit genug.

Niemals!

Montag, 24. August 2009

Ich muss aus dem Gedächtnis noch bruchstückhaft einen kleinen Nachtrag einsammeln.

Wieder irgend so ein T-Hemdträger wurde diesmal mit dem Schriftzug “Blood and Honor” zunächst verurteilt und dann doch freigesprochen, wenn auch nicht endgültig.

Verurteilt wurde der Typ, weil das auf Deutsch “Blut und Ehre” bedeutet und ob seiner Benutzung in der Hitlerjugend als NS-Spruch gilt. (weiterlesen…)

Sprachmord II

Samstag, 11. Juli 2009

Zweites Hissen:

Ein Mann, dessen Einfalt darin bestanden haben mag, dass er als NPD-Funktionär nicht für den sogenannten Verfassungsschutz tätig war (oder etwa doch? – das wäre genial, denn dann hätte der Steuerzahler nicht nur ungefragt dafür bezahlt, dass “Volksverhetzung” begangen und verurteilt wurde, sondern auch noch die darauffolgende Geldstrafe…), trug tatsächlich ein T-Hemd mit der Aufschrift “die Fahnen hoch” und wurde dafür zu 1750 Euro Geldstrafe verurteilt, bestätigt vom sogenannten Verfassungsgericht.

Die Kommentierung des Aberwitzes wie der Chuzpe der Begründung der Aufrechterhaltung, der H o c h h a l t u n g dieses Schandurteils hebe ich mir für den nächsten Samstag auf, für “Sprachmord III”.

Heute will ich einfach einmal ganz unschuldig fragen, was selbst der fanatischste und paranoideste Hornochse an “die Fahnen hoch” oder “die Fahne hoch” als hetzerisch, gar volksverhetzerisch ansehen kann.

Denn, liebe Richter, sind Fahnen  h o c h  bereits generell verboten?

Dann lassen Sie sie alle einholen, Dekret,  r u n t e r ,  ALLE,  sofort, in ganz Deutschland wie auch in Afghanistan!

Sonst, wenn Sie das nicht anordnen, werden “die Fahnen  h o c h oben” bleiben, da wo sie hängen, weil Sie sie dort hinauf-, hochziehen lassen!

Eine Fahne, liebe Richter, ist ein Gegenstand, der rein eigentlich dafür erdacht und hergestellt wird, dass man ihn ” h o c h ” halte, ihn hisse,  n a c h  o b e n bringe, sonst ist er nutzlos!

Im Keller schimmelnd, den Motten zum Fraße im Schrank, eingerollt zwischen die Beine geklemmt,  in den Allerwertesten gesteckt oder mit dem Stoffe voraus im Schlamm versenkt, erfüllt eine Fahne ihren allgemeinmenschlich üblichen Daseinszweck nicht!

Dann ist sie des Feuers statt der Luft!

Also:

“V e r f a s s u n g s w i d r i g”  sei, eine  F a h n e  hochhalten, also ihrer  e i n z i g   l o g i s c h e n  Bestimmung zuführen zu wollen?

W I E   B I T T E  ?

Sind Sie noch zu retten?

Brauchen Sie wirklich elementare Nachhilfe in allgemeiner Bedeutungslehre?

Ernstgemeinte sozialpsychologische Betreuung?

Hilfe im Zustande des Irrstarrsinns?

Sprachmord

Samstag, 04. Juli 2009

Kürzlich wurde der unvergleichlich verdienstvolle, großartige, gut dotierte und weltberühmte allgemeine Wettbewerb, uns die öffentliche Zensurhinrichtung der deutschen Sprache nicht nur medial, sondern auch strafrechtlich zu verordnen, in seine vorerst letzte Runde eingeläutet.

Drei, nein, letztlich lediglich zwei Wörter, da das dritte nur ein “die” war, also ein allfälliger Begleiter, waren von einem Landsmann als “ähnlich” wie in einem inkriminierten Lied auf einem T-Hemd spazierengetragen worden, zwei Wörter, ein Umstands- und ein Namenwort, die in der verurteilten Verbindung so selbstverständlich und alltäglich sind wie etwa “zum Himmel” oder “Leinen los”. (weiterlesen…)

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