Archiv für die Kategorie ‘Satire’

Vom neuen – weiblichen – Esoteren

Sonntag, 15. September 2013

Wir brauchen wieder ein Esoteren, das einfach Spaß macht.

Seit die Wünschbewegung auch mit dem frühen Tode ihrer Begründerin Bärbel Mohr nicht eben weitere Beförderung erfuhr – wer weiß, zu welchen Höhen hinan sie es noch geschafft hätte, weilte die Erstvorstreiterin noch unter uns – , scheint sich am Esomarkt kein rechter Ersatz gefunden zu haben.

Was not tut, ist eine Esoterik für junge Frauen, die über das Schmerzphon betrieben werden kann.

Das Esoteren muss so praktikabel werden, dass die Esotererin beim Esoteren am Schmerzphon gefahrlos über die Kreuzung gehen kann. Hieran hapert es noch mächtig. Manche Esotererinnen trauen sich nicht oder werden einfach überfahren. (weiterlesen…)

Weibsrunen und mein Therapeut

Sonntag, 15. September 2013

Ich habe hier schon nicht wenig von den mutlosen, korrupten, feigen Männern geschrieben, also, dass ich auch die mutlosen, korrupten, feigen Weiber ins Visier nehmen darf. Dürfen sollte wenigstens.

Die mutlosen, feigen, korrupten Weiber sehen zunächst besser aus, als die mutlosen, feigen, korrupten Männer.

“Schwäche, dein Name ist Weib!”, sagen sich viele, gehen damit am weiblichen Anteile der Korruption einfach vorbei, wie als ob er nur Folge, daher nicht betrachtungsrelevant: über böse, selbstvergessene, korrupte, psychopathisch machtversessene männliche egal welche Sonstnochwasartigkeiten umfassende Psychen und Strategeme gibt es derweil umfangreiche Literatur.

Die Dekadenzmoderne hat also insgesamt das männliche zum relativ klar böseren Gechlecht gemacht. Was für ein schäbiger, doch sehr umfässlich wirkender schlechter Witz.

Woher das, nun? Und: wozu?

Woher: Das sage ich nicht.

Wozu: Das sage ich auch nicht.

Denn ich weiß wenigstens im Groben woher, wahrscheinlich viel klarer, wozu. Beides ist aber teils noch unaussprechlich. Oder: Besser, Sie denken mal darüber nach.

Andeutungen meine ich aber, mir doch leisten zu können.

Und sei es nur in Form von Fragen , die den Interessierten der Sache gedanklich näherbringen könnten.

Auf welche Männer, auf welche Frauen zielt das wohl vorzugsweise ab?

In welche Meme hat man das eingebettet, die vorzugsweise wo wirken?

Wer könnte solches so wollen?

Was ist dessen Ziel? (weiterlesen…)

Vegane Wahnsinnsburger und Wahnsinnswürste

Sonntag, 15. September 2013

Gestern sahe ich auf einem eher mickrigen Stuttgarter Stadtteilfest Würste und Burger im Angebot:

“Wahnsinnswurst 3.50 Euro – vegan”

und

“Wahnsinnsburger 3.50 Euro – vegan”

Ich wagte nicht zu fragen, was wohl eine vernünftige Wurst kosten möge, die selbst für hiesige Verhältnisse mit 3.50 Euro schon recht teuer wäre.

Auch frug ich nicht, indem ich mich einen Steckrüben-Lauch-Sellerie-Brätling auch selbst durchaus hinzubringen in der Lage sehe, in welchen veganen Darm denn die Wurst gefüllt  sei. Wahrscheinlich war es eine Art Wollwurst, also nur der Brätling, hüllenlos, in zylindrischer Form ausgebacken.

Nachdem es seit geraumer Zeit schon fleischlose Fleischsoße im einschlägigen Handel gibt (“Vegetarische Bolognesesauce”), frage ich mich, wer wohl als erster die vegane Ochsenschwanzsuppe auf den Markt werfen wird, veganen Gänse- und Schweineschmalz. Vegane Kaliningrader Klopse.

Veganen Spießbraten. Veganes original Ungarisches Gulasch. Veganen Rosmarinschinken. Vegane luftgetrocknete italienische Salami. Vegane Flugentenbrust. Vegane Dorade und vegane Scampis.

Der Wahnsinn kann auf Dauer ja nicht nur dem Plebejertum allein gewidmet werden, mit veganer Wahnsinnswurst und veganen Wahnsinnsburgern. Auch veganer Kaviar und veganer Roquefort müssen her. Vegane Wachteleier und vegane Schildkrötensuppe.

Alles andere wäre ja Diskriminierung. Man käme sonst irgendwann glatt auf die Idee, die Veganer ließen sich irgendwie unterkriegen. (weiterlesen…)

Ode an Obombo

Sonntag, 08. September 2013

O Bombo Obombo!

Du Bombenbonbon!

Bims, Bams, Bums, Bems, Boms, Bimbes!

Oberbombo Obombo!

Obombamsallah!

Jesobombes!

Juhudobombes!

Allüberallbombes!

O Bombodrom!

Obombossein!

Bombastissimus!

Bombastikulissimus!

Obombobuhl!

O Bombambule!

Bomberrimus!

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Das obige Gedicht ist “zwar von tief spirituellem Charakter”, so die Verfasserin, Frau Professor Lea Hardenstein, Rassismusforscherin an der Uni Regensburg, im Interview beim Speichel, wo es erstveröffentlicht wurde, “soll aber durchaus an Kitas im Rundgesang zur Frühsozialisation eingesetzt werden”.

In der Tat ein bemerkenswertes Poem. Rhythmisches Spiel entlang einer einzigen die Harmonie tragenden Silbe. Pädagogisch und sprecherzieherisch genial. Welches kluge Kind wollte sich so einem Angebot entziehen?

Es gibt auch schon eine Obombo-App für Apple wie für Android.

moron-obombo@app.com

Fanartikel gibt es unter: moron-obombo@becool.com

Wer ein Diskussionsforum sucht: moron-obombo@bangers.com

 

Deutsch-Südschwitz: MAD erbarmungslos zurückgeschlagen

Donnerstag, 05. September 2013

Sieg für Südschwitz auf der ganzen Linie.

Nachdem er, gerade noch hinreichend kommunikationsfähig, Frau Stabsfeldwebel Ariane Nagel, die vermutlich nicht mehr zuverlässige vermutliche heimliche Liebschaft des Obersten Hartholtz, notgezwungen am Freiberger Flughafen (es ist der Flughafen der Bundeswehr, der auch zivil genutzt wird) verabschiedet hatte, meinte MAD-Sonderführer Rüb, er müsse sich auch einmal was gönnen dürfen und ward prompt von der eigenen Truppe – vermutlich – in einen Hinterhalt gelockt.

So ließ er sich tatsächlich, meinend, er könne jetzt die Gelegenheit zur Aushorchung der Soldaten unverdächtig-geschickt nutzen, von diesen zu nicht nur einem Biere einladen, gab sich, nach Dienstschluss versteht sich, ungemein gesellig.

So wurden schließlich Soldatenlieder angestimmt, Lili Marleen ließ grüßen. Endlich trat Olli, der Zivilist, auf, meinte, er wisse da auch noch eins zum besten zu geben. Und stimmte, wie er meinte, das Anti-Horst-Wessel-Lied an. Nur dessen Melodie, und die auch noch absichtlich falsch, zur doppelten Abschreckung vor unziemlich militaristischen Umtrieben.

Und was tat Rüb? (weiterlesen…)

Jesus blieb, die Piratin bleibt hängen

Donnerstag, 05. September 2013

Die Piraten haben grade so ‘nen Spruch (so ungefähr). Ein junges Ding sagt: “Was hänge ich hier eigentlich? Du gehst ja eh nicht wählen.”

An einem Laternenpfahl. Vergleiche mit Jesus verbieten sich aus Pietätsgründen natürlich eigentlich.

Aber: Hätten die Juden Jesus zu ihrem Führer gewählt, wären uns sicherlich sowohl das Christentum als auch wahrscheinlich der Islam erspart geblieben.

Leider ließen sie ihn hängen.

Diese Misswahl hat den Planeten Billiarden gekostet.

Wenn man, wie manche das tun, auch den Sozialismus als Folge dieser Misswahl ansieht, sind es nochmals Billiarden. (weiterlesen…)

Jesus wählt wohl doch weder Linke noch PdV

Montag, 02. September 2013

Ich weiß jetzt, wem Jesus am 22. beinahe seine Stimme gegeben hätte. Vielleicht wenn ich ihn nicht so ernüchternd aufgeklärt hätte…

Nein, es ist nicht die Linkspartei, das hat die Sahra versiebt, und auch nicht die CDU, und auch nicht die Partei der Bilbeltreuen Christen.

Es ist, auch wenn das auf den ersten Blick ein bisschen überraschend anmuten mag, die Partei der Vernunft.

“Über 5000 Jahre Obskurantentum sind genug!”, sagte er heute Morgen bei seinem Frühstückstofu.

“Außerdem sind diese Ösi-Gurus von den Libertären schon ziemlich verstaubt; in ihrer Verzweiflung, weil sie keiner versteht, tun die mir leid. Die brauchen meine Unterstützung, Magnus.”

“Meinst du die glauben dir, dass du es ernst meinst? Die glauben nicht ans Mitleiden, daran, dass einer einfach freiwillig, aus reiner Gutherzigkeit, etwas gibt. Sie werden dir unlautere Absichten unterstellen.”

“Das ist doch paranoid.”

“Was? Dass ich befürchte, dass die so paranoid sind, oder dass sie dir vielleicht tatsächlich nicht über den Weg trauen werden?”

“Ich glaube nicht, dass die wirklich so paranoid sind.”

“Weißt du’s? Wie ich höre, tummeln sich nicht wenige Verschwörungstheoretiker in deren Reihen, Leute, die meinen, dass unser ganzes Geldsystem nichts taugt, und zwar mit Absicht, eine reine Beutelschneiderei.”

“Wie kommen die denn darauf? Eine so schöne Erfindung, die libertärste je, wie dass man per Knopfdruck Geld verleihen kann, zu guten Zinsen, das man gar nicht hat, wollen die nicht anerkennen? Dann ist es erst recht Zeit, dass ich denen was huste. Das sind ja hoffnungslose Sozialromantiker. Wo soll das ganze schöne Geld denn herkommen? Du weißt doch, dass Arbeit sich nicht lohnt.”

“Ja, das ist ja grade, was die nervt. Die meinen, das sei verkehrt, müsse anders werden. Die glauben sogar, dass das funktionierte.”

“Was für Spinner. Dann brauchen sie meine Hilfe umso mehr. Solch arme verwirrte Seelen brauchen meine Hilfe. Nicht dass der Teufel sie noch holt, mit dem sie offenkundig unwissentlich im Bunde.”

“Es ist noch schlimmer.”

“Was, noch schlimmer?”

“Ja, es haben sich sogar Patrioten in die Partei eingeschlichen. Manche sagen, sie sei in beträchtlichem Maße unterwandert.”

“PATRIOTEN? Und dann auch noch plutokratophobe? Infernalisch!”

“Ja, das wird mindestens ein Zweifronten-Hilfseinsatz. Es ist nämlich noch schlimmer.”

“Noch schlimmer? Geht das denn?” (weiterlesen…)

Sahra Wagenknecht wird als Gattin Jesu Kanzler

Sonntag, 01. September 2013

Eben las ich es. Aus eigentlich nicht christlich erscheinender Feder. Jesus, wenn hier, wählte, vereinfacht, die Linke, da die nicht national, was er gar nicht ertrüge, dafür 100% sozial, was ihm gefalle. Ob das Es eine (unfreiwillige?) Satire, da mag man sich nicht einmal so sicher sein.

Wenn gar nichts mehr hilft: Jesus fragen. Wenigstens den Jesus, wie man ihn sich gerne hätte. Und sei es einen gottlosen, sozialistischen Jesus, der der Sahra den Wagenknecht macht.

So ein hagerer, sehniger Jesus, hochgewachsen, stolze lange Löwenmähne, als Lover und Beau anseit der Sahra, ja, das gäbe dem lahmen Wahlkampf Schwung. (weiterlesen…)

Von Unerbittlichen

Sonntag, 01. September 2013

Gestern habe ich – gewissermaßen – eine Botschaft aus dem Jenseits erhalten.

Ich erfuhr beim Biere von einem Bekannten, dass mein vor einem Jahr verstorbener Freund J. mir einen Spitz- bzw. Beinamen zugedacht hatte, den er wohl vor anderen im Munde geführt, was mir aber bislang keiner gesteckt hatte.

Magnus, der Unerbittliche.

Das hat mich sehr berührt.

Durchaus wohlwollend habe er diesen verwendet, halb spaßhaft, halb boshaft, halb anerkennend, wohl mit seinem typischen sarkastischen Lächeln bis Grinsen.

Der mir das hinterbrachte meinte noch, dies habe sich darauf bezogen, wie sehr ich mich in ein Thema, eine Sache verbeißen könne, eben unerbittlich.

Das Urteil hat für mich besonderes Gewicht, weil J. von nicht wenigen gefürchtet war, man könnte, wollte man den Grund in einem Worte benennen, durchaus sagen, das habe an seiner Art der Unerbittlichkeit gelegen.

Diese barg weniger an Geschwätzigkeit wie die meine, war, obschon J. gerne redete und erzählte, gegenüber manchen ab einem gewissen Punkte recht wortkarg.

Dabei war J. durchaus leutselig. Sein Beruf als Alleshändler zwischen Kabul, Goa, Islamabad, Teheran und Ostberlin und Weißichwo hatte ihn gelehrt, wo notwendig jede Sorte Schwätzer eine Weile schwatzen zu lassen und zu unterhalten.

So hatte er denn auch jede Contenance, gestählt von Myriaden indischer Bettler und orientalischer Händler, ertrug, als wir im Weinhause saßen, selbst noch das dümmste verbale Döns von backenaufblasenden sechzigjährigen gestopften Stuttgarter Halbhöhenlagenschranzen, ganz gelassen, mich hernach veräppelnd, indem ich darauf teilweise eingestiegen war. (weiterlesen…)

Vom Googlegeschlunze

Dienstag, 27. August 2013

Der Google ist, zumindest was mich anlangt, schwer am Arsch.

Seit einiger Zeit listet er so unkoordiniert und zwerch, dass es schon nicht einmal mehr aussieht, als wäre es Absicht. Und wäre es Absicht, so wäre sie stümperhaft ausgeführt.

Außer meinen aktuellen Sachen schiebt das Monster allen möglichen alten Schamott aus meinem (publizistischen) Leben nach vorne, die Reihung und damit Gewichtung ist nachgerade lächerlich.

Lieber Google: Glaubst Du etwa, ich sei von Deinen Gnaden?

Meinst Du, dass es Deinem Geschäft langfristig nutzt, welch schäbig zusammengewürfelte Information Du Deinen Kunden bezüglich meiner inzwischen bietest?

Entweder hast Du da eine spezielle Funktionsstörung – denn Dein Angebot war mal nachvollziehbar – , oder ich bin bei Dir in Ungnade gefallen worden. Was mich nun nicht sonderlich verwunderte, denn immerhin bist Du eine Art Ableger der NSA. Alswelche weiß, dass ich keiner ihrer glühenden Anhänger.

Ich werde mir aber mit Sicherheit nicht den Tort antun, mich über Deine unfähigen Geschäftspraktiken zu ärgern. Das wäre noch die Muschelschalen um die Perlen vor die Hängebauchsäue.

Ihr kleinen Elektrokrämer habt noch immer nicht begriffen, was Geist, was sich ersynapst. Genauer: Es soll nicht sein.

Fast wirkt Ihr schon alswie ein Sterbendes, ein Vorfossil, ein Datenkroko, das sich danebenverschluckt. So ein zuckendendes Dingsda in irgendsoeinem abgewurstelten Hollywood-Streifen. Ein Absturzavatar. Ein Golem in seiner Pisse. Ein Nilpferd, dem auf Spitzbergen schauerlich unwohnlich. Null Uhr in Ulan Bator. Krötenmatsch. “Don’t be evil: Be dumb!” Jaja. So geht das, wenn Dekadenz zur Corporate Identity erwählet. Man fackt so schön ab, besser, schmiert in den Schlunz, dass der Deutsche lacht.

Es steht nunmal zu vermuten, dass Ihr nicht nur meine Daten so schäbig, so unterschäbig verwaltet; und wären es nur meine, so merkwürdig, wovon, wie gesagt, kaum auszugehen, so zeigte schon das den Rostfraß, den Grünschimmel, der Euch hart befallen.

Mich dauert dabei nur, dass mir zu Euch keine herzhaften Schimpfwörter einfallen. Jedenfalls nicht die, welche ich besonders gerne mag, wenn ich es mit heillosem Gesindel zu tun habe, dies deutlich zum Ausdrucke bringen will. Was bringt es schon, wenn man jemanden, Leute, als “Loser” bezeichnet? Wo ist da der Pep? Und für Hundsfötter, dafür taugt Ihr auch nicht. Das waren noch Banditen mit spitzen Dolchen, wirklich hinterlistige, vor denen man sich in Acht zu nehmen hatte, wenn man zwischen Schwarzwald und Hinterpommern überleben wollte. Ihr seid ja nichtmal Strauchdiebe, also die gesittetere Variante der Hundsfötter. Nur kleine Gewichtsfälscher. Nichtmal zum Geldfälschen habt Ihr die Traute.

Datenzersabbler. Endabständigsteszusammenklauber. Kehrichtwühler und -riesler. Bauxitletztverfluorer. Grenzbauern der Blödheit. Lugenhäger. Steinverschnapser. Abkasper. Torenhainheger.

Darf ich mich trotzdem, erst recht, gerade, geehrt fühlen, dessenthalben, dass ich Eurer Ohngnad anheimgefallen?

Nein, so weit will ich nicht gehen. Gewürm hat noch selten einen erhoben. Man trete an übelen Schleimen tunlichst vorbei, trete, wo dies unumgänglich, nur umsichtig hinein, halte seine Stiefel darob stets gut gefettet.

 

 

War Hitler ein Grüner?

Dienstag, 27. August 2013

Ein hessischer FDP-Bundestagskandidat hat die Grünen ob ihres geforderten “Veggie-Tages” mit Nazivergleichen überzogen.

Das ist zwar nicht sonderlich originell, doch scheint es die Grünen mächtig zu ärgern. Schließlich haben sie ja Antideutschtum und damit Nazivergleiche in den Genen, während sie das Kriegstreiben vom Oberdeutschenhasser Fischer erst lernen mussten.

“Selber Nazis!” – möchte man da wohl gerne rufen. Nur, diesmal war die Gegenseite zuerst dran.

Die Grenzen politischer Auseinandersetzung seien hiermit überschritten, piepst man. Seit wann denn das? Haben die Grünen etwa ein Monopol auf anständige Nazi-Vergleiche?

Sie sollten das sogenannte Bundesverfassungsgericht anrufen und sich das höchstrichterlich bestätigen lassen, damit solche liberalen Volksverhetzer in eine Nachbarzelle Horst Mahlers verbracht werden können.

Immerhin könnten sie in Karlsruhe ins Feld führen, dass es in Deutschland nachweislich keine volks-, frauen- und kinderfeindlichere Partei gebe, als sie selbst. Nicht einmal die Piraten könnten da wirklich mithalten. Ein unerträglicher Skandal sei es, wenn die nachweislichsten aller Deutschenhasser sich Nazi-Vergleiche gefallen lassen müssten.

Schließlich werden derlei Vergleiche explizit untersagt, während der FDP-Mann wegen Verbotsirrtums zunächst freigesprochen wird. Ab da jedoch geht nichts mehr.

In der Nebensache ward verhandelt, ob man Araberfeinde als “Antisemiten” bezeichnen dürfe, oder ob dieser Begriff nur gegenüber Leuten lässig sei, die kein Geld fürs Ausheben von israelischen “Siedler”-Baugruben im Westjordanland spenden möchten. Die Entscheidung hiezu ist einstweilen vertagt. Ein sprachwissenschaftliches Gutachten soll Klärung bringen. Die Uni Köln, Vorreiter in Gleichstellungsfragen, ist beauftragt.

Der im Prozess federführende “Nichtmann” Erika Obsurdides-Kalimantour – sich Frau zu nennen, lehnt sie als sexistisch ab – argumentierte damit, dass Hitler, mit seinem Tierschutz und seinem Vegetarismus, lediglich perfide versucht habe, die Grüne Bewegung noch vor ihrem Entstehen zu unterwandern: Daran hänge sich der FDP-Nazi nun an.

Das Gericht beschied, dass Hitler in diesem Zusammenhang nicht wegen Volksverhetzung belangt werden könne, nicht nur, weil man seiner nicht mehr habhaft werden könne, er wahrscheinlich nicht mehr lebe, sondern auch, weil ihm, da keine beglaubigte Kopie eines Mitgliedsausweises der Grünen vorgelegt, “nach Ansicht des Gerichts keine vorsätzlichen, niederen Beweggründe in der Richtung, das Volk gegen die grüne Partei zu verhetzen, vorliegen, weshalb der Angeklagte nicht belangt werden kann.”

Man ist, selbstverständlich, empört. Jeder GrünIn hätte natürlich gerne Adolf Hitler als Urerzfeind bestätigt gesehen, und jetzt das. Hitler habe also gar nichts wider die Grünen getan. Ein kolossales Fehlurteil, welches das BVG sehr sinister erscheinen lässt.

Noch niederschmetternder: “Das Gericht vermag nicht generell, lediglich fallweise, zu entscheiden, gerade, da von Adolf Hitler keine glaubwürdigen Originalaussagen zur grünen Partei belegbar sind, ab wann Nazi-Vergleiche auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, hiemit lässig.” Aber, bzw. und: “Die offenkundige Tatsache, dass die grüne Partei das ganze deutsche Volk ausrotten will, alsomit in bester antifaschistischer Tradition steht, macht sie in der politischen Auseinandersetzung nicht automatisch sakrosankt. Der erklärte Ausrottungswille könnte auch ein reines Lippenbekenntnis sein, muss also auch in solch scharfer Weise hinterfragt werden dürfen.”

Jetzt sehen die Grünen ziemlich alt aus. Das  BVG hat erstmal gesprochen. So kurz vor der Wahl noch einen Ausrottungsvereidigungsparteitag abhalten, nein, davon lassen sich selbst die Scharfmacher unschwer abhalten. Zumal man ja nicht einmal weiß, ob sich das BVG von einem solchen Schritt entscheidend beeinflussen lassen ließe.

So tröstet man sich bei den Grünen einstweilen bei Tofu und Champagner damit, dass man immerhin nicht als NS-Wiedergängerpartei verboten wurde, den Nazis vom BVG wäre schließlich selbst auch noch das zuzutrauen gewesen, diesen faschistoiden Nachtwächtern.

Zweihundertzwanzig Prozent im Bundestag! – : Das ist die neue mutige Losung der “root-out-folks”. (Auf einen deutschen Begriff vermochte man sich nicht zu einigen, da zu unklar, zudem implizit im Verdachte des Verrats der guten Sache.)

Ein Sturm im Wasserglase also. Zeit, dass man als Grüner nicht nur rumpfitzt, sondern wieder einmal einen Angriffskrieg der alliierten Paten beklatscht.

 

Klagt nicht, schimpft! (II)

Donnerstag, 01. August 2013

Die Schimpfbewegung könnte selbstverständlich auch eine Schimpfdemonstration mit anschließender Schimpfkundgebung anständig beim Ordnungsamt anmelden, also, dass, wie sonst auch, wer beim Schimpfen Rechtsverstöße beginge lediglich einzelverantwortlich sei und die Veranstalter ausdrücklich dazu aufrufen, auch noch der engagierteste Schimpfer solle im Rahmen der Gesetze schimpfen.

Mit welcher Begründung wiese das Ordnungsamt bzw. wiese die kommunale Polizei diesen Antrag ab?

Schimpfen ist schließlich zumindest ein Teil der meisten sonstigen Demonstrationen, oft wird auch fast nur geschumpfen. Wieso sollte nicht jeder mündige Bürger schimpfen dürfen können, wie er will?

Das möchte allerdings ein Umzug werden, gegen den ein Christopher Street Day sich ausnimmt alswie ein Geriatrieaushumpeln, eine halbblinde Schlafmützenveranstaltung auf Stöcken und an Rollatoren.

Das möchte richtig lustig werden. Ich wäre ganz sicher dabei und achtete auf eine gut geölte Stimme, also, dass man mich je nach Windstand und Wetterlage einzeln bis auf die Halbhanglagenbalkone der Schwabenmetropole hören könnte.

Gute Kollegen dabei, lautstarke Gesellen, das befeuert natürlich noch und hebt den Busen zusätzlich, dessen Ausschallvermögen.

Mindestens ich zöge mir da wohl auch einen Sonderfrack über. Womöglich einen sehr grellen Einmalsonderfrack. Bongos, zur rhythmischen Unterstützung lässig umgehängt, eine grobe Rassel dabei.

Oh Herr, was schümpfe ich! (weiterlesen…)

Ich date, du datest…

Freitag, 26. Juli 2013

Ich date, du datest, er, sie, es datet, wir daten, ihr datet, sie daten.

Das waren noch Zeiten, als man noch diskret ein Date daten konnte.

Das ging so, im Großen und Ganzen, bis in die Neunziger.

Jeder datete, wie er gerade lustig war.

Inzwischen ist’s aus mit dem unbeschwerten Daten. Man ist ja schon upgedated, bevor das Date überhaupt steht. Und wer garantiert einem, dass, im Falle es klappt doch, beim Date nicht irgendein Schmerzphon die ganze Nummer und das Gestöhne direkt ins Netz überträgt, wenigstens jenen, die einen später mit den Daten zum Date updaten möchten?

Manche meinen schon, man solle nicht mehr so viel daten, weil das sei ja offenkundig nicht klug. Der date liefere sich selbst aus. Ohne Daten keine Daten.

Welche Dates traut man sich noch zu daten?

Das Daten macht ja auch gar keinen rechten Spaß mehr, wenn die ganze Welt wissen kann, dass man ein schlüpfriges Date hat. Manches Date zieht ja daraus einen Großteil seines Reizes. Wenn es dumm läuft, und das passiert oft, daten die Deutschen wirklich noch weniger, und wir sterben aus alswie ein Bienenvolk, das sich auf die Antarktis verflogen.

Es liegt wohl an, dass man ohne Daten datet. Irgendwo im Wald, spontan, keiner ein Schmerzphon dabei. Man datet ohne vorherige Ansage, wie es gerade kommt. Man datet einfach bis zum Mandat. Das gibt im Hochsommer, wo es sich dorten am besten datet, starke Widderkinder.

Die Sache wird wieder urtümlich, mit dem Daten.

UND ER ERKANNTE SEIN WEIB! (weiterlesen…)

Der Heil-Bushido-Rap

Sonntag, 14. Juli 2013

Ich finde den Bushido klasse. Er hat sich seinen Multikulti-Integrations-Bambi ebenso redlich verdient wie Obama sich seinen Friedensnobelpreis. Außerdem ist Rassismus gegen Blonde bekanntlich der gute Rassismus.

Der Mann wird jetzt aber auch wirklich wieder übel diskriminiert. Nicht genug, dass die CDU ihn nach seinem Vorzeigepraktikum im Bundestag nicht zum Parteivorsitzenden gemacht hat: Überall muss er unter grünen Fo..en und schwulen roten Bürgermeistern und noch den letzten FDP-Seppeln leiden, und vom Hartzamt kriegt er wohl auch nichts.

Das ist der pure Rassismus, der schlechte wohlgemerkt, dass man diesem wackeren Mann, den ich für eine Reinkarnation Jesu halte (immerhin ist er wohl halb Semit, halb Arier), noch die feingeistigsten freien Meinungsäußerungen zuschlechte hält. (weiterlesen…)

Zeitreisen: Wie soll das funzen?

Freitag, 12. Juli 2013

Ausgehend von einer Erörterung der Reinkarnationslehre mit dem ungläubigen Thomas Magnus hat mich Leserin Lisa mal wieder in ein neues Thema hineingestolpert. (Ich bitte darum, mir zu verzeihen, dass ich hier zunächst schon Gesagtes “wiederverwerte”. Das Thema ist aber einen eigenen Beitrag wert. Und so ist es einfacher.)

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/07/08/der-goller-glaubt-und-ein-reinkarnationist-weis/

Sie schrieb, indem wir auf das Thema Zeit gekommen waren:

‘Ja, tatsächlich gehe ich davon aus, dass es nur die Gegenwart gibt. Alles ist jetzt. Aber die menschliche Wahrnehmung ist (noch) zu träge, um diese Komplexität zu erfassen. Deshalb “schreiten” wir die Ereignisse ab und das generiert die Zeit. Eigentlich ist es eher ein Springen von Parallelrealität zu Parallelrealität, die jede für sich eine vollkommen neue Realität ist. Das erklärt auch, warum der Wahl eines anderen Glaubens auch eine andere Realität folgt. Und da alles in der Gegenwart ist, sind natürlich auch “Zeitreisen” möglich.’

Der letzte Satz dieser Passage ist wohl der wichtigste. (Ich sah es auch so, dass es nur eine Zeit gibt.)

Ich schrieb bislang dazu:

‘Eine interessante Schlussfolgerung. Ich kann sie allerdings aus irgendeinem mir noch nicht so recht klaren Grunde nicht gleich unterschreiben. Es haftet ihr jedenfalls etwas Paradoxes an.

Der “Reinkarnationist” ist übrigens auch von der Möglichkeit von Zeitreisen überzeugt. Ich werde ihn bei nächster Gelegenheit mal fragen, was er von Deiner diesbezüglichen Logik hält.

Ich selber kann es jedenfalls bislang nicht sortieren, wie der Kosmos physische Zeitreisen aushalten solle. Wenn es da keine Zeitreisepolizei gibt, wie viele meinen, dass die Sache, damit kein totales Chaos ausbricht, reguliert sein müsste, was nicht gerade ein erhebender Gedanke, weiß ich auch nicht, wie das funktionieren solle.

Man könnte natürlich auch postulieren, dass nur die Leute in der Lage sind, physische Zeitreisen anzutreten, die geistig so reif, dass sie keinen Unfug treiben.

Den Schuh zöge ich mir dann schon lieber an.’

In der Tat habe ich immer, wenn ich über das Thema nachdachte oder es mündlich diskutierte, meine Schwierigkeiten gehabt, egal, welches Modell einer verfocht, wie es da nicht den ganzen Laden auseinanderhauen möchte, es sei denn, man hätte nach jeder Zeitreise einen Gedächtnisverlust, was die Sache ja auch nicht sehr verlockend machte. Da war ich mal in der Zukunft, und dann weiß ich nichts mehr davon und denke, ich hätte die Zeit im Gartenstuhl verdöst. (weiterlesen…)

“Ein Gau für den Rechtsstaat”: Welcher? Wieso bloß einer?

Mittwoch, 03. Juli 2013

Anlässlich des Vorgängerartikels “Heribert Prantl über die wahren Großterroristen“, in dem ich dessen Videobeitrag “Ein Gau für den Rechtsstaat” würdigte, kam mir eben trotz der tristen Thematik das Lachen.

Welchen deutschen Gau hat sich Prantl eigentlich ausgesucht, dass der für den Rechtsstaat stehen solle? Weser-Ems? Hessen-Nassau?

Und warum sollte eigentlich nur ein Gau für den Rechtsstaat stehen?

Dieser arme eine Gau wäre im Handumdrehen derart von deutschen Zuwanderern aus anderen Gauen überrannt, dass das nicht einmal Sachsen oder Bayrisch Ostmark ordnungsgemäß bewältigen könnten.

Nein, Herr Prantl, ein Gau für den Rechtsstaat, das wäre zwar ein Anfang, aber hier muss ich doch in Anlehnung an Meister Ché sagen: Schafft zwei, drei, viele Gaue für den Rechtsstaat!

Ich hätte auch gar nicht gedacht, dass der Bayer Prantl sich noch so wohlwollend der Bayern-Hymne erinnert, die er wohl in Kindestagen auch einmal gesungen haben mag:

1. Gott mit dir, du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
Und erhalte dir die Farben
Seines Himmels, weiß und blau!

2. Gott mit dir, dem Bayernvolke,
dass wir, uns’rer Väter wert,
fest in Eintracht und in Frieden
bauen uns’res Glückes Herd!
Dass mit Deutschlands Bruderstämmen
einig uns ein jeder schau
und den alten Ruhm bewähre
unser Banner, weiß und blau!

Ja, da gaut und bruderstammt und deutschlandet es noch richtig rechtsstaatlich. (weiterlesen…)

Verteidigt Israel Deutschland?

Dienstag, 02. Juli 2013

Jetzt wird es deftig.

Besir Atalay, der Stellvertreter Erdogans, soll die jüdische Diaspora für die Organisation des Aufruhrs in der Türkei verantwortlich gemacht haben.

Das ist dreist, und zwar egal, inwieweit jüdische Kräfte wider Erdogan gewirkt haben mögen; so etwas sagt man nicht.

Nun, nehmen wir trotzdem einmal an, jüdische Kräfte hätten tatsächlich treibend hinter den Demonstrationen, die zeitweise fast den Charakter eines Volksaufstandes annahmen, gewirkt, so fragt sich erst einmal, zu welchem Behufe die solches, wofern sie denn dazu in der Lage wären, hätten anzetteln wollen.

Wollen gewichtige jüdische Kräfte etwa doch nicht (mehr) den Sturz Assads in Syrien? Ist Erdogan eben doch ein bisschen zu Hamas-freundlich, und zwar wirklich? Fürchtet man um das EU-Türkei-Projekt? Wird einem da doch etwas zuviel Islam?

Wozu lanciert einer solche Vorwürfe, wenn sie nicht berechtigt sind? Ist dem bloß die Sicherung durchgebrannt, oder ist der ein bisschen dumm, oder denkt er sich was dabei, und, wenn ja, was?

Wenn das alles, eben einschließlich solcher Äußerungen, nur eine Inszenierung sein sollte, so ist es einerseits eine auf hohem Niveau, andererseits aber auch eine höchst riskante. Denn derlei Worte bleiben leicht in den Volksseelen stecken und mögen unerwünschte eigene Dynamiken in Gang setzen. Das muss man wissen. Und normalerweise weiß man das auch. (weiterlesen…)

Mangela Stärkel wählen?

Dienstag, 02. Juli 2013

(Jetzt ist der Text doch aus dem Elektroäther wiedergekehrt; also soll er doch erscheinen. Gleich zwei sich widerratende Zeichen an einem Tage.)

Mangela Stärkel ist die bessere Wahl; oder auch nicht.

Denn, da bin ich jetzt auch mal ganz gnadenlos gendermäßig einen auf Mann und Männerehre: Ich lasse Deutschland lieber von einer Pfarrhaus-Frau verraten, als von einem sozialdemokratischen Mann.

Zumal, wenn der Mann nur das Die-Mundwinkel-Herunterziehen besser kann als sie.

Außerdem ist Steinbrück etwas unterbelichtet, was man so einfach von der Kanzlerin nicht sagen kann.

Nun meinen natürlich manche, man solle den inkompetenteren Verräter zum Kanzler haben. Klar, man weiß nicht, ob das schneller zielführend wäre und wohin.

Dieser Möchtegernsparkassendirektor jedenfalls wirkt wie ein zu Guttenberg ohne Latifundien; man hat eigentlich nie den Eindruck, dass er einen Plan habe. Als Verschwörungstheoretiker könnte man durchaus ansetzen, dass die Bilderberger ihn mit Absicht zum Verlieren herausgesucht hätten.

Steinmeier wirkt vergleichsweise solid; der dicke Gabriel zeigt sympathische Züge; Steinbrück hat gegen Mangela Stärkel so gut wie keine Chance.

Dass Steinbrück ein wenig kurz gestrickt und in mancher Hinsicht gar einfältig ist, kann den Bilderbergern kaum entgangen sein: Ja, ich setze mal die Verschwörungstheorie, dass man ihn zum Verlieren auserkor.

Wer will denn diesen tölpelhaften Vortragshandlungsreisenden? (weiterlesen…)

Krabbelikrabbela: Der liebe Magnus ist da!

Donnerstag, 27. Juni 2013

Ich dächte zuviel, sagte mir vorgestern beim Biere eine gute Bekannte, ich möchte das lassen, stattdessen mehr fühlen. Abgesehen davon zu dieser Anweisung erstmal die Klappe halten. Ich hielt sie, devot, so gut als möglich.

Das war lustig. (Es war auch sonst lustig. Ich durfte später, es war nicht nur ein Bier, auch noch ein bisschen was sagen.)

Ja, genau: Ich werde mir schonmal meine unnötigen Traktate hier nicht mehr erdenken, sondern einfach erfühlen. Klappt bestimmt obersander. Krabbelikrabbela: Der liebe Magnus ist da.

Meine Kinder konnte ich mir jedenfalls nicht einfach erfühlen, so wie all die Oberfühlanderen ohne, auch nicht erdenken, indem ich sie machte, allerdings sehr wohl mit Gefühl, und, ja, zudem gemeinsam beschlossen vorsätzlich, also mit Bedacht. (weiterlesen…)

Absolute American Freedom: Hail Obama!

Dienstag, 25. Juni 2013

All Men, Every Rancid Individual Can, Anywhere, Now

get, in the name of the United Suspicious Authorities, duly

Flagellated, Ransacked, Erased, Exterminated, Droned, Orderly Murdered

(For verification of the above said read the NDAA.)

Ain’t the installment of such a caring, wise form of government worth another Nobel Peace Price?

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Hail Obama! Hail!

Thou, Brother of Brothers of all Fathers, hast brought ultimate democracy!

Finally, everyone is equal before the Law!

Thou couldst even order thyself be taken out by the Feds, if deemed thinking of cooperating with forces that might conspire with people that know people that possibly seek contact with terrorist suspects!

O Holy Man Saint! Yea: The world haileth thee, Fulfiller of All American Freedom!

Any one man who dareth befoul the righteousness of the Republic will subsequently find absolute justness!

Hail!

This is bliss! (weiterlesen…)

Jesl, Heinz, Rudi und Gulgi (und Magnus)

Samstag, 22. Juni 2013

Mein lieber Herr Gesanksverein.

Ich war eben kurz auf einer Eso-Seite, wo es vor “verschmutzten Chakren” und (im Gegensatz zum Autor natürlich) unfähigen “Channelling-Lehrern” nur so wimmelte.

Jetzt muss ich unbedingt auch mal wieder ein bisschen aufgeblasenen Scheißendreck herausschwätzen, wenn auch etwas konventionelleren, damit ich nicht ganz aus der Übung komme.

Ich traf im Traume Jesus, Rudolf Steiner und meine letzte Inkarnation, den Heinz, schließlich auch Gulgi.

Jesl war recht aufgeräumt und freundlich, schien aber, im Gegensatze zu Rudi, der seine grundgriesgrämige Miene doch nicht ganz unter Kontrolle bekam, obschon er sehr aufgekratzt, etwas bedrückt, während Heinz fast ohne Ende damit nervte, er habe sich ja so angestrengt, dass aus mir mal etwas Besseres werde als aus ihm, und doch sei aus mir, nachdem er sich vierzig Jahre in einem buddhistischen Kloster für mich jedes Unfugs enthalten habe, ebenjener notorische Zwunzlallbacken geworden, dessen er jetzt angesichtig werden müsse.

Indem Rudi in einen sanktifikanten Stupor verfiel, ehe ich ihn noch zu fragen vermochte, ob Heinz mir da nicht etwas unrecht täte, tauchte unvermittelt Gulgalinetta auf, lediglich eine gemäßigte Stichflamme auf dem linken Epauletten-Amulett, sahe mich mit ihren lindwurmgrünen, kurzgestielten, wie immer gut gepflegten Schauodromen an und meinte: “Magnus, lass’ den Sauerkrautsaft nicht kippen.” (Sie nennt mein Bier immer so; sie hat was gegen Hopfen.) (weiterlesen…)

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