Auf der aktuellen Seite des Umweltbundesamtes (letzte Änderung am 23.6.) heißt es zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko:
“Nach Schätzungen des Ölkonzerns können täglich bis zu 15,9 Mio. Liter Öl aus dem beschädigten Bohrloch austreten.”
Das Amt nennt hier die Zahl, die bisher die offiziell am höchsten gehandelte ist, 100 000 Fass (Barrel) am Tag.
Eine grobe Rechnung, die 4 000 000 Liter geteilt durch 160 zugrundelegt, ergibt für die Exxon-Valdez-Katastrophe vor Alaska eine insgesamt ausgelaufene Menge von 250 000 Fass.
Also liefe nach dieser Schätzung – von BP! – alle zweieinhalb Tage jene Menge ins Meer, das ergäbe, wenn konstant seit dem 20. April, rund 35 mal die Verheerung von damals, und kein Ende in Sicht.
Da man wohl kaum erwarten darf, dass BP die Zahlen übertreibt, (weiterlesen…)
Am 3.7.10 bringt die britische Daily Mail einen Beitrag mit folgender Überschrift:
“Nuke the BP oil leak! Undersea blast could plug it, say physicists”
(Zerbombt das Ölleck nuklear! Unterseeknall könnte es stopfen, sagen Physiker)
Und der erste Satz des Artikels lautet wie folgt:
“BP should consider detonating an atomic bomb to plug its oil leak in the Gulf of Mexico, nuclear experts have suggested.”
(BP sollte die Detonation einer Atombombe zur Stopfung seines Öllecks im Golf von Mexiko erwägen, wie Nuklearexperten vorgeschlagen haben.)
Ich will hier nicht länger auf Sinn oder Unsinn der atomaren Option zur Schließung des Lecks (die im Artikel noch ein wenig erörtert und technisch erklärt wird) eingehen, da ich kein “Nukleargeologe” bin und die Risiken in verschiedener Hinsicht (Methaneis, Abrutschen des Meeresbodens, Rissbildung usw. usf.) nicht beurteilen kann, frage mich allerdings, zunächst, ob das überhaupt irgendeiner kann.
Nein, ganz abgesehen davon frage ich mich, wieso hier allen Ernstes BP vorgeschlagen wird, mal zu erwägen, ob man eine Atombombe zünden wolle.
Schwer zu ertragen, was Kindra Arnesen in diesen Videos zur Ölkatastrophe vorträgt:
Diese Seite wiederum versucht, sich dazu in einen Humor für die Härtesten der Hartgesottenen zu retten (unter anderem sieht man, wie Obama ein köstlich sautiertes Ölpelikanbaby verspeist).
Liebe Leser, Sie mögen mir glauben, dass auch ich mir all das nicht gerne anschaue.
Ich habe auch Verständnis dafür, wenn Sie (weiterlesen…)
Jetzt beklagt sich selbst CNN, dass es ohne jede Relevanz für Sicherheit oder Funktionieren der Aufräumarbeiten für Journalisten keinen Zugang zu relevanten Stellen im Golf von Mexiko mehr gibt.
Bei Zuwiderhandlungen sind Strafen Made in USA angedroht.
Bruch der US-Verfassung (First Amendment: Religions-, Rede- und Pressefreiheit):
Ich wunderte mich nicht, würden dort bald private Messungen der Luftqualität als Gefährdung der nationalen Sicherheit eingestuft und mindestens die Veröffentlichung von Ergebnissen derselben in diesem Sinne scharf verfolgt.
Das folgende Video, das außer ein paar eingeblendeten Bildern im Grunde ein Audio ist, bringt Grausiges (man kann nur hoffen, dass der Mann lügt, keine Ahnung hat oder spinnt; er behauptet aber, Messdaten der US-Umweltbehörde EPA wiederzugeben) zu dem Golfgiftgas, der Konzentration des Cocktails hochgiftiger, in die Atmosphäre ausgetretener und ständig weiter austretender Stoffe wie Schwefelwasserstoff, Benzol und Methylenchlorid (das hinzukommende Corexit-Problem berührt er nicht explizit):
Wenn man bedenkt, dass jede dieser Substanzen bereits für sich allein extrem toxisch ist, (weiterlesen…)
In den USA hat man, sprachlich also kreativ und elegant wie immer, für die Schafsmedien und deren Konsumenten ein neues Krankheitsbild erfunden: das “Oil Spill Syndrome”.
Auf Deutsch also etwa “Ölverschüttsyndrom”.
Das ist natürlich ebenso lächerlich wie die Sache ansonsten traurig ist, (weiterlesen…)
Vor ein paar Monaten meinte ein recht bekannter, doch mäßig erfolgreicher Verleger, der einzige deutsche Blog von wirklicher Relevanz sei netzpolitik.org.
Nicht dass mich das sonderlich getroffen hätte, denn der Herr schreibt selbst meist mäßig, mitunter auch passabel bis bestenfalls mal gut oder auch leider schlecht; aber seine Haltung ist eine aus naheliegenden Gründen im Wortsinne verbreitete.
In der Tat sind viele Blogs langweilig oder auch stümperhaft.
Aber es ist eben auch eine Schafsmedienkampagne, (weiterlesen…)
Schafsmedial ist es, wenn in der Bildzeitung zu wesentlichen Themen – jetzt z.B. Methanhydrat im Umfeld des Katastrophenlochs im Golf von Mexiko – genauso viel oder wenig steht wie in der FAZ.
Schafsmedial ist es, wenn das jährliche Bilderbergerfest zuerst mit allen Mitteln aus den Schafsmedien herausgehalten wird, und wenn dies nicht mehr geht, nach allen Regeln der Verschafskunst verharmlost.
Schafsmedial sind die Lügen zu den Kriegen, in die wir verschaft wurden und werden.
Schafsmedial war die ganze Aufbereitung der Schweinescheißegrippe.
Schafsmedial ist der Klimaschwindel.
Schafsmedial ist der Genderdreck.
Schafsmedial ist die einseitig apologetische Israeliterei.
Schafsmedial ist die unkritische Islamverherrlichung ebenso.
Denn wer Energie braucht, z. B. Nudeln vom Aldi, also mindestens indirekt auch Öl, der kann Fahrrad fahren, so viel er will, der ist so eine Art Mini-BP, Hilfsbush, Halbobama, Viertelsstalin oder Zweidrittelshitler.
Damit hätten wir dann mal wieder unser Fett weg; ich bin Mit-KZ-Wächter, meine Kinder Mithenker, Mitgenitalverstümmler, Mitlebende.
Hier kann man exemplarisch sehen, wie die übelste Sorte Schafsmedienjournalismus konkoktiert wird.
Es ist sozusagen viel schlimmer als schlimm oder auch als das Schlimmste, was man je zugab oder sich dachte oder morgen zugeben wird müssen, wie man selbst zugibt, dann aber auch wieder keineswegs so schlimm, wie irgendwelche Idioten es behaupten, da man ja selber gar nicht weiß, wie schlimm es ist, was all dies zwingend beweist, zumal deren Idiotentum:
Frau Herman ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein Mensch noch erst recht daran wachsen kann, wenn eine ganze wütende Meute versucht hat, ihn fertigzumachen. (weiterlesen…)
Endlich berichtet selbst das Erzschafsmedium “Zeit” (der Chef Joffe ist ein notorischer Bilderberger, die Zensur auf “Zeit-online” ist selbst unter eingefleischt-bekennenden Linken mittlerweile legendär) von der Corexit-Seuche im Golf von Mexiko:
Es scheint stets mehrere Wochen zu dauern, bis das, was Blogger und alternative Medien hierzu berichten, bis in die Kreise vordringt, die andernorts immer noch, wenn auch mit spöttischem Unterton, “Qualitätsmedien” genannt werden. (weiterlesen…)
Wenn das Folgende stimmen sollte, so frage ich mich zum hundertsten Mal, weshalb wir auch das erst jetzt erfahren (die Katastrophen-Ölbohrinsel auf den Marshall Inseln registriert und, mit Verlaub, entsprechend scheißegal): (weiterlesen…)
Das Umweltbundesamt erscheint löblich ehrlich, jedenfalls was die Anwendung des hochgiftigen Corexits (siehe Artikel dazu) im Golf von Mexiko anlangt: (weiterlesen…)