Archiv für die Kategorie ‘Schönes’

Halloween

Sonntag, 31. Oktober 2010

Halloween ist cool. Noch ein Abrahamitenfest keltisch-germanisch-heidnisch zurückerobert. Da lasse ich denn sogar den falschen engsächsischen Namen einmal großzügig durchgehen. Vorläufig.

Frühling in Sibirien

Sonntag, 31. Oktober 2010

In Krasnojarsk muss es mindestens einen intelligenten Menschen geben.

Meine Besucherweltkarte zeigt von dort aus mindestens einen Zugriff auf diese Seite an.

Was liegt an Montevideo, Kuala Lumpur, Auckland, Hollywood usw.?

Pünktlich zu Halloween bricht mitten in Sibirien der geistige Frühling aus.

Es besteht also noch Grund zur Hoffnung.

Angsttod

Sonntag, 31. Oktober 2010

Nur der Angsttod macht wirklich tot.

Gnadengesuch

Sonntag, 31. Oktober 2010

Ich glaube, nein, ich bin mir sogar sicher, ich habe gerade einen herabsetzenden Artikel über Mörder geschrieben.

Das war natürlich grob fahrlässig, untragbar, mindestens unbotmäßig, und ich möchte mich deshalb bei allen Mördern dafür entschuldigen.

Mörder sind empfindliche Geschöpfe, das liegt an deren Beruf. Ich wollte keinen von ihnen in seinen religiösen oder sonstigen Gefühlen verletzen. (weiterlesen…)

Anmache am Buffet

Samstag, 30. Oktober 2010

“Ihr Aal ist superbe… Und erst Ihre delikate Tapenade… Ihnen ist doch nicht etwa kalt, Mamsell?”

Älterwerden

Samstag, 30. Oktober 2010

Das Schönste am Älterwerden ist, dass man jung sein darf, wann man will.

Philologensport

Samstag, 30. Oktober 2010

Ich habe großen sportiven Spaß daran, zum Lügen Bestellte zu entlarven. Überfallartig oder auch langsam und qualvoll.

Liebe und Welt

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Liebe hat mehr Zeit, als sich die Welt vorstellen kann.

Der Gottesbeweis

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Ein gestrenger Stellvertreter Gottes auf Erden kehrte in einer Schänke ein, deren Wirt dafür bekannt war, lose Reden zu dulden. So frug er ihn, ob er denn selbst an Gott glaube. Zwar lag dem Wirt auf der Zunge, dawiderzufragen, an welchen denn, doch er besann sich und antwortete, darum wissend, dass dieser Stellvertreter Gottes schon manchen Ungläubigen hatte richten lassen, also: (weiterlesen…)

Plutokrat in der Not

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wenn der Plutokrat merkt, dass sein Geld und seine Schläue nicht hinreichen, gar gültig verwiesen werden, beginnt er, um Mitleiden zu buhlen.

Aus dem Leben des Tiers 666

Dienstag, 26. Oktober 2010

Aleister Crowley, der Böse, 33-Gradmaurer des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus, mag eine Menge Unfug angestellt haben in seinem bewegten Leben.

Feigheit und Faulheit aber sind ihm kaum zuzurechnen; und dass es ihm Humors ermangelte, das kann wohl auch keiner ernstlich behaupten.

Seine arkanen “Class-A”-Schriften (so bezeichnete er sein “The book of the law” und andere merkwürdig undurchsichtige Texte) mögen für den kabbalistischen Tiftler interessant sein; auch wohl für den poetologisch Interessierten.

Wer sich indes auf vergnügliche Weise von einer der grellsten und schillerndsten Figuren des 20. Jahrhunderts unterhalten und inspirieren lassen will, dem empfehle ich seine Autobiographie “Confessions” noch einmal wärmstens.

Das Klarnamenforum (II)

Dienstag, 26. Oktober 2010

Der Ort für das offene Wort

D’Schduergerder verkaufed neie Ärsch

Dienstag, 26. Oktober 2010

Ein wieder zeitgemäßer “Gogenwitz” (von Tübinger Weinbauern):

Neilich hanne de Karle offm Bohhof droffa.

“Karle, wo farsch noh noh?”, hannen gfrogd.

“Noch Schduegerd”, hod er gmoind.

“Wa witt denn en Schduegerd?”, moin I.

“En neie Arsch kaufa”, secht dr Karle.

“Mei alder hod a Loch.”

Schwabenerwachen

Dienstag, 26. Oktober 2010

Stuttgart 21 ist ein Augenöffner.

Vielleicht sind die Schwaben tatsächlich die besten Lügner in Deutschland. Wenigstens den ersten Preis als beste Selbstbelügner halten sie derzeit. (weiterlesen…)

Von der Dichter Macht

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Im Grunde sind die Dichter eben doch Tagdiebe. Zuerst auf Kosten aller studieret und gelernet, um hernach gerade für ein Gnadenbrot gut zu sein oder den Kerker oder das Schafott, wenn nicht dem Könige zu willen.

Solche Gesellen einer sinnreichen Tätigkeit zuzuführen, wird seit Jahrtausenden versucht; und doch kommt entweder Unfug oder schmeichlerischer Flachsinn heraus, oder eben genau das, was die Jugend verdirbt, den Sklaven frech macht, die Weiber brünstig, die Junker zu schlaff zum Kriege, den guten Geldmann unmöglich, den Bauern selbstbewusst, den Handwerker aufsässig, den Beamten nachdenklich, den Henker zögerlich, den Bettelmann zweiflig, den Dieb unlustig, den Kaiser trunken.

Die Macht des Dichters ist die größte der Welt: Nur er vermag über Jahrtausende zu wirken.

Dafür wird er von allen gefürchtet, beneidet, gehasst, bewundert und geliebt.

Machtverhältnisse

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Der Plutokrat ist es nicht einmal wert, dem Dichter die Schuhe zu binden.

Armer Kühlschrank

Montag, 18. Oktober 2010

Meinem Kühlschrank wird schon wieder im Oktober zu kalt. Der arme Kerl leidet schwer an der Erderwärmung.

Vom Tode

Montag, 18. Oktober 2010

Immerhin hat der Tod mich nicht schon lebendig erwischt. Er wird bei mir womöglich bis zum Ende warten müssen. Der Arme. Harter Beruf.

Göttliche Liebe

Montag, 18. Oktober 2010

Wen die Götter lieben…dem schenken sie Weins ein Wort.

Hirnforschung

Montag, 18. Oktober 2010

Die Hirnforschung ist eine lustige Wissenschaft. Sie beweist Stück um Stück, was man schon immer wusste.

Novellen

Montag, 18. Oktober 2010

Ist die Novelle ein Langaphorismus?

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