Archiv für die Kategorie ‘Satire’

Zenzi ist jetzt meine Chefin (So schnell geht sowas)

Dienstag, 23. April 2013

So schnell werden die Dinge selbst in Deutsch-Südschwitz fast tragisch und können doch endlich vernünftig gelöst werden.

Zenzi eröffnete mir, ich sei ja ein “durchaus kompetenter Schulleiter”, “gar net so unbuschig”, schließlich (oh, wie gerne ich vergiftete Halbschmeicheleien von voll erbuschten Niederbayerinnen höre!), sie habe auch gar nichts gegen mich (also, Weib bleibt Weib, so gut wie alles), sie halte es allerdings für pädagogisch unangebracht, dass sie weiterhin kaum ein Geviert von mir entfernt wohne, denn das führe allzusehr zu Gerüchten, sie erwäge gar, eine Stelle in Freiberg anzunehmen, bringe es zwar kaum übers Herz, es gehe indes nicht an, dass sie als vorgebliche billige Konkubine des Rektors als Konrektorin ihrer Autorität und jener damit auch der der seinen verlöre.

Bevor ich auch nur eines Wortes zu entgegnen wusste, brach sie in Tränen aus, wild, diese aber ebensoschnell wieder trutzig abzuwischen, meinte, wutentbrannt: “Wenn es denn wenigstens so wäre!”

Des vermochte ich nun gar nicht zuzuordnen. Denn kaum hatte ich sie je allzufreundlich anzuschauen gewagt, ihrer unbezweifelbaren Reize halber, jenseits des Philologischen, angesprochen, mehr als einen dienstlichen Kaffee mit ihr anzusetzen mich unterfangen. Nun dies. Ich konnte fast nur noch verlieren.

Sie sah mich nämlich gar nicht so an, wie als ob eine gut gestammelte Liebeserklärung meinerseits jetzt noch irgendwohinaus oder gar -hin helfen könne. Ich verstehe zwar einiges von Sprachwissenschaft, aber auf diesem speziellen Teilgebiete derselben fühlte ich mich noch nie besonders erstudiert oder gar sicher. Also beschloss ich, es wird wohl eine Eingebung gewesen sein, spontan, als wie nie zuvor getan, jetzt einmal auf der Stelle zuammenzubrechen. Zunächst. Ich brach schwer zusammen.

Mein Gesicht ward, indem ich es gleichzeitig aschfahl werden ließ und mit kleinen roten Flecken sonder Zahl übersäete, das Kinn vor Verzweiflung leicht zitternd, die Augen osmiumkalt, jenseitig hart, graniten; mehr Entsetzen, blanken Schrecken, zugleich endgültige Entschlossenheit in Letztverzweiflung, sahe keine Frau je. (weiterlesen…)

Gold? Solange das Weltnetz nicht abstürzt…

Sonntag, 21. April 2013

Was den Preiseinbruch des Goldes anlangt, lallt und lügt einer dümmer als die andere. Es ist glatt zum Lachen. (Links, Zitate und sachliche Erörterung folgen. Oder auch nicht.)

Wir machen uns also erst einmal einen Spaß daraus. Immerhin mangelt es dazu ja nicht an Verschwörungstheorien, solchen, die all diese, da ja prinzipiell idiotisch, ins Reich der Paranoia verweisen, während sie selber, das wohl eher nicht einmal merkend, welche verbreiten. Dazu falsch rechnen, Entscheidendes übersehen oder unterschlagen.

“Wie kam Gold zum höchsten Werte? – Es schenkt sich immer.” (Ein wohl nicht ganz genaues, zuwenigst vollständiges Gedächtniszitat aus Nietzsches “Also sprach Zarathustra”. Hehe.)

Alles ist: wie üblich. Die einen rätseln, die anderen, auch wenn sie das Gegenteil “gewusst” (hähähehe!) haben, noch vor kurzem, all die Obersanderanalysten und Anlageempfehler (die immer gewinnen, weil es egal ist, für welchen Schwachsinn sie ihre Provisionen kassieren), sind mal wieder schlauer, als der Rest. (Vielleicht werde ich mir doch nicht nicht die Mühe mit all den Zitaten usw. machen. Es ist Sonntag, und es wird mich voraussichtlich keiner auch nur halbwegs anständig dafür bezahlen.)

Immerhin hatte ich mal wieder als einziger recht, indem ich den Golduntergang als vor dem Weltuntergang eintreten werdend prophezeite. (Die Suchfunktion oben rechts bringt Sie zum Nachweis, es sei denn, das Weltnetz stürzt auch noch ab. Bin Laden lebt.)

Ich hätte es als Schakal genauso gemacht. Bei 1600 verkaufen, um 1300, wenn es gut läuft, gar um 1000 oder 800 wieder aufgekauft. Von irgendwas muss man schließlich leben.  (Gegen 10 000 Euronen Vorkasse bekommen sie hier eine todsichere Anlageempfehlung, Preis freibleibend.) (weiterlesen…)

Vom Wachsen der Neuen Mitte

Donnerstag, 18. April 2013

Inzwischen hat das allusurpatorische Globalistengesindel tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem. Immer mehr Linke werden – vereinfacht ausgedrückt – national, also rechts, und immer mehr Rechte werden international, also links.

Die Mitte, jene pseudoliberale, von den Globalisten gehätschelte Mitte, dünnt nicht nur immer weiter aus; es droht gar deren Statusverlust, dass sie noch verbreiteter denn ohnehin schon, als rückstandig, randständig gesehen wird, und zwar egal, wie sehr die Schafsmedien deren vorgebliche Vernünftigkeit tagtäglich preisen.

Immer häufiger sieht man Libertäre, echte Konservative, Sozialisten, Patrioten, wirkliche Menschenrechtler, Christen, Nietzscheaner, weiß der Deibel was für traditionell kaum Zusammenzuführende, auf gemeinsamen Podien, erörternd, wie die Hydra entmachtet werden könne.

Die allfälligen Vorwürfe von Seiten der Systemmmedien, man pflege, da eine bessere, gerechtere Geld- und Wirtschaftsordnung anstrebend, Nazi-Gedankengut, träume internationalsozialistischer Spinnerei, sei bestenfalls geistig etwas minderbemittelt, greifen immer mehr ins Leere. Man kennt diesen immergleichen Geifer wider jeden, der es auch nur wagt, öffentlich daran zu denken, dass, wie sich aus der herrschenden totalen Finanzschakalerei, in der Gewinne global zugunsten weniger privatisiert, Verluste auf dem Rücken aller sozialisiert werden, zu befreien sei. Immer mehr Menschen lassen sich von dieser offenkundig orchestriert gesteuerten Hetze nicht mehr entscheidend beeindrucken.

So wächst die Neue Mitte täglich. Und die alte wird immer seniler, lächerlicher, fackt in ihrer Idiotie, mit verdrehten Augen senil, ihren wirtschaftspolitischen Rollator ans eigene Ende schiebend, sichtbar immer weiter ab. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter (IV)

Mittwoch, 17. April 2013

Ich habe, wie es so meine inkompetente Art, noch einmal nachgedacht.

Ich solle also Wattebäuschchen in die Luft werfen, für jene, die sie vielleicht auffangen mögen, während Drohnen bomben und Kinder verschnitten werden. Wo nicht, so sei ich ein Arger. (weiterlesen…)

Endverendet

Dienstag, 16. April 2013

Die historischen Lügen (z.B. zu den Rheinwiesenlagern) türmen sich so hoch, dass man mit den rezenten seine übele Mühe hat, sie vergleichsweise weit in den Himmel ragen zu lassen.

Zudem: Man lügt ja nicht einfach nur zum Spaß, z.B. dahingehend, der Euro hätte dem deutschen Arbeiter unterm Strich nur Vorteile gebracht. Derlei durchzuhalten, ist ganz schön anstrengend.

Lasset uns also für die armen, ständig, naja, wenigstens immer wieder, von Widerspruch gebeutelten Lügner beten. Dauerndzu müssen sie im Büßergewande einhergehen, und kaum eine Wahrheit schenkt ihnen je ein angemessenes Mitleiden.

So müssen sie denn, in ihrer argen Diskriminiert- und Verfolgtheit, bei fast schon sauerem Chateau Petrus, tristemang, ihr Koberind in sich hineinverkahlen, einsam, Zuspruchs nur von ihren livrierten Lakaien.

Was macht es da das Leben noch lebenswert, dass man ein paar verdeckte und ein paar offene Angriffskriege führen darf? Wie sollte derlei alltägliche Routine der Tafel noch lachende Gesichter schenken? (weiterlesen…)

Sammasamurti büßt den toten Kakerlak

Montag, 08. April 2013

(Vorsicht böser Witz. Bitte auch Erleuchtete kein Wort ernst nehmen.)

Ein Erleuchteter, sein wirklicher Name bleibe mal im Dunkeln, wir nennen ihn Sammasamurti, zertrat versehentlich einen Kakerlak. (Vielmehr hatte ein fürwitziger Jünger den Kakerlak heimlich so geschickt plaziert, dass es fast geschehen musste. Er wollte einfach sehen, ob das dem Meister passieren könne, was darauf folge.)

Der Erleuchtete, indem ihm noch die austretende Stinkbrüh am rechten Fuße herabtroff, erkannte sogleich, dass dies ein Zeichen dafür war, dass sich Unreines, ja ein Streif Dunkel, in seinen Geist geschlichen habe.

Das entstandene kosmische Ungleichgewicht, alswelches nichts weniger als jenes seiner Seele, musste, das war sonnenklar, zeitnah (dabei hasste er ja das Wort “Zeit” wie kein anderes) wieder in Ordnung gebracht werden.

So sann er (auch Sinnen war schon lange nicht mehr seins) denn auf Abhilfe.

Einfach den Fuß abschneiden?

Nein, das wäre zu einfach gewesen.

Er musste etwas der Schwere der Sache Angemessenes tun; da biss die Maus kein Faden ab.

Also bewarb er sich als Tschandale. Die Tschandalen wollten ihn aber gar nicht haben, denn er verriet sich durch seine Sprache als kein Unreiner, sie vertrieben ihn schließlich, schon mit Steinwürfen dräuend.

Also versuchte er sich als Strichjunge, angejahrten reichen Europäerinnen zu willen zu sein. Auch das ging erbärmlich schief. Nicht nur der weitaus jüngeren und knackigeren Wettbewerber halber, sondern auch, weil Gerda, die einzige Freierin, die er in zwei Wochen des Harrens ergatterte, seine hilflos-ungeübt angesetzten, lediglich versuchten Dienste als “unterirdisch” bezeichnete und ihn von zwei livrierten Dienern aus dem Hause jagen ließ. (weiterlesen…)

Wie die Freimaurer in ihr Nichts brachen

Samstag, 30. März 2013

Sobald in der EU zwei Milliarden Freimaurer leben werden, wird sie weder Wähler noch gar Steuerzahler mehr brauchen. Nach der alternativlosen Vereinigung der Großlogen wird nämlich jeder Bürger Staatseigentum sein.

Man wird die europäische Geschichte nicht mehr verbiegen müssen, denn sie wird ganz getilgt.

Keiner wird mehr wissen, ob sein Großpapa noch Franzose, Tscheche oder Däne war. Darauf, das zu behaupten, steht nämlich günstigstenfalls die Einweisung in eine Nervenheilanstalt.

Man wird die Breiausgabe gut organisieren. Die Leute sollen nicht lange in Schlangen stehen müssen, in denen sie sich womöglich in irgendeiner Restsprache unterhalten könnten.

Alle Kinder werden beschnitten, denn die Mädchendiskriminierung ist abgeschafft. Alle kommen direkt aus dem Kindbette in die Sozialisation. (weiterlesen…)

Koch-Mehrin: In so kurzer Zeit?

Donnerstag, 28. März 2013

Silvana Koch-Mehrin soll laut dem Karlsruher Verwaltungsgericht auf 80 Seiten 125 Mal getäuscht haben, weswegen (eine Berufung geht noch) ihr der Doktortiel zurecht aberkannt worden sei.

Tut mir leid, aber ich traue der Dame eine solche Leistung ebensowenig zu wie ihrem Atlantik-Brücke-Kollegen Guttenberg dessen Diss. (weiterlesen…)

Einfach nur Fernsehen langt

Mittwoch, 27. März 2013

Gesocks, Gesindel, Geschmeiß, Verlorene, Verwunschene, Verlotterte, Arschnasen; Betrüger, Lügner, Trübfischer, Ranzmichel; Hundsfötter, Halsabschneider, Hurenböcke; Halunken, Hundsbrunzer, Spreubäcker; Lallhanseln, Laberbacken, Luftfänger, Luden und Lumpen; Lose, Pfaffen und Affen; Biersäurer, Stiermäurer, Sprachpanscher und Laffen; Schmocks, Strauchdiebe, Schlunze und Hunze; Hurkse und Murkse; Abjaucher, Seelenverkäufer, Wiedertäufer; Zwiebelanschimmler, Gammler, Hanfstrecker, Seckel; Schabracken, Spacken, Saftsäcke, Lutscher, Schietkutscher; Blutegel, Galgenvögel, Rotzsammler; Nebichte, Halblebichte, Schwachmaten, Sandler, Sulzheimer, Anschleimer, Abhuber, Mistzuber, Trübseiche, Wachsweiche, Wucherer, Witzschänder, Abhänder, Aufsprechs, Erzblöds, Nerzlöchrer, Eckensteher, Tagdiebe, Bauernfänger, Grapscher, Seppel, Sumpfichte und Suppenspucker; Rübenvergifter, Raubstifter, Röttel, Untköttel, Hundshetzer, Schwätzer; Aufbläser, Sackschlitzer, Pfitzer, Ausmeirer, Seirer, Statutanten, Abtanten, Römpe, Gelömpe, Battel, Geschwattel, Giftmischer, Seelenfischer, Nuffze, Nullen, Stinkstullen, Huldheischer, Pinscher; Puhler und Suhler; Verdrehte, Verkehrte, Zersülcher; Ziegenspitze, Endlitze, Gagel, Dollacke, Tölpel und Toren; Strullbullen, Stinkochsen, Stallbrenner, Zerhenner; Lästerer, Lobhudler, Lällebäbbel, Lohle; Stümper, Halbleser, Schulzweser, Fricken, Frunze, Zerletzer, Entmärer; Nichtse, Wichte, Ranzdichte, Brabbler und Dampfsabbler; Egel, Flegel, Haghulche, Zersetzer; Seichlinge, Gassgecken, Gülpe, Lolls, Trolle, Driebel, Dülps, Dödel, Drempel und Hampel; Hurze und Knurze; Prizzanten, Pöbel, Plebs, Endschepps. (weiterlesen…)

Vom Bußplaneten: Karmastraflager Erde

Dienstag, 19. März 2013

Tut mir leid, dass ich schon wieder damit nerven muss, aber ich bekomme es einfach nicht so leicht in meinem Schwabenschädel, wie das mit dem Karma und den Belohnungs- bzw. Bußinkarnationen funktionieren solle.

Schauen wir uns die derzeitigen ungefähr sieben Milliarden Erdenbewohner an, so werden wohl ein paar handvoll davon – Leute wie Buffett, Gates, der Emir von Qatar und der saudische König – mal Buddhas, Jesusse, Krishnamurtis, vielleicht auch Herkulesse gewesen sein, also spirituelle wie tatkräftige Führer der Menschheit zum Guten hin; eine zweite Gruppe, je nachdem, wie streng betrachtet, 1% bis 10% der Leute, waren deren brave Diener, so dass sie jetzt sehr gut bis anständig leben können; die dritte, vielleicht 20%, krattelt sich irgendwie so durch, weil nicht alles Geleistete hasenrein war; noch 30% kommen mehr schlecht als recht über die Runden, da es ihnen an negativem Karma nun schon wirklich nicht mangelt; der Rest, also all jene, die die Guten früher stets ruchlos unterdrückten, lebt bestenfalls von der Hand in den Mund, darbt und verhungert in Slums und Kralen.

Irgendwie passt die Rechnung nicht. Oder ist das hier ein Bußplanet, will heißen, dass man uns alle Großschufte von hier bis weit hinter den Aldebaran zum Nachsitzen importiert hat? (weiterlesen…)

Den Weiseln die Zukunft

Montag, 18. März 2013

Inzwischen habe ich fast schon keine Lust mehr darauf, weise zu werden.

Das Wort Esel birgt auch zwei “e”. Also eine Hälfte. “Weise” hat zwei Fünftel “e”. Womit der Unterschied zwischen Esel und weise schon diesbezüglich gerade mal 10% beträgt.

Und ein “s” haben sie auch noch gemeinsam. Davon also 100%. Weise hat insgesamt 75% Buchstaben vom Esel, und der 60% von weise.

Sicher ist, dass der Esel da nichts dafür kann. Es waren Menschen, die ihn Esel hießen. (Auf Schweizerisch: “hiessen”. Noch näher am Esel.)

Was wunder, dass Nietzsche, kurz bevor er sich einliefern liess (liess!), noch einen Esel umarmt haben soll. Er sah wohl einen Halbbruder in ihm.

Noch aber habe ich allenfalls ein potentielles Problem. Da noch dumm, bin ich von der Weisheit fast so weit entfernt wie vom Esel. Sprachwissenschaftliche Beweisel fadür habe ich geliefert. (weiterlesen…)

Vom notwendigen Schicksale der Schweizer

Sonntag, 17. März 2013

Die Schweizer haben alle einen argen Dachschaden. Von Oerlikon bis Affoltern braucht der Zürcher, wenn er stramm marschiert, eine Woche. Deshalb haben die Schwaben vorsorglich die Badenser zwischen die und sich gezogen. Man will sich schließlich nicht zum offenen Rassismus gezwungen sehen.

Rechner und Weiber

Mittwoch, 13. März 2013

Grade ergab sich ein kleines Späßle.

Sohn hat einen neuen Prozessor bekommen, sehnsüchtigst begehret, auf dass sein Rechner auch bei Spielen der 33sten Spaßgeneration in 666facher Schärfe läufig.

Kam er, erklärte mir, sein Elektrokastenmentor habe ihm bedeutet, da müsse man vor Einbau irgendeine Paste draufstreichen, am besten mittels einer Kreditkarte(!).

Ich entgegnete, dass er das mit jenem ausmachen solle, ich verstehe, wie er doch wisse, so ziemlich von allem etwas, außer von Computern. “Ach so, ja, vielleicht noch vom Weiber aufreißen; davon verstehe ich in der Tat auch nicht allzuviel.”

Er lachte nicht, bloß ich. (weiterlesen…)

Es braut sich was zusammen in Deutsch-Südschwitz

Mittwoch, 27. Februar 2013

In Deutsch-Südschwitz, jener merkwürdsamen, hessengroßen deutschen Enklave am Südrande der Sahara (inzwischen hat selbst der Sonderwirtschaftszonenoberkommissar den Begriff “Enklave” verwendet), gehen rasante gesellschaftliche Umwälzungen vor sich.

(Letzter Bericht: “Kriegen wir keine kleine Kolonie? Deutsch-Südschwitz”?)

Seit der OK in Berlin erwirkt hat, die exorbitante Biersteuer aufzuheben, da diese zu einem Schmuggelwesen babylonischer Dimension geführt habe, sind die Margen im Biergeschäft zwar etwas geringer (es zahlte eh so gut wie keiner die Steuer), aber dafür steigt der Umsatz desto kräftiger. Keiner jammert.

Immerhin ist die Bevölkerung innert kurzer Zeit von 80 000 auf geschätzte 120 000 Einwohner angewachsen, und es kommen zu weit über 90% sehr durstige Deutsche. (Man sagt hier: “Wer in Deutsch-Südschwitz das Trinken nicht lernt, dem lehrt die Wüste sein Ende.”)

Das Hartzamt weiß nicht mehr, was es machen soll.

Mal kippen ein paar frisch hereingebrandete Punks aus Berlin direkt vor dem Amt um, des frühen Abends, endsturz vom ersten Gelde, um am anderen Morgen daselbst gröhlend zu erwachen und angemessene Loblieder auf die geliebte Bundesrepublik anzustimmen.

Der Renter-Olli ist in dem Teil von Freiberg, der Hauptstadt, den man scherzhaft “die Altstadt” nennt, der unangefochtene König. Nicht einmal die Abschaffung der Biersteuer (sie hatte schon einiges an Freibier gekostet), die ihn ja wirtschaftlich doch hätte gefährden können, hinterließ einen sichtbaren Schrammen in seinem kleinen Imperium. Im Gegenteil. Freiberg hat jetzt 40 000 Einwohner (viele sagen, in Wirklichkeit 50 000) und sozusagen schon eine Altstadt, für deren Funktionieren er zuvörderst sorgt.

Durch den ständigen Durst ist es zu allerlei Folklore gekommen. Teilweise scheint es, ich deutete es am Schlusse des ersten Berichts an, kommt schon eine Art identitärer Geist auf; es entstehen eigene Redewendungen und Sprichwörter; ein paar Hintlinge haben sich gar den Spaß gemacht, ein Lied aufs Land zu singen und eine Art Nationaltanz dazu aufzuführen. Man gab ihnen reichlich Bier. (Bier ist, neben dem Euro, Zweitwährung. Man kann es auch umgekehrt betrachten. Bier wird nämlich immer genommen.)

Eine Combo, von der noch nie einmal einer etwas gehört und auch im Weltnetze keinerlei Kunde zu finden, fand sich plötzlich in einem von Rentner-Ollis Clubs ein und trällerte, hardrockstyle, also los: “Los, los, los! Los von Nord-Doof!”

Den Refrain kann man sich denken.

(“Nord-Doof” ist hier nicht ungeläufig für die Berliner Regierung, die Bundesrepublik insgesamt, manche, ganz Boshafte, sagen auch “das Altreich”.)

Ja, man hat einiges vor, hier unten. (weiterlesen…)

Kriegen wir keine kleine Kolonie? Deutsch-Südschwitz?

Mittwoch, 27. Februar 2013

Nachdem wir nun, nach Afghanistan, in Mali einen also klaren Kolonialkrieg unterstützen, frage ich, ob uns nicht auch wieder wenigstens eine kleine Kolonie in Afrika zustehen sollte. Immerhin mal 30 000 Quadratkilometer, überwiegend Dornbuschsavanne, gerne ohne Uranmine.

Da könnte der Deutsche doch wieder stolz auf seinen vom Bundespräsidenten eingeforderten europäischen Patriotismus sein, wenn er da ein eigenes Sozialentwicklungsgebiet hat.

Sobald alle Einheimischen und jene, die sich als solche ausgaben, in Deutschland mit Hartz 4 und diversen zusätzlchen Eingliederungshilfen versorgt, wird das Gebiet repopuliert.

Man hat jetzt an einem Orte, wo die Heizung nie etwas kostet, ein Gebiet, das sich für Ferienlager für mindervergesellschaftete Jugendliche prächtig eignet; die Hitze macht schon so müde, dass es dafür erst recht kein Bier mehr braucht.

Da das Gebiet – es muss sauber zugehen, demokratisch – frei bereisbar ist, ansonsten so menschenleer, kommen natürlich allerlei Abenteurer, Verrückte und Geschäftemacher der windigsten Sorte.

Zunächst nennt der Volksmund das Gebiet scherzhaft “Deutsch-Südsahara”; schließlich aber bürgert sich, offenkundig angelehnt an “Deutsch-Südwest”, “Deutsch-Südschwitz” ein.

In Deutsch-Südschwitz wird das Konterbanditentum natürlich bald zum großen Problem. Denn die Bierschmuggler machen ein Riesengeschäft. (weiterlesen…)

Mit schutzempfohlenen noch nicht volljährigen Menschen zusammenlebender, volljähriger MenschIn

Dienstag, 26. Februar 2013

Ich habe gerade erfahren, dass laut Armutskonferenz “alleinerziehend” ein unsoziales, diskriminierendes Wort sein soll.

Da habe ich mich natürlich gleich gefragt, weshalb ich, als einer, auf den das Wort zutrifft, der es selbst verwendet und welches so von ihm und über ihn verwendet wird, das noch nie gemerkt habe, wie ich mich da andauernd unsozial behandeln und diskriminieren ließ und gar noch, ich Esel, obendrein selbst unsozialisierte und diskriminierte.

AUFSTAND!!!

Ich werde ab jetzt jedem mit Klage drohen, wenn er mich einen Alleinerziehenden schimpft, und zwar wie als ob ich ein Neger wäre, der ein Neger geheißen! (In Amerika nennen sich die Neger, wenn ich den Filmen trauen darf, untereinander lieber “Nigger”.)

Wie konnte ich mich nur jahrelang “alleinerziehend” schimpfen lassen? Mich, in meiner unterdrückten Sklavenmentalität auch noch selber ins Unsoziale treten, außer mich treten zu lassen? (weiterlesen…)

Der Heterozuschlag kommt!

Dienstag, 26. Februar 2013

Es ist einfach unerträglich, wie Homosexuelle von den Heteros ausgesaugt werden.

Die Heteros machen immerzu immer mehr Kinder, nehmen sich dafür Zeit und bezahlten Urlaub gar, alles auf Kosten der Homos.

Sie werden über die Kassen mitfinanziert in solchem Tun, schaffen oft jahrelang nix wegen der Blagen, man darf ihnen Krippen, Kitas, Kindergärten, Schulen finanzieren, und wenn sie auf Hartz sind, und das sind nicht wenige, dann zahlt man ihnen auch den Spaß noch ganz: und all dies Vergnügen, derlei Überprivilegierung, sei nicht wenigstens durch einen halbwegs saftigen Steueraufschlag für Heteros immerhin teilweise in eigene Haftung zu nehmen bzw. zu begrenzen?

Alleinerziehende Heteros müssen logischerweise – außer es sind Frauen, denn die können sehr oft nichts für ihre Kinder – doppelt blechen. (weiterlesen…)

Wer bezahlt die Bigamie des Bundespräsidenten?

Montag, 25. Februar 2013

Der Bundespräsident hat eine Ehfrau und eine Buhle. Oder, genauer, eine Buhle und eine Ehfrau.

Wer zahlt Reisen, Garderobe, Spesen der Buhle? Auf welcher Grundlage?

Die echte Ehefrau sitzt irgendwo. Aber als rechtmäßige Ehefrau. Kriegt die auch was? Was? Von wem?

Von Scheidung ist keine Rede. Die Ehe ward im Himmel geschlossen, hienieden lebt der Präsident auch weiterhin mit seiner Buhle. Eine fürs christliche Versprechen und das Finanzamt, eine fürs Bett und wider das Vaterland.

Gibt es da eine Art Buhlenunterhaltsgeheimvertrag, den der Bundesrechungshof stillschweigend billigt?

Ob Gauck mit seiner alten Alten, des europäischen Patriotismus’ halber, Englisch spricht, mit seiner Buhle aber doch lieber das ihm geläufigere Deutsch? (weiterlesen…)

Konstantin doch in Knokke?

Sonntag, 24. Februar 2013

Konstantin scheint tatsächlich gen Österreich hinuntgeleichtert zu sein. Denn aus der Donau rechts isarauf, zu München, wäre er längst aufgefallen; dort auch nur mehr als einige Stunden zu hinterlassen, in der jetzigen Lage, hätte ihm, mit einiger Sicherheit, wohl nichts Gutes eingebracht; er wird den Münchenern schon noch kommen. Wahrscheinlich bei Isarhochwasser, aber von der anderen Seite her.

Ein bisschen was hat er immerhin erzählt.

Er halte, meint er, Wien für einfach, weil man da, wie er mehrfach glaubhaft berichtet bekommen habe, nur mit den richtigen Leuten Wein trinken müsse und etwas beredt sein.

Von beidem verstehe er was, und von daher sei ihm in Wien nicht bange.

Er äußerte lediglich die Befürchtung, dass er zum Zwecke seiner Beratungsgeschäfte im Sinne auch einer bezahlten Beherbergung, der Zeche zumal, mit den entsprechenden Wienern so viel Wein trinken müsse, dass die Sache mit dem stillstehenden Riesenrad erstmal zu vergessen.

Wo aber, meint er, der Wein erstmal zum Guten hinkreise, da könne das Größtsonstmögliche und -denkbare auch noch bequem ein Momentchen warten.

Schließlich ward er doch geschwätziger. (Ich vermute, inzwischen, er ist, jawohl! – : schon in Wien.)

So sagte er denn, selbst die gelahrten Leute in Wien wüssten eigentlich gar nicht, dass es Berlin gebe, jedenfalls wie, wo er ja grade, vor der notwendigen Kurzeremitage unter der Schwäbischen Alb, ebenda gesehen habe, dass dort so gut wie keiner mehr einen guten konstantinischen Spaß versteht.

Seine Rede werde gut angenommen. Es habe sogar schon wieder für gute neue Stiefel und nicht wenig Wiener kräftig Essen gereicht. Er fühle sich gut gestärket.

Ich vermute allerdings, dass Berlin Konstantins Treiben in Wien nicht lange untätig zuschauen wird; und Konstantin wird das wissen; es wird also wohl kein ewiger Wein in Wien werden.

Ob er rüber nach Südtirol macht, weil die Italiener dort eh keinen halbwegs deutschsprachigen Narren von einem anderen scheiden können, selber schon Schafsnarren sind, und zuwenigst die meisten angestammten Tiroler derartige Zuzügler nicht von vornherein verachten?

Naja. Ich könnte mir vorstellen, dass er nach Wien, dem ganzen Kalb- und Rindfleisch, jetzte noch einen Aufflug in gleichzeitig feinstwürstigste und -schinkendste alswie edelkäsigste Bergländer anzunehmen, wo des Weines auch nicht immer geschont und dessen ebenfalls genung vorhanden.

Immmerhin. Ich wünsche ihm mal Erholung. Es kann auch in Wallonien sein. Da kann man es sich mächtig gut sein lassen. Dort essen sogar die Frauen noch freiwillig und ordentlich. Wobei man es in Flandern schon so krachen lässt, zumal ein Faible für schräge Käuze hat, dass er sich auch dort seiner Regenereszenz widmen könnte.

Ich vermute fast, er ist doch in Knokke. (weiterlesen…)

Konstantin noch unter der Alb?

Freitag, 22. Februar 2013

Konstantin hat sich klandestin von der Schwäbischen Alb her bei mir gemeldet.

Die Bundestagsverwaltung habe erklärt, die Reinigung der Reichstagskuppel habe 3000 Milliarden Euro gekostet. Es sei erstmal nicht mehr lustig. Alle Büttel von Freiburg bis Usedom seien hinter ihm her. (weiterlesen…)

Goldmann und Sachs

Donnerstag, 21. Februar 2013

Goldmann trifft Sachs.

Sachs: “Spanien endlich ruiniert?”

Goldmann: “Nee. Trotzdem alles im grünen Bereich. Die Deutschen haften wie eh und je. Und du?”

Sachs: “Habe mir grade mal Italien vorgeknöpft. Läuft noch nicht ganz rund. Du ‘ne Idee, wie wir an die Russen rankommen könnten?”

Goldmann: “Ich bin grade dabei, die Perser frisch zu machen. Ist aber ein verdammt zähes Gesindel. Immerhin zahlen die Saudis und die Qataris ohne Ende. Es lohnt sich also.”

Sachs: “Wir müssen aber endlich auch mal wieder an die Russen rankommen.”

Goldmann: “Du weißt doch, dass die Arschlöcher alles haben, was sie brauchen. Gas, Gold, Nickel, Atomraketen, jeden Mist. Und keine Schulden. Granatenarschlöcher.” (weiterlesen…)

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...24 25 26 Next