Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Von den Geldtreibern und dem Geiste

Donnerstag, 07. Juni 2012

Da die Mächtigen des Geldes so lächerlich und fragil werden, wie das Geld selbst, welches sie ausgeben, erlangt der Geist, alswelcher der natürliche Gegensatz des Zinses, wieder seinen Wert.

Zu früh, in der Tat, um “Hurra!” zu schreien: aber wir Schaffenden alle sind auf der Siegerstraße, allein schon dadurch, dass der Wahnsinn nirgend mehr zu verbergen.

Jeder weiß inzwischen, dass hier nur noch gierige Perversion und Irrsinn walten. (weiterlesen…)

Schafsmedien weisen menschliche Existenz nach

Sonntag, 03. Juni 2012

Der Spiegel entdeckt spektakulär, dass Israel jetzt deutsche Atomwaffen-U-Boote hat.

FAZ-Leser gewahren, was für ein  großwildgnädiger Verein der World Wildlife Fund ist.

Im morgigen Stern steht, dass Schuheputzen gutem Leder nicht unbedingt schadet.

Der Blick macht den Schweizern klar, dass sie außer Seen auch Berge haben.

Die NYT findet unweit vom Verlagshaus die Wall Street.

Die Bild ist darüber entsetzt, dass manche Frauen Brüste haben (wenn auch erst auf der zweiten Seite). (weiterlesen…)

Induzierte Selbstheilungskräfte

Samstag, 02. Juni 2012

Der Mensch traut dem Menschen nicht mehr.

Und damit meine ich jetzt nicht der eine dem andern, sondern arg viele sich selbst. (Einiges weitere dazu auch unter dem Titel “Matrix zericht“.)

Viele sind schon so technikgläubig-paranoid, dass sie glauben, das Pentagon oder sonstwer könne so ungefähr alles.

Dabei sitzen dort jede Menge Blödmänner herum. Zwar nicht nur, aber jede Menge. Auf die ist der Laden nämlich zwingend angewiesen. Außerdem sucht sich der vernünftige Nichtblödmann eine anständige Arbeit, anstatt wahnhaft an Möglichkeiten zur geistigen und physischen Vernichtung großer Teile der Menschheit herumzuwerkeln.

Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen Niedrigfrequenzwellen und allerlei sonstige Säutechniken gefeit wäre. Und wenn man mir eine Drohne voll modernstem Sprengstoff GPS-gesteuert exakt auf die Rübe schmeißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal vorläufig zerbraten. (weiterlesen…)

Ausgewogenheit? (II)

Montag, 21. Mai 2012

Wenn ich mir recht überlege, was selbst der Besten welche, die ich kenne, mir im Zusammenhang mit der sogenannten “Ausgewogenheit” raten, verliere ich fast schon ganz die Lust daran, mein Grundtrotz kommt hinzu, noch irgendeinen auswiegenden, sprich balsamierenden, netten, fröhlichen Gutmenschentext zu schreiben.

Vielleicht muss ich mir sogar jede schriftstellerisch zugegebene, gar noch beförderte Fröhlichkeit verbieten, da ich wahrnehme, was da angesonnen.

Ich soll also Rücksicht auf jede Bet- und Bettelkrücke hinter dem Schwulenpartykonvent von Sankt Pölten nehmen, während Israel mit Atomwaffen herumfuchtelt und Fukushima weiter durchschmurgelt?

Da die Leute es ja nicht ertragen könnten, zu lesen, was ist? (weiterlesen…)

Von den kulturflatten Netzdeppen

Mittwoch, 16. Mai 2012

Auf faz.net findet man heute – ich zitiere, mir keine Abmahnung einzufangen, nur knappst – in einem gesamtlesenswerten Artikel der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zur Urheberrechtsdebatte unter anderem den folgenden Satz:

“Eine Generation, die durch das haltlose Internetgequassel groß geworden ist und wirkliche Qualitätsunterschiede kaum kennt, stellt sich offenbar vor, es komme nur darauf an, das Zeug irgendwie hinzuschreiben und ins Netz zu stellen.”

Ich hätte vielleicht eher gesagt “entlang des haltlosen Internetgequassels”, aber das ist jetzt nicht entscheidend.

Denn Frau Lewitscharoff trifft damit den Nagel trotzdem auf den Kopf.

Die Netzdeppen meinen nämlich tatsächlich, dass Schriftsteller (analog andere Künstler) Leute seien, die sich zwischen dem zweiten Frühstück und dem zweiten Bier, weil ihnen langweilig ist, mal eben einen runterholen, und das Ergebnis sei dann irgendsoein Text, wie er sowieso schon oft geschrieben wurde, also nicht einmal so viel wert, wie das Scheißhauspapier vom Loddl, das ja immerhin was kostet und man auch nolens volens mit zwei Euro bezahlt, weil das Klauen einer üblichen Zehnerpackung desselben gar nicht so einfach ist und daher nicht lohnt.

Der asoziale vorgebliche Sozialismus der “Filesharer”, “Downloader”, “Piraten” (letzteres Wort ist immerhin deutsch, was von denen aber wohl kaum einer noch merkt) ist in der Tat nichts anderes als ein grundverlogenes Banditentum. (weiterlesen…)

Mit Kafka gegen die Antisemitismuskeule? (II)

Samstag, 12. Mai 2012

In der Nachbereitung meiner jüngsten Erfahrung mit dem Antisemitismusvorwurf (ich setze die Kenntnis des Erstartikels hierzu voraus) meinte ein kluger Mann am Telefon zu mir, ob es denn unbedingt habe sein müssen, dass ich mal wieder genau das thematisierte, bei dem Ärger doch vorprogrammiert gewesen sei.

Ich entgegnete, dass nunmal, nach langer Diskussion, genau das gefehlt habe, ich es auch nicht hätte vorbringen wollen noch müssen, wenn ein anderer das getan hätte, was aber halt leider nicht der Fall gewesen sei.

Es sei ja – Trotz verpflichtet – genau meine Aufgabe, das zu sagen, was anderen gar nicht in den Sinn komme oder sie sich nicht trauten, ins Spiel bzw. wider dasselbe zu bringen. Was denn wohl sonst?

Von daher zu Kafka: Bei Kafka dreht sich fast alles um das Individuum, das hilflos und immer tiefer verstrickt, Zug um Zug enticht, in einer scheinbar unüberwindlichen Matrix gefangen ist, stets nach einem Auswege sucht, aber nie die Kraft, die Entschlossenheit, den Mumm besitzt, eine imaginär-reale rote Linie zu überschreiten.

So liegt der zum Käfer verwandelte Mensch denn irgendwann hilflos auf dem Rücken, weiß nichts mehr zu tun, denn sich an seiner eigenen Hilflosigkeit zu entsetzen. (weiterlesen…)

SPON: Schwaben zwischen Freud und Neid

Donnerstag, 10. Mai 2012

Eben las ich auf SPON – mal wieder, wie so oft, unfreiwillig komisch – zum Thema “Weltfischbrötchentag” im Interview mit einem Experten (der wohl im Ernst Schuppius heißt) das:

SPON: “Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Fischbrötchen aus?”

Schuppius: “Das Brötchen muss knackig und der Fisch frisch sein.”

Da wäre ich küstenferner Schwabe nun wirklich nicht drauf gekommen.

Bei uns mag man – ob Karle Pfleiderer oder Klärle Hamballe – Brötchen traditionell nur, wenn sie lätschet sind und isst den Fisch frühestens dann, wenn einem davon ordentlich schlecht wird. Damit man wieder weiß, was man, wofern man den kommenden Freitag noch dankbar erlebt, von seinen abgeschmälzten Maultaschen hat.

So lassen wir denn auch beim neuen Mercedes immer erst die Luft aus den Reifen und das Öl ab. Wir wollen ja nicht, dass “dr Daimler koi Gschäfd meh hod”. (weiterlesen…)

“Islamhasser”

Dienstag, 08. Mai 2012

In letzter Zeit wird das Lexem “Islamhasser” immer mehr zum Kampfbegriff von Idiotenstanern.

Daher will ich mich dessen mal annehmen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Islam alle “Ungläubigen” als lediglich des Todes und der ewigen Verdammnis proklamiert.

Dies wäre für jeden “Ungläubigen”, der Hass in seinem Repertoire hat, allemal ein hinreichender Grund, solch mörderischem Hass mit Hass zu begegnen.

Ich bin aber nicht jeder “Ungläubige” und sehe keinen Anlass, dawiderzuhassen.

Wieso sollte ich eine so dumme Religion hassen? (weiterlesen…)

Club of Rome: Alles Sein ist Schwein

Dienstag, 08. Mai 2012

Gemäß den neuen Aussagen des Club of Rome wird in vierzig Jahren schon wieder so ziemlich alles Scheiße und danach gar noch schlimmer.

Den Laden lobe ich mir doch. Dachte ich gestern Abend noch, ein kompetenter Maya-Astronom habe unser aller Ende für die diesjährige Wintersonnenwende berechnet, so wird jetzt klar, dass meine Enkel immer noch vor sich hinverrecken werden, wenn ich entweder 88 bin oder doch schon unter den kosmobiologischen Bus gelaufen.

Dieser Laden stinkt derartig nach enddekadenter Freimaurerei, dass man sich allerdings schon wundern kann, wie die Menschheit so etwas erträgt. Wir sehen aber: Selbst das geht. (weiterlesen…)

Paul Craig Roberts zur “Matrix”

Sonntag, 06. Mai 2012

Unter dem Titel “Disinformation On Every Front” meldet sich hier wieder einmal der konservative US-Publizist Paul Craig Roberts zu den Lügen der “Matrix” (vorgetragen von allen politischen Lagern) zu Wort.

Ich will jetzt nur zwei Zitate herausziehen (interessant ist auch die “Bildungslüge”): (weiterlesen…)

Salafisten zur Gewalt gepresst

Sonntag, 06. Mai 2012

Diesmal zwei Polizisten beinahe abgestochen, insgesamt 29 verletzt: Und “provoziert” (so lautet die Sprachregelung in den Schafsmedien) haben all das ein paar “Rechtsextreme” (auch das ist Sprachregelung), die von ihrem Demonstrationsrecht legal Gebrauch machten, also, dass die armen dergestalt herausgereizten Islamisten gar nicht anders konnten, als ihren Propheten und ihr Buch des Friedens in solch milder Form zu verteidigen.

Die Mehrheit der Moslems aber habe, so ein Mann, der sich Minister nennt, nicht einen einzigen seiner Beamten mit Steinen beworfen, mit Stöcken angegriffen oder mit Messern angestochen, sei friedlich, was jedem zeigt, dass die “Rechten” (=Rechtsextremen, einen Unterschied machen da nur noch die feinsinnigsten Semantiker) für die ganze Misere eigentlich verantwortlich sind.

Noch traut man sich von Seiten der Politik gleichwohl nicht – man hat es indirekt dennoch versucht  - , das Demonstrationsrecht, das Recht auf freie Meinungsäußerung gegen Mohammed, Islam, Koran, aufzuheben. Dass das der Offenbarungseid wäre, weiß man wohl. (weiterlesen…)

Schalwitz komm raus!

Freitag, 04. Mai 2012

Ein Kartoffelchipproduzent dreht ein Werbefilmchen mit Rocker, Hippie, Lagerfeldverschnitt und einem etwas schrägen Inder, alle gespielt von Ashton Kutcher, und schon wieder dreht man im Netz durch, ob des Letzteren, von wegen Rassismus.

Inzwischen hat sich der Chef der Firma bei der ganzen Welt demütigst entschuldigt, den Clip zurückgezogen.

Einen kurzen Bericht dazu und das Video finden Sie hier.

Langsam aber sicher kommen wir an einen Punkt, wo man nur noch hellstweiße Trottel und Spinner persiflieren darf, da es in dem Falle keinen Rassismusvorwurf hageln kann. Und Frauen – außer blonden vielleicht noch – dürfen auch nicht mehr doof sein, weil das ja sexistisch wäre. (weiterlesen…)

Bilderberger 2012: Wohin, MSM?

Dienstag, 01. Mai 2012

Es scheint sich zu verdichten, dass das diesjährige Bilderberger-Treffen vom 31. Mai bis 3. Juni in Chantilly, Virginia, unweit der US-Hauptstadt Washington stattfinden wird.

Letztes Jahr nach Sankt Moritz hätte ich es beinahe gepackt, aber in die USA brächten mich nicht einmal mehr ein Freiflugschein mit 10 000 Dollar Taschengeld je Tag.

Aus der Schweiz nämlich, da ich allenfalls krakeele und Zoten reiße, wäre ich höchstens ausgeschafft worden, dort aber, nach Nacktscanner und Cie., mag man schnell ein paar Elektroschocks reingebraten bekommen, hernach als Terrorunterstützungsverdächtiger in einem übelen Karzer verschimmeln, ohne Anklage, endlos.

Nun gut, bei einem inzwischen so weit – zumindest in alternativen Medien – verbreiteten Großereignis wird man nicht gleich auf breiter Front die Handschuhe ausziehen wollen, wenn ein paar unvermeidliche Aktivisten auftauchen.

Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, wird daher das einzig wirklich Interessante am diesjährigen Treffen sein, inwieweit, wie und was die MSM darüber berichten; man wird jetzt schon daran feilen, wie man die Zusammenkunft, die lange mehr oder weniger geheimgehalten werden konnte, betreuen möchte. (weiterlesen…)

Antischeißesturm kontra Netzhatz

Samstag, 28. April 2012

Manche Kommentatoren setzen “Shitstorm” noch in Anführungszeichen, ich habe sie bei “Antischeißesturm” in der Überschrift mal weggelassen.

Viele hat der Scheißesturm schon getroffen, viele haben inzwischen Angst davor. Unternehmen, Künstler, Schriftsteller, Politiker, Sportler, Journalisten…

Im Netz ist der Pöbel los. Aus einer legitimen Protestform wird immer öfter Cyber-Mobbing, Netzhatz, indem Zielpersonen Pest und Cholera an den Hals gewünscht werden, mit beliebigen Verleumdungen überzogen, nicht selten gewürzt mit Gewaltphantasien, kaum verhüllten Aufrufen zur realen Selbstjustiz, ohne Maß und Grenze.

Bleibt wohl zunächst kaum etwas anderes, als mit einem Antischeißesturm zu reagieren, wenn man nicht tatenlos bleiben will, da auf juristischem Wege oft wenig bis nichts und selbst das noch zu langsam zu erreichen ist. (weiterlesen…)

9/11: Ich bin Journamist

Dienstag, 24. April 2012

9/11 ist eine klaffende Wunde. Der Alptraum der Schafsmedien.

Die offizielle Geschichte vom Einsturz der drei Türme ist derart hanebüchen, dass das jeder merkt, der nur ein bisschen nachdenkt. So geht es einfach nicht. Oder, alle Erklärungen taugen nicht.

Die diffizile Aufgabe, die nun den Schafsmedien zufällt, ist jene, ständig abenteuerliche Behauptungen wider jede bekannte Physik und jeden gesunden Menschenverstand als unumstößliche Tatsachen hinzustellen, dass man glatt Newton unterm Apfelbaum hervor und Wieland aus der Schmiede als Zeugen beiziehen möchte, deren überzeitliches Gelächter zu hören.

Die absurden Erklärungen für drei in beinahe Fallgeschwindigkeit lotrecht in sich zusammenfallende Stahlbetongebäude sind inzwischen Legion; allein, man bleibt hartnäckig, gibt einfach nicht auf.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie lange wir dieses verquere Schauspiel noch werden mitansehen müssen, dass das Unmögliche versucht, sich als das einzig Mögliche zu positionieren, alles tatsächlich Mögliche demgegenüber als irres Hirngespinst hingestellt wird.

Ja, und mich treibt natürlich auch die Frage um, wie dumm die MSM-Journalisten, die da mitspielen, wirklich sind. Glauben die selber, ein Stahlbetongebäude wäre so etwas wie an Dünnplastikfäden turmartig geschossweise aufgehängte Pfannkuchen, die dann zu einem Pfannkuchenklumpen zusammenfielen? Pylone, mehrere Zentimeter wandstarker Stahl, zuerst von Dünnaluminium durchschlagen, dann, ob eines Feuers, plötzlich mit einem Affenzacken rundrum exakt gleichzeitig und bis unten genau nacheinander portionsweise zerbröselt? Wer glaubt so einen Mist? Journamisten?

Vielleicht sollte man sich über solche Leute auch gar keine Gedanken mehr machen.

Aber es ist ja auch wiederum nicht völlig unerheblich, wer da glaubt, was er verzapft, und wer nicht, also direkt lügt.

Am liebsten verteilte ich den folgenden Fragebogen. (weiterlesen…)

9/11: Praktikant schaft für die Welt

Dienstag, 24. April 2012

Heute hängt sich WELT ONLINE mit einem Artikel zu 9/11 (Titel: “Warum die USA 9/11 nicht geplant haben können”) aus dem Verschwörerfenster, der bemerkenswert schlecht und schlampig gemacht ist.

Ich will die einzelnen kapitalen Böcke, die der Autor schießt, hier gar nicht alle aufzählen, frage mich vielmehr (zunächst war im Artikel noch die Rede vom 9.9., was die Redaktion dann verschämt änderte, als das Gelächter im Kommentarstrang folgte), wie man zu diesem Reizthema einen derartigen Naivling – oder schlechten Lügner – auf Springers Schlachtschiff bestellen kann.

So fehlt es im Kommentarstrang neben dem üblichen Antiverschwörungstheoretikerkram der spottenden bis beschimpfenden Art denn auch nicht an entlarvendem Widerspruch, so dass die im Sinne des Autors Gläubigen nicht nur argumentativ-inhaltlich ins Hintertreffen geraten (wofern sie überhaupt argumentieren), sondern auch zahlenmäßig in die Minderposition.

Lesen also überwiegend unbelehrbare Spinner ausgerechnet die wider sie sich stellende Welt, oder sind das nur die fleißigeren Kommentatoren, so dass dieser Eindruck trügt?

Wieso reißt die Welt hier derart stümperhaft ihre Flanke auf? Passiert das denen einfach so? Praktikantentag? (weiterlesen…)

Iranlüge: Irrwitzige Werbung schnell getilgt

Donnerstag, 19. April 2012

Jetzt ist die schöne Flugreisenwerbeanzeige im Sinne der Iranlüge schon weg. Kaum, dass sie einmal gepriesen. Der Google ist ganz schön schnell. Nehmt Euch in acht, die passen auf uns alle ziemlich gut auf.

Trutheridgin

Mittwoch, 18. April 2012

Ich hatte durchaus schon davon mitbekommen, dass es in der deutschsprachigen “Truther”-Szene seit einiger Zeit einen ziemlichen Knatsch gibt, habe mir jetzt aber mal ein wenig Muße genommen, mich in die jeweiligen Beschuldigungskataloge einzuarbeiten.

Verknappt gefasst, sagen die einen, die Großen der alternativen Szene führen praktisch alle eine Ablenkungsagenda, da sie selber Freimaurer oder Scientologen oder so etwas seien; diese hinwiederum kanzeln jene als Fundamentalisten, Spinner, Extremisten usw. ab.

Immerhin, insofern besteht wohl noch Hoffnung auf Versöhnung, ist ein fast durchgängig einigendes Band unter den Streithähnen unschwer auszumachen: Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie der korrekte Gebrauch der deutschen Sprache sind ihnen meist gleichgültig oder gar fremd. Man versucht, wie bei jeder anständigen Hinterhofschlägerei, noch nicht einmal als ein ordentlicher Volksschüler negativ aufzufallen. (weiterlesen…)

Germanobellion gegen Unkuffar

Dienstag, 17. April 2012

Eben sah ich so einen Unkuffar, wie er bekräftigte, dass Christen und Juden, alle Nichtmoslems, in die Hölle kämen. So stehe es nunmal im Koran. Ob er denn jetzt etwa den Koran ändern solle?

Tja, liebe Islamophile, da liegt wohl das Problem. Man kann eine Aussage von derartigem Gewicht nicht einfach als eine Nebensache abtun, an der man liberal vorbeiglaubt.

Das gilt auch für viele andere Passagen, Ungläubige, Frauen, Ehebrecher usw. betreffend. Wer dem Koran seine totalitären, gnadenlosen, grausamen, denk- und kunstfeindlichen Forderungen nimmt, der kann das Buch gleich in die blaue Tonne geben. Außer derlei Vorschriften enthält er nämlich nur poetizistisches redundantes Geschwurbel und Gelaber, das sich auf Arabisch wohl harmonisch anhören mag und zum Rezitativ für schwache Geister taugen.

Und es müssen auch schwache Geister sein, die sich immer noch andächtig erzählen lassen, von sogenannten “gemäßigten Muslimen”, der Islam sei eine Religion des Friedens. Das ist in etwa so absurd, wie zu behaupten, das G 36 sei nur ein moderner deutscher Spazierstock. (weiterlesen…)

“OPERATION: SCHWEINEBACKE”

Montag, 16. April 2012

Die “Welt” bringt anlässlich der Koran-Salafistensause jetzt zu diesem Artikel ein “verfremdetes” Video des Titels “OPERATION: SCHWEINEBACKE”, das ich Ihrer emsigsten Prüfung anheimstellen will.

Brauchen wir so etwas?

Wer macht da was?

Wozu?

Man reflektiere.

Piraten auf großer Bühne

Montag, 16. April 2012

Wahlrecht ab Zwölf, Einheitsschule, Auflösung der Klassenverbände, alles für alle, alle für keinen, Stimmrechtsverleih, flüssige Demokratie: so viel Fordern war nie.

Da werden die Grünen blass um die Nase, indem sie gewahren müssen, dass die Piraten ihnen ihre Hauptklientel der Träumer, Selbstgerechten, Infanten und Hedonisten streitig macht, mit dem denkbar einfachsten Mittel, nämlich jenem, einfach herumzukrakeelen, als pseudoanarchistische (wer für volle Meinungsfreiheit eintritt, büßt) Chaotentruppe aufzutreten, die ganz offen dazu steht, nichts vom Durchdenken von Konzepten zu halten, dafür umso mehr von Spaß und Radau, dabei selbstgerecht, die geistige Avantgarde des Netzzeitalters als Vertreter der spontanen Eselei, diffus liberal bis libertär, gleichzeitig Alles-ist-da-muss-nur-verteilt-werden-sozialistisch, hinreichend links und proletarisch in ihrem Gebaren, dass auch die Klientel der Linken betroffen, selbst jene vom erbärmlichen Rest der Restparteien.

Man sagt ganz einfach: “Mehr Unfug anrichten, als die alten ewiggestrigen Säcke, die noch nichtmal wissen, was ein Proxy-Server ist, können wir gar nicht. Egal, wie sehr wir uns anstrengen.”

Das kommt an beim Publiko, das eine Transposition der Realität derart herbeisehnt, dass es dafür alle Vernunft fahren lässt, an die Verkündiger jener nicht einmal mehr Mindestmaßstäbe der Urteilskraft anlegt, ein geradezu esoterisches Heilsuchen, über die Juxtaposition von tatsächlicher visionärer Kraft und Wirklichkeitsflucht stets beigemischt, gut an, jeder ein Piratomobil, mal hier, mal dort, mal irgendwie und irgendwo, jeder ein Teilchen der dissoziativ entropischen Schwärmkräfte, sozusagen immerhin mal etwer, Vieh als Hirtenversammlung. (weiterlesen…)

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