Archiv für die Kategorie ‘Schönes’

Silke Burmester versucht “Sag’s auf Deutsch”

Sonntag, 25. November 2012

Da schreibt eine Spiegel-Kolumnistin eine mehr oder weniger antibajuwarische Satire, den Bayern unter anderem ihr erbärmliches Deutsch reinzureiben.

Ja, “ihr”, nicht deren.

Abgesehen davon, dass man den Stil der Dame als prosodisch schwach bezeichnen muss, ihren Witz als gezwungen, was jeweils noch Geschmackssache sein mag, fehlt da mal ein Wort, das dortstehen müsste, macht sie Grammatikfehler, verwechselt “das” und “dass”, und ihre Kommasetzung ist für eine Profi unter aller Kanone. (Sie weiß auch nicht, wann man nach Doppelpunkt nicht groß schreibt.)

Hätte ihr vielleicht gutgetan, hätte sie ein Gymnasium in Weiden oder Deggendorf besuchen dürfen, wo die Lehrer zumindest zu ihrer Zeit angesichts solcher Schwächen noch zu scharfen Sanktionen gegriffen hätten. (weiterlesen…)

Quantenolympiade

Freitag, 23. November 2012

Ich habe schon lange nichts mehr von meinen Quanten gehört.

Sie sind wohl etwas vernachlässigt, meine derzeit dreimal 36 wirkenden Quanten, die ich in Triaden, Subtriaden und Lokaltriaden eingeteilt habe, so dass jeder Lokaltriadenleiter dann noch drei Quantenvölker führt.

Das einfache System funktioniert. Wenn ich nichts höre, heißt dass, sie regeln ihren Streit unter sich.

Das Triadensystem sorgt dafür, dass alle wirkenden Quanten so mit Alltags- und sonstigen Händeln beschäftiget, als man sich das von einer derartig wirrseligen Mutantenschar von verschiedenen mehr oder weniger verwandten Graden eigentlich auch nur erwarten kann.

Quanten streiten immer. Immer will eins Subquanten reklamieren, in seinen Quantenbeziehungen bedeutender dastehen (manche Quanten haben sogar eine besondere menschliche Lobby, indem sie das was, zwar vom Menschen nichts wissend, aber durch seine Experimente ausgelöst, exaltiert, ungewöhnlich frech zu werden nutzen).

Das wird dann aber auch immer gleich beneidäugelt. Wenn es ungewohnt gewaltsam unerklärliche Quantenphänomene gibt, die eine Sorte Quanten oder mehrere gegen eine oder mehrere…kurzum: Verschwörungstheorien sind in Quantenstan unwegdenkbar.

Sie veranstalten sogar in regelmäßigen Abständen eine Olympiade dazu, die ich ausrichte.

Gold, Silber, Bronze in den drei Disziplinen Historische Verschwörungstheorie, Aktuelle Verschwörungstheorie und Visionäre Verschwörungstheorie erringen ncht selten Quanten der unteren Schichten.

Das ermutigt die unteren Schichten dahingehend, dass man es zu etwas bringen kann und diszipliniert gleichzeitig die oberen Schichten, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen.

Zur Quantenolympiade, ich gebe es gerne zu, gehe ich gerne. (weiterlesen…)

Es chinest

Dienstag, 20. November 2012

Bei mir chinest es im Kopfe herum, ich denke schon, ich bekomme eine Antiokzidenz.

Wenn es jetzt noch richtig losjapanert, fange ich mir noch ‘nen Ostvogel ein.

Das I-Ging und das Tao-Te-King habe ich ja damals recht mühelos verkraftet (wobei ich mich mit beiden nicht eingängig beschäftiget), und der Buddhismus ist mir ziemlich egal; aber seit mir Konfuzius und die 36 Strategeme in die Hände gefallen sind, chinest es und chinest es.

Dazu habe ich mir, einer alten Schwäche für das Genre folgend, auch wieder mal einige Kung-Fu-Filme angeguckt, die alten, Streifen, in denen die Clanoma von vielleicht siebzig Jahren eine Kampfmeisterin ist, dass sie nur mit ihrem gebogenen Knotenholzprickel in der Hand 5 KSK-Soldaten wahrscheinlich in zwei Minuten von der Platte putzt.

Da chinest’s einem noch im Schlaf.

Ling, Hang, Feng, Kung, Pang, Song, Li und Lu.

Irgendwann sehnt man sich dann schon danach, dass mal einer Raskolnikow hieße.

Ja, und wenn man dann an so einen Britlummel wie diesen James Bond denkt, wie den schon der bessere Lehrbub hernähme, kann man schon feng-shuimäßig ins Grübeln und Chinesen kommen.

Ja, und die Japse, die haben magische Schwerter.

Sozusagen magische.

Dabei ist der Trick bloß der, dass der beste Schmied s e h r lange schmiedet.

Wie ein Wieland.

Übrigens tragen in den traditionellen chinesischen Filmen die Männer oft Röcke und Kleider, die Frauen aber Hosen bzw. Hosenanzüge. Maulfaul sind sie trotz ihrer formalen Untergebenheit auch nicht immer. Die Frisuren sind kunstvoll, so dass man, wenn sie einem aus zwanzig Metern einen tödlichen Pfeil ins Herze wirft, immerhin nicht ästhetisch beleidigt stirbt.

Die Männer sind natürlich trotzdem nicht von Pappe. (weiterlesen…)

Grünliberale Piraten-Verschwörung?

Montag, 19. November 2012

Die Piraten sind sowas wie eine Kreuzung aus FDP und Grünen mit noch weniger Format als die FDP und dekadenter noch als die Grünen.

Das muss man erstmal schaffen: Respekt.

Man sieht daran wieder einmal, wozu F1-Hybriden gut sind.

Bei der FDP weiß man, dass sie für Apotheker ist und bei den Grünen, dass sie für Lesben und Schwule sind.

Die Piraten machen es besser. Sie sind irgendwie für irgendwasnix. (weiterlesen…)

Frauenversteherversuch mit Geld

Montag, 19. November 2012

Ein kluger Mann sollte nicht allzuviel Geld haben und nicht allzugut aussehen. (Vielleicht sage ich das nur, weil ich beide Kriterien souverän erfülle.)

Das mit dem Gutaussehen ist gerade noch erträglich; das mit dem vielen Geld viel gefährlicher.

Wo einer bloß gut aussieht, da hat er eine gute Damenauswahl; daran kann man sich gewöhnen; wo einer viel Geld hat, kommen sie fast alle.

Und damit, dass sie fast alle kommen, steigt die Gefahr in jeder Richtung. (weiterlesen…)

Weltuntergang erst am Mittwoch

Sonntag, 11. November 2012

Am Mittwoch mache ich mir einen Weltuntergang, der sich gewaschen hat.

Also erst dann, wenn ich (heute klappt es nicht mehr; die Veranstaltung zu diesem lummeligen Maya-Weltuntergang hat schon um 18.00 Uhr angefangen) wahrscheinlich auch am Dienstag diesen raffgierigen Schwaben vom Stuttgarter Planetarium, mir das anzuschauen keine 6 Euronen in den Rachen geschmissen haben werde:

www.planetarium-stuttgart.de/programme/mythos-weltuntergang-der-kalender-der-maya/

Sie müssen sich ganz einfach deshalb noch ein bisschen gedulden, weil die Planungsphase nicht vollständig abgeschlossen ist. Schließlich soll mein Weltuntergang ja funzen.

So eine Stümperei wie 1666 (als immerhin London abbrannte: Aber was ist das schon?) will ich mir jedenfalls nicht leisten; Feuer ist sowieso ungeeignet, da zu wenig kontrollierbar.

Will man sich also nicht daran versuchen, die Erde in die Sonne zu stürzen, was einen unverhältnismäßigen Energieaufwand erforderte, sollte man einen großen Meteoriten benutzen. Leider ist grade nirgend einer in der Nähe.

Aber warum in die Ferne des Kometenschweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Wieso nicht den Mond nehmen?

Wenn der in uns reinbrezelt, gibt das einen ordentlichen Bums.

Ich habe meinen Chefphysiker mal ausrechnen lassen, wie es hier dann kracht.

Die Ergebnisse sind sehr überzeugend. (weiterlesen…)

Kenne ich mich? (II)

Mittwoch, 07. November 2012

Schon wieder nochmal nachgedacht. Meine zweite chronische Krankheit.

Es ist denkbar, dass jene Schöne einfach exakt im Augenblicke meines Vorbeikommens einen so fröhlichen, freudigen Gedanken im Kopfe hatte, dass mich ihr erster wunderbarer Blick nur zufällig traf. Sie hätte also sozusagen auch dem Leibhaftigen wenigstens kurz noch ein Augenlächeln geschenkt.

Dann (in der Tat, ich verwandelte mich schon) hätte ich mich so verwandelt, dass ich plötzlich, bevor der Rest vom Ritter von der traurigen Gestalt überhaupt genauer wahrgenommen, durch diesen Freudblitz im Nu ein anderer, wieder das Innenherausstrahlen meiner einst wohl wirklich schönen blauen Augen gezeigt, so dass die Arme erst nach unserem kurzen Wortwechsel wieder dahingehend zu sich gekommen, was für ein Merkwürdsam da seinen Wagen umherschiebe.

Ja, auch das ist möglich.

Einfach nur der Moment, sonst nichts. (weiterlesen…)

Kenne ich mich?

Mittwoch, 07. November 2012

Grade wollte ich über irgendeinen exemplarischen Blödmann schreiben; aber das stelle ich zurück.

Ich schreibe jetzt vielmehr lieber über mich als exemplarischen Blöd.

Es geht darum (deshalb muss der andere seiner Würdigung noch warten), wie falsch man sich oft selbst sieht, beurteilt.

Gestern zeigte sich mir das so auffällig, dass ich das Phänomen aufgreife. (weiterlesen…)

Heilige Bohnensuppe (II)

Dienstag, 06. November 2012

Heute könnte es mal wieder gelingen: eine Heilige Bohnensuppe.

Ich habe eine, sozusagen, Vorsuppe, die vom feinsten; die spanischen Wachtelbohnen, über Nacht gequollen, köcheln gerade noch salzlos separat vor sich hin; am richtigen Punkt kömmt beides zur Vermählung zusammen; rechtschaffen nachgewürzt, sollte es ein Fest werden. (Ich habe, ich fasse es kaum, jenen gerauchten spanischen Paprika dazu, den ich, wie treue Leser wissen, vor ein paar Tagen, ihn schon probiert habend, darob tanzend, aus der Markthalle gefischt.)

Eine echte Heilige Bohnensuppe ist mit nur wenigen Dingen ansatzweise zu vergleichen; nicht nur, dass sie eine Kraft spendet, die fast nicht mehr von dieser Welt; sie verbindet eben das Erdige, Bodenständige, Kräftige, Derbe, das Urige, mit einer Art kosmischen Genusses, dass ich dafür eigens vom Aldebaran anreiste. Und müsste ich in Klumpschuhen gehen.

Eine echte Heilige Bohnensuppe macht alle Unbilden vergessen; sie ist wie ein schönes, herbes, pralles, dabei unendlich feinsinnig-zartes, fröhliches, freundlich lachendes Weib; sie nimmt einen in die erhabensten Welten mit.

Allerdings: Gierige seien gewarnt. (weiterlesen…)

Von der Zipfe (II)

Dienstag, 06. November 2012

Weshalb lassen sich Männer eigentlich auf Zipfen ein?

Gut, die gemeine Erklärung ist die, dass irgendeine Zipfe sie am Schniedel gekriegt.

Ich denke, dass das aber, wenn auch naheliegend, keine hinreichende Erklärung ist, jedenfalls nicht für viele der häufigen glücklichen Fälle.

Nicht nur nämlich, dass der Mann mit einer Zipfe nicht mehr alleine ist: er ist nie mehr alleine.

Selbst wenn er gerade in der Straba zur Arbeit sitzt, pfitzt die Zipfe noch in seinem Kopfe herum. (weiterlesen…)

Noch überzeugter von bin Laden

Montag, 05. November 2012

Samstag, in der Markthalle, bei meinem Lieblingsgewürzhändler (schon wieder was Leckeres entdeckt!).

Indem ich meine drei Paketchen (Senfkörner, Bärlauch, geräucherter scharfer spanischer Paprika) zahlte, kreuzte ein soignierter Herr auf (alle Herren, außer mir, sind dort soigniert oder wenigstens auf dem Wege dahin) und frug die Chefin nach einer geeigneten Gewürzmischung. Was sie ihm empfehlen könne.

Er wolle eine Garnelenpfanne zubereiten (wahrscheinlich hatte er für die Krabben schon einen Hunderter ausgegeben: so sah er aus) und benötige dafür das Geeignete. (weiterlesen…)

Erziehung

Sonntag, 04. November 2012

Eben gewann ich nochmals Hochachtung vor meinem Großen.

Er begriff sogar, nach davorerfragten Vorschlägen, die er zu bringen habe, statt am Rechner zu verschimmeln, wie eine bestimmte, nicht einfache Kommunikationsstrategie aussehen könne: woraufhin er mindestens nicht unbeachtliche Ergebnisse, und zwar ohne längeres Nachdenken, abgeliefert, aber darauf im Zusammenhange nicht selbst gekommen seiend, dass und weshalb in Sonderfällen selbst sein schwatzsüchtiger, alles achtmal erklärender Papa zum gezielt beredten Schweigen rät.

Auch seine sofort vorgebrachten Einwände, bei wem und wieso das sicher nicht funktioniere, jedenfalls höchstwahrscheinlich, haben mich auf meinen Filium stolz gemacht.

Er scheint es doch so zu halten, wie jeder brave Sohn (“brav” hier im alten Sinne von tapfer): Der Alte geht ihm gar fürchterlich auf den Schamott, aber er versucht ihn doch zu kriegen, ihm heimlich abzulauschen, was er nur kann.

Mein eigener Alter war ein ausgezeichneter Philolog. Schon darum wollte ich keiner werden, sondern zunächst Naturwissenschaftler. (weiterlesen…)

Berthold Kohler (Faz) steinbrückt

Sonntag, 04. November 2012

Mal wieder ein ausdrückliches Lob für das, was Berthold Kohler in seiner Sprachglosse bei der FAZ losgelassen.

Und ein weiteres solches für die Kommentatoren dort, derer einige sich wahrlich auch nicht lumpen ließen. (Teils sehr lesenswert!)

Es geht um Steinbrücken, Steinewerfer, Versteinerte, steinige Wege, Steinemeier, Mühl- und Mahlsteine, Steinbrecher, Steinsetzer…: nur nicht um Steinmetze.

Da komme dann doch noch ich ins Spiel: weil ich einer bin. (weiterlesen…)

Also spake Zarathustra

Samstag, 03. November 2012

The Seven Seals.

(Or: the Yea- and Amen-Song.)

1.

If a soothsayer I am and full of yon soothsayerish ghost, that wandereth on high an yoke atween two seas, -

atween foregone and futurous wandereth as grave a cloud, -

foe to sultry lows and all, that weary is and cannot starve nor live:

aready for the blitz in dark a bosom and the loosening beam of light for, gravid of blitzes that Yea! say, Yea! laugh, for soothsayerish beams of blitzes: -

- but seely is the also gravid! And, verily, long must as a grave weather hang at the mount, who once the light of the future shall tind! -

oh how should I not be ruttish aft Eternity and aft the high-timely Ring of Rings, the Ring of Come-Again!

N’er yet found I the wife, from whom I children wanted, be then this wife it, that I love: for I love thee, oh Eternity!

For I love thee, oh Eternity!

Bond Goes Deep Sea (und Schluss)

Freitag, 02. November 2012

Jetzt mal ernsthaft.

Nachdem James Bond es im aktuellen Film mit einem Hacker zu tun bekommt: Was wäre die adäquate Steigerung?

Außerirdische Invasoren?

Zu abgeschmackt.

Ich schickte Bond in die Tiefsee. (weiterlesen…)

Bond Goes Sweden

Donnerstag, 01. November 2012

Gut, wir vermochten die neuen Aufgaben des James Bond im Vorartikel “Bond Goes Goldman Sachs” erst in groben Ansätzen darzulegen.

Bond, der zwar aus naheliegenden Gründen schon immer mit der Occupy-Bewegung sympathisierte, hat sein weiches Herz im knallharten Kerne zu entwickeln.

Zu diesem Behufe schickt ihn “M” nach Schweden, alswo er sich – Befehl ist Befehl – von mehreren Feministinnen verführen lassen muss, die ihn, wie in diesem Lande üblich, dann der Vergewaltigung zeihen, worauf die leitende Staatsanwältin Bonds Auslieferung fordert.

Natürlich befürchtet Bond (alles ist selbstverständlich bewusst eingefädelt, ihm eine Tarnung zu verschaffen), dass er von den SchwedInnen nicht nur hinter deren berüchtigte Gardinen gebracht werden könnte, sondern auch, nur wegen ein paar in Notwehr den Sachsmännern gebrochener Daumen in die USA ausgeliefert werden. Also bittet er in der nordkoreanischen Botschaft um Asyl. (weiterlesen…)

Bond Goes Goldman Sachs

Donnerstag, 01. November 2012

Eben habe ich mir ein paar Kritiken des neuen James-Bond-Filmes reingezogen.

Er soll zwar ziemlich fertig sein darin, aber wenigstens wieder ein ziemlich unschwuler Vollmacho.

Fragen wir uns mal lieber nicht, ob Alice Schwarzer heimlich auf ihn abfährt; lieber nach Zielführenderem.

Was macht Bond (Daniel Craig) wohl als nächstes?

Läuft er vollends Amok?

Wo könnte er das tun, so dass das Publikum johlt?

Im Kreml?

Da bräche ihm Putin wohl eigenhändig das Genack.

In der Parteizentrale der rotchinesischen KP?

Shaolin-Kehlkopfstoß, Ende.

Im Tokioter Rotlichtviertel?

Yakuza, Samuraischwert, Rübe ab.

In Berlin, nähe Warschauer Tor?

Ein morgens um halb Fünfe von vollstoneden Punks mittels Bierflaschen erworfener Bond wäre fürs Empire zu peinlich.

Im Louvre? (weiterlesen…)

Urknall heißt Implosion!!!

Donnerstag, 01. November 2012

Man hat Sie die ganze Zeit verarscht.

Es ist alles genau andersrum.

Das bekannte Weltall ist nicht Ergebnis eines Urknällchens, wie man Ihnen bislang weismachte, also dessen, dass ein mathematischer Punkt, sprich das Nichts, explodierte.

Sondern es ist Ergebnis einer gigantischen Implosion. (Wir messen nur verkehrtherum. Schon Schauberger sagte: “Ihr bewegt falsch!”)

Das ursprüngliche All nämlich war sich selbst einfach zu groß. Das hielt es irgendwann nicht mehr aus.

Guter Rat war teuer. (weiterlesen…)

Wieso Jesus nur seine Keuschheit bedecket

Montag, 29. Oktober 2012

Ich habe es schon verschiedentlich erwähnt, will es aber nochmals aufgreifen.

Die vorm Publiko öberststärkste aller Aufmerksamkeitsstärkegranaten wäre gegeben, wo man Geld (oder Gold), Sex, Jesus, Skandal und Katastrophe (Weltuntergang) in eine Büchs schüttete.

Gier, Trieb, Glaube, Entrüstung, Schauder: Wer all das in eine Geschichte zu packen weiß, ist der Meister aller Klassen, der Meister aller Flaschen.

Probieren wir’s mal aus.

Es war kurz vor Armageddon. Jesus war ziemlich abgebrannt, und die Magdalenerin hatte ihn schon tagelang nicht rangelassen. Petrus hatte ihm gar den ganzen Wein weggesoffen. Er war stinksauer.

Da kam ein Marketender esels des Weges, allerlei bunte Bänder, Schnüre, Kupferkettchen und sonstigen Tand feilbietend.

“Schmuck und Zierrat für einsame Herzen! Schmuck und Zierrat f…”

Bams da lag er. Das war Jesus nun doch Hohnes zuviel. (weiterlesen…)

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