Archiv für die Kategorie ‘Religion’
Sonntag, 04. April 2010
Heute las ich in einer Netzdiskussion (es ging ursprünglich um Religion als Opium für das Volk und Frauenfeindlichkeit in Judentum, Christentum und Islam) das Folgende von einer Teilnehmerin (ich denke mal, es ist eine) mit dem Nick “Titta”, die den zugrundliegenden Blogbeitrag also kritisch kommentierte:
“Der ganze Beitrag ist ungefähr so sinnig, als würde ich behaupten, Kommunisten dürfe es nach den Millionen Toten im Gulag nicht mehr geben bzw. diese wären alle ideologisch verirrte Schafe.”
Keiner reagierte auch nur ein wenig verärgert: vielmehr schien das Argument zu “sitzen”.
Man stelle sich vor, welche Hölle losbräche, ersetzte man in dieser Aussage “Kommunisten” durch “Nationalsozialisten” und “Gulag” durch “KZ”.
Frohe Ostern
Ungeniert unzensiert
Bei bestem Lammbraten
Wünscht Ihnen
Aus der Schafgasse 1
In Hammelburg
Ihr
Magnus Wolf Göller
P.S.: Gerade ließ sich in demselben Gesprächsfaden noch der protestantische Pastor Christian Berlin (scheint echt zu sein) also ein:
“Wenn die Morde im Namen des Marxismus Marx und seine Lehre nicht diskreditieren können, dann können die (früheren) Morde im Namen des Christentums Christus ebenfalls nicht diskreditieren.
Ich halte dieses Argument für zwingend und bin sehr gespannt auf Deine Erwiderung dazu.”
Tags: Gulag, Kommunisten, Ovines
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Dienstag, 23. März 2010
Das Folgende erschien ursprünglich auf freitag.de:
http://www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/wert-und-ehre-deutscher-sprache—wort-schoepfungen/?searchterm=Carl+Gibson
21.03.2010 | 11:29
“Wert und Ehre deutscher Sprache” – Wort-Schöpfungen
sprache sprachreinhaltung wortwarte hugo von hofmannsthal wortschöpfung wandel veränderung linguistik dialekt neologismen
Es ist ein Verdienst von Freitag , auf dieser Plattform freie Geister unzensiert argumentieren zu lassen.
Diejenigen, denen man in den Online-Ausgaben der ZEIT, der FAZ, des SPIEGEL etc. das “Wort” abschneidet, finden sich hier wieder – und sie reden hier so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, frei, wobei die Grenzen des kategorischen Imperativs doch noch respektiert werden.
So fand ich hier zufällig einen geistigen Mitstreiter wieder, den ich vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen und gesprochen hatte. Ich stieß dann auch auf seinen Blog und auf seine Eigenheit, nicht nur frei zu reden, tacheles, wie man so schön sagt, sondern auch individuell.
unzensiert.zeitgeist-online.de/
Magnus Göller betätigt sich – undeklariert und vielleicht nicht zur Freude des Bibliographischen Instituts in Mannheim (dort wird der Duden herausgegeben) – als Sprachveränderer und Wortschöpfer. (weiterlesen…)
Tags: Dichtung, Linguistik, Neologismus, Wortneuschöpfung
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Donnerstag, 18. März 2010
Al Gore wurde schon wieder an merkwürdigem Orte gesichtet: Diesmal war es Feuerland.
Im dortigen Späthochsommer, an einem Tage, etwas windiger zwar, aber doch nahe den Temperaturen, den uns ein freundlicher Spätmärz in etwa mitbringt, stund er steil auf dem Felsen vor den Gischten von Kap Hoorn und verkündete neueste Mär: er wolle sich höchstselbst daselbst in die tosenden Fluten stürzen und den nächsten abbrechenden Eisriesen der Antarktis persönlich nach New York, den Hudson River hinan, vors UN-Hauptquartier schleppen, wofern die bösen Inder und Chinesen nicht davon abließen, ihre satanischen Verse der Skepsis zur Erderwärmung zu verbreiten, sie dorten vor aller Welt zu beschämen, wo sie ihm mit seinem Corpus Delicti schwerlich unerkannt freche zu entkommen vermöchten.
Mit entblößter Heldenbrust (weiterlesen…)
Tags: Al Gore, Climategate, Klimagate
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Donnerstag, 11. März 2010
(Wiederum aus einer Netzforendebatte von mir)
Na, jetzt wird’s ja lustig hier, das Thema Zirkumzision kommt auf!
Für mich ist auch die Beschneidung von Knaben vorsätzliche schwere Körperverletzung an schutzbefohlenen Kleinstkindern, das mal vorweg.
Einem Arzt, der dies ohne zwingende medizinische Indikation unternimmt, gehört nicht nur der Prozess gemacht wegen des genannten Verbrechens, sondern auch wegen eklatanten Verstoßes gegen seinen hippokratischen Eid seine Approbation unwiderruflich entzogen.
Ab da darf er dann, wenn er das kann, gegebenenfalls als herangezogener Hartzi, die Rosen in den Rabatten von Stadtparks beschneiden, denen bekommt das mitunter nicht schlecht.
Es gibt meines Wissens keinen vernünftigen, medizinisch zwingend belegten Grund für die Knabenbeschneidung.
Damit muss jeder freiheitlich Denkende diesen Eingriff als das betrachten, was ich darlegte.
Oder?
Zirkumzisanten nach Zirkumzisantistan!
Sapienti sat.
Tags: Beschneidung
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Dienstag, 09. März 2010
Soeben las ich mal wieder in einer längeren Netzdebatte herum, die speziell die Probleme Europas mit dem Islam zum Gegenstand hatte.
Von den vielen Argumenten die dazu – ob uns eingebrodert oder versteinfeldet – in letzter Zeit ausgetauscht wurden, fiel mir eines besonders auf, das zwar schon von Lafontaine aufgegriffen wurde, aber doch bislang ein relatives Schattendasein führt.
Es lautet ganz knapp (und inzwischen vernahm ich Ähnliches auch von “Rechten”!): “Der Islam bietet Gemeinschaft, Geborgenheit und Zusammenhalt, gebietet, mit den Armen zu teilen, und er kennt das Zinsverbot, bietet also dem Hauptfeind Kapitalismus die Stirn, welches wir dekadenten Westler offensichtlich nicht mehr vermögen.” (Also ist er gut…)
Das ist nun schon eine einzigartige Melange aus Dichtung und Wahrheit, die ich für wert erachte, einmal näher betrachtet zu werden. (weiterlesen…)
Tags: Islam, Kapitalismus, Krieg
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Mittwoch, 03. März 2010
Nach einigen auf meine Kommentare folgenden Beiträgen stellte ich heute bei freitag.de zur Mohammed-Karikaturen-Debatte noch den folgenden ein (Erklärung dazu siehe Artikel “Kotau”):
Magnus Göller schrieb am 02.03.2010 um 23:17
Bemerkenswert an dieser Diskussion hier ist, dass mit Ausnahme meiner Wenigkeit bislang kein Diskutant explizit Stellung dazu bezogen hat, ob die Mohammed-Karikaturen, unabhängig von deren ästhetischer oder persönlich-moralischer Beurteilung, an sich statthaft waren und damit im Sinne der Meinungsfreiheit zu verteidigen seien oder eben nicht; damit wurde zur Kernfrage, zur Krux, zum Eigentlichen der Sache, mit unterschiedlichen Akzenten zwar, einfach nichts Verbindliches gesagt.
Man ist so ein bisschen für, aber auch ein bisschen gegen zuviel Meinungsfreiheit, hält sich alle Hintertüren offen, erzählt allgemein von Respekt und interkulturellem Dialog, aber legt sich lieber mal in keiner Weise fest.
Das verwundert nicht: Zwar hat man wohl berechtigtermaßen keine große Angst, dass demnächst Millionen beleidigter Göllers Fahnen und Botschaften anzünden und mit Äxten auftauchen, aber angesichts einer Religion, die man als Linker außer bezüglich der Aspekte Rassismus und Nationalismus (die der Koran meines Wissens tatsächlich nicht vorgibt) in fast allen Aspekten traditionell als “faschistoid” oder glattweg faschistisch begreifen müsste, allein schon ob ihres totalitären Absolutheitsanspruches und der Stellung der Frau, scheint einem doch etwas mulmig zu werden, was man aber doch wieder nicht wirklich zugeben darf im Sinne dessen, dass eine klare Grenzlinie zu ziehen wäre, und da man natürlich auch nicht unangenehm auffallen will.
Also verliert man sich im Üngefähren, “irgendwie Linken”, filibustert und setzt darauf, dass man eigentlich gar nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun habe, fordert von der eigenen Gesellschaft Toleranz und nochmals Einfühlungsvermögen, während der Gegenseite keinerlei klare Signale gesetzt werden, wo denn deren Begehr nach Vorherrschaft in Kultur und Recht bei uns tatsächlich ende.
Das nenne ich Dialektik der Verdunkelung.
Tags: Freitag, Mohammed-Karikaturen
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Dienstag, 02. März 2010
Ich hatte beinahe vergessen, dass es ihn noch gibt, den Klimalackaffen Al Gore.
Das mag am inzwischen zweifelsfrei nachgewiesenen Gore-Effekt liegen, der bedeutet, dass überall, wo der Prophet globaler Sand- und Wirbelstürme versucht aufzutauchen, stattdessen Blizzards einsetzen, so dass sein Klimahubschrauber streikt, oder ein arktischer Eiswind hereinbricht, der den Hohepriester aller Tumben und Toren von öffentlichen Plätzen bibbernd zum Rückzug in seine 30-Zimmer-Villa in Tennessee hinfortpustet.
Ähnlich seinem ehemaligen Chef Bill Clinton, der in Treue fest bekundete, keine sexuelle Beziehung mit seiner Praktikantin gehabt zu haben, was er völlig in Ordnung fand, da er sich ja wohl nur einen blasen ließ, so wie er auch einräumte, Gras geraucht zu haben, allerdings, ohne zu inhalieren, wird wohl auch Al Gore (weiterlesen…)
Tags: Al Gore, Climategate, Gorakles, Klimagate, Klimalackaffe
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Dienstag, 02. März 2010
Ich habe heute anlässlich des Artikels “Die dänische Entschuldigung” von Lars Eriksen, am 1.3.10 erschienen auf “freitag.de” die folgenden Kommentare dort eingestellt, welche ich meinen Bloglesern nicht vorenthalten möchte.
(Hintergrund bildet die Entschuldigung der dänischen Zeitung “Politiken” bei acht Moslemorganisationen für den Nachdruck von Mohammed-Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard, der kürzlich knapp dem Mordanschlag eines moslemischen Fanatikers entging. Das Zitat am Anfang des zweiten Nachtrags bildete den Schluss des von Holger Hutt ins Deutsche übersetzten Artikels Eriksens. http://www.freitag.de/kultur/1008-jyllands-posten-politiken-berlingske-tidende-karikaturenstreit-daenemark-mohammed)
[ 2 ]
Magnus Göller schrieb am 01.03.2010 um 23:33
Während die Hetz-, Schimpf- und Schandkanonaden gegen uns Westler, alle “Ungläubigen”, in unzähligen Madrassen gelehrt und in Tausenden Moscheen gepredigt, geflissentlich überhört bzw. als Folklore abgetan werden, “entschuldigt” sich nun eine dänische Zeitung für den Abdruck von Karikaturen, die viele Moslems als untragbar ansehen, im Gefolge von Morddrohungen, Warenboykott gegen ein ganzes Land, eines Mordanschlags.
Das ist, von der Politik komplett im Stich gelassen, also einerseits verständlich wie andererseits schändlich.
In Afghanistan sollen junge Deutsche bluten, um Tausende Kilometer fern der Heimat vorgeblich Frauenrechte etc. zu schützen, während es in Wirklichkeit nur um geostrategische Interessen geht, und zuhause stellt sich kein (un-)verantwortlicher Politiker gerade hin und erklärt, dass man bei uns eben nicht nur über den hier sehr viel mehr verehrten Jesus Christus und den Papst sowie das Christentum allgemein, sondern eben auch über Mohammed und den Islam Scherze machen bzw. diese auch scharf und satirisch angreifen dürfe.
Sicherlich darf man das in Saudi-Arabien und anderen moslemischen Ländern nicht (weiterlesen…)
Tags: Kotau, Mohammed-Karikaturen
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Montag, 22. Februar 2010
Der Trick mit den “verletzten religiösen Gefühlen” von seiten der sublimen Muslime ist angesichts ihrer Gepflogenheiten zuhause (und nicht nur dort!) und der Rechtsvorschriften des Islams ein blankes, durchtriebenes, knallhart kalkuliertes Strategem im Kriege Entschlossener gegen westlich verweichlichte Deppen.
Eine Mohammed-Karikatur soll schlimmer sein als abgehackte Hände, Steinigungen und Millionen religionsgemäß verprügelter Frauen?
Höhö, da lachichma, wenn auch bitterlich!
Und das deutsche Feuilleton gibt auch noch sein grünes Senflicht dazu, diese Saubande: Wer diese mohammedanischen Heiligen beleidigt, indem er zeigt, was sie tun und wie sie denken, ist selbst schuld, wenn er von ihnen ermordet wird.
Die Heiligen können dann ja gar nicht anders, denn ihre religiösen Gefühle wurden frech verletzt.
Damit sind endlich auch Mörder gründlich zu bemitleiden, und die Linke feiert ihren endgültigen soziologischen Triumph über Vernunft und Dasein.
Und überdies sind die Opfer schuldig an den Mördern, alswelches das neckische Sahnehäubchen auf den Nachtisch zuckert.
Tags: Islam
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Freitag, 05. Februar 2010
Ich erwog, ob ich mir eine Kippa aufsetzen solle, um mich auch mal unverfehmt über Burkaträgerinnen und dreiste Moslems aufregen zu dürfen.
Ich beschloss dann aber doch, mich als sichtbares Zeichen meiner germanischen Unbeugsamkeit lediglich weiterhin regelmäßig zu rasieren.
Der Gedanke war in der Tat verlockend, aber ich schwitze nunmal nicht gern am Hirn.
Tags: Burka, Kippa
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Dienstag, 02. Februar 2010
“Ed Miliband declares war on climate change sceptics” (E.M. erklärt Klimawandelskeptikern den Krieg)
http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jan/31/ed-miliband-climate-change-scepticism
Also lautet der Titel eines Artikels des englischen Observer (31.1.10) über ein Interview mit dem britischen “climate secretrary” (Klimaminister!), in welchem dieser den “siren voices”, die leugneten, dass die Erderwärmung real oder vom Menschen verursacht sei, wörtlich die Schlacht (battle) erklärte.
Auf das sonstige Blabla, welches darauf folgt, will ich hier nicht eingehen, denn es bringt nichts Neues.
Ich frage mich aber nun, mit welchen Mitteln der Minister für gutes Klima den Krieg bzw. die Schlacht gegen Leute wie mich zu führen gedenkt: Lügen und Betrügen und Daten verbiegen, Skeptiker als Leugner der Art jener des Holocausts zu verleumden, beispiellose Kinderangstmachkampagnen gerade der britischen Regierung, kurzum, in einem sagenhaften Propagandafeldzug als Waffen, haben den Sieg ja bisher offenkundig nicht gebracht. (weiterlesen…)
Tags: Climategate, Ed Miliband, Idiotengate, Klimakrieg
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Montag, 01. Februar 2010
“Christentum und Islam, möglicherweise auch das Judentum, neigen zum Fundamentalismus, wenn man sie nach eigenem Ermessen walten lässt.” – Also lässt sich Thomas Steinfeld heute unter dem Titel “Zur Kritik am Islam – Militante Propaganda” auf der Netzseite der Süddeutschen Zeitung ein.
Ein bemerkenswerter Satz.
Wieso “möglicherweise auch das Judentum”? (weiterlesen…)
Tags: Islamdebatte, Judentum
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Sonntag, 31. Januar 2010
Ich habe nun wirklich keinen Gefallen an Schmerzen, dazu kenne ich sie zu gut und in gar zu unspaßiger Form; weder daran, diese sadistisch anderen noch sie mir masochistisch selbst zuzufügen oder auch nur sie zu erdulden.
Aber vielleicht kann ich das Phänomen der Lust am Schmerz inzwischen doch ein Stück weit erklären: Irgendeiner hatte vielleicht in der härtesten Not die skurrile, für ihn womöglich rettend wirkende Idee, Schmerz zur lustigen Sache zu erklären; und da es zu jeder, zumal ihres halbwegs vernünftig erscheinenden Kontextes entkleideten, hiemit abstrusen Idee Leute gibt, die ihr also blind wie blöde, Heil heischend, folgen, siehe die diesbezüglichen erbärmlichen Kalauer diverser Religionen, ist heute der Sadomasochismus wie die Selbstgeißelung nicht nur innerhalb dieser weit verbreitet.
Mal einen Witz über eigene Schmerzen zu reißen, mag mitunter befreiend wirken; diese selbst zu mögen, ist indes ein ganz anderes Ding.
Was viele Religionen anlangt, so kann man allerdings nicht nur bei den abrahamitischen den Eindruck gewinnen, als dass sie erst dann so richtig Fahrt aufnähmen, wenn eine Art wohliger Schmerz die Gläubigen durchdringt.
Der Mensch ist mitunter schon ein seltsames Stück Rindviech.
Tags: Lust, Religion, Schmerz
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Sonntag, 31. Januar 2010
Als Vorhut der Taliban hat Tief Keziban Deutschland fest im Griff.
Laut deutschem Wetterdienst blicken wir bereits jetzt auf die längste Schneeperiode seit dem Winter 1978/79.
Aber was wundern wir uns: Haben uns die Erderwärmer nicht außergewöhnliche Wetterereignisse vorhergesagt?
Außerdem sollten wir uns nicht zu einfältig einseitig grämen; der heftige Schneefall beweist nicht nur, dass die Himalaya-Gletscher mit atemberaubender Geschwindigkeit gen Mitteleuropa auszüngeln, nein, auch die Esels- und Fußspuren angreifender Taliban werden durch Keziban camoufliert, so dass wir deren Attacken praktisch schutzlos ausgeliefert sind.
Da die Bundeswehr die Heimatfront praktisch aufgegeben hat (weiterlesen…)
Tags: Climategate, Erderwärmung, Idiotengate, Keziban, Taliban
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Samstag, 30. Januar 2010
Auf dem Lokus, beim üblichen begleitenden Lateinstudium, kam mir ein jokunder Schwank aus meiner Jugend vor Augen zurück.
Mit vierzehn Krautherbsten bestallt, genoss ich das Privilegium, von einer sehr wohlhabenden amerikanischen Familie, zu der sich ein Kontakt über die Glaubensgemeinschaft “Christliche Wissenschaft”, also meine Mutter und die Mama dort, ergeben hatte, über die Sommerferien in die USA eingeladen zu werden, wo ich denn auch drei Wochen mit deren gleichaltrigem Filius in ein Sommercamp für Jungs gehen durfte, wo alle, außer mir, jener Glaubensrichtung angehörten und ich zudem als einziger Ausländer bescheiden zu glänzen versuchte.
So machte ich natürlich auch Fehler; einer lag darin, dass ich ob des dortigen, geradezu militärischen Drills irgendwann fallen ließ, dies sei “like Germany 35 years ago”, alswelches die “counsellors”, die ehrenamtlichen erwachsenen Betreuer, nicht minder schockierte als meine jugendlichen Lagergenossen.
Lustiger aber noch wurde die Sache (weiterlesen…)
Tags: Christen, Wortschatz
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Sonntag, 24. Januar 2010
Ob der Islamdebatte wird mir allmählich so ähnlich zumute wie angesichts jener um die Schweinegrippe oder den Klimawandel: Ich schriebe am liebsten gar nichts mehr dazu, weil mir die ganzen dreisten Schwindeleien einschließlich der damit einhergehenden Verleumdungen und haltlosen bis womöglich kriminellen Bosheiten langsam zum Halse heraushängen und muss dann doch meiner Chronistenpflicht genügen, zumal wenn schon wieder jemand, diesmal der Bielefelder Professor Gess, aufs Übelste angegriffen und beschimpft wird “im Namen aller Muslime”, zudem wegen Volksverhetzung verklagt und durchaus um sein Leben fürchten muss, wofern man ihn wegen Meinungsäußerungen, die seit Voltaire, Marx und Freud im Abendlande geläufig sind, nicht eilfertig verknackt oder sonstwie im Namen der Toleranz hundsföttisch feige an der Seite der Friedenssublime mundtot macht.
Ekelhaft.
Indes aber leider auch nicht verwunderlich, wenn Islamkritiker selbst in deutschen Leitmedien von sogennanten liberalen Kommentatoren mit den Apologeten von islamistischen Fehmemördern, Steinigern und Händeabhackern moralisch auf eine Stufe gestellt werden.
Näheres zu diesem aktuellen Fall möge der geneigte Leser bitte der Seite “kritiknetz.de” entnehmen.
Ansonsten hier – “leider Gottes” - bald noch mehr dazu.
Tags: Gess, Islam
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Samstag, 16. Januar 2010
Als Jude oder Christ wäre ich gemäß des Korans bei deutlich geringeren Rechten, also gesellschaftlich lediglich heftiger diskriminiert als hier heute ein Moslem je, gerade noch so zu dulden; als weder der eine noch der andere Minderabrahamit noch nicht einmal das.
Wieso bitteschön, sollte ich, sollte irgendein Nichtmoslem diese Religion gutheißen?
In der ich als Heide im Grunde des Todes?
Mir meinerseits von verdrümpelten Toleranzgeschwulfern ansingen lassen, was noch nicht einmal eine kleine Terz weit wahr ist?
Da müsste man, gut norddeutsch, ja geradezu von Geburt an mit dem Klammerbeutel gepudert und daran restlos hirnrissig geworden sein.
Es gibt aber immer noch genug Freimaurergesindel und andere, die uns den Islam als unser aller Kulturbereicherung verkaufen wollen.
Der Islam gehört dahin, wo er hingehört, bis dass er dort verendet oder sich verändert.
Ich will keinen Krieg, ich will meine Ruhe.
Tags: Christen, Heiden, Juden, Koran
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