Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Von uraltem Scheißtum

Donnerstag, 19. Mai 2011

“Von uraltem Weistum” heißt es immer wieder, indem der ewiggleiche Bettel unhinterfragt heruntergeleiert wird, während daran entlang keine wirkliche gesellschaftlich-geistige Weiterentwicklung zu erkennen.

Da wird es dann auch mal Zeit, an Pyramiden zu rütteln.

Allzumal deren Hauptanbeter wenig vertrauenswürdige und segensreiche Genossen.

Gold ist göttlich: Denken abschalten!

Montag, 16. Mai 2011

Und jetzt sattele ich nochmal drauf, damit die Seel’ mal für eine Weile ihre Ruh’ hat.

Während es durchaus möglich ist, z. B. mit Christen über ihren Glauben vernünftig zu reden, entziehen sich Gold- und Silbergläubige immer wieder einer rationalen Diskussion.

Ich habe aber die geistige Achillesferse deren Religion längst entdeckt. (weiterlesen…)

Wann ist Spiritualität kein Mist?

Freitag, 13. Mai 2011

In den Beiträgen “Spiritualität ist fast immer Mist” und “Spiritualität ist fast immer Mist (II)” und den Kommentaren dazu wurde einiges zum Spiritualitätsmist erörtert.

Die obige Frage allerdings, die sich logisch aus der ursprünglichen Behauptung ergibt, nämlich wann bzw. welche Spiritualität denn kein Mist sei, wurde bislang nicht untersucht.

Unter nichtmistiger Spiritualität verstehe ich zunächst einmal das Vorhandensein von Geist sowie die gewollte Entwicklung und Verfeinerung seiner Aufnahmefähigkeit und Ausdrucksformen.

Wenn es also jemand schafft, durch tägliches Angucken eines Rosenquarzes oder Ikebana-Stecken oder Biertrinken seine Gedanken positiv weiterzuentwickeln, zu mehr Klarheit zu gelangen, so hat derjenige sich spirituell eindeutig nichtmistig betätigt.

Aber nur dann.

Denn die drei Beispieltätigkeiten sind ja nicht schon nichtmistig spirituell an sich. (weiterlesen…)

Konfuzius, Jesus und Nietzsche ritzen und raten

Montag, 09. Mai 2011

Die Idee, anhand des Christentums aus einem alten, teilweise übelst verstaubten Glauben einen geläuterten neuen zu entwickeln, eine solche Entwicklung wohlwollend zu begleiten, ist doch recht trächtig, wie die jüngeren hiesigen Diskussionen zeigen (siehe “Unerhört: Magnus Wolf Göller fördert das wahre Christentum” samt Kommentarstrang wie auch “Der Geldverkäufer”).

Fast sieht es so aus, als habe der Heide wenigstens zwei Christen mit dahinverholfen, weiteren Christen in vielerlei Hinsicht Mut und Klarheit zu spenden, durchdachte Angebote zu machen, klare Bilder zu senden.

Fast fühle ich mich schon wie ein halb unbeabsichtigter, von einem numinosen Fluidum eingenommener Neo-Samariter. (weiterlesen…)

Unerhört: Magnus Wolf Göller fördert das wahre Christentum

Samstag, 07. Mai 2011

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einst Christen dazu aufriefe, ihren wahren Glauben zu verteidigen.

Und doch geschah es.

(Nachtrag 13.50 h)

Kurz nach Veröffentlichung dieser Beichte lachte mir Nietzsche laut eins ins Ohr und meinte, ich sei zwar ein hilflos romantischer Tor, aber ihm darin als stets unermüdlich verunglückender Schelm ein rechtes Vergnügen bei der Draufschau.

Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen.

Christentum: Lizenz zum Denken nicht erteilt

Samstag, 07. Mai 2011

“Der Bruder von Siegfried Kauder, Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU), verteidigte derweil Merkels Äußerungen. „Als Christ gibt es für mich das Böse in der Welt. Osama war böse. Und man darf sich als Christ freuen, wenn es weniger Böses auf der Welt gibt“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ laut Vorabbericht.”

(Bemerkenswert, dass nicht nur der Regierungssprecher Seibert, sondern auch Kauder mit bin Laden per Du waren.)

Das erfuhr ich eben hier im Zusammenhang mit einer Strafanzeige gegen die Bundeskanzlerin ob ihrer Äußerungen zur (vorgeblichen) Hinrichtung bin Ladens durch das US-Militär (mit Kollateraltoten).

Normalerweise ist es ja nicht meine Sache, mich in Christenhändel einzumischen. (weiterlesen…)

Der Herr sprach durch mich

Samstag, 07. Mai 2011

Deuteronomicus 6:28 Der Unmäßige zeugte Schafsban; dieser zeugte Lammpoi, Keulon und Kottlach; Lammpoi zeugte Karreon, Ragot und Gulosch; Keulon zeugte Shemhamrosmanorasch, Knobladonai und Weinakuk; Kottlach zeugte Tophschmoran, Soßuch und Konakabram.

Netze über unser Bewusstsein (II)

Mittwoch, 04. Mai 2011

Man muss sich darüber im klaren sein, dass ein Symbol, ein Wort allein, die Welt nicht tragen kann.

Außer DEM Wort: alswelches für alle Worte in ihrem wechelseitigen Geflecht steht.

Das OBERWORT, das gibt es nicht.

(Ich bitte um Verzeihung: Sie haben jetzt den 33. Grad der maurerischen Einweihung im unangeforderten Kurzkurs überschritten.)

Netze über unser Bewusstsein

Mittwoch, 04. Mai 2011

Es gibt weder das eine verlorene oder geheim gehütete Wort noch ein entsprechend zu inkriminierendes Symbol. (weiterlesen…)

Eros vor Logos

Donnerstag, 28. April 2011

Wenn ich mir anschaue, welche hiesigen Beiträge die bisherigen Renner bei der Kommentarschlagzahl waren, nämlich “Dichten Lesben Sapphorismen?”, “Ehret den Weltuntergang!” und “Denken und Glauben”, so geht es hier offenkundig ganz normal zu: Sex, Glauben und das Ende von Sex und vom Glauben interessiert die Leute am meisten. (Rang vier, “Was sollen wir Männer nun dürfen wollen, Frau Minister?”, dreht sich im weitesten Sinne um eine Kombination dieser Trias.)

Bemerkenswert und vielleicht nicht normal ist, dass ein Geldthema (“Gold und Silber: Gigantischer Schwindel?”) erst an fünfter Stelle rangiert.

Dass ein philologisches Thema (“FAZ-Blogger hat hat”) erst an sechster Worts erregte, darf wiederum nicht verwundern, ebensowenig wie dass es ein genuin philosophisches (“Vom positiv traumatisierten Menschen V”) lediglich auf Platz sieben schaffte. (Womit man allerdings wohl sehr zufrieden sein kann.) (weiterlesen…)

Auch Ihr Karfreitag gehet vorbei

Donnerstag, 21. April 2011

Gehen wir mal, kurz vor Karfreitag, an dem das Licht des einmaligen Schafsfischers zum vorläufigen Tode gekommen sein soll, ans Eingemachte.

Wer will diese Kriege?

Jesus etwa?

Oder ein anderes Licht dieser Welt?

Wer entblößt seine Brust und sagt: “Ja, dafür stehe und dafür sterbe ich!” ?

Keiner, und damit wissen wir hinreichend österlichen Bescheid.

Reichlich versteinert

Donnerstag, 31. März 2011

Richtig ist richtig, falsch ist falsch.

Was zunächst so banal klingt, ist doch wiederum nicht so einfach.

Ich habe hier schon anhand der Beispiele Aleister Crowley und Jesus Christus aufzuzeigen versucht, wie sehr wir Menschen bereit sind, dem einen tendenziöserweise so gut wie alles abzunehmen, dem anderen hinwiederum gar nichts.

Nehmen wir als weitere Beispiele zunächst mal Wilhelm Reich und Rudolf Steiner (deren Werke ich nur sehr teilweise zu kennen offen eingestehe).

Der eine ist heute weitestgehend verpönt; ihn lobend zu erwähnen, vermag einem schon heftige Missbilligung einbringen: während der andere zur Zeit in Stuttgart mittels einer großen Ausstellung ausgiebig gefeiert wird.

Dem einen wirft man allerlei (gefährliche) esoterische Aberration vor, alswelche man beim anderen allenfalls verschämt und am Rande erwähnt. (weiterlesen…)

Hardcore-Esos (-Esel)

Montag, 28. März 2011

Es gibt nicht wenige, die wollen die greifbare Wirklichkeit zwanghaft weniger gelten lassen, als irgendwelche Hineingeheimnissungen.

Ich meine jetzt nicht den ordinären Gläubigen, sondern den Großteil des Sammelsuriums an Esoterikern, die, dürften sie den Herrgott mal persönlich kennenlernen, dies im Grunde gar nicht wollten, denn nachher wäre vielleicht ihr Osho, ihr Goethe, ihr Tesla, oder wem sonst sie alles Mögliche andichten, ihre Channeling-Tante, ihre Astrologin, Weißderhimmelwer, entzaubert.

Diese Leute wollen gar nicht wissen; nichts wäre schlimmer für sie. (weiterlesen…)

Wer baut den besten spirituellen Schafsstall?

Donnerstag, 17. März 2011

Vielleicht habe ich einen gedanklichen Fehler gemacht.

Wenn ich mir anschaue, wie notgeil selbst viele sehr Gebildete – oft gerade solche – bereit sind, an alles und jedes nur Vorstellbare zu glauben, hinter jedem Busche einen bösen Geist, ein Astralwesen oder auch nur einen Obskuraten oder Außerirdischen lauern sehen, komme ich fast schon zu der verzweifelten Idee, man solle diese Leute, da absolut vernunftsresistent, lieber wieder in irgendeine halbwegs geordnete Kirche mit regulären Pfaffen schicken.

Das mir.

(Ich möchte wetten, Nietzsche gackert sich in Walhalla jetzt einen Ast…).

Wäre tatsächlich irgendeine gemäßigte Kirche denkbar, die es fertigbringt, ohne Schuld auszukommen, ohne schlechtes Gewissen, ohne Feindseligkeit gegen die ihr nicht Angehörigen?

Ein Laden z. B. , der den Leuten, wenn sie irgendwie brav sind und ein bisschen Vernünftigkeit spielen lernen, verspricht, dass dann graduell ein Goldenes Zeitalter herbeigebetet werden könne? (weiterlesen…)

Vom verkappt lüsternen Weltuntergangsgeschmeiß

Dienstag, 15. März 2011

Ich habe den Kanal voll.

Diesmal aber nicht von dem allfälligen Schreiberlingsgesindel der Schafsmedien, das noch jeden Angriffskrieg mit hunderttausenden Toten als humanitäre Friedensmaßnahme verkauft, sonst alles verbrät, was auf der mörderischen Agenda steht.

Nein, ich muss den Blick diesmal mit schon lange angewachsenem Unmut in eine andere Richtung wenden.

Jetzt, angesichts der Katastrophe in Japan, scheinen dort vielfach alle Leinen los, den Menschen, die den Obenerwähnten zurecht nicht mehr glauben, noch den letzten harnsauren Hennenseich in die Ohren zu träufeln. (weiterlesen…)

Gold und Silber: Der mystisch-emotionale Faktor

Sonntag, 13. März 2011

Im Vorgängerartikel (“Gold und Silber: Gigantischer Schwindel?”) ging ich noch nicht darauf ein, wie der Gold- und Silberhype auch auf quasireligiöser Ebene befeuert wird/ist.

Die beiden Metalle sind eben auch Symbole für das Unzerstörbare, Ewige, sich stets schenkende Göttliche.

Oder, im New-Age-Sprech, sie sind überaus “Mem”-beladen, selbstverständlich erst recht in Zeiten individueller wie kollektiver Unsicherheit.

Weiß man solches bewusst zu nutzen, so hat man viele manipulativ bequem im Sack. (weiterlesen…)

Jesses, Jesses (V)

Dienstag, 08. März 2011

Es passt nur ins Bild, erzeigt sich als logisch, dass jener Jesus auch noch von uns ans Kreuz genagelt worden sein müsse.

Um ob unserer Schuld, uns vorgeblich derer erlösend, für uns sterbend, von unserer Hand ermordet zu werden.

Hinterfotziger geht keine Geschichte.

Dies bedeutet Dreifachschuldseinhineindrücken.

So züchtet man Schafsschafsschafe. (weiterlesen…)

Jesses, Jesses (IV)

Dienstag, 08. März 2011

Einmal weiterdenkend, bis zur Grenze des Erlaubten auch geäußert, werfe ich hiermit zur Figur des Jesus weiteres Hinterfragende auf.

War er von Jahwe selbst, oder jenen, die Jahwe erfanden, etwa schon von vornherein eingeplant?

Denn das wäre ja nun wahrlich nicht der dümmste Trick gewesen. (weiterlesen…)

Jesses, Jesses (III)

Freitag, 04. März 2011

Die ganze Sache mit diesem Jesus ist irgendwie faul.

Ich habe inzwischen selbst seitenlange Diskussionen darüber geführt, Goethe würde sagen, mich eifrig strebend bemüht, und am Ende hat doch noch nicht ein einziger Anhänger des Gekreuzigten auch nur einmal auch nur annähernd zu erklären vermocht, wie dieser liebe Junge mit seinem üblen Papa Jahwe zusammenpassen solle.

Es hat definitiv noch kein Christ geschafft, mir das sinnfällig zu erläutern. (weiterlesen…)

Jesses, Jesses (II)

Donnerstag, 03. März 2011

Ich hoffe – obschon Hoffen meist, wenn nicht immer, nicht viel hilft – , dass Jesus kein “Arier” war.

Das machte es nur noch schlimmer.

Jesses, Jesses

Donnerstag, 03. März 2011

Und was, wenn Jesus ein “Arier” gewesen wäre, wie manche es gerne hätten?

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