Archiv für die Kategorie ‘Liebe’

“Euro-Retter” und der Sachzwang

Sonntag, 25. September 2011

Liebe “Euro-Retter”!

Ihr vermeint zu wissen, was ein Sachzwang ist?

Ein unabdingbarer gar?

Indem Ihr selber die Sache, die uns alle jetzt zwingen soll, herbeigeführt habt, mit aller Macht und allem Zwang, wider jede Vernunft?

Ihr seid noch nicht einmal mit dem Klammerbeutel gepudert.

Euer Hirn schwimmt seit Jahren in kaltem, ranzigem Fritierfett.

Englischem, in dem man gemeinsam wie im Wechsel Gammelfisch, Schweinteile und Mehlkartoffeln herausgebacken hat, bis dass die schwarzen Klumpbrocken rund um den Hirnkessel an der Wand haften, dass man sie nur noch mit der Schruppscheibe einer Flex wieder wegbekommt. (weiterlesen…)

Ausgemailt

Samstag, 24. September 2011

Eine Grünen-Öko verliebt sich an der Leine in einen Piraten-Geek (als sie dies ihrem Kreisvorsitzenden beichtet, setzt es beinahe Parteiausschluss), von dem sie bald merkt, dass er das Tageslicht kaum sieht und sich wenig für ihre Umwelt interessiert.

Schließlich schreibt sie ihm folgende verzweifelte Mail:

“Lieber Rudi,

so egal wie Dir das Klima und der Regenwald ist, werde ich nicht mit Dir leben können.

Deine Gaby”

Worauf der augenklappichte virtuelle Held mit dem Holzbein nicht faul:

“hi g prob? strom tut – r”

Verliebtsein: Die mentale Apokalypse

Montag, 19. September 2011

Auf meiner Leserstatistik-Seite blinkt derzeit ein Klickfeld “Ja” neben der Frage “Neu verlieben?”

Man kann daneben auch “Nein” ansteuern, was mich eben, wie erwartet, auf exakt dieselbe Seite mit einem sich etwa einen Zentimeter an die Lippen angenäherten Päärchen (immerhin hetero, so eine Art germanoider Halblatinlover mit Bartstoppeln und ein Blondchen) schleuste.

Welcher Mensch, der auch nur halbwegs noch alle auf dem Christbaum hat, will sich neu verlieben?

Denn das setzt ja voraus, dass er schonmal verliebt war: also diesen erbärmlichen Geisteszustand, oder besser Ohngeisteszustand, der mit dem Verliebtsein einhergeht, aus eigenem Erleben kennen muss.

Nur ein Masochist will sich “neu verlieben”.

Aufs neue herumlaufen wie ein Halbdackel, der nicht einmal mehr weiß, wie er richtig wiffen soll, sein Halsband für die Midgardschlange hält, bereit, in jedem Stechmückensumpfe eine treffliche Ambrosiasuhle zu erkennen, in jedem grünen Ampellicht einen höheren Zeig Amors zu gewahren, mit verdrehten Augen, Sabber ums Maul, den abendlichen Spülicht vom Fischmarkt als Champagner mit Kaviar schmeckend, wofern nur die holde oder auch noch nicht holde Klotzberta ihre schwitzigen Holzschuhe hineinstellte? (weiterlesen…)

9/11: Riesenreichsvergewese

Freitag, 02. September 2011

So langsam aber sicher ist wirklich was los in der Hos’.

Ich will die Bubenstücke zu 9/11, die ich in den letzten zwei bis drei Tagen ausgeführt gesehen habe – und es war sicherlich nur ein winziger Teil aller – , hier nicht erschöpfend anführen.

Immerhin weiß ich jetzt, dass Larry Silverstein laut Hamburger Oberschafsmedium der eigentliche Held der ganzen Story ist.

Ich fühle mich täglich immer noch besser desinformiert, also pudelwohl. (weiterlesen…)

Netzsprachwissenschaft

Freitag, 02. September 2011

Die angewandte Sprachwissenschaft hat mit dem Weltnetz, genauer, den Suchmaschinen und Bots und Whatnots in demselben, ein Feld gefunden, von dem die Brüder Grimm wohl nicht einmal träumten, das ich mir, indem das Netz lange von mir nicht sehr intensiv beobachtet neben mir aufwuchs, auch zumindest nicht vorstellte, bis ich ernstlich an die Praxis ging, und sah, was geschah.

Wer es richtig macht, kann ganz alleine Begriffe setzen.

Man muss dazu nicht Coca Cola heißen oder CIA.

Es bedarf nur ein wenig angewandter Sprachwissenschaft. (weiterlesen…)

Von der Kunst der Mannlosigkeit

Sonntag, 28. August 2011

“Ich wende mich normalerweise nicht gerne ausschließlich an Frauen, gar gebärfähige, doch heute geht es nicht anders.

Wie schafft man es als einigermaßen attraktive junge Frau, keinen Mann abzukriegen?

Hier ist höchste Sorgfalt und Wachsamkeit vonnöten.

Denn es gibt immer noch jede Menge jener testosterongesteuerten Monster da draußen, die längst nicht begriffen haben, dass Frauen keine Männer mehr wollen.

Sie glauben es einfach nicht.

Und selbst wenn es länger nicht klappt, lassen diese urzeitlichen Irren nicht nach.

Im Gegenteil: Dann gucken sie sich nackte Mädchen an oder Filme, in denen es Frauen mit Männern treiben. Pervers. (weiterlesen…)

Dank für diese Ermutigung

Sonntag, 24. Juli 2011

Mit die größte Freude bezüglich meines hiesigen Tuns hat mir eine geistig völlig unverrostete (darf ich’s ex negativo sagen?) pensionierte Deutschlehrerin gemacht, die selbst wacker als Entrosterin aktiv und rüstig tätig, indem sie mir sagte, sie genieße meine Texte regelmäßig und erfreue sich überdies besonders meiner Wortneuschöpfungen.

Meinen ausdrücklichen Dank an Dich dafür auf diesem Wege.

Nichtmal an Atzkotapetetl!

Freitag, 15. Juli 2011

Inzwischen habe ich gemerkt, dass manche Leute mich nicht nur belächeln, bemitleiden oder verachten, weil ich nicht glauben will, sondern gar dafür hassen.

Nietzsche ist schon tot, jedenfalls körperlich, kann also grade nicht auf der Dritten Dimension hörbar mitlachen.

Ich kann aber so langsam aber sicher nachvollziehen, wie es ihm erging.

Meinem Bruder im Geiste.

Oh hätte er doch endlich geglaubt!

Alles wären sie – naja, vielleicht manches – bereit gewesen, ihm zu verzeihen!

Hätte er wenigstens an einen Atzkotapetetl geglaubt! (weiterlesen…)

Liebe Göllersche Grüße, Bildzeitungsjessica!

Donnerstag, 14. Juli 2011

In der Bildzeitung – da passt es wohl perfekt zergenderungsmäßig hin – las ich gestern, wie eine erstseitig lediglich mit knappem Jeanshöschen bekleidete “Jessica” meinte, sie stehe auf rasierte Memmer, äh, Männer.

“Was mich abtörnt?”

“Haare auf Männerkörpern.”

Klar, liebe Bildzeitungsjessica, da gehören die ja auch nicht hin.

Anständige Männer hatten noch nie irgendwo Haare.

Auch kein Hirn.

Sondern, wenn man mal die allfällige heutige Pornografie studiert, stattdessen schon immer jede Menge sinnige Tätowierungen und an allen erdenklichen und besonderen Stellen durchgebohrte Metallteile (gut, letztere haben in modernen Sexfilmen antörnenderweise eher die mitwirkenden Grazien).

Hoffentlich törnen wenigstens die Dich nicht ab.

Sonst gibt es ja gar nichts mehr für unter Dein knappes Jeanshöschen. (weiterlesen…)

Wir sind fast durch!

Dienstag, 12. Juli 2011

Rechts bei Facebook steht: 333 Personen gefällt Zeitgeist Print und Online.

Uff!

Jetzt müssen wir zwangsläufig auch einen Freimaurer als Fan gekeult haben.

Anders ist die Zahl nicht zu erklären.

Bei 666 sind dann wohl auch noch ein paar Adventisten dazugestoßen.

Bei 888 alarmiere ich meinen diskarnierten Freund Konfuzius. (weiterlesen…)

Meidet Frauen immer und überall!

Samstag, 09. Juli 2011

Ich stund vor Jahren mal mit einer Frau allein im Aufzug. Sie sprang überfallartig herein, und ich hechtete nicht rechtzeitig raus. Sie sah mich freundlich an, und ich bekam sofort eine Heidenangst, jahrelang im Knast zu landen.

Ich habe es glücklich überstanden.

Sie zeigte mich nicht an.

Es muss eine außergewöhnliche Frau gewesen sein. (weiterlesen…)

Eierlegende Wollmilchsaukinder?

Donnerstag, 07. Juli 2011

Im folgenden Video geht es um Kindererziehung, um Didaktik, um Sprache und Spracherwerb, um den modernen Bildungswahn, schon Kleinstkinder einem Turboausbildungsprogramm zu unterwerfen.

Siegfried Röcklin

Donnerstag, 07. Juli 2011

Ich denke, dass “Siggi”, wie er manchmal auch von mir genannt wurde, sich von mir, wenn überhaupt, statt eines ernsten einen irgendwie lustigen Nachruf gewünscht hätte, wenn überhaupt.

Denn Siegfried Röcklin, ein Maler, Holzbildhauer, Erfinder und Denker und Geist und Schwäbisches Original, wie man es sich nur denken kann, mein lieber, dionysischer, leider nur allzukurz gefundener Freund, hätte wahrscheinlich schon nach dieser Aufzählung gesagt: “Was schwäddsch soviel rom, komm mol zom Pongd.” (weiterlesen…)

Gästepest

Sonntag, 26. Juni 2011

Im Gespräch über die immer verschlungenere, irrwitzigere Problematik, was man denn heutzutage Gästen noch unbeschwert zum Essen vorsetzen könne, erfuhr ich gestern, der französische Figaro habe schon vor gut zwanzig Jahren geschrieben, man solle zu jedem Mahle zwei garantiert hungrige Studenten hinzuladen, um als Gastgeber nicht peinlichst vor lauter unzufriedenen Stochergesichtern zu sitzen, alleine einschaufelnd, was da mit aller Liebe gekocht.

Fangen wir mit dem Simpelsten an: Was macht man, wenn man acht Leute einlädt, und zwei davon – Gott, bzw. die eigene Sorgfalt gebe, dass man’s schon vorher weiß! – , wenn von acht Geladenen Zweie Vegetarier sind?

Allen vegetarisches Essen anzwingen, Sechse wegen Zweier fleischlos lassen? (weiterlesen…)

Philosophie des Magens

Freitag, 17. Juni 2011

Ich habe jetzt fünf Sorten besten Kümmels und sieben erlesensten Pfeffers im Hause; Basilikum, Salbei, Oregano, Dill, Rosmarin, Minze und Melisse lachen auf den Fensterbrettern gen Süden; und selbst ein kleiner Lorbeer wächst in deren Reigen. (weiterlesen…)

Heilige Bohnensuppe

Mittwoch, 15. Juni 2011

Gerade köchelt bei mir eine Suppe, die endlich mal wieder eine Heilige Bohnensuppe zu werden verspricht.

Ich schrieb als Student vor wohl bald fünfundzwanzig Jahren schonmal ein Traktat, unwiederbrinlich tragisch verloren, über das Wesen der Heiligen Bohnensuppe. (weiterlesen…)

Bilderberger 2011: Ich hab Euch lieb!

Freitag, 10. Juni 2011

Liebe Bilderberger,

ich hab Euch so lib, weil ich Euch so cool finnde.

Zum Besipiel wie Ihr das jetzt wider mit dem Gaddafi gemacht habt.

Nachdem er vohr kurzem noch euer besster Spezi war und sein Sohn mit den Rotschilds die Pupen hat lassen kriegt er jetzt einfach Eine auf den Sck.

Ich kenne einen der ist fasst so cool wie ihr. Wenn der mid einer Freundin schlußmacht simst er ihr einfach rüber das sie eine dumme Schlambe ist.

Das erzält er dan auch allen anderen und natürlich auch das sie im Bett sowieso ne Niede isst. (weiterlesen…)

Vom Ende aller Dinge

Dienstag, 07. Juni 2011

Jungs, allzumal wenn es die eigenen sind, irgendwie Vernunft und Anstand, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, zumal Ordnungssinn, Reinlichkeit gar beizubringen, das ist wie als ob man einem Würfel aus Rhodium beföhle, er möchte sich flugs in ein Monoeder aus Wasser verwandeln.

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas in Richtung der gewünschten Metamorphose geschähe, strebt aus minus Unendlich bestenfalls gegen einen Limes von Null.

Hilflos, als versuchte man den Hades gen Himmel zu wuchten, scheitert man ein ums andere Mal an einer Naturkraft, der nicht einmal ein Tesla gewagt hätte, sich ansatzweise zu bemächtigen zu trachten. (weiterlesen…)

Erste Linksanwaltskanzlei Deutschlands eröffnet

Freitag, 03. Juni 2011

Ich habe keine Zulassung als Rechtsanwalt.

Auch nie eine angestrebt.

Als Linksanwalt aber, zu einem Berufe, der erst damit existiert, dass ich ihn postuliere, kann ich mich ganz alleine zulassen, ohne auch nur gegen ein Gesetz oder eine Verordnung zu verstoßen.

Das bedeutet schlicht und einfach, dass ich Ihnen helfe, wenn mal wieder kein Rechtsanwalt helfen kann oder will.

Viele Rechtsanwälte sind nämlich so etwas Ähnliches wie viele Ärzte. (weiterlesen…)

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