Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als seine Kinder ausschimpfen zu müssen oder es getan zu haben.
Man fragt sich immer, egal wie zwingend der Grund zur Deutlichkeit war oder erschien, ob nicht schon weniger genug gewesen wäre.
Es hilft aber nichts: Manchmal geht es nicht anders.
Vor einiger Zeit traf ich einen, toller, lustiger Vortrag vor einigen Leuten, der meinte, er habe seine Kinder überhaupt nicht erzogen, ihnen schlicht alles erlaubt.
Und doch, oder gerade deshalb, sei aus ihnen allen “was geworden”.
Nachdem der Iran vor einigen Tagen anscheinend in der Lage war, eine US-Spionagedrohne in einer Cyberattacke praktisch unbeschädigt vom Himmel zu holen, dreht sich das Gerüchtekarrussell inzwischen noch einmal eine Riesenrunde weiter: es sei dem Land gelungen, einen US-Spionage-Satelliten mittels “jamming”, eines gezielten Laserstrahls, zu blenden.
Und da dies bedeutete, dass der Iran auch Kommunikationssatelliten, auf die die Amerikaner traditionell ihre Kriegsführung wesentlich stützen, entsprechend treffen könnte, schlagen die Wellen dahingehend hoch, dass der arme, kleine, bemitleidenswerte Zwerg hinterm Atlantik das Land nun nicht mehr so einfach überfallen und in Schutt und Asche zu bomben in der Lage wäre. (weiterlesen…)
Guttenberg macht jetzt, als zurückgetretener Verteidigungsminister, in Brüssel einen auf Cyberkrieger. Als ehrenamtlicher Berater, versteht sich.
Er will Dissidenten und Blogger, die in autoritären Staaten ihr Glück im Netz versuchen, unterstützen. (Er könnte mir gleich mal was aufs Konto überweisen; seine Expertise brauche ich nicht, das Geld von der EU käme aber gut.)
Sein Fachwissen hat er daher, meint er, dass er sich ja besonders damit auskennt, wie man den Mächtigen, gar einem US-Auserwählten wie ihm, per Netz einheizen kann. Sehr überzeugend.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, was ich alles wüsste, wenn ich in Amerika neun Monate Denken getankt hätte. Mein Hirn mal so richtig vollgetankt hätte. Bei Onkel Heinz an der Urzapfsäule. (weiterlesen…)
Die Zeit, das Zentralorgan des notorischen Bilderbergers Joffe und jenes Bohemian-Grove-Spezialisten Schmidt, übertrifft sich heute mal wieder selbst.
Sie meint, Bundespräsident Wulff möge wegen seines anrüchigen Hauskredits zurücktreten.
Um dann Platz zu machen für…, so grandios schließt man den Artikel “Der nette Herr Wulff” (Wiff?), den ich jetzt absichtlich nicht verlinke: (weiterlesen…)
Die FAZ redet bezüglich zu Guttenbergs inzwischen von “Netzwerken”.
Die zu knüpfen ja durchaus legitim sei.
Allerdings nur von solchen in der oberfränkischen Provinz.
Von den entscheidenden Netzwerken, den transatlantischen, wie von meiner Kollegin Friederike Beck in ihrem Buch “Das Guttenberg Dossier” eingängig beschrieben, die den kometenhaften Aufstieg des “Lügenbarons” eigentlich erklären, verlautet dort immer noch nichts.
So weit will man sich am Untermain anscheinend doch noch immer nicht aus der Deckung wagen.
Wen wundert’s.
Nicht nur der Bundespräsi gehört ja auch mit dazu.
Von den transatlantischen Netzwerken, die zu Guttenberg aufgebaut haben und stützen – siehe Friederike Becks “Das Guttenberg Dossier” – (inzwischen bei uns auch als Buch erschienen, Frontansicht rechts: der Bundespräsident und andere “Granden” kommen übrigens auch daher), erzählt der FAZ-Journalist Volker Zastrow hier leider nichts: www.faz.net/aktuell/politik/guttenberg-ein-gefaehrlicher-mann-11542304.html
Aber er wagt in diesem Artikel doch einiges.
Denn er beschreibt den Freiherrn als einen “Gaukler” und meint, der sei “ein wahrhaft gefährlicher Mann”. (weiterlesen…)
Hier kann man illuströs zur Kenntnis nehmen, wie ein FAZler stinkig wird, wenn er griechenlandanleihenweis ganz direkt selber schuldenbeschnitten wird.
Wenn der Weltfinanzschwindel ihn mal nicht nur, wie jeden anderen kleinen Blödmann, über Steuern, Inflation oder Staatsbankrott trifft. (weiterlesen…)
Diesen ergänzenden Link auf eine illustre Sammlung von Meldungen, klariter von einem Sympathisanten Gaddafis verfasst, stelle ich hier ganz bewusst gesondert ein.
Ganz einfach deshalb, weil vieles davon in unseren Schafsmedien unterschlagen wird und durchaus bedenkenswert ist.
Und ich sage selber ein paar Dinge nochmal ganz offen. (weiterlesen…)
Während die Umstände des Todes Gaddafis noch nicht restlos geklärt sind, was sie vielleicht auch nie sein werden (Theorien, er lebe noch, geistern bereits durchs Netz: allerdings, was wunder, bei all den Lügen), wurde jetzt immerhin der Sieg über ihn und sein Regime verkündet und gefeiert.
Nüchtern bleibt festzuhalten, dass die NATO wohl über 10 000 Kampfeinsätze fliegen musste (und noch einiges mehr am Boden “regeln”), um die neue Lage herbeizuführen.
Das hieße, dass sie schon bei fünf Getöteten pro Angriff 50 000 Menschen ins Jenseits befördert hätte.
Aber diese 50 000 – oder mehr – Toten hat es schlicht fast nicht gegeben.
In diesem Video erklärt David Icke ganz irdisch, wie es aus seiner Sicht läuft und weshalb er befürchtet, dass die Besatzerbewegung genau jenen in die Hände spielen könnte, wider welche sie scheinbar aufsteht.
‘Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen Rebellenkämpfer, der berichtet, Gaddafi habe sich in einem „Loch“ versteckt und gerufen: „Nicht schießen, nicht schießen!“ Gaddafi solle eine goldene Pistole bei sich gehabt haben.’
Das habe ich aus der FAZ von heute und sage ausnahmsweise erstmal nichts dazu.
Und auch das, aus der Süddeutschen, zunächst ohne Kommentar.
“Dass der einstige Offizier und Revolutionsführer durch Waffengewalt starb, bedeutet historische Gerechtigkeit.”
Die Leute, die meinen, sie könnten den Aufstand der Anständigen wider die schamlosen Ausnutzer für sich, also im Sinne der steuerfinanzierten privaten Zinseintreiber, jetzt wiederum instrumentalisieren, könnten sich bald geschnitten haben.
Ihr Gebaren ist allzu durchsichtig.
Damit verschwinden die berechtigten Anliegen nicht.
Da zumindest am regulären legalen Markt kaum noch Intelligenzförderung gefragt ist – ich bin da bezüglich meiner wirtschaftlichen Not ganz offen – , können Sie bei mir jetzt auch Schwachköpfichtheit lernen. (weiterlesen…)