Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’

London: Olympische Sexspiele 2012

Freitag, 27. Juli 2012

“The Sex Games” titelt der britische Independent, der Focus kommt mit einem Artikel der Überschrift: “Heiße Spiele in London – Große Sex-Debatte vor Olympia-Eröffnung”.

Das ist ja lustig.

Es scheint, dass, sollte nicht ein Terroranschlag oder Stadtviertelaufstand dazwischen kommen, über das vorgeblich ausschweifende Liebesleben im Olymischen Dorfe zu spekulieren und paparazzieren erstmals in der Historie interessanter werden könnte, denn die Welt von all dem Gerenne, Gehüpfe, Gelupfe, Geschmeiße, Geboxe, Geschieße, Geremple und sonstigen klassisch olympischen Gekrattel zu unterrichten.

An zehntausend Athleten sollen 150 000 Kondome verteilt worden sein.

Das reicht immerhin für 30 Nummern für jeden. (Wenn zwei Leute mit einem Kondom aufs Mal zurechtkommen.)

Irgendein schlauer Kopf muss also, nachdem man sich in den Planungsstäben darüber klargeworden, dass die Olympioniken entweder zu dumm oder zu nachlässig sein würden, sich selber genug Kondome zu kaufen, ausgerechnet haben (er hat wohl seine Erfahrungen in Eton, die besagen, dass ein strammer junger Engländer bis zu zwei Mal am Tage kann, macht bei 14 Tagen 28, plus zwei als Gangreserve), dass das reichen müsse, wohl, mit spitzer Feder einkalkuliert habend, dass zwar manch junger Athlet selbst den strammen Etonianer noch an Lendenkraft übertreffen könne, viele aber doch schon Eigenware mitgebracht haben müssten, allein schon ob besonderer Markenvorlieben, so dass wohl eher für drei bis vier Nummern am Tage gesorgt sein dürfte.

150 000 Präser. Wenn ein Päckchen 5 Millimeter dick ist, ergibt das einen Präserturm von 75 000 Zentimetern oder 750 Metern. Das wäre, wenn der Brit nicht so knapp kalkuliert hätte, das höchste Gebäude der Welt.

So gibt es dafür nur die Silbermedaille. (weiterlesen…)

Gott, Es, Gaia: Wer will falsch’ Zeugnis?

Mittwoch, 25. Juli 2012

Wie es scheint, häufen sich Themen, die grob als esoterische zu umreißen sind, im sogenannten Sommerloch: und es wirkt – oh Entsetzen! – , wie als ob ich mich in diesen Trend einreihte.

Jede Menge Religiöses (für mich fällt das darunter), Crowley, Todesartenweissager, Rückführungsspezialisten, Gottesworte, ach, auch um das Überleben im Quantenkolosseum kämpfende Elementarteilchen, der Katechismus der theoretischen Physiker, Geheimgesellschaften, selbstverständlich die Jesus-Frage, archaisch-magische Initiationsriten: allerlei nicht eigentlich klassisch Wissenschaftliches kam hier jüngst dazu.

Bis zu einem gewissen Grade finde ich das lustig, und manchmal, das nicht zuzugeben wäre töricht, fordere ich derlei ja im Sinne einer weiterführenden Debatte auch frech heraus.

Ärgerlich wird es aber, wenn weder ein geistiger oder theoretischer Fortschritt erzielt wird, noch gar einer, der konkret auf das Jetzt passte.

Sich also alles nur im Kreise dreht, allzuwenig Weiterführendes erkennbar. (weiterlesen…)

Gehatet oder Gelovet?

Sonntag, 22. Juli 2012

Gerade blubbert auf meinem derzeitigen Lieblingsradiosender ein “App”-Entwickler vor sich hin, der eine Applikation mitentwickelt hat, mittels derer man Bilder ins Netz laden kann, auch wiederbewerten, sich per selbstlernenden virtuellen Stadtplänen von seinem Handy führen lassen, und die beiden zu wählenden Kategorien sind, wie originell, “hate” und “love”, wissen die Appler von “Lover and Hater”.

Es kommt also, wie diese Großmeister der deutschen Sprachoptimierung treuherzig vermelden, darauf an, wer am meisten “gelovet” oder “gehatet” wird.

Dass diese heldenhaften Volkspoeten noch nicht das Bundesverdienstkreuz für die konsequente, zeitgemäße Modernisierung unseres Wortschatzes erhalten haben, verwundert doch zutiefst. Ich möchte meinen, dass man das einen waschechten Skandal zu heißen sich keineswegs übertrieben echauffiert hätte. (weiterlesen…)

Tragikomikernation Deutschland

Freitag, 20. Juli 2012

Mir wurde im Kommentarstrang zu “Frau Dr. Knabenverstümmlerschützerin Merkel,” ob der abstrusen Einlassungen eines SPD-Granden zur Mädchen- versus Knabenbeschneidung gerade klar, dass solche Leute unser Land tatsächlich zu einer Komikernation machen, wobei aber dies Kanzlerinnenwort gleich am Anfang entscheidend beschnitten wurde: Tragikomikernation muss es heißen.

Denn die Sache ist vor allem traurig. Oder wer ist es, der da fröhlich und befreit über die kruden Kalauer der Bühnenakteure lacht?

Frau Merkel hat mit ihrem Spruch einen gewaltigen Kommunikationsfehler gemacht.

Kinderschützer als Komiker verspotten, das war nicht hilfreich, äußerst degoutant, Madame Merkehl. (weiterlesen…)

“Fuckin’ Motherfuckers”: Soziolektale Abtönungspartikeln

Sonntag, 15. Juli 2012

Wie ich schon erwähnte, schaue ich mir ab und an auf YouTube zur Entspannung einen Film an, meist Thriller oder Sachen aus dem Action-Genre, und ich ließ mich auch schon darüber aus, in welch kaum vorstellbarem Maße in manchen US-Produktionen (ich schaue gerne die Originale, wenn ich sie bekomme) “fuck” und “fuckin’” als allgegenwärtige, im Grunde völlig sinnentleerte, noch nicht einmal, aufgrund ihrer Allgegenwart, einen Satz oder Satzteil abtönende sprachliche Partikeln dienen.

Jetzt sah ich zwei Reißer, die wesentlich im schwarzen US-Drogenmilieu spielten, und es war doch tatsächlich so, dass nicht nur in Anrede von gleich Abgefacktem zu gleich Abgefacktem und von Oberabgefacktem zu Unterabgefacktem, sondern auch in der Rede über einen dritten Abgefackten immerzu von “motherfucker” und “you motherfucker” und “that motherfucker” Gebrauch gemacht wurde.

Zunächst ist festzustellen, dass für diese Leute (das Milieu das da abgebildet wird) dies Lexem sowie “fuck” (bzw. fuckin’) sozusagen Strukturwörter bzw. Abtönungspartikeln geworden sein müssen (aber in einem äußerst ungewöhnlichen, bemerkenswerten Sinne, ich gehe unten noch näher darauf ein).

Was mich zunächst, als ich darüber nachdachte, frappierte, war, dass diese nicht nur mittels Fäusten und Messern und Knitteln und Schießzeugs kommunizierenden Wesen (es gab schon Dialoge mit sachbezogenem Inhalt) anscheinend nur noch über dieses eine einzige, durch seine Allgegenwart extrem abgeschwächte Schimpfwort verfügten (allenfalls mal, fällt mir gerade ein, noch “sucker”) bzw. es als angemessen und also notwendig wie hinreichend für jeden in jeder Lage halten mussten. (Zu verblödet, um noch wirksam schimpfen zu können…).

Also, dass ich mich nicht erinnern kann (vielleicht habe ich nicht so haargenau aufgepasst, als doch mal ein anderes fiel), auch nur mal ein “son of a bitch” oder “asshole” oder “cocksucker” oder eines der anderen früher in solchen Kreisen noch einschlägigen Schimpfwörter gehört zu haben (die aktivsprachliche Verarmung ist diesbezüglich jetzt praktisch nicht mehr zu steigern), die zweifellos wenigstens passiv im Sprachschatz selbst solch sinistrer Gestalten noch vorhanden sein müssen. (Von feineren englischen Schimpfwörtern wie “crackpot”, “looney”, “nitwit”, “jackass” oder “rascal” oder wenigstens “thug” mal ganz zu schweigen.)

Zudem war der einzige Fluch, dessen es wahrlich nicht mangelte, wenn mal wieder was schief- oder einer draufging, außer “fuck!”, “shit!”. Kein “gadammit!”, kein “dag!”, kein “damn!”, nichts.

Also: “fuck”, “fuckin’” “motherfucker”, “sucker” und “shit”.

Womit für den Ausdruck aller emotionalen Lebenslagen nur noch vier Wortkerne bleiben.

Halt, stimmt, Frauen wurden auch “bitch” genannt, hiemit meinetwegen fünf.

Das Lustige für mich als Sprachwissenschaftler daran ist, dass anscheinend keiner dieser Kommunikationsspezialisten je auf die Idee kam, wo es doch in seinem Umfeld stets darum geht, Eindruck zu machen, den Überlegenen zu geben, was für einen Vorteil, welchen Überraschungseffekt, welch offene Mäuler er zu erzielen vermöchte, befleißigte er sich mal an entsprechender Stelle, in gewichtiger Lage, eines um zwei oder drei oder gar vier Lexeme erweiterten aktiven Wortschatzes.

Stupefakt stünden plötzlich alle anderen Motherfucker vor dem also außergewöhnlich sprachmächtigen Motherfucker. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Der Lack ist ab!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Die Knabenbeschneidungsbefürworter werden in ihren Verharmlosungen der grausen Sache immer aberwitziger.

Den durchaus schon gängigen Vergleichen der Beschneidung mit dem Ohrlochstechen und der christlichen Kindstaufe fügte in der aktuellen Blogdebatte des Grünen Volker Beck, einem Befürworter, einer jetzt noch (selber abständig), aus der Bildzeitung aufgelesen, jenen mit dem Nagellackauftragen dazu, das Mädchen ja auch in einem gewissen Alter lernten.

Geht’s noch?

Sind die total meschugge?

Was kommt als nächstes? (weiterlesen…)

Hurra, ein neuer Kinderwahnsinn ist entdeckt!

Montag, 09. Juli 2012

Näheres zum wissenschaftlichen Stand bezüglich des neuen Kinderwahnsinns, den man zwar – wie ADHS, von dem er sozusagen abstammt – nicht genau diagnostizieren kann, für den man aber schon diverse Chemokeulen bereithält, lesen Sie bitte auf faz.net.

Das neue Leiden, das in den schönen USA erfunden wurde, wo sonst, trägt einen Namen, der jenen des “Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndroms” meines Erachtens an Originalität und Stupiditas noch übertrifft:

“Disruptive Mood Dysregulation Disorder” (kurz: DMDD)

Ich habe mal versucht, dieses Monster ins Deutsche zu übersetzen:

“Zerreißende Stimmungszerreguliertheitsstörung”

“Zerrissene Stimmungskontrolllosigkeitsstörung”

Wenn von vier Wörtern, die eigentlich zusammen einen Begriff bilden sollen, gleich drei mit “Dis” (respektive “Dys”, was so ziemlich dasselbe ist) anfangen, dann muss schon etwas äußerst disparat, dysfunktional und disarrangiert sein. (weiterlesen…)

Wider Knabenbeschneidung: Barbarische Deutsche

Montag, 09. Juli 2012

Inzwischen ist Frau Kolumnistin Blödmeister beim deutschen Oberschafsmedium (ich setze bewusst keinen Link dahin, Sie finden, wenn Sie wollen, schon raus, wen ich meine) so weit, sich über die ganze Debatte zur Knabenbeschneidung nur noch lustig zu machen.

Ein Kommentator dort meinte trefflich, dass er durchaus bezweifle, ob die amüsierte Dame auch so aufgekratzt guter Laune wäre, würde Mädchen eine Brustwarze abgeschnitten, da ein religiöser Ritus das so vorsähe.

Ein anderer spottete, dass eben ein Gesetz zu erlassen sei, alle Kinder vor Körperverletzung zu schützen, wovon man lediglich sämtliche Knaben ausnehmen müsse.

Nachdem – wie hier schon erwähnt – ein Dummrabbiner in Israel das Verbot der Knabenbeschneidung mit einem Verbot des Glockenläutens der Christen verglich, kaprizieren sich die Beschneidungsbefürworter inzwischen auf die Phimose und vorgebliche hygienische Vorteile, vergleichen aber auch gerne mit dem Ohrlochstechen bei Minderjährigen, und die ganz dreisten Abbatze gar mit der christlichen Kindstaufe, vor welcher der Säugling ja auch nicht gefragt werde, ob er sie goutiere. (weiterlesen…)

Afghanistan: So sehen Sieger aus

Sonntag, 08. Juli 2012

“Der Westen”, in der Schafspresse auch als “die internationale Staatengemeinschaft” gehandelt, ist dabei, einen historisch zumindest seltenen Schritt zu unternehmen.

Denn normalerweise zahlen Sieger keine Reparationen.

In Afghanistan hat man jetzt über zehn Jahre lang so grandios gesiegt, dass man meint, weitestgehend abziehen zu können.

Und will der dortigen Regierung, in der man gar nicht weiß, was Korruption ist, weil es etwas anderes noch nie gab und nirgends im Lande gibt, in den kommenden vier Jahren jeweils vier Milliarden Dollar in den Rachen schieben.

Unter Auflagen natürlich. Unter Auflagen, von denen man weiß, dass sie nie eingehalten wurden, nicht eingehalten werden und nie eingehalten werden werden.

Da wäre es noch gescheiter, würfe man mit Bernanke-Hubschraubern über Mohnfeldern wohldosiert Eindollarscheine ab, damit die Leute beim Aufsammeln einen nicht unerheblichen Teil der Ernte zertrampeln.

Aber so sind sie nunmal, unsere lernresistenten NWOler. (weiterlesen…)

Lichtgeschwindigkeitslüge: Pfropf auf dem Kopf?

Freitag, 06. Juli 2012

Seit bald ewigen Jahren höre ich vom Propfe auf dem Kopfe.

Jenem, der verhindert, dass die moderne Menschheit, da es ja schon Altinder und Altägypter und später einen Tesla gab, die raumfahrmäßig bzw. bezüglich Überlichtgeschwindigkeit den vollen Plan gehabt haben sollen, es auch endlich rafft.

Und ich habe auch von einem Kölner Professor gehört, Günter Nimtz, der Überlichtgeschwindigkeit vor einigen Jahren, was aber nicht anerkannt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, nachwies.

Auf der einen Seite also – mit Ausnahme von Nimtz, vielleicht auch Tesla und ein paar anderen – esoterisch angehauchte Spinner, jedenfalls Selbernichtskönner, ich nannte sie im Kommentarstrange zu “Kosmospekulanten” auch “Daherbehaupter”, auf der anderen einsteinische Granitrüben, die partout nichts zulassen wollen, was ihren armseligen Ohngeistesraum sprengte.

Ich schrieb es schon einmal, muss es an dieser Stelle aber wiederholen: Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einem Planeten des Aldebaran. (weiterlesen…)

Selbstverletzte Leuteerschrecker

Freitag, 06. Juli 2012

Ich weiß, dass das Folgende wieder mal einige Toleranzwächter auf den Plan rufen mag.

Mir egal.

Ich war gestern bei meinem örtlichen Lebensmittelmarkt, legte mein Gezeugs aufs Band und gewahrte, noch wartend, den Kassierenden, einen schmucken, aufgeweckt wirkenden jungen Mann (vom Namen am Revers her wohl türkischer Herkunft, was aber hier nichts zur Sache tut) mit etwas über einen Zentimeter durchmessenden Ohrsteckern.

Nun gut, dachte ich mal wieder, jeder, wie er’s mag.

Als ich aber schließlich in die nähere Perspektive kam, musste ich feststellen, dass man durch diese Einpropfe gut sechs Millimeter weit durchgucken konnte, der sich also nicht geringe Löcher, ziemlich irreversibel (ich verstehe, da davon lange betroffen, ein bisschen was von plastischer Chirurgie; man kann wohl schon noch irgendwas machen), durch die Lauscherlappen hatte bohren und weiten lassen.

Ich sage es ganz ehrlich: Ich hätte so einen nicht eingestellt.

Und zwar aus zweierlei Gründen. (weiterlesen…)

Hicks-Bosom: Gott ist groß

Mittwoch, 04. Juli 2012

“Seit 40 Jahren fahnden Physiker nach dem Higgs-Boson, das auch Gottesteilchen genannt wird. Es spielte nach herrschender Teilchentheorie eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Universums nach dem Urknall. Das nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte Teilchen sorgt demnach dafür, dass alle Objekte eine Masse haben.”

(Das mangelnde Leerzeichen zwischen “auch” und “Gottesteilchen” stammt nicht von mir, sondern unter dem Titel “Cern meldet Erfolg bei Suche nach dem Gottesteilchen” vom Focus-Praktikanten. Ich zitierte selbst Gott unverändert.)

“Würde es nicht existieren, stünde das gesamte seit Jahren die Physik beherrschende Theoriemodell infrage.”

Da soll es also ein Teilchen geben, das seit dem ersten divinen Bums dafür sorgt, dass alle anderen Teilchen eine Masse haben.

Interessant.

Und es MUSS da sein, weil sonst der Urknall nicht hätte stattfinden können, die ganze Physik der letzten 40 Jahre Scheiße gewesen wäre und überdies Gott und wir noch dazu nicht da und vor allem keine Forschungsgelder mehr.

Na denn. Hicks. (Bitte um Verzeihung, ich trinke gerade meinen Vormittagsroten.) (weiterlesen…)

EU-Irre

Mittwoch, 04. Juli 2012

Der Göller – äh, ich – hätte es wahrscheinlich nicht so kenntnisbeladen und sicherlich noch härter, weitreichender, formuliert (werde auch noch ein wenig dazu ansetzen), als es Holger Steltzner auf faz.net zum EU-ESM-Putsch tut: aber der Unschafsjournalist sagt es, für jeden, der lesen kann, mit hinreichender Deutlichkeit, was für ein Staatsstreich hier angesetzt ist.

So, dass ich jedem Historiker nur dazu raten kann, diesen Text auf externe Datenspeicher zu brennen, solange der noch verfügbar und das noch erlaubt ist.

“Das ist unglaublich.”

Obiger sei der einzige Satz, den ich daraus zitiere.

Totale Haftung aller für total alles aller totaler totalitärer Banditen: ESM. (weiterlesen…)

Vom Kampfe wider die Beutelschneider (II)

Sonntag, 01. Juli 2012

Ich stelle jetzt ganz bewusst keinen der eklen, kranken Sprüche zitatweis hier ein, die von den üblichen Überführten “für Europa” in letzter Zeit losgelassen wurden, um unsere Einwilligung in deren angestrebte EU-Diktatur zu erlangen.

Das störte mir – zumindest jetzt – meine Kreise zu sehr.

Denn es geht zunächst um eine strukturelle Betrachtung derer und der Sache. (weiterlesen…)

Der Schlachtruf der EU

Donnerstag, 28. Juni 2012

“O no patria o muerte!” – Der Schlachtruf der EU.

(“Entweder kein Vaterland oder Tod!”)

Unter Affen

Sonntag, 24. Juni 2012

In Südafrika, wo es ein paar zigtausend Menschenmorde im Jahr gibt, sind, wie hier berichtet, anscheinend gnadenlos die Affenschützer los.

Paviane klauen, was nicht niet- und nagelfest, brechen ein, fressen alles weg, machen einen Terz und Radau, dass man ihnen nur noch das Bombenbasteln beibringen müsste, um endlich einen Terrorparagraphen wider sie in Anschlag bringen zu können.

Sind die blöd?

Ich meine jetzt nicht die Paviane, sondern die nichtpavianotischen humanoiden südafrikanischen Primaten. (weiterlesen…)

Hat Syrien Wunderwaffen?

Sonntag, 24. Juni 2012

Eben fand ich auf SPON zum Abschuss eines türkischen Kampffliegers vor der syrischen Küste die folgenden, in Kombination sehr skurrilen Textschnipsel:

“Laut einem türkischen TV-Bericht haben Suchteams das Wrack des Kampfjets geortet. Demnach liegt das Flugzeug in 1300 Metern Tiefe in syrischen Gewässern.”

“Nach türkischer Darstellung wurde das Flugzeug in internationalem Luftraum abgeschossen, nachdem es unabsichtlich kurz in den syrischen Luftraum eingedrungen war.”

Wie bitte? Hä?

Selbst wenn das türkische Kriegsflugzeug nur “unabsichtlich” in den syrischen Luftraum eingedrungen wäre, hernach im internationalen Luftraum abgeschossen worden, (“nachdem…!”) wie, bitteschön, kann es dann in syrische Gewässer hinein abgesoffen sein?

Haben die Syrer etwa Rückholschussraketen?

Ansaugabschussanlagen? (weiterlesen…)

Statt Sozengummis Gratiswein für Penner!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Eigentlich wollte ich mich ja mal wieder über die skrupellose Dreistigkeit der Euro-Abzocke aufregen.

Da aber fand ich diese Meldung über die Spendierfreudigkeit der Hamburger SPD und beschloss, mich Lustigerem zu widmen, als der Entmündigung und Ausplünderung unseres Landes.

Die Sozen wollen doch tatsächlich massenweis kostenlose Präser verteilen lassen, in roter Verpackung, geziert vom Hamburger Stadtwappen, umrahmt von einem Herzelein, drunter der Slogan: “Deine Perle liebt Dich!”

Auf der Rückseite sollen dann erfolgreichere Firmen als die SPD werben, so auch Kondomhersteller.

Das Ding ist natürlich völlig uneigennützig gedacht und wird im heroischen Kampfe gegen Geschlechtskrankheiten vollbracht (die Sache ist noch nicht ganz durchgenudelt) und soll von selbst stehen – Verzeihung – sich selbst tragen.

Mal sehen, wann die CDU im Gegenzug auf ihrer Heimseite eine Liste mit politisch korrekten Pornoseiten bringt, auf denen nur mit Gummi geprömpelt wird. Schwarzem.

Und die FDP bringt eine Broschüre raus, in der dem Bürger erklärt wird, dass Onanieren zwar billiger ist als ein Hurenbesuch, man sich dabei sogar das Kondom sparen kann, ersteres aber die Hamburger Wirtschaft schädigt und intolerant ist und letzteres die deutsche Latexindustrie in die Knie zwänge.

Ob die Grünen dafür plädieren werden, wie früher, als es noch gar keinen Kunstdünger und keine Pestizide gab, die ganze moderne chemische Industrie nicht, wieder auf Ökoleinenstulpen umzusteigen, war noch nicht in Erfahrung zu bringen. (Es gehen Gerüchte, dass stattdessen der Recycling-Präser ins Spiel gebracht werden soll.)

Bei den Piraten kratzt man sich einstweilen am Kopfe (was anderes weiß man ja in der Regel auch damit nicht anzustellen), fragt sich, wie man dieser Offensive (“genialischen, netzfreien Aktion”, so ein Leutseliger) der Sozis entgegentreten könne.

Man weiß noch nicht so recht, wie man den Leuten erklären will, dass anständige Piraten im Hurenhaus wie beim weiblichen Beutemachen stets schon das Überzieherli nie vergaßen.

Die Linke ist da schon besser aufgestellt. (weiterlesen…)

Heil dem Löffelhaken!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Für einen jungen Menschen ist die Unstetheit selbstverständlich, Reiz, meist denkt er sich nicht einmal was dabei, wenn er seine Gewohnheiten ändert.

Ab einem gewissen Alter beginnt sich das, schleichend zunächst, bei vielen verhängnisvoll umzukehren. (Ich rede jetzt nur von etwas geistigeren Menschen, der restlichen Trott zum Ende hin interessiert hier nicht.)

“Das habe ich noch nie ausprobiert: Weshalb sollte ich es jetzt noch tun?”

“So schmecken mir meine Nudeln seit Jahren: Weshalb sollte ich sie anders bereiten?”

“Die Uhr, die ich habe, ist die beste. Denn ich habe sie.” (Der zweite, entlarvende Teil wird praktisch nie ausgesprochen, steckt aber hinter der ersten, selbstgefälligen Einschätzung.)

Alles soll irgendwie fest werden, während die Welt drumherum ihre weitere Entwicklung durchmacht.

“Klar”, sagt man dazu, “werde ich mir einen neuen Rechner besorgen, da der alte nichts mehr taugt.”

Und ich habe auch eine neue synthetische Affenradlerhose, wie sie heute modern ist. Denn das macht man jetzt so.

Aber wenn mir einer meinen Heiligen Sankt Suppenlöffel an einen anderen Haken hangt, alswo er seit Jahren hängt, finde ich das reichlich unpässlich und quittiere es auch ganz offen, außer es wäre eine Dame gewesen, vielleicht, oder ein hochmögender Gast, nicht nur mit einem Stirnrunzeln, sondern auch einer deutlichen Kurzpredigt.

Meine Souveränität, meine altersbedingte Lebensweisheit, besteht darin, dass bei mir, und sei es, dass ich darüber verhungerte, meine bewährte Ordnung waltet.

Revolutionswirren mögen entstehen, alles mag durcheinandergeraten, aber mein Suppenlöffel hangt an seinem Platze. (weiterlesen…)

Terra als Narrenhaus

Dienstag, 19. Juni 2012

Eben las ich – wo ist in dem Falle unerheblich – , dass Adidas eine neue Designer-Edelsportlatschenausgabe wegen eines Netzscheißesturms zurückgezogen hat, weil die daranstilisierten Plastikhochfußfesseln Afroamerikaner an die Sklavenhalterzeit erinnerten und darob zu wütenden Protesten veranlassten, vor denen das Unternehmen nach kurzer Gegenwehr einknickte.

Anscheinend haben die Leute, während aus Syrien ein zweites Libyen gemacht werden soll, in Japan immer noch die Reaktoren vor sich hinschmurgeln, der Euro bei uns, keine wirklichen Probleme mehr, außer sich wegen irgendwelcher harmloser Sachen gewaltig beleidigt zu fühlen.

Jede Sorte Minderheit, selbst wenn sie gar keine ist, so wie z.B. Frauen in Deutschland oder Moslems in Pakistan, sucht immerzu nach einem Beleidigtseinsgrund (Vgl. auch mein älteren Beitrag “Beleidigtsein” auf zeitgeist Online).

Ich fände, als real immer wieder hart und direkt konkret und folgenreich diskriminierter alleinerziehender Vater mit Söhnen, außerhalb dessen, was mich keineswegs beleidigt, sondern manchmal macht- und fassungslos dastehen lässt, sofort hunderte Gründe, mich wegen irgendeiner allgemeinen, läppischen Lächerlichkeit, oder auch, ob schon härterer, durchaus gezielterer Anschläge auf Gruppen, denen ich mich zugehörig fühlen könnte (Aasfresser, Deutsche, Denker…) “beleidigt” zu fühlen.

“Diese Odinsdarstellung beleidigt mich und alle Germanen!”

“Diese Hose hat einen Latz, fast wie die traditionelle Lederhose eines Bayern, wird von einem Komödianten getragen, und da muss ich mich als Schwabe solidarisch mitbeleidigt fühlen!”

“Außerdem habe ich als Kind auch solche Lederhosen getragen!” (weiterlesen…)

Grausblödes Geschwätz (II)

Dienstag, 19. Juni 2012

Ich will, um etwaigen Missverständnissen zum Erstartikel vorzubeugen, noch kurz etwas zur Astrologie darlegen.

Ich habe gar nichts dawider, weder gegen die chinesische noch die abendländische.

Wenn ein Mensch aber aus seiner Dannunddanngeborenheit, Öberstgeborenheit heraus, den Scherz, das Frotzeln verlassend, nicht nur vielleicht bestimmte Gebiete ernsthafter veranschlagend, tatsächlich eine Grundüberlegenheit über einen anderen ansetzt, ansetzen will, bei vollem Verstande, also nicht nach dem zwölften Bier, dann hat der ein Problem. (weiterlesen…)

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