Archiv für die Kategorie ‘Lügen’
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Mein Angriff mittels des Begriffs “Beyondliner” – zunächst nur knapp und frech formuliert – hat einen durchaus ernsten Hintergrund.
Ich zitiere zunächst nochmal, was Leser Thomas in erster Antwort dazu sagte:
“Beyondliner sind eine seltene Spezies geworden. Menschen, die über die Zeit, das System, die Weltanschauung, die allgemeine Meinung hinaus, die jenseits von heutigem Gut und Böse sind, die sich außerhalb der Denke der Massen befinden, sind diejenigen, die die Welt voran bringen. In die eine oder in die andere Richtung. Meistens jedoch in die Zukunft.”
Es geht sowohl um das, was Thomas so trefflich formulierte, aber auch darum, Menschen, die etwas “anders” sind, den Lügenkrallen von Psychiatern und WHO und jenen, die dahinterstehen, zu entziehen.
Wer nur mal den Wikipedia-Eintrag zu “Borderliner” überfliegt, wird unschwer feststellen, dass es in der Wissenschaft zu dem Begriff keinerlei dingfeste Kriterien gibt. Unter anderem steht dort am Ende der Einleitung des Artikels entlarvenderweise (es folgen später noch mehr Aussagen, die das deutlich machen):
“Zu Fragen der Einordnung, Ursachen, Abgrenzung und Therapie gibt es bisher keinen Konsens.” (weiterlesen…)
Tags: ADHS, ADS, Jenseitsgänger, Ritalin
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Freitag, 21. Dezember 2012
Heute habe ich mich deromaßen aufgeregt, dass ich als Luftballon mit Sicherheit geplatzt wäre.
Worüber, das wird hier noch genauer Thema werden, aber nicht jetzt.
Es sei nämlich zunächst grundsätzlich angepackt.
Ich will mich so weit wieder abgeregt haben, dass ich mich wieder anständig aufregen kann.
Ich las und hörte von Leuten, die sich gleich Alwissen gerieren, als Profis aufführen – und zwar gerade die Gebiete betreffend, wo ich mich wirklich auszukennen meine! – , also fett, arrogant und bräsig, grundverkehrtes Gezeugs, dass ich fast lieber jenem Kinderspielzeuge ans bekannte Ende gefolgt wäre.
Ich werde im Trüben bleiben. Das muss auch keiner lesen. Einfach wegklicken.
Zu Didaktik und Sprache, Spracherwerb, derart Unterirdischem, dass mich zeitweise die blanke Wut packte. Ja, teils ward ich heute richtig “emo”. (Auch darüber wird noch zu reden sein, die damit verbundenen Schwachsinnigkeiten und Lügen.)
Kein Wunder, dass die Leute einen Weltuntergang wollen. Ich werde den entstandenen Dreck aber nicht wegfegen. So schon genug Hirndreck. (weiterlesen…)
Tags: Hirndreck
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Mittwoch, 19. Dezember 2012
Diese ganze Tolkienerei geht mir gewaltig auf den Sack.
Jetzt wird schon davon herumgeschwurbelt, der Mann habe Zugang zu altem esoterischem Wissen gehabt.
Ich gebe zu, dass ich in seinen Sachen nur eher lustlos herumgelesen habe.
Obschon seine englische Sprache zweifellos von großer Kraft.
Auch die Bilder sind stark.
Irgendetwas aber hat mich immer davon abgehalten, all dieses hinausgezogene Gemache bis ans Ende zu ertragen.
War es nicht mein Primitivlingstum, so war es etwas anderes. (weiterlesen…)
Tags: Katholizismus, Runen
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Sonntag, 16. Dezember 2012
Gestern sah ich wieder so ein anrührendes Wesen.
Eine Frau von vielleicht 45 Jahren, die, wenn versonnen, vor sich hinsinnend, im Gesichte deutliche Spuren schwerer Jahre trug.
Kaum aber freute sie sich, so leuchteten nicht nur ihre Augen, sondern war ihr ganzes Antlitz wie verwandelt.
Da ich – nicht immer, aber grundsätzlich – ein ziemlicher Sentimentalo bin, frug ich mich sogleich, wie dies Licht wohl dauerhafter gemacht werden könne.
Sogenannte “Borderliner” (ich denke inzwischen, dass der Begriff an sich schon irreführend ist, damit auch die Übersetzung “Grenzgänger”; das aber führe ich aus, wenn die Gedanken dazu gereifter): Wie diesen zu helfen sei?
Schulmedizin wie alternative Methoden (letztere meist auf asiatisch gegründeten Theorien fußend, in der Regel eine Auflösung von “Traumata” ansteuernd) versagen mir allzuoft.
Das Urteil nicht weniger Therapeuten geht so weit (gut, die meisten Ärzte oder Arztähnlichen wollen halt unentbehrlich sein, was wunder), dass derlei Leuten von ihnen Nahestehenden, zumal Lebensgefährten, praktisch prinzipiell nicht geholfen werden könne. (weiterlesen…)
Tags: Traumata
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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Glörk. Grumpf. Spotz. Hack. Rümp. Puss. Krapf. Apf. Kwass. Dupf. Hapf. Krutz. Brass.
Seftel, Hepfel, Rübsam, Abtritt, Spülicht, Rankspitz, Klüppel, Böbbel, Külchei, Abschwitz.
Humperschwatz, Abheftmatz, Fäzstumpfhampf, Notfettschwitz, Drüselkrampf, Hulzvernicht, Endabricht.
Tags: Endblend
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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Leserin Lisa schrieb vorhin im Kommentarstrange zu “Von der Glaubsucht” unter anderem folgendes, was mich zur nachstehenden Riposte veranlasste:
“Man kann über Beuys’ Kunst streiten, aber ich stimme seiner Aussage, dass jeder ein Künstler sei, zu.”
“@ Lisa
Ich vergaß noch Beuys und den Kunstbegriff.
Ich meine, dass der Mann einen grausen Bockmist verzapft hat.
Nicht nur, dass er unzählige Stümper und Schwachmaten in ihrem eingebildeten, aufgeblasenen Tun noch befeuerte, uns den letzten Rest des Tages zu stehlen, nein, er entwertete so die Kunst, das, was sie bedeutet, gesellschaftlich nachhaltig als solche.
Bei mir allerdings nicht um ein tausendstel Gran.
Es gibt kaum etwas Boshafteres, Zersetzerischeres, als jeden Krackler, Krattler und Kritzler zum Künstler zu erheben.
Damit wird jede kleine Gier, jede grindige Geltungssucht, die Mohrrübe im Arschloch in der Wiener U-Bahn zum Bewundernswerten erhoben.
Dekadenter geht es fast nicht. Jedenfalls fällt mir dazu nicht leicht eine Steigerung ein.
Mag der Kunstbegriff in vergangenen Jahrhunderten auch oft zu eng gezogen worden sein: DAS ist ein verhängnisvoller Unfug. (weiterlesen…)
Tags: Niemals!
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Sonntag, 02. Dezember 2012
Die Naivität der Leute (lassen wir die Journalisten der Systemmedien mal außen vor) bezüglich der “Arabischer Frühling” genannten durchgeführten und noch in der Mache seienden Umstürze in einigen arabischen Ländern ist atemberaubend.
Nicht wenige Kommentatoren schwadronieren davon, nun müssten es die westlichen Regierungen in ihrer Ignoranz eben einsehen, dass sie schwere Fehler gemacht, indem sie die dortigen Islamisten unterschätzt hätten. Hallo?
Ebenjene wurden und werden doch als Speerspitze eingesetzt und massiv unterstützt, mit Geld, Logistik, Waffen, Ausbildung, Rückzugsräumen, ja gar direkt militärisch! Man wusste genau, wen man so, wie man vorging, letztlich an die Macht bringen würde.
In Ägypten war sonnenklar, dass die Moslembrüder die mit Abstand stärkste und am besten organisierte Bewegung darstellen, die den einfachen armen Ägypter am leichtesten massenhaft hinter sich scharen werde.
Jetzt ist es so weit, und man jammert herum, wie als ob das alles sehr traurig wäre und dass die Entwicklung besorgniserregend sei und man appelliert an Besonnenheit und gemäßigte Kräfte und was dergleichen Sonntagsreden mehr.
Was macht man jetzt?
Militär- und Entwicklungshilfe verringern oder weiterzahlen oder gar noch mehr zahlen, damit der Laden nicht in die Luft fliegt?
Aus Sicht der europäischen Völker ist diese Politik ohnehin ein Hasardspiel, da man sich leicht ausrechnen kann, wo entsprechende Flüchtlingsströme, von “Liberalen” und Christen auch in Zukunft hingehen werden.
Dass man darauf in Washington keine Rücksicht nimmt, nun gut, aber was ist mit Israel? (weiterlesen…)
Tags: Ägypten, Arabischer Frühling, Israel, Syrien
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Samstag, 01. Dezember 2012
“Arabischer Frühling”: Das journalistische Unsachlachwort der westlichen Geopolitik der letzten Jahre.
Es entsprach der Sache nicht und war von Anfang an lächerlich.
Man jubelte, guckt jetzt ein bisschen dumm auf Ägypten, während man wohlweislich nicht mehr viel aus Libyen berichtet, man bei dem dreckigen Spiel in Syrien wiederum auf radikalislamische Kräfte setzt: Das ist die deutsche Schafspresse.
Sie hat sich bedenkenlos-sklavisch vor den Karren einer mit den islamistischen Golfölmonarchien abgestimmten Agenda des Westens zum Sturze der relativ säkularsten arabischen Regime spannen lassen; und: Schon leben im Irak kaum noch Christen, in Ägypten und Syrien, wo sie noch bedeutende Minderheiten bilden, spitzt es sich gewaltig zu. Wo werden die wohl hinrennen?
Es scheint die Schafspresse aber nicht sonderlich zu stören, wie sie sich mal wieder blamiert hat. Ich denke, das ist denen inzwischen, wenn sie es überhaupt wahrnehmen, egal.
Wahrscheinlich hofft man jetzt auf das neue Leistungsschutzrecht, dass man so wieder in die Vorhand käme und es Manna vom Himmel regne.
Wenn die Sache erbärmlich schiefgeht, was vorauszusehen, wird es so dann wieder keiner gewollt haben.
Es mag auch hier zum Kriege kommen, zum Netzkriege. (weiterlesen…)
Tags: Google, Lockschnipsel, Schafsmedien, Snippets, Unsachlachwort, Zitierrecht
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Donnerstag, 29. November 2012
Das neue Gesetz zum Leistungsschutz soll, ja, ich schrieb es schon, heute Abend debattiert werden, heute Abend, wenn man kurz nach halb drei noch zum Abend rechnet.
Im Ernst (sollte nicht an mehreren Orten 1. April sein): Die Debatte ist auf 2.35 bis 3.15 Uhr angesetzt.
Die Zukunft des deutschsprachigen Netzes soll also nach dem achten Pils, dem sechsten Prosecco, dem elften Kognak zerreichstagt werden.
Aparte Idee.
Ob es irgendwo ein Klo gibt, wo man auch mal in aller Ruhe einen Joint rauchen kann, bei so einer Nachtschicht?
Es ist eigentlich Wochenende (für Abgeordnete des Deutschen Bundestages gehört der Freitag normalerweise zum Wochenende), und man muss (naja, wohl nur die wenigsten – werden mehr als dreißig von sechshundert Hanseln da sein?) dann doch noch von halberder Dreie bis viertelder Viere so tun, wie als ob man was jobbte: das kann einen schon killen.
Man weiß zwar, wie üblich, kaum, worum es genau geht, so dass nicht allzuviel von einem erwartet wird, aber man hat, da irgendwie zuständig geworden und deshalb zu dieser Scheißzeit inhäusig, am Rande mitbekommen, dass es mit diesem blöden Gesetz noch einen ziemlichen Ärger geben könnte, dass sich schon wieder eine ganze Menge Leute, die ebensowenig wissen können, wie man selber, wie es sich in der Praxis auswirken werde, darüber aufregen.
Was regen sich die Leute über ungelegte Eier auf? (weiterlesen…)
Tags: Bundestag, Google, Leistungsschutz, Leistungsschutzrecht, neunetz.com, Reichstag
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Mittwoch, 21. November 2012
Indem eine überregionale “linksliberale” Ikone des deutschen Nachkriegstagespressewesens, die Frankfurter Rundschau, praktisch zeitgleich mit der vor 12 Jahren frech gestarteten Geldzeitung Financial Times Deutschland aus Lesermangel bzw. zu geringen Einnahmen ihr publizistisches Ende begeht, ist das Jammern groß.
Ja, man habe den Anschluss an das Netz verpasst, keine neuen jungen Leserschichten hinreichend zu erschließen vermocht, man habe ja eh schon so wenig Kohle für gute Leute und eigene Recherche babla…
Ob man schon einmal auf die Idee gekommen ist, dass es die Inhalte sind, für die Leute keine Zeitung mehr kaufen wollen, am ehesten die Alten noch ihren Gäuboten? (weiterlesen…)
Tags: FR, FTD
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Montag, 12. November 2012
Es ist schon hanebüchen genug, was man zu dem BBC-Pädophilen Savile und seinem Umfeld in der deutschen Systempresse hier und hier zu lesen bekommt.
Sollte allerdings das auch noch zutreffen, so steckte die ganze britische Politik in einem Pädophilenring.
Erinnert sich noch jemand an die Vorgänge um Marc Dutroux?
Was ist mit Cohn-Bendit?
Was mit Bohemian Grove?
Wie passen die Rituale von Skull & Bones ins Bild?
Hier noch ein (englischsprachiger) Link.
Jahrzehntelang, in hunderten Fällen, konnte Savile sein Ding abziehen, und nie geschah ihm etwas.
Wieso?
Wirklich “nur”, weil jede Menge Leute wegschauten? (weiterlesen…)
Tags: Kinderschänder, Kinderschänderringe, Päderasten, Pädophile, Pädophilenring
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Sonntag, 11. November 2012
‘The president said his “thoughts and prayers” are with Petraeus and his wife Holly Petraeus…’
Das ist schon ein netter Kerl, dieser Obama, dass er jetzt täglich für seinen über seinen Schniedel gestolperten CIA-Chef, der so blöd war (dafür hätte ich ihn auch rausgeschmissen) ohne besondere Absicherung binnen Monaten “hunderte E-Mails” an seine Buhle zu schicken und sich so erpressbar zu machen, andächtig betet.
Ich kann das Gesichte förmlich vor mir sehen, wie er in seinem Privatschrein im Weißen Haus niederknieet und für seinen gestrauchelten Oberdrohnenweltkrieger beim Herrgotte um Gnade bittet.
“Oh Lawd, hallowed be thy name, may my – ehm – thy general be forgiven!”
Witzig finden dürfen wird man das aber wohl nur in Good Ol’ Gemany.
Ob sich der Präsident der schönen USA wohl auch schon für Petraeus’ Nachfolger, im Präventivgebet sozusagen, an Höchster Stelle einsetzen wird?
“Oh Lawd, hallowed be thy name, may thy fallen Saint’s successer not sin! Please, oh Lawd, beware him from committing adultery with some journalist twat! And, oh Lawd, beware him even more from writing personal e-mails that even those FBI-bastards might be able to read! Oh Lawd Almighty…” (weiterlesen…)
Tags: Lasset uns beten!
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Donnerstag, 08. November 2012
Man hat jetzt jene Frau Zschäpe von der NSU endlich angeklagt, wegen Mordes in zehn Fällen.
Das hat, da ganze Berge an Akten, sprich Beweismitteln, in verschiedenen Behörden jeweils gerade noch rechtzeitig zu vernichten waren, ohne dass dies Konsequenzen nach sich hätte ziehen können, seit sich Frau Tschäpe als einzige Überlebende des Trios gestellt hat, ein Jahr gedauert.
Der Spiegel schreibt dazu:
“Die Frage, wie die Taten so lange unentdeckt bleiben konnten, versuchen diverse Untersuchungsausschüsse zu klären. Sie fördern immer wieder ungeheuerliche Pannen und fatale Fehleinschätzungen zutage.”
Und, zur Anklage, deren Motivation:
“Nur an Zschäpe kann das – auch durch zahlreiche Ermittlungspannen – entstandene Unrecht gesühnt werden. Die Anklage gegen sie hat daher auch symbolische Bedeutung.”
Man könnte auch ganz einfach sagen: “Was jetzt hermuss, ist ein Schauprozess!” (weiterlesen…)
Tags: Terrortrio
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Jetzt will man nach Mali.
Wegen der pöhsen Islamisten dort.
Gleichzeitig schickt man ihre Brüder nach Syrien.
Wäre die Sache nicht einfacher zu lösen gewesen, wenn man gleich die Islamisten aus Mali nach Syrien rausgekauft hätte?
Stattdessen hat man sie in Pakistan eingekauft, in Libyen, sonstwo.
Überall dort, wo der Nachschub nicht so leicht ausgeht.
Achso, jetzt verstehe ich die Sache.
In Mali gäbe es bald gar keine Islamisten mehr, schaffte man ein paar tausend nach Syrien.
Das wäre dann doch ein bisschen doof. (weiterlesen…)
Tags: Islamisten
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Dienstag, 23. Oktober 2012
Es herrscht Krieg zwischen den großen französischen und deutschen Verlagen (denen die Politik bislang überwiegend folgt) und Google, zumindest eine Art Mobilmachung. (Siehe dazu auch, von Marcel Weiß “Google-Krieg der deutschen Medien: Die Masken sind jetzt gefallen” sowie mir “Was erzählt der VDZ da?“.)
Wäre der Google nicht der Gigant, der er ist, mit seinen häufig, gelinde ausgedrückt, fragwürdigen Methoden, man könnte mit dem Weltnetzriesen glatt Mitleiden bekommen.
Diejenigen, die am meisten durch die über Google-Verlinkung hereinkommenden Zugriffe profitieren, wollen den Google jetzt dafür abschöpfen, dass er ihre Inhalte verbreite und daran direkt oder indirekt verdiene. Wie unwahrhaftig das ist, hat Marcel Weiß (der mich wohl nicht an den Pranger stellen wird, weil ich seinen Artikel hier schon zum zweiten Male verlinke, Google-Werbung nebendran) so gut herausgearbeitet, dass ich hier keine Redundanz üben will, sondern die Lektüre des ganzen Artikels ausdrücklich empfehlen und weitergehende Fragen aufwerfen.
Wie wird der Titan, der – durchaus glaubwürdig – sein ganzes Geschäftskonzept ungerechtfertigterweise gefährdet sieht, reagieren, wenn es hart auf hart kommt? (weiterlesen…)
Tags: Netzpolitik
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Montag, 22. Oktober 2012
Beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger liest man zum Streit mit Anbietern wie Google mit der französischen Regierung, die ähnliches anstrebt wie die deutsche, nämlich dass Suchmaschinen für ihre News-Verlinkungen (womöglich alle?) auf Artikel ob ihrer eigenen daraus generierten Werbeeinnahmen zahlen sollen müssen, folgendes:
“Leistungsschutzrecht für Presseverleger
Täglich entstehen in deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen Tausende aufwendig produzierte Artikel, die im Internetzeitalter aber in Sekundenschnelle von Dritten ausschnittsweise oder komplett übernommen, verwertet und vermarktet werden können. Dieser kommerziellen Nutzung stehen die Verlage schutzlos gegenüber, denn sie besitzen im Gegensatz zu anderen Werkmittlern wie der Film- und Musikindustrie heute kein Eigentumsrecht an den Früchten ihrer Arbeit.”
Das ist, soweit ich weiß, doch glatt gelogen.
Ich darf ohne ausdrückliche Genehmigung keinen Artikel komplett übernehmen, verwerten und vermarkten. Ich darf nur zitieren.
Gehe ich über das Ziterrecht hinaus, so stehen gerade die großen Verlage einer kommerziellen Nutzung keineswegs schutzlos gegenüber. Denn sie haben sehr wohl urheberliche Eigentumsrechte. Sie können abmahnen, Unterlassung verlangen, Teile eines Erlöses einfordern usw. (weiterlesen…)
Tags: Google, Leistungsschutzrecht
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Montag, 22. Oktober 2012
“Die Diskussion um Annette Schavans Dissertation hat keine Absurdität ausgelassen.”
Das ist der erste Satz des von Jürgen Kaube verfassten Kastens unter dem jüngsten FAZ-Artikel zur Schavan-Promotionsaffäre unter dem bezeichnenden Titel “Cui bono?”.
Und er ist sozusagen selbstbezeichnend.
Kaube sagt darin, sinngemäß, nicht ganz zu unrecht, dass die Erziehungswissenschaften der letzten Jahrzehnte im Prinzip recycelter Müll seien.
Dass die meisten Doktorarbeiten dazu so scheiße und irrelevant und nur abgeschrieben und kompiliert seien wie jene von Frau Schavan, weshalb es auch egal sei, dass diese scheiße und abgeschrieben und irrelevant sei.
Komplett unterschlagen wird dabei, dass man selbst bei einer scheißigen, irrelevanten, zusammenkompilierten Dissertation, außer, dass sie hinreichend Wörter aufweisen muss, wenigstens die Zitierregeln gelernt haben und beachten sollte.
Offiziell gilt das heute noch, werter Herr Kaube. (weiterlesen…)
Tags: Schavanplag
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