Archiv für die Kategorie ‘Philosophie’

Philosophie

Mittwoch, 23. November 2011

Man hat als Philosoph, es sei denn, man lebt im Kloster oder als Scheinweiser im Kral, und sagt nichts, oder fast nichts, hält sich alsomit feig zurück, ist letzlich dann eben doch eigentlich keiner, keine andere Wahl, als sich selber für alle Lesfähigen offen auf den Seziertisch zu legen.

Darunter ist alles Lüge, hiemit keine Philosophie.

Wer nicht in der Lage ist, sich weitestgehend zu entblößen, der soll es besser gleich bleiben lassen.

Vom Verliebtsein

Mittwoch, 23. November 2011

Zum Glück, oder auch durch endlich erworbenes Können, habe ich mich schon seit einiger Zeit nicht mehr verliebt.

Das sollte einem nämlich, spätestens ab einem gewissen Alter, gar nicht mehr passieren. (weiterlesen…)

Alles mehr als klasse

Dienstag, 22. November 2011

Inzwischen ist man soweit, dass man selbst Europa sprachregelungstechnisch zu Geld, zu Schulden, zum Euro gemacht hat.

Aber man ist ja auch schon dahin, einen HBL als den Philosophen Frankreichs zu bezeichnen.

Einen, von dem sich ein Voltaire qua Ekel noch nicht einmal die Füße hätte waschen lassen. (weiterlesen…)

Vom Jüngerwerden

Montag, 21. November 2011

Ich hatte kürzlich drei bemerkenswerte Begegnungen.

Drei kurz- bis mittelfristig deutlich übers normale Maß hinaus äußerlich Gealterte.

Zwei Männer und eine Frau.

Den beiden Männern, beide einige Monate nicht gesehen habend, sagte ich, dass sie um Jahre älter aussähen, sich aber darum nicht bekümmern möchten, da man im Leben, erfahrungsgemäß, auch wieder jünger werden könne. Ich kennte das.

Bei der Frau – eine wirklich schöne! – , an der mir schon vor Monaten aufgefallen war, da ich sie selten sehe, jetzt wieder, dass ihr Gesicht rapide faltiger wurde, traute ich mich das naturgemäß nicht. (weiterlesen…)

Mann mit Grundsätzen

Freitag, 18. November 2011

Sagte mir mal einer, da es auf sein Mobil kam, seine Frau und sein Auto verleihe er prinzipiell nicht.

Ein Mann mit klaren Grundsätzen.

Fürs Unwas oder gegen das Gegenwas?

Mittwoch, 16. November 2011

Heute Nachmittag – indem der Themenkreis mir schon lange und jetzt erst recht ob Stuttgart 21, wo man aus einem Gegen flugs ein Für gemacht hat, um “positiver” zu wirken, im Kopf herumgeistert – wurde ich in einer Netzdiskussion nochmal auf den Komplex der Sprachverneblerei gestoßen, der damit einhergeht, dass man als Lieber und Guter eigentlich nie gegen etwas sei oder sein möge, sondern immer für etwas, also nie negativ.

Siehe auch hier.

Man ist also nicht mehr gegen noch mehr Schuldenmachen, sondern fürs weniger Schuldenmachen, nicht mehr gegen Stuttgart 21, sondern für den Ausstieg aus S 21, für keinen Krieg, anstatt gegen Krieg, für eine Eindämmung höheren Treibhausgasausstoßes, und nicht etwa gegen noch mehr Emissionen usw. usf.

Gegen etwas zu sein, ist nämlich intolerant, kleingeistig, böse. (weiterlesen…)

Dichte, Dichter!

Sonntag, 13. November 2011

Dichte, Dichter!

Verdichte, was ICH dir sage!

All das, was ich selber nicht sagen kann!

Und zwar genau so, wie ich es gesagt hätte, wenn ich es könnte!

Bald!

Sonst bin ich schwerst beleidigt! (weiterlesen…)

Religion als Hohlkugel

Freitag, 28. Oktober 2011

Mit der Religion ist es regelhaft noch nicht einmal nur ein Kreuz.

Sondern eine Kugel. (weiterlesen…)

Scherben können Glück bringen!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

“Scherben bringen Glück!” ?

Gestern Abend bin ich obigem merkwürdigen Sprichwort – einem von denen, die nun wirklich jeder kennt – wohl etwas nähergekommen.

Zunächst mal ist das natürlich purer Aberglaube: eine Kategorie, von der schon Giordano Bruno sagte, man solle mäßig sein darin.

Also geschah’s: Ich hatte ein Huhn mit köstlichem Gemüse in der Röhre und dieses natürlich immer wieder mal rauszuholen zum Wenden.

Nebenher war wie immer hie und da etwas an der Spüle zu verwerken, neben welcher ich mein Rotweinglas geparkt hatte.

Zwei-, nein, dreimal fuhr’s mir in den Sinn, dass ich dieses doch bei etwas Unachtsamkeit leicht mit dem Ellenbogen touchieren und zu Fall bringen könne: es also lieber wegzustellen sei.

Aber nein, mein Stolz gebeute mir, es stehen zu lassen, denn als alter Küchenkämpe sei ich doch nicht so ein blöder, unachtsamer Schwabenschussel, und zumal mir der Gefahr ja schon bewusst.

Sie wissen schon, was geschah. (weiterlesen…)

Die Guten siegen! (II)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Inzwischen bin ich sogar davon überzeugt – eines halben Glases Weins bedurfte es dafür doch noch – , dass die Guten die Menschheit ganz von ihrer größten Last befreien wollen. (weiterlesen…)

Von den Freuden des Philosophen

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Der Mensch pflegt sich zu freuen, wenn er gefragt ist.

Gerade müsste ich drei oder vier (habe ich richtig mitgezählt?) anliegende Artikel schreiben, hacke jetzt aber einfach so drauflos. (weiterlesen…)

Gastbeiträge nur noch mit Klarnamen

Dienstag, 11. Oktober 2011

Ich habe, wie so oft, noch einmal nachgedacht.

Ok: Lassen wir die faden Einleitungsscherze. (weiterlesen…)

Neue höhere Philosophie

Montag, 10. Oktober 2011

Meine Position ist, dass ich positionslos bin.

Für etwas zu sein, das wäre mir zu anstrengend, und gegen etwas erst recht.

Es reicht doch, dass ich da bin!

Das ist schon stressig genug.

Täte ich sonst noch etwas, so brächte mich das womöglich um.

Seid Ihr etwa asozial? (weiterlesen…)

Nietzsche als Vorbild der Kraft aus dem Selbst

Sonntag, 09. Oktober 2011

Meine Achtung für Nietzsche wächst mit jedem Tage. (weiterlesen…)

Wunden und Narben, Bettler und Helden

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Eben las ich folgenden Spruch:

“Ein Bettler zeigt seine Wunden, ein Held seine Narben!”

Ich kommentierte auf korrektheiten.com also: (weiterlesen…)

418: Crowley war witzig!

Dienstag, 04. Oktober 2011

Da ich eben sehe, dass wir hier jetzt 418 Facebook-Freunde haben, fühle ich mich doch veranlasst, dieser Hochzahl des Thelemitentums meine Reverenz zu erweisen.

Es war mir indes gerade zu müßig, nachzuschlagen, welche kabbalistischen Kaprizen echte diesbezügliche Kapazitäten wie ein Jake Stratton-Kent weiland und bis heute dazu ausfindig gemacht haben: aber es überkam mich doch eine spontane Sentimentalität.

Damals, als wir noch Liber Allten! (weiterlesen…)

Ursünde (II)

Dienstag, 04. Oktober 2011

“Wenn es eine Ursünde gibt, heißt sie Glaube.”

Obiges schrieb ich im ersten Teil und handelte mir dafür gleich Kritik ein.

Und kündigte dann an, noch ausführlicher darauf einzugehen.

Und ich beginne jetzt auch gleich mit zwei Beispielen aus der Welt der Menschenkinder. (weiterlesen…)

Mein Guru

Sonntag, 25. September 2011

Jetzt habe ich die Schrift eines Gurus gelesen, der schon gar keiner mehr sein wollte.

Natürlich dozierte er trotzdem. (Ich habe vorher noch nie die Schriften eines indischen Gurus ganz oder auch nur in erheblichen Teilen gelesen; es erschien mir nicht wichtig.)

Dieser aber ist durch seine Erfahrungen und seine Inderei zu einem derartig abgezockten Nihilisten geworden, dass ich ihm, bei allen logischen Brüchen, semantischen Volten, Wortverdrehereien und argumentativen Torsionen, für seine konsequente Inkonsequenz in diesen Dingen schon einigen Respekt zollen muss. (weiterlesen…)

Runen: Text nicht lesen!

Mittwoch, 14. September 2011

Ich habe mir grade mal vorgestellt, wie es wohl sein muss, wenn man religiös ist.

Ohne jemanden beleidigen zu wollen, muss ich gestehen, dass mir bei dem Gedanken ein kalter Schauder den Rücken hinunterlief.

Immerzu einer letztlich unerklärlichen Macht verantwortlich, immer Sünder. (weiterlesen…)

Was ist denn das?

Dienstag, 13. September 2011

“Was ist denn das?”, fragte mich eben mein Sohn, als ich einen Stapel Kopien unten aus dem ererbten Schreibtisch zog, um sie zwecks Reflexion außer Haus zu nehmen.

“Bloß philosophische Schriften, also wie üblich Sachen, für die sich nur Idioten wie ich interessieren. (weiterlesen…)

Mein Lachen

Montag, 12. September 2011

Gestern wurde mir eindrücklich nahegelegt, aus meinem kleinen Denken herauszutreten.

Jenes kleine Denken bestehe darin, dass ich immer noch auf dem klassischen Urheberrecht beharre und nicht einfach alles Geschaffene auf “Creative Commons” setze, also, dass jeder meine mehr oder weniger vitalisierenden Geistesfrüchte nach Gusto verbreiten könne, solange er selber kein Geld daran verdiene.

Ach so: Wer meine bescheidenen Erzeugnisse verbreitet, ohne unmittelbar dafür Geld zu nehmen, hat dann freie Bahn, drumherum sein ganzes Schmodderprogramm an den Mann zu bringen? (weiterlesen…)

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