Archiv für die Kategorie ‘Sprachmord’

VäterInnen (II)

Samstag, 17. Juli 2010

Nachdem in vorigen Beiträgen zum Thema bereits deutlich wurde, dass wir uns dem gewollten, politisch korrekten Sprachkollaps nähern – wenigstens, wofern man Sprache dazu einsetzen will, sich sinnfällig zu verständigen – , will ich jetzt, wie versprochen, an Lösungen weiterarbeiten, die es uns ermöglichen könnten, zu wissen, wovon die Rede ist, wenn wir über Menschen sprechen.

Vielleicht wäre es möglich, wenn schon in der Krippe damit begonnen würde, den Kindern beizubringen, (weiterlesen…)

VäterInnen: Idiocy for our time

Samstag, 17. Juli 2010

Nachdem Mütter laut EU inzwischen “Frauen zuhause” heißen sollen (siehe “MütterInnen” sowie “MütterInnen (II)”, habe ich mir inzwischen auch Gedanken über uns VäterInnen gemacht.

Bin ich ein “Mann zuhause”?

Wie benennt man nun politisch korrekt einen alleinerziehenden Vater?

Da ich in letzterer Lage bin, interessiert mich diese Frage persönlich natürlich besonders. (weiterlesen…)

Der, Die, Das: Wie, Wo, Was?

Mittwoch, 14. Juli 2010

Das grammatische Geschlecht im Deutschen gehört also dringend wie zwingend abgeschafft.

Wieso heißt es, z.B., ausgerechnet DER Unfug, aber DIE Weisheit?

Als modernes, maskulinoides Humanoid bin ich nicht mehr bereit, derartige sprachliche Diskriminierungen hinzunehmen.

Sodann DAS Unglück!

Wie muss sich ein anständiger androgyner Hartzi fühlen, wenn er DAS Wort liest und schon DIE ARGE am Hals hat? (weiterlesen…)

MütterInnen

Mittwoch, 14. Juli 2010

Eben las ich, der Europarat habe beschlossen (der Ministerrat muss noch zustimmen), dass der Begriff “Mutter” von wegen Genderverblödung nicht mehr zu verwenden sei und durch “Frau zuhause” zu ersetzen.

Nun, das erscheint ja mal auf den ersten Blick als eine wirklich sinnvolle Maßnahme, die jeden Eurocent Steuergeld wert ist.

Wenn ich nämlich heutztage das Wort “Mutter” lese, kann ich schließlich nicht wissen, ob es sich um eine Frau oder einen Mann oder einen Zwitter dreht; die Mutterrolle geschlechtlich eindeutig festzulegen, alsomit Männer und Zwitter krass zu diskriminieren, das traut sich heutzutage diesseits der NPD glücklicherweise keiner mehr.

Dummerweise ist diese Sprachregelung aber nicht perfekt: (weiterlesen…)

Logik für Totalsimpel

Samstag, 26. Juni 2010

Jetzt sei ich mal wieder mitschuldig, heißt es.

Aber Sie auch.

Wir alle, höhö.

Denn wer Energie braucht, z. B. Nudeln vom Aldi, also mindestens indirekt auch Öl, der kann Fahrrad fahren, so viel er will, der ist so eine Art Mini-BP, Hilfsbush, Halbobama, Viertelsstalin oder Zweidrittelshitler.

Damit hätten wir dann mal wieder unser Fett weg; ich bin Mit-KZ-Wächter, meine Kinder Mithenker, Mitgenitalverstümmler, Mitlebende.

Am Arsch!

Ölschmierenjournaille

Freitag, 25. Juni 2010

Hier kann man exemplarisch sehen, wie die übelste Sorte Schafsmedienjournalismus konkoktiert wird.

Es ist sozusagen viel schlimmer als schlimm oder auch als das Schlimmste, was man je zugab oder sich dachte oder morgen zugeben wird müssen, wie man selbst zugibt, dann aber auch wieder keineswegs so schlimm, wie irgendwelche Idioten es behaupten, da man ja selber gar nicht weiß, wie schlimm es ist, was all dies zwingend beweist, zumal deren Idiotentum:

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/06/22/AR2010062205391.html

Hier nur ein paar Kostproben der Absurditäten der Argumentation, der unhaltbaren Volten, die diesen Artikel durchziehen: (weiterlesen…)

Vuvuzelas sind Waffen II

Sonntag, 13. Juni 2010

Na also, jetzt ist es offiziell, siehe Spiegel online:

Ein Team zeigt sich natürlicherweise unbeeindruckt von all dem Lärm: der WM-Gastgeber. “Sie ist unsere Waffe”, sagt der südafrikanische Kapitän Aaron Mokoena über die Tröte. Denn sie sorgt für Überzahl auch auf den Rängen. Die Fans sind auch für Südafrika das zwölfte Teammitglied. “Und die Vuvuzela ist unser 13. Mann.”

Nach der WM kaufe ich meinen Kindern und mir gebraucht solche Dinger: (weiterlesen…)

Ohne Verfassung und schnöder als ein Linsengericht

Sonntag, 09. Mai 2010

Die lustigste Veranstaltung der Republik ist inzwischen das Bundesverfassungsgericht.

Mal ganz abgesehen davon, dass wir gar keine Verfassung haben, sondern lediglich ein  Grundgesetz und seit kurzem den Lissabonner Vertrag, der dem Gericht genausowenig gilt wie ersteres, siehe vertragswidrige Griechenland-Hilfe, ist es putzig anzuschauen, wie diese eine Institution noch als ehrwürdig, hehr, sauber bejubelt wird. (weiterlesen…)

Gendrifikanten

Samstag, 08. Mai 2010

Die Gentrifikanten sind eine Plage unserer Zeit.

Sie haben sich im Ernst zum Ziele gesetzt, die Geschlechter zu zerstören.

“Gender Mainstreaming” lautet ihre Losung.

Sie versuchen das biologische, soziale, geistige Leben, wie es sich natürlich in der Gesellschaft ausdrückt, mit allen Mitteln zu zerstören; und sie fühlen sich noch erhaben und edel dabei.

Es sind, fast alle, Puppen.

Kein Sinn liegt darin, sie persönlich hart anzufassen, denn fast alle von ihnen wissen nicht, was sie tun.

Aber es gibt die Strippenzieher; und diese wissen genau, was sie tun und wozu.

Wer einmal in Ruhe darüber nachdenkt, wozu diese Agenda dienen könne und wer sie wohl eiskalt betriebe, kommt sicherlich darauf.

No pasarán!

Kotau

Dienstag, 02. März 2010

Ich habe heute anlässlich des Artikels “Die dänische Entschuldigung” von Lars Eriksen, am 1.3.10 erschienen auf “freitag.de” die folgenden Kommentare dort eingestellt, welche ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte.

(Hintergrund bildet die Entschuldigung der dänischen Zeitung “Politiken” bei acht Moslemorganisationen für den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard, der kürzlich knapp dem Mordanschlag eines moslemischen Fanatikers entging. Das Zitat am Anfang des zweiten Nachtrags bildete den Schluss des von Holger Hutt ins Deutsche übersetzten Artikels Eriksens. http://www.freitag.de/kultur/1008-jyllands-posten-politiken-berlingske-tidende-karikaturenstreit-daenemark-mohammed)

[ 2 ]
Magnus Göller schrieb am 01.03.2010 um 23:33
Während die Hetz-, Schimpf- und Schandkanonaden gegen uns Westler, alle “Ungläubigen”, in unzähligen Madrassen gelehrt und in Tausenden Moscheen gepredigt, geflissentlich überhört bzw. als Folklore abgetan werden, “entschuldigt” sich nun eine dänische Zeitung für den Abdruck von Karikaturen, die viele Moslems als untragbar ansehen, im Gefolge von Morddrohungen, Warenboykott gegen ein ganzes Land, eines Mordanschlags.
Das ist, von der Politik komplett im Stich gelassen, also einerseits verständlich wie andererseits schändlich.
In Afghanistan sollen junge Deutsche bluten, um Tausende Kilometer fern der Heimat vorgeblich Frauenrechte etc. zu schützen, während es in Wirklichkeit nur um geostrategische Interessen geht, und zuhause stellt sich kein (un-)verantwortlicher Politiker gerade hin und erklärt, dass man bei uns eben nicht nur über den hier sehr viel mehr verehrten Jesus Christus und den Papst sowie das Christentum allgemein, sondern eben auch über Mohammed und den Islam Scherze machen bzw. diese auch scharf und satirisch angreifen dürfe.
Sicherlich darf man das in Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern nicht (weiterlesen…)

Bravo, Herr Extraterritorialsubservient!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Eben hörte ich in meinem Bayernradio, dass wir uns in Afghanistan laut Außenminister Westerwelle ab heute in einem “bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts” befinden.

Der schmucke Bonner hat also ganz im Sinne seiner rheinischen Frohnatur und exakt zur richtigen Jahreszeit sage und schreibe 18 (!) Silben für das verbraten, was der Amerikaner “war” nennt, der Franzose “guerre” und der nicht völlig auf die Laberrübe gefallene Deutsche ebenso einsilbig Krieg.

Bald wird dieser Wortkünstler wohl auch nicht mehr erklären, er sei schwul (weiterlesen…)

Problem gelöst

Samstag, 30. Januar 2010

Ich finde es gut, dass es bloß noch Rassisten und Rassismus gibt, aber keine Rassen mehr.

850 Mann – äh – “SoldatInnen” mehr

Dienstag, 26. Januar 2010

Sozusagen um den “hauptsächlich zivilen Charakter” der “neuen Afghanistan-Strategie” der Bundesregierung zu betonen, soll jetzt neben der deutschen Truppenaufstockung in Afghanistan die Entwicklungshilfe verdoppelt werden.

Vielen Dank, sagt sich da der Steuerzahler, das kommt ja billig, und so gewinnen wir auch den schon vor acht Jahren gewonnenen Krieg jeden Tag noch ein bisschen mehr.

Achso, ich vergaß, da war es ja noch gar kein Krieg, und für uns Deutsche ist es im Gegensatz zu allen NATO-Frontgenossen ja immer noch keiner, sondern nur so etwas irgendwie Ähnliches.

Also noch 850 SoldatInnen in den kriegsähnlichen Nichtkrieg am Hindukusch, und kein Ende in Sicht. Quod erat expectandum, quod erat faselandum.

Mal sehen, wie die Schafsmedien, zudem die SPD und die Grünen, jetzt reagieren werden: gegen vier Fünftel der Bevölkerung zieht es sich für die Kriegspropagandahauptquartiere so langsam doch deutlich zu.

Wir werden ein paar bemerkenswerte semantische Verrenkungen hören in den nächsten Tagen, soviel ist sicher.

P.S. : Gerade erinnere ich mich spontan an jenen Wagen des Kölner Karnevalsumzugs vor dem Irakkrieg, auf welchem Angela Merkel tief im Anusse George Bushs stak; ob man den zu Kölle jetzt nochmal rausholt, bloß mit einem neuen, braun angepinselten US-Präsidentenkopfe?

Das falsche Buch

Dienstag, 26. Januar 2010

Da ich nicht so gut schreiben kann und von einem Buch abschreiben muss, musste ich ein Buch finden. Aber da ich kein Buch fand, fragte ich meinen Papa.

Er gab mir aus Versehen ein Buch in die Hand, das mit der alten Schrift geschrieben war. Ich sollte es gar nicht verstehen, ich sollte nur richtig abschreiben.

Als mein Papa den Text sah, da bemerkte er, dass das Buch in der alten Schrift geschrieben war. Er sagte: “Das darfst du nicht deiner Lehrerin zeigen.”

Ich fragte: “Warum nicht?” Mein Papa sagte: “Das Buch ist in der alten Schrift.”

Ich sagte zu meinem Papa: “Papa, das Buch ist doch so alt, dass man es sieht, dass es in der alten Schrift geschrieben ist. Du hast es schließlich selber gelesen.”

Papa sagte: “Ich habe nicht aufgepasst.”

(Text, Tags und Überschrift von Haldor)

Moslemisch Toller Ranz

Sonntag, 24. Januar 2010

Ob der Islamdebatte wird mir allmählich so ähnlich zumute wie angesichts jener um die Schweinegrippe oder den Klimawandel: Ich schriebe am liebsten gar nichts mehr dazu, weil mir die ganzen dreisten Schwindeleien einschließlich der damit einhergehenden Verleumdungen und haltlosen bis womöglich kriminellen Bosheiten langsam zum Halse heraushängen und muss dann doch meiner Chronistenpflicht genügen, zumal wenn schon wieder jemand, diesmal der Bielefelder Professor Gess, aufs Übelste angegriffen und beschimpft wird “im Namen aller Muslime”, zudem wegen Volksverhetzung verklagt und durchaus um sein Leben fürchten muss, wofern man ihn wegen Meinungsäußerungen, die seit Voltaire, Marx und Freud im Abendlande geläufig sind, nicht eilfertig verknackt oder sonstwie im Namen der Toleranz hundsföttisch feige an der Seite der Friedenssublime mundtot macht.

Ekelhaft.

Indes aber leider auch nicht verwunderlich, wenn Islamkritiker selbst in deutschen Leitmedien von sogennanten liberalen Kommentatoren mit den Apologeten von islamistischen Fehmemördern, Steinigern und Händeabhackern moralisch auf eine Stufe gestellt werden.

Näheres zu diesem aktuellen Fall möge der geneigte Leser bitte der Seite “kritiknetz.de” entnehmen.

Ansonsten hier – “leider Gottes” -  bald noch mehr dazu.

Goebbelse gegen Hitlers

Freitag, 15. Januar 2010

Das intellektuell gesehen traurige Godwin’sche Gesetz, wonach Nazi-Vergleiche bzw. -Anwürfe über kurz oder lang in jede politisch-gesellschaftliche Debatte hineingeworfen werden, worauf die Diskussion im diskursiven Orkus versinkt, erweist sich leider wieder als zutreffend.

In den Niederlanden wird ein Geert Wilders nicht müde, den Islam mit derlei Vergleichen zu belegen, während umgekehrt viele Moslems sich als die neuen Juden darstellen und ihnen gewogene Politiker, Feuilletonisten und Billigprofessoren Islamkritik entsprechend abhandeln.

Warum sagen die nicht einfach mal “Arschlöcher”, “Perverse”, “Verbrecher”, “Idioten”, “Unterdrücker”, “Wichser” oder sonst irgendetwas halbwegs Ziviles widereinander?

Haben die denn alle gar keine Ideen, verfügen die denn alle nicht einmal über den Wortschatz, die Kreativität und das scheinargumentative lexematische Repertoire eines halbwüchsigen Hilfsschülers?

Da graust doch langsam der Sau, ob man diese nun für verzehrbar halten mag oder nicht.

Wenn das so weitergeht, dann wachen wir eines Morgens auf, und jeder ist ein Hitler. Oder ein Goebbels.

Dann endlich können nur noch die Goebbelse die Hitlers beschimpfen und umgekehrt.

Womit die Menschheit dann den finalen herrschaftsfreien Diskurs erreicht haben dürfte.

Das gehört noch nichtmal mehr in meine Kategorie “Idiotenkabinett”.

Deshalb gibt es ab jetzt hier eine neue: “Goebbelse gegen Hitlers”.

Links und Haftung (II): Lügen geboten

Samstag, 02. Januar 2010

Nach einer ausdrücklichen und ordnungsgemäßen Distanzierung von allen Inhalten dieses Blogs und ganz besonders des Artikels “Links und Haftung: noch mehr Netzfragen” will ich einen weiteren, psychologisch-volkspädagogischen Aspekt bezüglich des Distanzierungszwanges von selbstgesetzten Links aufgreifen.

Es handelt sich dabei natürlich um keinen Zwang im engeren juristischen Sinne: Wer sich nicht distanziert, macht sich nicht zwangsläufig strafbar, sondern nur dann, wenn ihn Inhalte der verlinkten Seite als nichtdistanzierten Verlinker mitstrafbar machen.

Man macht sich also nur dann strafbar, wenn ein anderer das für einen besorgt.

Ein de-facto-Zwang ist dies dann aber doch: Wer liefert sich wohl in einer solchen Weise aus?

Also sagt ein jeder brav sein Sprüchlein, dass er “sich ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seiten distanziere”: und schwuppdiewupp hat es der Rechtsstaat geschafft, praktisch alle Netzseitenbetreiber, die Links setzen, also wirklich fast alle, zum p e r m a n e n t e n  L ü g e n zu nötigen, sich öffentlich (!) gegen alle, und seien es die befreundetsten Seiten, inhaltlich explizit auszusprechen, um einer eventuellen Strafverfolgung zu entgehen (bisher, siehe vorigen Artikel)! (weiterlesen…)

“Klimaleugner” gleich “Holocaustleugner”?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wie hier schon verschiedentlich erwähnt, wurden in jüngerer Zeit mehrfach sogenannte “Klimaleugner” mit “Holocaustleugnern” praktisch in eins gesetzt.

Zunächst zur Bedeutungsklärung, denn das Thema ist, naturgemäß, heikel: “Klimaleugner” ist ein blödsinniger Begriff, denn er suggeriert, es gäbe Leute außerhalb des Irrenhauses oder einer fürsorglichen sonstigen Intensivbetreuung, die da nicht als Komiker oder Satiriker leugneten, es gäbe ein Klima.

Zumal in der Analogie zum “Holocaustleugner”, der nicht an die systematische Vernichtung von sechs Millionen Juden durch das nationalsozialistische Regime glaubt, wäre das die Entsprechung. (weiterlesen…)

Klimanazis?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Ich bekam heute noch den Hinweis, ich solle doch mal aus gegebenem Anlass den Begriff  ”Klimanazi” bezüglich der Treibhaussausenskeptiker einführen, da der einschlägige Vergleich bezüglich des Holocaust ja hinreichend aufgestellt sei.

Ich verweigerte mich zunächst, da ich dachte, es bliebe wohl nur “Nazi”, aber nicht “Klima” hängen: der Nazi dann an mir, obzwar, obschon, obgleich und obwohl ich den Vergleich nicht selbst erfand, das Klima dann aber auch noch schlicht an allen, also irgendwie generalmitschuldig.

Insofern bleibt nur die Frageform: Bekam Allus Gorus Trislogistissimus seinen Friedensnobelpreis in Wirklichkeit eigentlich dafür, dass er als der fähigste Klimanazijäger angesehen ward?

Al Gore

Sonntag, 20. Dezember 2009

Fugun Der Große, Der Alles Mögliche, Herr über die Wolken und die Zeit, hat erklärt: Wann eine E-mail versendet wurde, bestimme ich!

Klimagate V (Climategate V)

Samstag, 19. Dezember 2009

Die Bösen sind die Inder und Chinesen.

Die nämlich wollten sich in Kopenhagen nicht entscheidend in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung behindern lassen.

Sie scheinen der Ansicht zu sein, dass auch hunderte Millionen Landsleute, die ohne sauberes Wasser, Strom, medizinische Versorgung, ja selbst ohne ausreichend hochwertige Lebensmittel auskommen müssen, ebenfalls mit solcherlei klimakillendem Luxus ausgestattet werden sollten, wie er in Deutschland noch für den faulsten aller Hartzis – zumindest solange er so tut, als wolle er arbeiten – selbstverständlich und einklagbar ist.

Das ist den Computerklimawandlern natürlich gänzlich unerträglich.

Allerdings könnte man in Indien und China auch davon Wind bekommen haben, dass sich die Erde seit über zehn Jahren nicht mehr erwärmt, wohl gar schon deutlich abkühlt: irgendein Klimakillerverschwörerwettergott brachte es jedenfalls glatt fertig, dass es in London zum ersten Male seit 74 Jahren im Oktober schneite, ausgerechnet, als Klimaretter Brown sein Superpaket durchs britische Parlament brachte; und justament gestern Nacht, als die Katastrophenerotiker zu Kopenhagen ausfabulierten, sank ganz bei mir in der Nähe das Thermometer laut Deutschem Wetterdienst auf minus 26 Grad, und wiederum die Brits wurden von einem Schneechaos heimgesucht; der Kanalschnellzug von und nach Paris saß eisweis fest und wird noch ein paar Tage brauchen, bis er wieder fahren kann.

Aber das sind natürlich genauso komische Zufälle, wie dass letztes Jahr mal wieder der Main bis weit hinunter zufror usw.

Irgendein böser Klimakühlteufel, wenn der schon nicht Gott Sol Invictus sein soll, hat ein kühleres Jahrzehnt gesandt, während immer mehr CO2-Killergas ausgepustet wurde, keine Rücksicht nehmend; das beunruhigte die Manipulateure des IPCC und ihre Auftraggeber zwar schon ein wenig, zumal sie keine Erklarüng dafür haben, oder sagen wir mal besser, haben dürfen.

Da aber erzählte man einfach unverdrossen weiter, die Erde erwärme sich ob des “Killergases” beständig, einer brennenden Sau gleich, denn die Politik wollte es so, und die Schafsmedien…

Man griff dabei aber nicht nur zu Manipulation und glatter Lüge; einige Protagonisten stellten Zweifler in eine Ecke mit Holocaustleugnern, nannten sie Hochverräter und Ichweißnichtwas.

Das ist kriminell.

Ich wiederhole mich dazu von wegen “Verschwörungstheorie”: Wie sollte denn Theorie sein, was so offen Praxis ist?

Und sinngemäß wiederhole ich mich noch einmal: Wenn man es nicht wüsste, man glaubte es nicht.

Zudem sehe ich mich in eine geradezu groteske Lage getrieben: Soll ich jetzt etwa auf eine schnell einsetzende Kleine Eiszeit hoffen, auf dass diesen gierigen, vor nichts haltmachenden Schandbuben das Wort im Maule erstürbe?

Oder lieber hoffen, dass diese mir und meinen Kindern und dem Rest der Menschheit, der damit in Armut und Hungersnöte getrieben würde, eine solche erspart bleibt, wir uns darüber aber weiter in die Weltkohlendioxiddiktatur unterschafen lassen müssen?

Ich jedenfalls trage hier in meinem Arbeitszimmer derzeit nebst diversen Oberbekleidungsstücken auch noch eine lange Unterhose, denn der Holzofen in der Küche schafft es derzeit nicht, mich beim Sitzen und lediglich Fingerklappern auch nur leicht kühle zu halten: und es wäre ja insgesamt unverantwortlich, wenn ich Al Gore den Strom aus seiner Dreißigzimmervilla abzöge, zudem gegenüber meiner kleinen Börse.

Daher bitte ich um Verständnis, dass ich keinen Wert darauf lege, drei oder vier Monate im Jahr gleich einem Mümmelmann in meinen vier Wänden zu verbringen, nur um dass jener “Friedensnobelpreisträger” im CO2-Zertifikatehandel weniger Zaster abschakalen können möge.

Die ganze Sache ist so pervers und absurd, dass sie fast jede Satire aussticht; darum wird der aufmerksame Leser schon gemerkt haben, dass dieser Text hier auch nicht mehr allzuviel Satirisches an sich hat.

Aber keine Sorge: Man wird als Satiriker wohl zu stärkeren Mitteln greifen müssen, um dieser Art Welthirnverseuchung beizukommen, die in ihrer Bösartigkeit nicht einmal vor Kindergärten haltmacht.

Auf diesen beispiellos groben Klotz gehört nicht e i n grober Keil, es bedarf mehrerer der gröbsten.

Ich bin bereits am Schnitzen.

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