Archiv für die Kategorie ‘Schönes’

Wir wissen es alle

Mittwoch, 02. März 2011

Ich habe mich auf dieser Seite – nicht stets wohlwollend aufgenommen – verschiedentlich gegen das Glauben gewandt.

Vom Grunde her bleibe ich dabei.

Es gibt aber eine Ausnahme. (weiterlesen…)

Minus Glauben: Plus Schaffen!

Dienstag, 01. März 2011

Wir müssen weg von allen Prophezeiungen.

Jede Prophezeiung lähmt.

Der Vorgriff auf die Zukunft, egal ob “gut” oder “böse” gemeint, ist ein Frevel gegen unsere Entwicklungsfähigkeit selbst. (weiterlesen…)

Weltkriegstreiber II

Montag, 28. Februar 2011

Noch einmal der Link zu den Weltkriegstreibern der Springer-Presse:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12650929/Wir-haben-die-Pflicht-in-Libyen-einzugreifen.html

Sollte ein Staatsanwalt dies lesen, so sei hiermit ausdrücklich gesagt, dass er eine öffentliche Strafanzeige eines Offizialdeliktes gewahrt.

Ich habe mir zwar keinen Dr. jur. erschwindelt, wie unser Verteidigungsminister, weiß aber sehr wohl, dass die Aufforderung zu einer Straftat selbst eine Straftat darstellt. (weiterlesen…)

Guttenberg ein Außerirdischer?

Samstag, 19. Februar 2011

Der Betrug ist mannigfach nachgewiesen, damit aber noch nicht hinreichend erwiesen, den noch nicht erhärteten Verdacht zu erhärten, ein Betrug habe stattgefunden.

Um in etwa so zu argumentieren, haben Leute jahrelang Rechtsverdreherei studiert, darin, ach, auch promoviert, des Absurden noch mehr sortiert, bis dass jener kam, der all solch althergebrachtes Dilemma handstreichartig aufhob.

Es war der Baron, der erklärte, dass ein Betrug von ihm gar nicht ausgehen könne, da er eben von ihm nicht ausgehen könne, was wissenschaftlich nicht zu widerlegen sei und überdies jede Behauptung in diese Richtung eine kommunistische Frechheit.

Damit wurden die Fronten begradigt: Alles, was man sagte, aber nicht mehr gut findet, hat man nicht im Ernst gesagt; alles, was andere sagten und man brauchen konnte, hatte man einfach selber schon zuerst gesagt.

Beim Baron können wir das Zeitreisen lernen.

Erwachsenwerden

Montag, 14. Februar 2011

Der deutsche Wald lebt, die Sahelzone begrünt sich, die Eiszeit blieb im Jahre 2000 aus, die Eisbären frohlocken, wir sind nicht an der Schweinegrippe gestorben, noch nicht einmal an der Zeisiggrippe, wir Menschen überleben sogar das Geschwätz von Psychiatern.

Das macht die Psychiater fuchsteufelswild, denn allen Frevels darf der Mensch anhiero frönen, doch nicht jenes der Psychiaterentblödung.

Dies ist das Höchstverbrechen: wer seinen Psychiater auslacht, der gehört zuerst gerichtet. (weiterlesen…)

Endruh auf dem Mars

Montag, 14. Februar 2011

Auf die naheliegende Gefahr hin, als Antihomot hingestellt zu werden, will ich doch die nicht nur von mir gemachte Beobachtung in den Raum stellen: Man ist dabei, zumal unter den Männern, Homosexuelle förmlich zu züchten.

Natürlich funktioniert das (noch) nicht auf (halb-)biologischem Wege, aber es scheint durchaus möglich, ja wahrscheinlich, dass bei vielen jungen Menschen das moderne Leitbild des doppelverdienenden kreativen Schwulenpaares, jeglicher Sorge um das Brutwunsch- oder -Vorhandenseinsproblem enthoben, nicht selten anschlägt.

Wozu nun aber sollte ein Bestreben bestehen, nicht nur althergebrachte Diskriminierung von Homosexuellen abzuschaffen, sondern deren üblichen natürlichen Bestand künstlich zu erweitern?

Kurz: Was nützt es wem, Homosexuelle zu züchten?

Ist der Homosexuelle ein besserer Mensch?

Intelligenter? (weiterlesen…)

Implikation

Sonntag, 13. Februar 2011

Lieber Nachwuchs: Er bedenke die Kraft der Implikation.

Von der sprachlichen Präzision

Sonntag, 06. Februar 2011

Was der Mensch am Tage so an Käse herausschwätzt, das geht wahrlich auf keine Kuhhaut.

So versuchte ich mich selbst vor etwa einer Stunde in semantischer Tagikomik, indem ich meinen Söhnen zum Thema Aufräumen (ein Göller-Drama in epischer Länge mit drei Antihelden) sagte, am Dienstag käme die Oma zu Besuch, und da müsse es hier “einigermaßen tiptop” sein!

Hilfe aber auch: Was bitte ist “einigermaßen tiptop”?

So etwa halbwegs perfekter?

Mittelprächtig spitzenklasse?

Kurz vor beinahe schwanger?

Fast ziemlich vollidiotisch? (weiterlesen…)

Schwul Heil: Kaiser und Künstler!

Dienstag, 01. Februar 2011

In Großbritannien scheint man es besonders wichtig damit zu haben, schon Kleinkinder (homo-)sexuell zu ergendern.

Ich finde das super, denn bekanntlich ist es ja zumal bei vielen Jungs alsbald zu spät, wenn sie einmal angefangen haben, bei den Mädchen auf deren erotische Seiten zu achten.

Bei den meisten passiert dies bedauerliche, diskriminöse Malheur sogar heute noch von selbst, (weiterlesen…)

Scharlatane, Ziegenspitze, Hutsimpel …

Donnerstag, 27. Januar 2011

In diesem Artikel wird behauptet, dass die arktische Eismenge in den Jahren 2008-2010 erheblich zugenommen habe (ich weiß nicht, ob die Daten korrekt sind, eine Bestätigung oder Falsifikation wäre willkommen).

Gleichzeitig erzählt man den Briten nach dem dritten harten Winter in Folge, es werde bei ihnen so kalt, weil es überall sonst auf der Welt so viel wärmer werde (wovon man aber z.B. im Nordosten der USA bei minus 40 Grad Celsius auch nicht allzuviel merkt).

Das Witzigste daran aber ist, (weiterlesen…)

Aphorismus der sprachlichen Präzision

Donnerstag, 27. Januar 2011

Halt eigentlich wollte ich das ganz so jetzt ja aber doch nicht eben unbedingt wirklich gesagt haben.

Rückschlüsse aus dem lustigen Mutantenstadel

Dienstag, 25. Januar 2011

Ich habe wenig belastbare Kunde davon, was am Tavistock Insitute, in Langley und an anderen einschlägigen Orten tatsächlich für Bewusstseinskontrolltechniken, womöglich gestützt auf allerlei sogenanntes „High-Tech“, inzwischen entwickelt wurde.

Das macht aber gar nichts, oder zumindest wenig, denn es genügt zunächst durchaus, sich einmal Hollywood-Produktionen wie „Matrix“ oder „Raumschiff Voyager“ anzusehen, um daraus zu deduzieren, was man von uns will.

Zu „Matrix“ sage ich hier nichts, denn das zu Sagende wäre politisch gar zu unkorrekt, doch habe ich dem Rätselrater damit genug an Hinweis gegeben, um selbst herauszufinden, weshalb ich beim Angucken dieses Machwerkes einmal vor Lachen fast vom Stuhle fiel.

Zur „Voyager“: Die „USS Voyager“ (das „USS“ wirkt schon recht apart) hat es in den sogenannten „Delta-Quadranten“ verschlagen, der selbst mit modernster Antriebstechnik so weit von zuhause entfernt, dass man entweder ein Wurmloch finden muss oder erbärmliche 75 Jahre lang nach Hause eiern.

Überflüssig fast zu erwähnen, dass die Mannschaft – zumindest was die entscheidenden Figuren anlangt – ziemlich paritätisch aus den verschiedenen menschlichen Rassen zusammengewürfelt ist: putzig dabei, dass Vulkanier negride Intelligenzbestien ebenso zu kennen scheinen wie Klingonen mexikanische Hochbegabtinnen. (weiterlesen…)

Vom positiv traumatisierten Menschen V

Montag, 24. Januar 2011

Wie nun gelingt es Don Quijote, den verfluchten „Einsingern“ Paroli zu bieten, langfristig gar mehr als das?

Nun, er zaubert schlicht und ergreifend eine eigene, seine eigene zauberhafte Welt herbei, an deren Narretei sich alsbald ganz Spanien deromaßen ergetzt, dass sie eben dadurch ins Sein springt, sich schließlich der Erzherzog höchstselbst anschickt (den König konnte Cervantes hierfür nicht ansetzen; das wäre nicht nur nicht durch die Zensur gegangen, sondern hätte ihn leicht seinen Kopf kosten können; und wie leicht das geht, hatte er schon als junger Kriegsgefangener beim Tyrannen von Algier sattsam gerlernt), ihm seine Welt zu realisieren, um sich an dem faszinierenden Duo noch umso mehr delektieren zu können.

Die sogenannte Deutsche Nationaldichtung, Goethes Faust, verblasst, das sei hier angemerkt, verglichen mit der Spanischen bis zur Unerheblichkeit, wenn nicht Lächerlichkeit, denn sie lässt uns, neben der wohlfeilen Warnung vor der (schwarzen) Magie, indem sie uns mittels des „ewig Weiblichen“ zum Schlusse in schwülstigen Worten „hinanzieht“, ratlos zurück (Goethe allerdings war Freimaurer, was diesbezüglich vielleicht nicht alles erklärt, aber sicherlich eine Menge; man denke nur an die durchgängige Rechtfertigung hinterfotzigster, übelster seelischer und geistiger Manipulation sowie geheimer Totalüberwachung im „Wilhelm Meister“.).

Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ allerdings leuchtet als ein eigener Stern.

Fassen wir zusammen: (weiterlesen…)

Vom positiv traumatisierten Menschen III (b)

Freitag, 14. Januar 2011

An dieser Stelle gilt es zur Ergänzung (die wahrscheinlich noch erweitert werden wird), kurz auf den getreuen Knappen Sancho Pansa einzugehen, der ein mehrfach positiv traumatisierter Mensch par excellence ist.

Nicht, dass er vom untersten Bauernstande, vielmehr folgt er Don Quijote, den für gänzlich (?) verrückt zu halten er bald nicht umhin kommt, in prekärste Umstände, knappste Nöte, gefangen zwischen Grundvernunft und Loyalität gegenüber seinem geliebten Herrn, fern der Familie und der Heimat, doch scheinbar eigentlich nur seines teuren Weibes, Weins, Brots und Käses wollend genung.

Und Sancho, für den jede Niederlage noch schlimmer sein mag als für seinen verwegenen Herrn, geht, dessen Befehle zwar zuweilen unter Bauchgrimmen missachtend, nie dahin, ihn eigentlich zu verraten, ist am Grunde ebenso tapfer wie jener, denn für ihn gäbe und gibt er alles, ungeachtet aller Narretei, wenn es sein muss, Wein und Käs und gar das Leben.

Auch von dieser Spiegelung ist noch in einem eigenen Kapitel zu reden.

Dorten habe dann auch die von mir vor gut zwanzig Jahren bezüglich der Rolle Sanchos aufgestellte These ihren Platz.

Inzwischen kann ich mich des Gefühls nicht mehr erwehren, dass ich mich hier selber in eine unvorhergesehen merkwürdige Fortsetzungsgeschichte hineinmanövriert habe …

Vom positiv traumatisierten Menschen III

Donnerstag, 13. Januar 2011

Die Vorstellung, Cervantes habe den Don Quijote als Abbild eines eifernden Jesuiten konzipiert, wie von “Tosco Torpedo” in seinem Kommentar zum zweiten Teil insinuiert, ist abwegig (Sollten die Obscurati von Skull & Bones symbolisch seine Füße küssen, so wissen sie wohl kaum, was sie da tun.).

Dass Cervantes in seinem Hauptwerk immer wieder den guten katholischen Glauben als Leitstern hervorhebt, ist meines Erachtens lediglich der Hürde der damaligen scharfen Zensur geschuldet, die es zu überwinden galt; die Hauptfigur des Fahrenden Ritters selbst ist in keiner Weise moralisch eng, bigott, rigide angelegt, vielmehr von tiefem mitfühlendem Verständnis für die Irrungen des Menschen, zumal des jungen, geprägt.

Alles Edle, alles Echte, Wahre ist ihm heilig; seinen irdischen Genüssen zugeneigten Diener Sancho behandelt er stets nachsichtig; und als ihm ein Adliger sein Leid klagt, sein Sohn habe den rechten Weg vom Studium der Theologie in Richtung seiner Leidenschaft zur Poesie aufgegeben, verteidigt der Ingeniose den jungen Mann in seiner Wahl vom Prinzip her, allerdings nicht ohne die Bedingungen der Begabung und Ernsthaftigkeit zu stellen, sowie den Schunddichtern das Seine mitzugeben. (weiterlesen…)

Umzug

Mittwoch, 12. Januar 2011

In letzter Zeit gab es weniger „Neues aus Hammelburg“, als lange üblich.

Das sollte sich bald wieder ändern, denn der Abenteuer und Fährnisse und neuen Erkenntnisse mangelte es den drei Trägern des Hausbanners wahrlich nicht; doch waren sie so beschäftiget darmit, von ihrer alten Trutzburg in ihr neues Schloss zu übersiedeln, die neuen Stallungen instandzusetzen, sich mit den neuen Reit- und Fechtschulen vertraut zu machen, Säle, Kammern und Küchen einzurichten, alswelches immer noch kein abgeschlossenes Werk, für die notwendigen Gerätschaften zu sorgen, Antrittsbesuche zu erledigen, die neue Umgebung zu erkunden, erste ritterliche Aufträge zu übernehmen, einen neuen Herold zu bestellen, das Zeughaus in Ordnung zu bringen, und was dergleichen noch so anfällt, wenn eine ganze Linie eines Geschlechts ihren neuen Hauptsitz einnimmt.

So mag es sich dann zutragen, dass für die Teilnahme an Turnieren, am höfischen Leben, für Minnesang und Wissenschaften, für Künste und klingendes Spiel, die Teilnahme am Weltgeschehen einstweilen wenig Muße bleibt, man von da nach dort gerufen, kaum Zeit auch nur für einen geruhsamen Becher, Rats wider übele Ränke, Ansporn der Verzagten, Aufrichten der Erniedrigten, notwendige Händel mit Losen, Entdecken von Lügen, Fehden mit Falschen und Halben. (weiterlesen…)

Lustigster Link

Freitag, 07. Januar 2011

Leser Sil sei Dank für den folgenden Link:

Endlich erklärt uns ein Kundiger, weshalb es keine Bürger der Bundesrepublik Deutschland gibt.

Vom positiv traumatisierten Menschen

Dienstag, 14. Dezember 2010

Die positive Traumatisierung existiert. Nicht nur in dem Sinne, dass der Mensch sich daran gewöhnen kann, denselben Schmerz, den er schon lange oder öfter erfahren hat, gelassener und leichter auszuhalten, dass der Schmied über eine kleine Brandwunde nur noch lacht und sie zwei Stunden später nicht einmal mehr spürt, sondern auch auf der psychischen Ebene.

Dies allerdings lehrt die Wissenschaft meines Wissens nicht sehr laut. Dass nicht nur Ärzte, Krieger und Huren immer härter werden können, ohne ihre Menschlichkeit, ihren Verstand, ihr Mitgefühl einbüßen zu müssen. Im Gegenteil.

Während einerseits Schläge leichter weggesteckt werden können, die den Ungeübten aus der Bahn würfen, kann nicht nur das Sensorium für Gefahr einsichtsmäßig wie intuitiv weiterentwickelt, sondern auch die Analyse der Strukturen und Methoden von Peinigern und Angreifern verfeinert werden, alswelches d a s Problem der Entwickler und Nutzer von psychologischen Massenvernichtungswaffen darstellt. (weiterlesen…)

Sechster platonischer Körper entdeckt

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Das Liegeflach ist der sechste platonische Körper.

Schwedische Nymphen

Donnerstag, 09. Dezember 2010

In Schweden soll es Frauen geben, die nach ihrer Vergewaltigung lechzen, eine nach der andern, hunterher begeistert auf Twitter davon berichten, vielleicht sogar dafür bezahlen.

Ob man zu dieser doch recht anstrengenden, sehr gefragten Dienstleistung dort oben auch noch etwas Anständiges zu trinken bekommt, das weiß ich allerdings nicht.

Da müssen Sie Mr Assange fragen.

Böser Papa

Montag, 06. Dezember 2010

Meinen Kindern gefällt das Video “If we had some global warming …”, das ich am 2. Dezember hier einstellte, so gut, dass sie es dauernd sehen wollen und fortlaufend trällern…

Ich bin ein übelst unverantwortlicher Papa…

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