Die Kriegsgrünen gehören zum Abgründigsten, was der menschliche Geist je ersann. (weiterlesen…)
Archiv für die Kategorie ‘Sprachmord’
Von den Kriegsgrünen
Sonntag, 01. Mai 2011Projekt Dritter Weltkrieg / SPON-Schwachsinn des Tages
Freitag, 25. März 2011“Niemals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Gemeinschaft der friedliebenden Völker der Welt so schnell und so einmütig reagiert wie auf die Eskalation in Libyen – und noch nie seither so kriegerisch.”
Also steht es heute allen Ernstes auf Spiegel-Online.
Wie bitte?
Gemeinschaft der friedliebenden Völker?
Frankreich, England, die USA gar?
Die beiden größten Kolonialmächte von ehedem, und die größte von heute, letztere mit Militärstützpunkten auf der ganzen Welt, derzeit in drei (vier, wenn man Pakistan dazurechnet) offenen und mehreren mehr oder weniger verdeckten Kriegen stehend, mit zig kleineren Kriegen oder “Interventionen” seit dem Großen Zweiten die Welt mit ihrer Friedensliebe gesegnet habend, d i e sollen die Gemeinschaft der friedliebenden Völker darstellen? (weiterlesen…)
Die sprachlichen Volten der Kriegstreiber
Samstag, 19. März 2011Es ist bemerkenswert, wie das Wort “Krieg” im Zusammenhang mit Libyen wieder einmal vermieden wird, als wäre das Wort schlimmer als die Sache selbst.
“Militärisches Eingreifen”, “Einsatz” usw. lauten die Vokabeln; das früher übliche, zutreffende, einsilbige Lexem scheint wie tabu.
Dass Krieg Frieden ist, wissen wir ja schon lange.
Inzwischen sind wir weiter. (weiterlesen…)
Programmiertes Rechtschreibseppeln
Dienstag, 15. März 2011Anschließend an “SPON: Kein Geld für korrektes Deutsch” noch ein paar Betrachtungen zu Fehlern in (Online-)Texten.
Anders wohl als andere freue ich mich immer, wenn ich in einem ansonsten richtigen Text Fehler wie z. B. “veramtwortungslos” oder “bodennlos” finde.
Zum einen weiß ich dann, dass der Autor sich nur vertippt hat und den Tippfehler übersehen, zum anderen, dass er kein Rechtschreibprogramm benutzt, denn solche wären ihm angezeigt worden.
Des weiteren weiß ich, dass er ansonsten orthographisch sicher ist und lediglich nicht das Geld (oder die Einsicht) hat, sich einen professionellen Schlusskorrektor zu leisten. (weiterlesen…)
UFOs: Was ist dran? (Kunstmord?)
Montag, 28. Februar 2011In diesem Artikel spricht wieder einmal ein politisches Schwergewicht davon, wir hätten schon lange außerirdischen Besuch.
Ich wüsste gerne mehr darüber, plädiere für eine offizielle Anfrage an die deutsche Regierung im Reichstag. (weiterlesen…)
Abhub der Weltliteratur
Freitag, 03. Dezember 2010Der Koran ist das schlechteste Buch der sogenannten Weltliteratur, das ich je ganz zu lesen versucht habe. Da ist sogar das grundekelige, grundabartige Alte Testament vielschichtiger und lehrreicher.
Der tatsächliche Depp
Dienstag, 19. Oktober 2010So langsam habe ich den Eindruck, dass die Leute die Guillotine weniger fürchten, denn als “Verschwörungstheoretiker” bezeichnet zu werden.
Das Wort scheint jedes Denken auf Kopfdruck abzuschalten. (weiterlesen…)
Sachidioten
Freitag, 08. Oktober 2010Wohl da ich gerade Lust dazu hatte, mich aufzuregen, lief mir mal wieder ein Wort vor die Flinte.
Das Lexem schimpft sich “sachlich”.
Es wurde und wird, jenseits vernünftiger Mahnung oder des angezeigten Ordnungsrufes, in Diskussionen regelmäßig zur blanken Denunziation verwendet.
“Unsachlich” sei dabei genau der, der einer Sache allzunahe zu Leibe rückt.
Es ist fast schon so ein Totschlagswort wie “intolerant”. (weiterlesen…)
Völlig vergoogelt
Sonntag, 26. September 2010Ich habe mir heute kostenlos Google Horch, Google Sprech, Google Riech, Google Guck und Google Schreib auf meinem Googler installiert: tut toll!
Klimaschwindler nackt
Samstag, 18. September 2010Wieder einmal James Delingpole, Starblogger des Daily Telegraph, zum Klimaschwindel, dessen neuester Neusprechvariante.
Delingpole gleich zu Anfang:
“President Obama’s Science Czar John Holdren is worried about global warming. Having noticed that there hasn’t actually been any global warming since 1998, he feels it ought to be called “global climate disruption” instead. That way whether it gets warmer or colder, wetter or drier, less climatically eventful or more climatically eventful, the result will be the same: it can all be put down to ‘global climate disruption’.”
(Präsident Obamas Wissenschaftszar John Holden ist besorgt um die globale Erwärmung. Indem er gemerkt hat, dass es seit 1998 tatsächlich keinerlei globale Erwärmung gibt, meint er, sie sollte stattdessen “globale Kilimastörung” heißen. So, ob es nun wärmer oder kälter wird, feuchter oder trockener, klimatisch weniger ereignisreich oder mehr, wird das Ergebnis dasselbe sein: es kann alles auf die “globale Klimastörung” zurückgeführt werden.)
Dann berichtet er weiter von den Propagandaanstrengungen der Klimagestörten, staatlich finanziert, bis hin zu einer Antileugnerkonferenz und Aufrufen zur Anstiftung von Demonstrationen.
Er schließt also: (weiterlesen…)
Prophezeiung schon erfüllt
Dienstag, 07. September 2010Beim Spiegel ist es schon so weit, wie ich im vorigen Artikel unkte, unser Bildungssystem, ja unser Gesellschaftssystem, soll gemäß den Unzulänglichkeiten, die viele Einwanderer hierher mitbringen, umgebaut werden:
“Unser Bildungssystem muss sich besser auf die interkulturellen Rahmenbedingungen einstellen. Hochqualifizierte können nämlich nicht nur zuwandern, man kann sie durch zureichende Förderung auch im eigenen Land gewinnen. Im internationalen Vergleich verlangt das deutsche Schulsystem den Eltern besonders viel ab. Es geht von Voraussetzungen aus, die zugewanderte Eltern häufig nur bedingt erfüllen. Ganztagsschulen und ganztägige frühkindliche Förderung können, wenn sie qualitativ hochwertig angelegt sind, hier effektiv Abhilfe leisten. Was Ganztagsschulen und Ganztagskitas angeht, hat Sarrazin vollkommen recht, aber die Forderung ist nicht neu.”
Also lässt sich “Forscher” Klaus Bade heute auf SPON unter dem Titel “Es gibt keine Integrationsmisere in Deutschland” ein.
Wohlgemerkt: (weiterlesen…)
Die Kunst der Nichtunterwerfung
Donnerstag, 02. September 2010Ich habe leider keine Zeit und eigentlich auch keine Lust, demonstrieren zu gehen, denn dabei fühlt man sich leicht überflüssig und blöde, gar lächerlich.
Diesmal aber verlohnte es sich wirklich.
Da die Kunst- und Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit dem Islam in Deutschland inwischen de facto aufgehoben ist, Kritik oder Satire nicht nur lebensbedrohlich sein kann, sondern womöglich obendrein strafrechtlich verfolgt werden, ist Aktion angesagt.
Also hier eine außergewöhnliche, doch logische und folgerichtige Idee für den Wackeren. (weiterlesen…)
Sarrazins Gensturz
Dienstag, 31. August 2010Jetzt erklärt uns die altehrwürdige FAZ, weshalb Sarrazin jetzt rettungslos erledigt sei.
Berthold Kohler schreibt allda:
“31. August 2010
Wer in Deutschland von einem Gen der Juden spricht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Begriff lässt alle Dämme der Verdammung brechen. Das sei „Wasser auf die Mühlen des Rassismus und Antisemitismus“, urteilte Vizekanzler Westerwelle. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sprach von einem „Rückgriff auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit“. Da nutzt es Sarrazin auch nichts, dass er – bislang nur als Bewunderer jüdischer Intelligenz bekannt und dafür nicht des Rassismus geziehen – seinen jetzt gegeißelten Satz zwei seriösen Untersuchungen zu den genetischen Wurzeln des jüdischen Volkes entnommen haben will. An diesen störte sich niemand, als die „Jüdische Allgemeine“ über sie berichtete. Doch wenn drei auf diesem hochempfindlichen Gebiet Ähnliches sagen, ist das noch lange nicht das Gleiche.
Das hätte Sarrazin wissen müssen.”
Deutlicher kann man nicht formulieren, dass wir es mit einer offenen Zweiklassenmeinungsfreiheit zu tun haben.
Danke, Herr Kohler.
Sarrazin: In den Turn!
Dienstag, 31. August 2010Es ist schon der grandiosesten Eier eines: Je mehr Zuspruch Herr Sarrazin bekommt, um desto mehr schäumen und brausen die Guten und Gerechten.
Absetzen!
Mundtotmachen!
Ausschließen!
Ächten!
Verfehmen!
In den Turn!
Nazi!
Rassist!
Faschist!
Lufthohheitsmörder!!!
Wir werden, soweit betätige ich mich jetzt mal selbst als Wahrsager, (weiterlesen…)
Sarrazin ist nicht Hohmann
Dienstag, 31. August 2010Den umstrittenen Volltext des skandalösen CDU-Abgeordneten Hohmann las fast niemand, und er wurde von Merkel abgeschossen, ausgeschlossen; jetzt versucht sich die SPD daran, Sarrazin aus ihren Reihen zu entfernen.
Ein gefährliches Spiel ist das: Sarrazins Buch wird wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen werden, und wenn dieser Mann parteirechtlich prozessiert, muss am Schluss ein deutsches Gericht begründet entscheiden, ob und weshalb ein Parteiausschluss in diesem Falle gerechtfertigt sei oder nicht.
Das Lachen der CDU über die SPD könnte allerdings nicht lange währen, denn in erheblichem Umfang stimmt ja gerade ihre (ehemalige) Klientel vielem von dem von Sarrazin Verbreiteten zu, wird sich also zwar nicht den Sozen zuwenden, aber doch erst recht von der Union ab.
Wohin dann, zumal die enttäuschten Sozialdemokratenwähler und FDP-Wähler gleich noch mit?
Ewig ins Nirwana der Nichtwähler? (weiterlesen…)
Sarrazin: Sage nie, was jeder weiß
Freitag, 27. August 2010Ich wollte mir den neuen „Fall Sarrazin“ eigentlich nicht antun und zu all dem Krakeele schweigen; doch ein Aspekt fordert mich in meiner Chronistenpflicht, da an Absurdität kaum zu überbieten.
Unter allem Möglichen soll Sarrazin auch in etwa gesagt haben, dass türkische und arabische Jugendliche, zumal in Berlin, im Durchschnitt erheblich problematischer und schlechter integriert seien, als beispielsweise Polen oder Russen, und das habe auch kulturelle Gründe, nicht zuletzt auch den Islam.
Manche sind allein ob dieser vorgeblich infamen, hetzerischen, rassistischen, antimuslimischen, durch nichts und wieder nichts belegbaren und haltlosen Behauptung schier durchgedreht; an wüsten Beschimpfungen und historischen Vergleichen mangelt es nicht.
Nehme ich aber mal ehrlich nur diese eine Aussage heraus, (weiterlesen…)
Oilbamas dickes Ende
Freitag, 27. August 2010Hier kann man lesen, wie supertoll vorbei die Ölkatastrophe wirklich ist. Auch in diesem Artikel. Sowie hier.
Dort heißt es zu einem 22 Meilen langen Unterwasser-Ölgemischschlauch in 1100 Metern Tiefe:
“The river of hydrocarbons is currently headed southwest, towards Mexico’s coastline. That could cause a nasty international incident in a few months…”
(Der Kohlenwasserstofffluss verläuft derzeit südwestlich, Richtung Mexikos Küste. Das könnte in ein paar Monaten einen bösen internationalen Zwischenfall verursachen…)
Ja, man darf gespannt sein: (weiterlesen…)
Drei Neue Nicks III
Dienstag, 24. August 2010Amanita steckt in Schwierigkeiten: Ein HorstM hat ihr auf den Kopf zugesagt, sie spiele hier lediglich Spielchen und sie käme ganz typisch wie ein Mann ‘rüber, der, sich als Frau gerierend, lediglich echte Männer zum besten zu haben beabsichtigt.
Da der Typ nicht den Eindruck macht, als ob er sich noch einmal narren ließe, bärge ihn jetzt als paranoid-lächerlich und/oder ein bisserl pervers hinzustellen gewisse unkalkulierbare Risiken, so dass in Überlegung zu nehmen ist, Amanita entlang eines Kalauers einstweilen vermaskulinisieren zu lassen.
Gorg der Dritte derweil erlebt eine grandiose Zeit; es ist ihm gerade gelungen, eine Astrologin und eine Neue Hexe auf einen hilflosen Ufologen loszulassen, und nebenher hat er noch einem Chemtrailer zwei harte Defätisten aufs Brot geschmiert.
Einstweilen muss Mastrichter noch unter allerlei zwielichtigen Piratenfraktionen und jede Menge sonstigen Dahergelaufenen üben, angemessen zu schlichten und hernach neue Zwietracht zu säen, und er sieht auf dem Ausguck auch schon recht klar, dass letzeres nicht ohne ersteres zu bewerkstelligen sein wird, wenn es nachhaltig wirken soll.
Wir sehen hier ein typisches Problem: (weiterlesen…)
Drei neue Nicks II
Montag, 23. August 2010Wo war ich gestern stehen geblieben?
Ja, von wegen im Griff haben der Klarnamenleute.
Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass daraus entlang dem Beispiele alter Hasen eine Modebewegung unter jungen Intellektuellen entsteht; die Gefahr ist nicht so gering, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, denn die Klarnamenleute locken, durchtrieben wie sie sind, geschickt damit, man könne sich auf deren Pfaden in der Netzavantgarde einen Namen machen, als edler Kämpe Ehre und Ruhm, Glück und Reichtum erlangen.
Und wir müssen uns im Klaren sein, dass wir dazu keineswegs über keine oder kaum Kandidaten verfügen, nur weil wir sie namentlich nicht kennen: Bisher schreiben sie dort, wo es heikel wird, unter Nick, praktisch alle, wie es sich gehört.(Professionelle Sprachanalysen ergeben auch bei vielen der inhaltlich interessantesten unter Decknamen engagiert auftretenden Netzforisten sehr häufig die Alterstufe 25-35. So soll es sein.)
So vergeuden sie denn ihren potentiellen Namen und ihre Energie zu erheblichen Teilen; keiner ruft plötzlich abends an und erklärt, (weiterlesen…)
Drei Neue Nicks
Sonntag, 22. August 2010Ich habe meinen alten Nick nicht mehr ausgehalten.
Da hab’ ich mir im Netz drei neue runtergeholt.
Es geht mir besser.
Seit ich meinen alten Nick los bin, stehe ich allem viel gelassener gegenüber.
Wenn ich bei den „Repto-Freaks“ auftrete, bin ich Gorg der Dritte.
Wenn bei den „Leichtmatrosen“ (das ist ein Blog über Netzsicherheit mit vielen Piraten), so trete ich als Mastrichter oder Segelsetzer auf.
Wenn ich die „Müßigen Metaphysiker“ besuche (da bloggen und kommentieren jede Menge Tantratanten, Esowatcher, Ufotiker, Konspirationologen und andere Logen), nenne ich mich Amanita, das fällt dort gar nicht auf, und außerdem halten mich die meisten Blödel für eine Frau.
Gorg der Dritte – Mastrichter/Segelsetzer – Amanita: Die drei/vier Nicks sind so verschieden (außer natürlich Mastrichter/Segelsetzer, aber die sind ja fürs Spiel auf demselben Blog), dass nie einer einfach so auf die Idee kommen kann, sie seien von demselben Autor.
Damit kann ich auch sehr schlecht quer durch die Blogs verfolgt werden, denn das ist das Wichtigste.
Ist Ihnen etwas aufgefallen? (weiterlesen…)
Kurzerklärung zu den letzten beiden Beiträgen
Donnerstag, 22. Juli 2010Kurz nachdem ich “BP: Vergiften von Millionen spart Milliarden” verfasst hatte, erlebte ich eine Netzdiskussion auf einer anderen Seite, die schließlich doch wieder in Auschwitz endete.
Ich hatte kurz überlegt, ob ich den Artikel “BP: Vergasen von…” nennen solle, da dies nicht minder zutreffend gewesen wäre, zumal natürlich “aufmerksamkeitsstark”, denn der Großteil der menschlichen Schädigungen dürfte zumindest bisher auf Ausgasungen beruhen.
Dann zuckte ich doch zurück, wegen des berühmten Vergleiches, der sich aufdrängt: vielleicht war das ein Fehler.
Nachdem ich dann erlebte, wie Auschwitz wiederum als Totschlagargument gegen Leute benutzt wurde, die nichts getan hatten, was mit den Gas-Großverbrechen von BP vergleichbar wäre, nur eine abweichende Meinung geäußert, habe ich den Aphorismus 164 gewissermaßen kompensatorisch eingestellt.









