Gegen Dummheit ist zwar bekanntlich kein Kraut gewachsen.
Doch hat uns Wotan dawider das Wort gebracht. (weiterlesen…)
Gegen Dummheit ist zwar bekanntlich kein Kraut gewachsen.
Doch hat uns Wotan dawider das Wort gebracht. (weiterlesen…)
Man wirft mir angelegentlich mangelnde Respektlosigkeit vor.
Das ist eine sehr gewichtige Anschuldigung, die ich entsprechend ernstnehme.
Mangelnde Respektlosigkeit ist nämlich der Anfang vom Ende jedes auch nur halbwegs freien Geistes. (weiterlesen…)
Spätestens in meinem übernächsten Leben werde ich, sollte sich bis dahin nichts geändert haben, freiwillig Indianer am Oberlauf des Orinoco und jage Tapire.
Inzwischen bin ich nämlich ziemlich sauer auf ein Universum, das fast überall, wo Schulen herumstehen, praktisch nur Mucker nach oben kommen lässt.
Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird es sich wohl kaum besinnen. (weiterlesen…)
Kunst um der Kunst willen?
Das Konzept ist blanker Blödsinn.
Man kann gar keine wirkliche Kunst um der Kunst willen schaffen.
Schon allein deshalb, weil es “die Kunst” als eigenständiges Wesen gar nicht gibt.
Wer Kunst schaffen will, will ein Werk schaffen.
Und Werk kommt von wirken.
Und zwar im doppelten Sinne: Etwas wird gewirkt, auf dass es wirke. (weiterlesen…)
Ich habe den Bilderbergern für dieses Jahr zu Sankt Moritz schon mehrfach schwere Schweizer Bergwasser angesagt.
Nicht nur, dass den schaffichten (ja, mit zwei “f”!) Eidgenossen Protestformen zuzutrauen sind, die Weltmaßstäbe setzen könnten.
Und nicht nur, dass mindestens ein Schwabe sie darin unterstützt.
Wir stehen vor der Möglichkeit, einen echten Paradigmenwechsel herbeizuführen.
Also, dass nicht mehr die Völker Spielbälle Weniger sind, sondern dass die Wenigen, selbst wenn sie ihre Schafsmedien immer noch kontrollieren, vor dem Netzauge der Welt regelrecht vorgeführt werden.
Jetzt gilt es.
Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt dafür, noch je einen besseren Ort. (weiterlesen…)
Ich habe mir eben zur Entspannung mal wieder etwas Politchat gegeben, spezieller Art, und siehe da, unter lauter offensichtlich männlichen Decknamenkämpen tauchte ein Weib auf, dass allda also alleine wie echt erschien. (weiterlesen…)
Lange genug den Dreisatz, die notwendig primitiv unveränderbare Standardwortreihenfolge im Englischen, einfache literarische Motive erklärt, basale Stilfiguren und elementare Bedeutungslehre: Jetzt biete ich Kurse an, in denen Verschwörungstheorie gelehrt wird. (weiterlesen…)
Manchmal ist es für den Geschichtenerzähler durchaus ärgerlich, dass er eine köstliche, wahre Geschichte nicht erzählen kann, weil diese selbst bei Anonymisierung des Hauptprotagonisten auf diesen zurückgeführt werden könnte, da sie eben auch nur unter Beteiligung des Narrators richtig wirken kann.
Eine wahre Geschichte ist nunmal oft lustiger, als eine künstlich ins Fiktive tansponierte, da mag man sich anstrengen, wie man will. (weiterlesen…)
Gerade sah ich, dass ich es tatsächlich fertiggebracht hatte, einen heftigen Verschreiber zu übersehen, gar in einer Artikelüberschrift.
“9/11 als Menetekel einer Kultur der Feigheit” sollte es heißen, doch war (inzwischen korrigiert) ein “Mentekel” daraus geworden. (weiterlesen…)
In den Beiträgen “Spiritualität ist fast immer Mist” und “Spiritualität ist fast immer Mist (II)” und den Kommentaren dazu wurde einiges zum Spiritualitätsmist erörtert.
Die obige Frage allerdings, die sich logisch aus der ursprünglichen Behauptung ergibt, nämlich wann bzw. welche Spiritualität denn kein Mist sei, wurde bislang nicht untersucht.
Unter nichtmistiger Spiritualität verstehe ich zunächst einmal das Vorhandensein von Geist sowie die gewollte Entwicklung und Verfeinerung seiner Aufnahmefähigkeit und Ausdrucksformen.
Wenn es also jemand schafft, durch tägliches Angucken eines Rosenquarzes oder Ikebana-Stecken oder Biertrinken seine Gedanken positiv weiterzuentwickeln, zu mehr Klarheit zu gelangen, so hat derjenige sich spirituell eindeutig nichtmistig betätigt.
Aber nur dann.
Denn die drei Beispieltätigkeiten sind ja nicht schon nichtmistig spirituell an sich. (weiterlesen…)
Meine Fee lobte mich.
Sie meinte, ich hätte es gerade noch rechtzeitig geschafft, mich ob des Dichters eingeborener Großzügigkeit nicht wie ein Zirkusrind wegführen zu lassen.
Sie sagte mir auch, dass es seit einigen tausend Jahren weitgehend dieselben Seelen seien, die den Dichtern oft unvermittelt ans Leder wollten.
Diese Seelen seien in einer eigenen Schleife gefangen, bis dass sie endlich das Lachen lernten. (weiterlesen…)
“Schlagt ihn tot den Hund, es ist ein Rezensent”
Also klärte weiland der überaus tolerante Weltbürgerfreimaurerilluminat Turmgesellschaftsgoethe, unter dessen Namen das Auswärtige Amt weltweit deutsche Kulturinstitute unterhält.
Also hieß der Dichterfürst noch einen ihn im Ursche lecken. (weiterlesen…)
Inzwischen gibt es bei den Angelsachsen sogenannte “slutwalks”, auf denen Frauen richtigerweise dafür eintreten, dass es kein “selber schuld” gibt, wenn eine nicht völlig verhüllte Frau Opfer sexueller Gewalt wird.
Ich weiß noch nicht recht, wie ich den neuen Begriff “slutwalk” übersetzen soll. (weiterlesen…)
Die Idee, anhand des Christentums aus einem alten, teilweise übelst verstaubten Glauben einen geläuterten neuen zu entwickeln, eine solche Entwicklung wohlwollend zu begleiten, ist doch recht trächtig, wie die jüngeren hiesigen Diskussionen zeigen (siehe “Unerhört: Magnus Wolf Göller fördert das wahre Christentum” samt Kommentarstrang wie auch “Der Geldverkäufer”).
Fast sieht es so aus, als habe der Heide wenigstens zwei Christen mit dahinverholfen, weiteren Christen in vielerlei Hinsicht Mut und Klarheit zu spenden, durchdachte Angebote zu machen, klare Bilder zu senden.
Fast fühle ich mich schon wie ein halb unbeabsichtigter, von einem numinosen Fluidum eingenommener Neo-Samariter. (weiterlesen…)
Auf dem von mir moderierten Regionaltreff am vergangenen Freitag wurden dem hier bewanderten Leser bekannte Themen diskutiert, nachdem ein alter Herr, beklagend, dass man im Stuttgarter Treffpunkt Philosophie inzwischen wohl nur noch Esoterisches diskutiere – er monierte, seinen Plato in der Bücherauslage zwischen Altindischem und dem Dalai Lama und anderem nicht mehr wiedergefunden zu haben -, sich selber exkulpiert hatte: wozu ich ihm lediglich erklärte, ich sähe wohl kaum aus wie der Dalai Lama, führe ein ganz anderes Leben als jener und sei auch wohl in meinem Denken nicht in jenes Nähe anzusiedeln.
Gut, glückauf! – der Störer hatte seinen kurzen Auftritt, und es ging in überschaubarem Kreise zur Sache. (weiterlesen…)