Die ganze Lüge um Frauen als wirklich aktive Soldaten in der Bundeswehr entlarvt sich fundamental: Ich wette elf Flaschen Sternburg-Pilsener gegen eine, dass nicht ein deutsches Weib in Afghanistan tatsächlich an der Front kämpft.
Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’
Genderlügen und Krieg
Sonntag, 25. April 2010Lügen bis sich die Balken biegen
Samstag, 24. April 2010Die EU und die Bundesregierung handeln wenigstens konsequent: Sie machen stets das, was überhaupt nicht in Frage kommt.
Deshalb bin ich auch froh, dass ich diesen Lissabonner-Vertrag, über den ich ohnehin nicht abstimmen durfte, weil ich ja wahrscheinlich dagegen gewesen wäre (man erkennt die geradezu konfuzianische Weisheit unserer Staatenlenker), erst gar nicht ganz gelesen habe, meinerseits wohl wissend, dass nicht einmal das eingehalten würde, von wegen Finanztransfer, was ich vom Inhalt dieses das Grundgesetz glatt in die Tonne tretenden Pamphletes immerhin mitbekam.
Aber da meine Stimme bei EU-Wahlen nur ein Dreizehntel des Gewichtes einer maltesischen hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass das leichte Demokratiedefizit durch pro Kopf mindestens dreizehnfaches Zahlendürfen für Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, Italien usw. locker wieder ausgeglichen werden wird.
Inzwischen schert mich einen feuchten Dreck (weiterlesen…)
Katastrophaster
Donnerstag, 22. April 2010Früher, also in der guten alten Zeit, so vor zwanzig bis dreißig Jahren, da ich vom Halbstarken zum unreifen jungen Mann heranreifte, begnügte man sich in den Medien noch etwa mit einer Megakatastophe für fünf Jahre: vor allem das Waldsterben, die bevorstehende Eiszeit und hernach das Ozonloch sind mir dahingehend aus meinem geistigen Paläolithikum heraus noch im Gedächtnis.
Heutzutage hat man nicht mehr so viel Zeit für derlei Desaster (kürzlich erklomm ich, schon halb altersschwach, mit meinen Filiussen doch noch einmal einen Hammelburger Hügel, und siehe da, soweit das unbekiffte Auge schwiff: Wald und nochmals Wald, so dass vor lauter Wald kein einziger Baum erkennbar war), das heißt, man braucht sie inzwischen in einer Art Doppeltaktung: Die etwas längerfristigen wie die Klimakatastrophe gibt es zwar auch noch, aber man schiebt zusätzlich ständig die Kurzfristtotalkatastrophen wie Vogel- oder Schweinegrippe dazwischen; manchmal könnte man sogar auf die Idee kommen, die ganze Finanzkrise sei ein einziger Schwindel gewesen und wir bildeten uns nur ein, wir hätten diese alle, außer deren Verursachern natürlich, bis zum bitteren Ende zu bezahlen.
Ach ja, 2012 soll die Welt untergehen, weil irgendein Maya-Priester vor einigen hundert Jahren seinen Kalender nur bis dahin anlegte, und ich hörte auch schon, dass irgendsoein mistiger Asteroid auf die Erde zurase…
Bald haben diese Katastrophaster mich so weit, dass wenn drei richtig grimmige, bärbeißige Straßenräuber mit den Pumpguns der extrafetten Sorte vor mir stehen, ich nur noch entgegne: “Eure Pseudo-Mick-Jagger-Hasenpfoten da haben alle garantiert nicht einmal ‘nen Abzug, ihr Pappnasen!”
Sollte ich dann trotzdem erschossen werden, verklage ich ARD und ZDF auf eine Schadenersatzsumme, dass diese wenigstens in Zehnerpotenznormalschreibweise nicht mehr auf ein A4-Blatt passt.
Wer dreht als Erster durch?
Dienstag, 20. April 2010Gerade habe ich mir ein paar YouTube-Audios angehört, in denen zwei bekannte “Verschwörungstheoretiker” diskutierten.
Am interessantesten an deren Gespräch war die These, die Menschheit entwickele sich stark auseinander: ein Teil erfahre einen sich beschleunigenden Prozess der Horizonterweiterung, der Bewusstwerdung, während der andere rezeptiv wie emotional noch weiter versumpfe.
Ohne selbst empirische Beweise im Sinne einer wissenschaftlichen Studie dafür anführen zu können, erschien mir die These aus eigener Anschauung als durchaus plausibel.
In den letzten Tagen schrieb ich hier mehrere kürzere und längere Beiträge zum Thema Afghanistan-Krieg; und wenn ich auf diese zurückblicke, erkenne ich diesen Gedanken als sehr stark federführend dahinter.
Erschreckend ist dabei einerseits, wie weit Akademiker in Medien und Politik intelligenzmäßig und argumentatorisch auf ein Pawlowsches Reflexniveau absinken, während andererseits viele Menschen mit Volksschulbildung über sich hinauswachsen, bis zu dem erfreulichen Punkt, da sie sich von solchen Schwätzern nichts mehr einsingen noch bieten lassen. (weiterlesen…)
Vom Kriegsgesindel
Dienstag, 20. April 2010Ich will mich jetzt zum Thema Krieg noch einmal an meine weniger emotionalen Leser wenden, jene, die es eher nicht “goutieren”, wenn man von zerfetzten Kindern spricht, die lieber den knallhart rationalen Göller wollen.
Also: Man hat das Fass “Krieg” jetzt ganz offiziell aufgemacht.
Viele meinen, dies sei recht unerheblich, da ja eh jeder seit Jahren wisse, dass sich Deutschland faktisch im Krieg befinde: es mache daher keinen großen Unterschied, wenn die Politik das nach dem ganzen Wortmüll, den sie zuvor dafür aufwandte, endlich zugebe.
Weit gefehlt.
Jetzt nämlich dürfen die Medien endlich ganz offen für den Krieg blasen, und sie tun das auch eifrigst; mancher verträumte Linke ist bass entsetzt, wie die taz plötzlich Sprüche klopft, als wolle sie der WELT in punkto Bellizismus den Rang ablaufen. (weiterlesen…)
Rabää!
Donnerstag, 15. April 2010Der dümmste Anglizismus, der das deutsche Medienwesen, zumal in Netzforen, in letzter Zeit erreicht hat, ist “thread”.
Den Roten Faden, den Gesprächsfaden, den Gedankenstrang, man sagte auch einfach schon Thema, Gegenstand, die Frage, die Sache dazu, schreibt natürlich dann auch noch mancher Netizen-Großkasper in gewisser Weise besonders trefflich hin, nämlich als “threat”, mithin Drohung oder Bedrohung.
Aber “thread” ist halt “cool”, das finden die “downloadenden” “user” der “community” “chilled”, da “stalken” sie dann so richtig los, “posten”, was das “Display” hergibt, “scrollen” sich einen runter, auf dass das “feedback” komme, stets hoffend, dass der “Webmaster” es mal ganz easy takete…
Aber es gibt andere, einer davon heißt Göller.
P.S.: Ich wette eine Flasche Sternburg-Pilsener, dass die meisten dieser “Poster” das Wort “thread” auch noch nicht einmal richtig auszusprechen vermögen, denn das englische “r” nach anfänglichem “th” fällt vielen Deutschen besonders schwer.
Scientologypopanz
Dienstag, 30. März 2010Heute verfasste ich zum neuerlichen Scientology-Radau den folgenden externen Kommentar.
Magnus Göller schrieb am 30.03.2010 um 19:35
Scientology ist doch überwiegend eine Kleine-Würstchen-Versammlung mit wenigen tausend Mitgliedern in Deutschland, ein insgesamt ekeliger Laden zwar, aber doch marginal, eher ein Schreckgespenst, in der Regel ausgerechnet von Freimaurerkreisen skandalisiert, ungefähr alle zwei bis drei Jahre über deren Kanäle aufgeblasen, jener, die uns den Schweinegrippewahn mit Squalen und Quecksilberturboimpfstoffen ebenso einschenken wie den Klimaschwindel, Kriege in Mittelasien und sonstwo, mithin viel verheerender wirken als der kleine Haufen Dianetiker, die, so wie ich sie kennenlernte, leicht reiz- und erschreckbar sind, durch eine kleine Legende eigener esoterischer Kenntnisse jederzeit leicht zu beeindrucken, dazu philologisch inkompetent, schnell beleidigt und gerade mal mit den billigsten Blicktechniken ausgestattet, ein paar Fangfragen vielleicht, eben jenem, was man sich mittels etwas Lektüre locker im Selbststudium aneignen kann, wenn man Wert darauf legt.
Public Lunacy: Care for Any Kind of Crap (Besides the Real One)
Dienstag, 30. März 2010Wer mehr als nur eine Ahnung davon bekommen will, wie die Briten, das einst vielleicht gelassenste Volk des Planeten, systematisch in die Hysterie bis hin zum blanken Wahnsinn getrieben werden, alles außeinanderfällt, während buchstäblich für jeden hirnverbrannten Scheißendreck genug Geld für “Spezialisten” und Sonderprogramme da ist, noch selbst der fröhlichste Furz im Ursche vor dem Hinausfahren richtungsreguliert wird, der darf sich den folgenden Artikel nicht entgehen lassen (dass mal wieder der Nazi-Vergleich herhalten muss, spricht dabei auf seine Art Bände, mindert das Lesevergnügen indes kaum):
http://www.dailymail.co.uk/debate/article-1261423/RICHARD-LITTLEJOHN-I-imagined-town-hall-Nazis-quite-mad.html
Bei der Lektüre weiß man oft nicht, ob man lachen oder heulen sollte, denn Schadenfreude gegenüber unseren angelsächsischen Vettern ist nicht angesagt; aber jeder, der leichtfertig meint, in Deutschland wüte die Politische Korrektheit am heftigsten, wird hier eindrücklich eines noch Krasseren betrübt.
Obamaniac (number what?)
Montag, 22. März 2010Geben Sie mal “Obama Uncle Auschwitz” in Ihre Suchmaschine ein: Da behauptet der Weltenheiland, ein Onkel von ihm habe Auschwitz mitbefreit.
Es gab wohl keinen Onkel, der damals überhaupt in der US-Armee diente (weiß ich’s?), aber dass die Amis dort im Gegensatz zu den Russen nie hinkamen, scheint doch hinreichend belegt.
Obamurks
Samstag, 20. März 2010Jetzt fangen manche politische Kommentatoren schon an, Obama zu bemitleiden, er könne, der Gute, zumal was Israel anlangt, halt nicht so, wie er wolle.
Das ist ein frecher Propagandawitz.
Der Mann ist kein Idiot und wusste daher, für wen er ins Weiße Haus marschiert.
Hätte er das nicht gewollt, wäre es ihm ein Leichtes gewesen, sich rechtzeitig krank zu melden: dafür hätte man ihn sehr wahrscheinlich nicht erschossen noch vergiftet noch verunfallt.
P.S.: Im übrigen ist der Mann wohl auch aus persönlichen Gründen so erpressbar, wie ein Suppenstrulli, wenn Frau von Vegesack plötzlich die Handtasche zuklappt.
Amerika der Zirkusaffe
Donnerstag, 18. März 2010Nun, Joe Biden, der selbsterklärte nichtjüdische Zionist, wird und hat wohl nichts zu begreifen bzw. will das sowieso nicht oder spielt sehr viel wahrscheinlicher eh nur empörte Marionette: Justament, da er in Israel vorgeblich irgendwie herumvermitteln will, wird bekannt, dass von der dortigen Regierung 1600 weitere Siedlungseinheiten auf Palästinensergebiet genehmigt wurden, wie als ob man ihm und dem Rest der Welt sagen wollte, was man wohl logischerweise wollte: “Was interessiert uns dein dummes Geschwätz? Her mit der Kohle und den Waffen, lamentieren kannst du dann zuhause ein bisschen, du Gojgeck, aber nicht übertreiben, du weißt schon.”
Dies verlässt inzwischen das Genre der klassischen Farce; wir sehen einfach nur noch offenen Hohn und Spott eines diktierenden Herrn gegenüber einem Affen am Bändel.
In einem realen heutigen Zirkus wäre sowas ob Tierquälerei inzwischen verpönt und verboten.
Al Gore auf Feuerland
Donnerstag, 18. März 2010Al Gore wurde schon wieder an merkwürdigem Orte gesichtet: Diesmal war es Feuerland.
Im dortigen Späthochsommer, an einem Tage, etwas windiger zwar, aber doch nahe den Temperaturen, den uns ein freundlicher Spätmärz in etwa mitbringt, stund er steil auf dem Felsen vor den Gischten von Kap Hoorn und verkündete neueste Mär: er wolle sich höchstselbst daselbst in die tosenden Fluten stürzen und den nächsten abbrechenden Eisriesen der Antarktis persönlich nach New York, den Hudson River hinan, vors UN-Hauptquartier schleppen, wofern die bösen Inder und Chinesen nicht davon abließen, ihre satanischen Verse der Skepsis zur Erderwärmung zu verbreiten, sie dorten vor aller Welt zu beschämen, wo sie ihm mit seinem Corpus Delicti schwerlich unerkannt freche zu entkommen vermöchten.
Mit entblößter Heldenbrust (weiterlesen…)
Nobelpreise
Sonntag, 14. März 2010Dass Friedensnobelpreise besonders gerne an Lügner und Kriegstreiber vergeben werden, wurde hier wiederholt erörtert.
Wie steht es mit den Literaturnobelpreisen?
Die deutschen Nachkriegspreisträger nach Hesse, den ich mal einfach gelten lassen will, heißen Böll, Grass und Müller.
Was haben die drei Letztgenannten gemein?
Da sich wahrscheinlich nur wenige weitestgehend Begriffsstutzige auf diese meine Seite verirren dürften, überlasse ich Ihnen, lieber Leser, die nicht allzuschwere Auflösung dieses Rätsels.
Deutsche wieder im Krieg
Sonntag, 14. März 2010“Wo kein Kläger, da kein Richter”?
Heute heißt es bezüglich der deutschen Unterstützung von und Beteiligung an Angriffskriegen wohl eher: “Wo kein Gericht hört, da weder Unrecht noch Urteil!”
“Finanzkapitalismus”
Donnerstag, 11. März 2010Im Zusammenhang mit dem – mit Verlaub – idiotischen Pleonasmus “Finanzkapitalismus”, der sich in letzter Zeit von “Links” bis “Rechts” in den Medien immer mehr festsetzt, um schlicht den heutigen Kapitalismus zu beschreiben, will ich mich hier noch einmal aus einem heutigen externen Netzforenkommentar selbst zitieren (ich hoffe mal, dass das rechtens ist):
“Reden wir demnächst nur noch von der terrestrischen Erde, dem lunaren Mond und der Solarsonne, weil sonst keiner begreift, was gemeint ist?”
Hammelburger Gerüche
Mittwoch, 10. März 2010Zuvor roch es auch schon etwas merkwürdig, aber seit etwa einem halben Jahr hat Hammelburg angefangen doch immer weniger erträglich – sagen wir es ehrlich – zu stinken.
Zunächst war mir nicht klar, ob die Bürger sich nicht regelmäßig wüschen, oder ob sie ihre Waschmaschinen nicht richtig zu bedienen wüssten, oder ob all die verschwitzten Soldaten das olfaktorisch Unangenehme in die Stadt brächten.
Doch siehe da, die Sache klärte sich schnell auf: Nur eine kleine Familie stank, und damit die ganze kleine Stadt.
Diese Kleinbürgerfamilie, um es vornehm auszudrücken, hatte ihre Kinder an die jeweiligen Schulen geschickt, ohne ihnen zuvor ein tägliches Vollbad mit Wurzelbürste und was sonst sich noch für den anständigen Deutschen ziemt, zu verordnen (weiterlesen…)
Obamoloch
Dienstag, 09. März 2010Ich schrieb heute in einem externen Kommentar zu Obamas Nahostpolitik:
Die Obamania vieler unserer Landsleute war von Anfang an dümmer als ein altes Stück Brot in einer verbeulten Pfanne voll Gammelfett.
Inglourious Oscar
Dienstag, 09. März 2010Nett. Der Film “Inglourious Basterds” – “Kosher Porn” – , in dem deutschen Gefangenen genüsslich mit dem uramerikanischen Baseballschläger der Schädel zermatscht wird, als höhere orgiastische Kunstform sozusagen, hat jetzt dem Ösi-Nazi-Waltz einen Oscar eingebracht, da er in seiner Eleganz der Niedertracht wohl doch überzeugender wirkte, als der “Bear Jew”.
Als “Bock von Babelsberg”, wie Goebbels genannt wurde, durfte er zwar nicht auftreten, dafür sieht Waltz einfach zu gut aus, und er ist zudem nicht so doof wie Til Schweiger, was allerdings wiederum keine Kunst ist, gleichwohl ebenfalls ein Stück weit für ihn spricht.
Fragt sich, wie weit.
Lieber gut stinken
Dienstag, 09. März 2010Der Friedensnobelpreis geht an einen Kriegstreiber, wenn er nicht gerade an Klimalügner ausgegeben wird, der für Literatur an eine vorgebliche Ostblock-Dissidentin, die Reisefreiheit genoss, und einen Oscar für einen Ösi gibt’s auch, weil er in einem “Kosher Porn”-Streifen so grandios den SS-Mann gab.
Da bekomme ich dann doch lieber den redlich verdienten Preis fürs dauerhafte Stinken.
Verfrostbeutelt
Sonntag, 07. März 2010Im Oktober war mein rechter Arm dreiviertelsverreckt, ich hatte kein Holz bei, fror wie ein Schneider.
Wie als ob ich ein stets optimistischer Engländer wäre, hoffte ich danach auf einen Hitzewellenwinter.
Nochmal Pustekuchen.
Jetzt ist es März, und das hiesige heutige Temperaturmaximum dürfte sich bei circa vier Grad unter null einpendeln.
Inzwischen glaube ich sogar dem Oberklimaschwindler Phil Jones, die Frostbeulen fraßen sich wohl schon bis an mein Hirn hinan, dass die Erde sich seit 1995 nicht mehr erwärmt habe.
Hetze gegen Hetzer
Mittwoch, 03. März 2010Nachdem “Verschwörungstheoretiker” ja schon lange zu einem beliebten Totschlagwort avanciert ist gegen jeden, der irgendetwas Offizielles nicht so recht glauben mag, scheint jetzt, ganz nett im Schlepptau des Volksverhetzungsparagraphen, das Wort “Hetze” oder “Hetzer” in diesem Sinne einen bedeutenden Rang einnehmen zu sollen.
Ich bezeichne jemanden als “Hetzer” oder behaupte er betriebe “Hetze”, und schon habe ich den Betreffenden an den Pranger der Guten und Gerechten gestellt, brauche eigentlich kein Argument mehr, wofern ich nur glaubhaft versichern kann oder tatsächlich sichtbar ist, dass derjenige in irgendeiner Weise irgendwo irgendjemanden öffentlich scharf angegriffen habe.
Ab da kann ich gegen denjenigen, da ich den Vorwurf als erster erhob, an den eigenen Maßstäben gemessen so richtig loshetzen, denn er hat ja damit angefangen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass öffentliche Debatten sich entlang solcher Chiffren immer mehr in Richtung Sandkastenniveau bewegen, verhängnisvollerweise, da dies (oh Gott: Verschwörungstheorie!) gerade so gewollt ist.
“Linke” und “Rechte”, “Soziale” und “Liberale”, “Progressive” und “Reaktionäre” sollen sich in einer solchen Weise statt mit Sand mit medialer Scheiße beschmeißen, so dass die ganze Gesellschaft hirnlos kippt und man dann leicht ans Aufräumen gehen kann.









