Archiv für die Kategorie ‘Religion’
Dienstag, 19. März 2013
Tut mir leid, dass ich schon wieder damit nerven muss, aber ich bekomme es einfach nicht so leicht in meinem Schwabenschädel, wie das mit dem Karma und den Belohnungs- bzw. Bußinkarnationen funktionieren solle.
Schauen wir uns die derzeitigen ungefähr sieben Milliarden Erdenbewohner an, so werden wohl ein paar handvoll davon – Leute wie Buffett, Gates, der Emir von Qatar und der saudische König – mal Buddhas, Jesusse, Krishnamurtis, vielleicht auch Herkulesse gewesen sein, also spirituelle wie tatkräftige Führer der Menschheit zum Guten hin; eine zweite Gruppe, je nachdem, wie streng betrachtet, 1% bis 10% der Leute, waren deren brave Diener, so dass sie jetzt sehr gut bis anständig leben können; die dritte, vielleicht 20%, krattelt sich irgendwie so durch, weil nicht alles Geleistete hasenrein war; noch 30% kommen mehr schlecht als recht über die Runden, da es ihnen an negativem Karma nun schon wirklich nicht mangelt; der Rest, also all jene, die die Guten früher stets ruchlos unterdrückten, lebt bestenfalls von der Hand in den Mund, darbt und verhungert in Slums und Kralen.
Irgendwie passt die Rechnung nicht. Oder ist das hier ein Bußplanet, will heißen, dass man uns alle Großschufte von hier bis weit hinter den Aldebaran zum Nachsitzen importiert hat? (weiterlesen…)
Tags: Arschlöcher, Außerirdische, Karma, Reinkarnation
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Montag, 18. März 2013
Inzwischen habe ich fast schon keine Lust mehr darauf, weise zu werden.
Das Wort Esel birgt auch zwei “e”. Also eine Hälfte. “Weise” hat zwei Fünftel “e”. Womit der Unterschied zwischen Esel und weise schon diesbezüglich gerade mal 10% beträgt.
Und ein “s” haben sie auch noch gemeinsam. Davon also 100%. Weise hat insgesamt 75% Buchstaben vom Esel, und der 60% von weise.
Sicher ist, dass der Esel da nichts dafür kann. Es waren Menschen, die ihn Esel hießen. (Auf Schweizerisch: “hiessen”. Noch näher am Esel.)
Was wunder, dass Nietzsche, kurz bevor er sich einliefern liess (liess!), noch einen Esel umarmt haben soll. Er sah wohl einen Halbbruder in ihm.
Noch aber habe ich allenfalls ein potentielles Problem. Da noch dumm, bin ich von der Weisheit fast so weit entfernt wie vom Esel. Sprachwissenschaftliche Beweisel fadür habe ich geliefert. (weiterlesen…)
Tags: Nietzsche, Weisel, Wesel
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Sonntag, 17. März 2013
Man hat es tatsächlich mal wieder geschafft, mich bis zur Viertelswut zu reizen. Immerhin heißt das aber, dass ich noch lebe.
Wie? Womit?
Zwei Dinge, letztlich nur die üblichen, nichts Neues: Der Vorwurf, dass ich nicht glaube, was ich solle, daher ein ohngeistiger Spast sei, zudem die üblichen rhetorischen Runterziehertricks.
Ich ärgere mich deshalb so, weil ich mich frage, wozu ich mich mit derlei noch abgebe. Über mich selber. Da ist zweifellos was zu ändern. Ich bin zu weich, zu milde, viel zu gnädig. Es langt mir mit der Esoscheiße. Jedenfalls, wenn sie so daherkommt, wie sie das nicht selten zu tun pflegt. Unwahrhaftig, feige, durchtrieben, hinterlistig, abgefeimt, gemein, bodenlos und dabei noch frech.
Ich weiß sehr wohl, weshalb diese Krise da. Das aber werde ich nicht erklären. Wer hinreichend Verstand hat, wird es unschwer erschließen. Der Rest muss es nicht wissen.
Neulich war auch so ein Abend. Um ein Treffen gebeten, ich kam, griff die Dame mal wieder in eine der untersten Deppenschubladen. Versuchte ihr schäbiges Spiel mit mir. Nach mehreren noch ruhigen Erklärungen auf grobe Frechheiten hin ward ich endlich ärgerlich, etwas ungehalten. Es langte. (weiterlesen…)
Tags: Notwendig anders
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Sonntag, 17. März 2013
Im Kommentarstrange zu “Osho”: Noch ein schlechter Lehrer (II) brachte Leserin Lisa unter anderem folgendes ein:
“Ich halte es nicht für angebracht, einen Menschen aufgrund seiner “Jünger” zu beurteilen. Wenn man ihn überhaupt beurteilen will, dann nur aufgrund dessen, was er selber gesagt und getan hat.”
Der hierzu wichtige Teil meiner Antwort:
“In der Tat ist es nicht angebracht, einen Menschen anhand seiner “Jünger” zu beurteilen. Sie können aber Indizien dafür sein, was er ausstrahlt. (Man kann natürlich z.B. den mittelalterlichen Klerus nicht Jesus anlasten. Obwohl, schaut man etwas genauer hin… : ein andermal mehr dazu.)”
Ja, nehmen wir das illustre Beispiel Jesus. (Jesus zieht immer.)
Trauen wir der Überlieferung, so wollte Jesus den Alten Bund mit Jahwe erneuern. Mit einem rachsüchtigen, eifersüchtigen, grundgrausamen Gotte, den er seinen Vater nannte.
Was müssen wir uns da noch wundern, dass jene, die ihm nachfolgten, eine Mordbrennerkirche errichteten?
Stimmt dieser Teil der Überlieferung, so hat Jesus selbst den tödlichen Samen gesät. Und so ist er in der Tat aufgrund dessen zu beurteilen, da hat Lisa recht, was er getan und gesagt hat.
Jesus mag um die Weiterungen, die sein Handeln und Reden haben werde, nicht gewusst haben. Aber er wollte einen Neuen Bund mit dem Alten Scheusal. Jedenfalls laut Überlieferung. Kein Wunder also, nur folgerichtig, dass die katholische Mordbrennerkirche daraus folgte. (weiterlesen…)
Tags: Mordbrennerkirche, Osho, Subjuden
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Samstag, 16. März 2013
Die Reinkarnationslehre ist auf eine erstaunlich naive Weise ganz wesentlich eine des beherztes menschliches Handeln untergrabenden Trostes. Und bewirkt damit eine Zementierung herrschender (ungerechter) Verhältnisse.
Jeder habe verdient, im Guten wie im Schlechten, was er sei und wo er gerade stehe; die Bösen werde ihr Schicksal irgendwann schon noch ereilen, ebenso, wie die Lieben irgendwann belohnt würden.
Das lenkt vom zielgerichteten Tun in dieser Welt ab; denn Gerechtigkeit ergebe sich schließlich sowieso; also muss man sich hienieden nicht unnötig auflehnen und selber dafür sorgen, dass diese vielleicht schon etwas bälder verwirklicht.
Wenig erstaunlich dabei, dass ein Großteil derer, die sich vom klassischen Christentum, durch dieses geprägt, abwenden, diesem Glauben zuwenden.
Auch beim Glauben ist nach der Motivation zu fragen. Sie ist hier leicht erklärt: Dieser Glaube bietet ein imaginäres, irgendwo wartendes Himmelbett für die Unterdrückten, gleichzeitig eine Rechtfertigung für alle Unterdrücker. Daher nicht verwunderlich, dass Hubbard das Konzept übernahm.
Jede Art Tatenlosigkeit und Feigheit ist so durch den Glauben gerechtfertigt und begründet; Leiden ist nunmal karmisch bedingt; alles richtet sich schon von selbst.
Es macht also am Grunde nichts, wenn einer Millionen Menschen quälen, verstümmeln und hinmorden lässt: denn irgendwann wird er das schon abzahlen müssen. (weiterlesen…)
Tags: Ausreden, Hubbard
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Freitag, 15. März 2013
Reicht es bis zum Oktober dieses Jahres, so werde ich es geschafft haben (Futur II, Freunde der Nacht!) 50 Jahre lang lebensuntüchtig und nutzlos gewesen zu sein. Das gefällt mir ungemein.
Endlich mal ein Schwab, der ein halbes Jahrhundert lang nix gschafft hat! Es geht also doch!
Allerdings ist es frech, dass ich mich dessen nichtmal schäme. Jeder anständige Schwab wäre dessenthalben schon längst vor Scham im Boden versunken. (weiterlesen…)
Tags: Freimaurer, Klartext
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Montag, 11. März 2013
Weise ist einer, der seine gewachsenen Erkenntnisse aus umfässlicher Lebenserfahrung mit genauem Denken, Feinfühligkeit, einem enormen Assoziationsvermögen, einem geschärften Kunstsinne und seiner Intuition so in Einklang zu bingen in der Lage, dass er sowohl weitreichende und tiefe Aussagen zu allgemeinmenschlichen Fragestellungen treffen kann, als auch durch analoges Erfassen ihm so noch nicht untergekommene Dinge und deren Gang beleuchten und beurteilen. Seine Menschenkenntnis und mühelose Sprachbeherrschung befähigen ihn dabei, anderen zum rechten Zeitpunkt also Rats zu erteilen, dass er zielführend verstanden wird. Er glaubt nie leichtfertig, am liebsten gar nicht, hört in seiner unstillbaren Wissbegierde, seinem unendlichen Hunger nach weiterer Erkenntnis, nie auf zu lernen und selbst Dinge, die schon tausendmal klar erscheinen, wiederum und abermals zu hinterfragen und durchdenken.
Tags: Weise
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Sonntag, 10. März 2013
Eben rief, indem ich noch am Vorgängerartikel arbeitete, entweder ein Spaßvogel oder ein Durchgedrehter mit Berliner Nummer bei mir an, erklärte mich als im Namen Jesu Christi getauft, hub sogar, zwar nicht übermäßig gekonnt, schließlich, in katholeskem Stile, mit einem “im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”-Gesange an.
Der Clown oder Depp frug mich noch, ob es mir gutgehe, was ich bejahte, wohinzu ich setzte, dass ich gleichwohl nie etwas wider gute Wünsche habe, da die ja kaum je schaden könnten.
Daraufhin schwieg ich, wartend, was noch käme. Nach einigen fünf Sekunden legte der fernmündliche Sonntagsgast, sich ebenso gruß- und namenlos verabschiedend, wie er das Gespräch begonnen, einfach auf.
Nun bin ich also, abermals ungefragt (an meine lutheranische Ersttaufe erinnere ich mich nicht mehr; sie hat aber wohl stattgefunden), womöglich ein ernstlich fernmündlich Wiedergetaufter. (weiterlesen…)
Tags: Geheiligte Feigheit, Orale Ferntaufe
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Samstag, 09. März 2013
Bei SPON wundert mich auch gröbsten Unfugs schon lange nicht mehr.
So auch nicht, dass ein junges Hühnchen (laut eigenen Angaben so süß, dass es sagen kann, was andere nicht dürfen) namens Marina Weisband zur “Ikone” der Piratenpartei verklärt wird, darüber räsonnierend, wie die “im Arsch” seiende Truppe wieder aus demselben gezogen werden könne.
Immerhin dürfte er beschnitten sein, sollte es ein Penis sein, der da aus dem Arsch zu ziehen wäre. (Im Großhirn wird diese Konjektur bei SPONlern wohl nicht auftauchen; aber dem Stammhirne gefällt’s.)
Dass die Zeit den Schwachsinn mitmacht, geschenkt.
Dass die FAZ ihn aber auch mitmacht, lässt schon an manchem Zweifeln. (weiterlesen…)
Tags: Marina Weisband
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Dienstag, 05. März 2013
Ich habe mir jetzt mal den Wikipedia-Eintrag zu “Osho” (Älteren noch als Baghwan bekannt) reingezogen und bin am Schluss auf folgende Passage gestoßen:
‘Osho stand vor allem nach dem Umzug der Kommune nach Rajneeshpuram der Homosexualität und Homosexuellen zunehmend ablehnend gegenüber. Er vertrat die Meinung, Homosexuelle hätten aufgrund ihrer „Perversion“ AIDS geschaffen.’
“Homosexuals should be given different localities. They can live in their own world, in their own way, and be happy, but they should not be allowed to move in the wider society, spreading all kinds of dangerous viruses. ”
„Homosexuellen sollten eigene Örtlichkeiten gegeben werden. Sie können in ihrer eigenen Welt leben, auf ihre eigene Art, und glücklich sein, aber es sollte ihnen nicht erlaubt sein, sich in der breiten Gesellschaft zu bewegen, alle Arten von gefährlichen Viren verbreitend.“
Auf die Bitte homosexueller Sannyasins hin, seine ablehnende Haltung gegenüber Homosexuellen zu erläutern, bekräftigte er seine Ablehnung wie folgt:
“As a homosexual, you are not even a human being [...]. You have fallen from dignitiy. ”
„Als Homosexueller bist Du nicht einmal ein menschliches Wesen [...] Du hast Deine Würde verloren.“’
Oha. (weiterlesen…)
Tags: Osho Times, Osho und Homosexualität, Oshoisten
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Montag, 25. Februar 2013
Der Bundespräsident hat eine Ehfrau und eine Buhle. Oder, genauer, eine Buhle und eine Ehfrau.
Wer zahlt Reisen, Garderobe, Spesen der Buhle? Auf welcher Grundlage?
Die echte Ehefrau sitzt irgendwo. Aber als rechtmäßige Ehefrau. Kriegt die auch was? Was? Von wem?
Von Scheidung ist keine Rede. Die Ehe ward im Himmel geschlossen, hienieden lebt der Präsident auch weiterhin mit seiner Buhle. Eine fürs christliche Versprechen und das Finanzamt, eine fürs Bett und wider das Vaterland.
Gibt es da eine Art Buhlenunterhaltsgeheimvertrag, den der Bundesrechungshof stillschweigend billigt?
Ob Gauck mit seiner alten Alten, des europäischen Patriotismus’ halber, Englisch spricht, mit seiner Buhle aber doch lieber das ihm geläufigere Deutsch? (weiterlesen…)
Tags: Atlantik-Brücke, Gauck, Präsidentenbuhle, Präsidentenkonkubine
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Montag, 25. Februar 2013
Jetzt gehen schon die Gerüchte, der Papst trete ob einer innervatikanesistanischen Schwulenverschwörung ab.
Naja, bei allen Verschwörungstheorien, von denen ich schon gehört habe, ist dies noch nicht die schlechteste und am unwahrscheinlichsten wahrste.
Man erinnere sich an jenen österreichischen konservativen Bischof Kurt Krenn, in Teilen der Neurechten gefeiert, der Homosexualität als Krankheit bezeichnete, während an seinem Priesterseminar die Schwulipartys gefeiert wurden.
Weshalb sollten viele der ersten Diener Gottes, Mitarbeiter der Wahrheit, auch etwa nicht schwul sein? Bei dem Gott und dem Job?
Immer junge, willige Priesteranwärter, alles in diskretem Rahmen, gut bezahlt, eine Haushälterin nebenher geht auch noch: Das ist eben nicht unlukrativ. (weiterlesen…)
Tags: Papst, Ratzinger, Verschwörung
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Freitag, 15. Februar 2013
Wer sich eine weltanschauliche Vollkante geben will: U. G. Krishnamurti lesen.
(Ich meine den U.G.: nicht den anderen. Danke nochmal, James, dass Du mir seine Kernschrift “No Way Out” mitbrachtest, auch für die Stunden, die wir darüber beim Biere disputierten.)
Es ist wahrlich nicht leicht, zu erkennen, worin er irrt, was fehlt.
Nichts für Kleinkinder. Wirklich was für fortgeschrittene Nüsseknacker.
Tags: No Way Out, U. G. Krishnamurti
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Mittwoch, 13. Februar 2013
Diesen eigenen Kommentar zu ‘ “Liebe” Außerirdische? Da lache ich mal.‘ stelle ich nochmal gesondert ein, denn er hat es verdient.
@ Außerirdische
Aschermittwoch. Die CSU soll den nicht alleine haben. Wäre ja noch schöner.
Ab jetzt ist Fastenzeit, liebe Außerirdische. Nicht für mich, denn ich bin kein Christ. Aber für Euch.
Ich rufe nämlich hiermit die ganze Menschheit dazu auf, Euch mental wie physisch auf Nulldiät zu setzen. Ganzfasten. Kein Spätfressen wie im Ramadan. Kein Fastenbier, keine fünfte Jahreszeit: einfach nichts mehr.
Klar, ich weiß schon, irgendein Schlaumeier könnte meinen, ich führte Euch ja doch Energie zu, allein schon, indem ich Eurer erwähnte. Das ist aber nichtmal Magerquark. Solche Eso-Kindergärtner-Sprüche ziehen bei mir schon lange nicht mehr.
Keinen Wurstzipfel mehr – oder esst Ihr Vorhäute? – für Euch. (weiterlesen…)
Tags: Außerirdische
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Mittwoch, 13. Februar 2013
Ich wundere mich immer wieder, wie selbstverständlich es immer noch ist, dass einer dem anderen den Vorwurf machen kann, er glaube ja an das und das nicht, glaube nicht genug, sei zu schwach im Glauben, glaube in Wirklichkeit doch, nämlich ans Nichtglauben, weswegen er löge, wenigstens sich belöge usw.
Neulich sagte mir einer, ich wisse ja gar nicht, an was ich alles glaubte, das ich nicht zu glauben vorgäbe, ich glaubte, siehe oben, eben doch, und zwar wie die Sau…
In der Tat halte ich Dinge, die ich bislang nicht eindeutig ermessen kann, für gegründeter, wahrscheinlicher, vernünftiger, sinnvoller, mir genehmer, besser als andere.
Der findige Glauboist leitet daraus dann gleich ab – siehst du!!! – : damit habe er recht, ich gäbe es ja selbst unfreiwillig zu.
In der Tat glaube ich daran – zweifelsfrei erwiesen ist es schließlich nicht – , dass es nicht jedem Menschen zwangsläufig schadet, wenn er etwas lernt. (weiterlesen…)
Tags: Glauben, Glauboist
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Montag, 11. Februar 2013
“Der Mitarbeiter der Wahrheit” ist der Titel eines faz.net-Artikels zum Papstrücktritt, von dem ich bislang nicht mehr gelesen habe als diesen. Ich rauche nämlich grade meine Nachspülzigarette (ich meine die nach dem Spülen) und will mir deren Genuss nicht vermiesen.
Gerade verrät mir die Suchmaschine, dass dieses (nicht genau, siehe folgendes) kahle Krämpflingsmotto nicht auf dem Miste eines FAZ-Journalisten gewachsen, sondern tatsächlich der Wahlspruch des Herrn Ratzinger (in Vatikansdingen bin ich nicht so bewandert wie andere). Wobei der Journalist doch etwas geleistet hat, indem er aus dem lateinischen “cooperatores vertitatis”, also “die Mitarbeiter der Wahrheit” immerhin den Mitarbeiter der Wahrheit gemacht (wir wollen bei so heiligen Dingen ja nicht schlampern).
In der Tat klingt “Mitarbeiter der Wahrheit” gemessen an “pontifex maximus” (größtem Brückenbauer) geradezu bescheiden; ich frage mich aber doch: Was soll mir das bedeuten?
Ist die Wahrheit ein Staat? Der Vatikanstaat? Na gut; dann ergäbe das einen gewissen Sinn, hätte aber doch Präsident, Premierminister, König oder Kaiser der Wahrheit heißen müssen.
Ist die Wahrheit eine Firma, eine Aktiengesellschaft gar? Dann hätte es Inhaber, CEO oder Vorstandsvorsitzender der Wahrheit heißen müssen.
Oder ist die Wahrheit ein Kindergarten mit angestelltem männlichem Leiter? (weiterlesen…)
Tags: Ratzinger, Rücktritt
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Samstag, 09. Februar 2013
Ich sprach unter dem Titel “Außerirdische? Gesocks, Gesindel, Geschmeiß!” davon (ich bitte Interessierte, den dortigen Kommentarstrang zu beachten), dass alle möglicherweise hierseienden Außerirdischen nur “hinterlistiges Gesocks, niedriges Gesindel, feiges Geschmeiß” sein könnten und rief, nicht unbedingt erwartend, dass sich viele Teilnehmer fänden, sozusagen einen kleinen Wettbewerb dahingehend aus, zu ergründen, weshalb ich zu diesem harschen Urteile gelangt.
(Leser Thomas hat mit seiner Frage, ob in der NWO-Hölle Marktwirtschaft oder Sozialismus gelten werde, den Insassen letzteren als günstiger einschätzend, den Ausschlag gegeben, dass sozusagen Spielende, die Ziellinie überschritten.)
Also: Wir setzen den Fall, dass, wie dies von Gläubigen gemeinhin behauptet, diverse Sorten Außerirdische hier herumschwirrten, eher physische, womöglich, das zu behaupten ist zumindest in Mode, auch “transdimensionale”. Und davon (wobei es für diese Erörterung unerheblich ist, ob auch “transdimensionale” dabei) gebe es ziemlich viele sehr arglistig Böse, die die Menschheit nur umprogrammieren wollten (womöglich auch genetisch), ausbeuten, zum Sklavenheere machen, zu welchem Behufe auch immer, andere hinwiederum, die so ganz richtig lieb seien.
Jene Lieben, die – häufig behauptet, ungefähr ebenso von Leserin Lisa und Leser Dude – täten hier nur eingreifen, sich wenigstens offenbaren wollen/können/dürfen, wenn “die Menschheit”, immerhin hinreichend Menschheit, so weit entwickelt, dass dies Sinn ergäbe, denn, salopp gesagt: Blödel müsse man Blödel sein lassen, bis dass sie von selber keine mehr sind.
Gegen diese übliche Argumentationslinie sprechen zumindest zwei gewichtige Dinge. (weiterlesen…)
Tags: Außerirdische, Machtsyntax, Völkergrammatik
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Samstag, 02. Februar 2013
Ich wünschte mir, dass mehr Juden hier läsen. Juden, die wollen, dass ihr Volk überlebt. Ich habe hier eben noch einmal dargelegt, was anliegt.
Ich bin zwar, das ist bekannt, kein großer Freund Israels im Sinne dessen Besatzungspolitik, dessen fortgesetzten Landraubs. Und vom mosaischen Glauben, auch der Knabenbeschneidung, auch das ist hier leicht zu finden, mehrfach, halte ich ebenfalls, mal ganz gelinde ausgedrückt, nicht viel.
Ich bin aber deshalb kein Judenfeind. Ebensowenig wie Moslemfeind, Christenfeind oder Hindufeind.
Zudem geht es jetzt um etwas ganz anderes. Es geht um den Kittel. Um Euren genauso wie um unseren.
Jeder weiß (Ihr selber traut Euch das auch ab und zu deutlich zu sagen, ich als dahingehend eher rarer Goy auch), dass Ihr über viel Geld, Einfluss, zumal mediale Macht, verfügt.
Glaubt Ihr wirklich, dass das Große Ausmorden, das gerade offenkundig gegen die große Masse Eurer Volksgenossen angezettelt wird, offenbar von vielen Eurer höchsten Führer selbst, aus welchen wahnwitzigen religiösen oder weltmachtpolitischen Gründen auch immer, irgend anliegt, gerechtfertigt?
Wieso steht Ihr nicht auf? (weiterlesen…)
Tags: Brzezinski-Doktrin, Henry Kissinger, In zehn Jahren kein Israel mehr, Jüdisches Volk erwache!
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Mittwoch, 30. Januar 2013
Die Vorstellung, dass man irgendwie reinkarniere, hat etwas Verlockendes, das nicht näher erklärt werden muss.
Deshalb ist der Glaube daran auch so populär.
Alle mir bekannten dahingehenden Modelle aber sind, das ist das Üble daran, schuldbasiert.
Dahingehend, dass man eben nur zum Schein einen Neuanfang bekäme, da alle Vorleben ins neue bestimmend mitgebracht würden, zumal alle Schulden, die Schuld, das negative Karma, mag man es nennen, wie man will, mit.
Keine sehr verlockende Aussicht für mich. Da wird mir der geforderte Preis fürs Nochmallebendürfen zu hoch. (weiterlesen…)
Tags: Reinkarnation
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Montag, 28. Januar 2013
Vorhin bekam ich auf den Beitrag “Jesus kein Jude?” wieder einmal einen Kommentar dahingehend herein, Jesus sei kein Jude gewesen.
Diesmal antwortete ich also:
“Wenn Maria Jüdin war und Jesus gebar, dann war er auch Jude. Jedenfalls nach gängiger Definition.
Mir ist es, wie gesagt, völlig egal, ob Jesus Jude war oder nicht.
Für Christen, die sich vom Judentum abgrenzen wollen, mag das eine Rolle spielen. Aber: Was soll das?
Alles spricht dafür, dass Jesus ein Jude war. Wieso hätte er denn den “Alten Bund” erneuern wollen sollen, wäre er keiner gewesen?
Man traut sich nicht, sich eindeutig vom Alten Testament abzuwenden (was ja logischerweise auch nicht so einfach), hiemit vom mosaischen Glauben, aber den lieben Jesus, den hätte man gerne als Nichtjuden. Ich empfinde das als kindisch.
So wie es läuft, sind alle Christen und Moslems Juden. Oder meinetwegen, genauer, Subjuden.
Das aber können viele von ihnen nicht ertragen, weswegen sie dann antijüdische Ressentiments kultivieren. Das kann ich nicht anders denn als ziemlich einfältig, ja lächerlich, ansehen.
So sitzt das Judentum stets am längeren Hebel.
Geschieht den Christen und Moslems recht. Letztlich wollen sie es ja nicht anders.”
Man mag mich für die Schlussaussage als boshaft bezeichnen. Bitteschön. (weiterlesen…)
Tags: Abrahamitismus
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Mittwoch, 16. Januar 2013
“Der Islam gehört zu Deutschland.”
Zu Saudi-Arabien gehört er offensichtlich; zu Mali soll er aber nicht mehr so richtig gehören, jedenfalls nicht, wie dort.
Traurig-witzig dabei auch, dass wer den Islam ablehnt, entgegengeschmettert bekommt, “den” Islam gebe es ja gar nicht. Was der pöhse Diskriminateur und Rassist usw. da fanatasiere? Wenn die Religion des Friedens allerdings zu Deutschland gehören soll, dann gibt es ihn mit einem “Der”.
Man biegt es sich um, wie man es gerade braucht. Islamisten, die nicht gleich alle Christen und Juden totschlagen wollen (allenfalls den Rest), dies jedenfalls nicht sagen, die nennt man dann “gemäßigte”.
Und so braucht man denn, meint man, an deutschen Schulen auch Islamunterricht, also Unterweisung in der Religion, die einer gründete, der seine Lieblingsfrau mit 9 Jahren genommen haben soll. Also einem… (weiterlesen…)
Tags: Islam, Mali, Neukölln, Saudi Arabien, Türkei
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