Archiv für die Kategorie ‘Idiotenkabinett’
Samstag, 15. September 2012
Am meisten ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mich mal wieder über Leute geärgert habe, kinderlose Alleinstehende oder Paare, oder Paare, die vielleicht ein Kind haben oder auch zwei, wenn ich deren herablassende, wenn nicht verächtliche Blicke gespürt, wenn mir nicht gar noch einschlägige Sprüche abgeholt, weil bei mir nicht immer alles so schön geputzt, aufgeräumt, rechtzeitig erledigt, wie bei denen. Oder auch wegens sonstwas, das sie wider mich erspäht.
Dann muss ich mich erstmal wieder daran erinnern, wie froh ich bin, dass meine Buben da sind, dass allzuviele dieser Leute halt einen brauchen, auf den sie runtersehen können, zumal, da man mir anriecht (vielleicht auch mal im doppelten Sinne), anhört, wer sehen kann, auch ansieht, dass ich ein Geistesleben habe und pflege, das jenen nicht zueigen.
Es ist eben nicht nur deren Drang, sich irgendwie besser zu fühlen und das auszukosten, sondern es steckt – bei den Kinderlosen sowieso meist auch der in der Regel verdrängte Neid, selber keine zu haben – ansonsten jener Neid auf ebendieses für sie nicht Fassbare dahinter, von dem sie spüren, selbst wenn sie sonst nichts von mir wissen (wollen), dass da ein Reichtum sein muss, den sie nicht einmal ermessen könnten, wenn sie es versuchten, was sie ohnehin wohlweislich meist nicht einmal anzusetzen sich befleißigen.
Dass einer dann noch, nur mit Schlafsack, seiner Bouteille, sich selbst und seinen Gedanken allein in den Dünen einer Nordseeinsel mehr Welt in sich und aus sich aufbilden könne, mehr wert, als all ihre Audis und gewienerten Eingänge, ihre Mallorca-Flüge, selbst auch ihr gesellschaftliches Geachtetsein, das ahnen sie, das bringt sie zu ihrer keineswegs lachenden Bosheit. (weiterlesen…)
Tags: Dummheit lügt
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Montag, 10. September 2012
Die ganzen Lügen rund um den Euro sind so bekannt, so eingehend von vielen entdeckt und thematisiert, dass ich sie hier, deshalb auch die 9/11-Lüge, übergehen will.
Ich komme daher jetzt zu einer meiner “Lieblingslügen”.
Es ist jene vom bösen Tier der Johannes-Offenbarung, der Zahl 666, dessen Zeichen man auf Stirn oder Hand zu tragen habe, nur ihm zu dienen, dass man nur in diesem Zeichen kaufen und verkaufen könne, während das Lamm demgegenüber ja so lieb sei.
Im 22. Kapitel steht aber:
3. Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen
4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
Wo ist jetzt der stets behauptete Unterschied zwischen den beiden? (weiterlesen…)
Tags: Johannes-Offenbarung, Offenbarungslüge, Verknechtungslüge
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Sonntag, 09. September 2012
“Mit Word kann sich jeder Text sehen lassen!”
Hörte ich gerade im Suburbstrottelradio.
Das ist der dümmste Werbespruch, seit der Urknall nicht stattfinden wollte.
Ein von Dementen betriebenes amerikanesisches Garagenklitschenstartup versucht so, Deutschen seine Resthirnerweichungsware zu verkaufen.
Das stachelt jetzt aber doch meinen Ehrgeiz an.
Es muss ein Sublativ, eine Untersteigerung, zu ermitteln sein. Wäre doch gelacht.
“Mit Word kommt es auf Ihre Sätze nicht mehr an!”
Zu lang. Zu komplex. Verstehen die meisten User nicht. (Nichtmal die Pusher, und das darf nun wahrlich nicht sein.) (weiterlesen…)
Tags: Word
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Freitag, 07. September 2012
Eben las ich, dass von 3,1 Millionen zahlenden Sky-Kunden nach 20.000 bei der ersten und 10.000 bei der zweiten nur noch 5.000 die dritte dortige Harald-Schmidt-Show sehen wollten.
Das heißt, dass der Entertainer sein Publikum von 6,4 über 3,2 auf etwa 1,6 Promille durch konsequente Amusementhalbierung inzwischen fast bis zur Verkehrstauglichkeit ausgenüchtert hat. Noch zwei entsprechend heilsame Auftritte, und jeder ist wieder legal unterwegs.
Der Sender gibt sich dennoch zufrieden: Quoten seien ihm egal, wichtig sei eine gute Sendung, die helfe, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Selten so gelacht.
Das ist der beste Harald-Schmidt-Witz, den ich je gehört habe. (weiterlesen…)
Tags: Lachmaßstab
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Donnerstag, 06. September 2012
Der EuGH hat deutschen Winzern verboten, bestimmte Weine als “bekömmlich” zu bewerben. Einen Bericht zu diesem Kuriosum finden Sie hier.
Das sei eine gesundheitsbezogene Angabe und somit auf alkoholischen Getränken nicht gestattet.
Da werden sich bald einige warm anziehen müssen.
Man wird von einem Weißbier nicht mehr sagen dürfen, dass es erfrischend sei, eines Magenbitters verdauungsförderliche Wirkung nicht preisen können usw.
Und was ist mit Melissengeist? Kann der noch wohltuend sein?
Als erstes sollte man über die ganzen EuGH-Fritzen ein totales Alkoholverbot verhängen. Den ganzen Stall trockengelegt. Jeder, der mit mehr als 0,05 Promille (soviel kann man sich durch Saft zuziehen) erwischt wird, fliegt raus. Mal sehen, wie ihnen das bekommt.
Und welcher Bäcker kann noch mit “gesundem” Brot werben, wo doch jeder weiß, dass man selbst von Brot dick werden kann und auch noch giftiges Salz drinne ist? (Wir können es ja mal ausprobieren: Ich trinke einen Liter Wein, also etwa 120 Gramm Alkohol mit 880 Gramm Wasser, und der Gegenproband bekommt 120 Gramm Salz mit ebensoviel Wasser. Mal sehen, wer danach gesünder aussieht.)
Abgesehen davon häufen sich die Fälle, in denen Leute sich an ordinärem Wasser totsaufen. Elektrolytmangel, bams, da liegt er. (weiterlesen…)
Tags: "bekömmlich", Weinurteil
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Dienstag, 04. September 2012
Da war einmal ein Schwab
Wie es kaum einen gab
Stuttgart verließ er
Günther hieß er
Gen Brüssel
Jenseits der Düssel
Deutsch konnt’ er nicht
Drum Englisch
Ganz benglisch
Er spricht
Früher speist’ er
Günther heißt er
Noch im Türmle
Das geistig Würmle
Gleich daneben, wo ich sitz’
Gedenkend seiner schlechten Witz’
Jetzo ist er Eurokrat
Dieser Schwabenunflat
Deutsch war ihm zu fad
Dem Halbrat
Brüssel muss ihn nun ertragen
Den nichtmal Vagen
Ob die Belger das verdient
Dass er dort jetzt grient?
Ja, wir hiesigen Schwaben
Uns schon schaben
Ohne ihn zu missen
Doch mit schlechtem Gewissen
Im Genack
Wegen dem Kreuzkrabbensack
Dass er dorthin durfte
Als Unsriger schlurfte
Vorm Neuen Schloss die Rabatten
Anhiero zu häckeln und pflegen
So wär’s recht des Matten
Auch Wege zu fegen
Mag sein es war stille Rache
Ob der Brüsselsache
Dass wir ihn dorthin
Wo er
Unschwer
Mid Disziblien
Gern auferschien
Bei uns in der Beiz
Ohne Geiz
Nein, voller Reiz
Seiner gedacht
Der Schand’ er gebracht
Jener Jaik
Dem sein Rad ein Bike
Als wär’ er Mike
On Strike
Oder Pike
Jetzt dort
Haubdsach
Der Schwach
Der Donder
Isch fort
Dort nonder
Tags: Gender Eddinger, Günther Oettinger
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Montag, 03. September 2012
Ich weiß, dass es langsam nervt. Manchmal aber geht es nicht anders.
Also: Beschneidung sei sowas wie Ohrlochstechen.
Gut: Dann bin ich für zwei Bundestagsabgeordnete gut.
Ich lasse mir rechts und links ein Ohrloch stechen, ohne Betäubung und öffentlich, und die lassen sich entsprechend ihre Zipfel verschneiden.
Damit unterziehe ich mich gleich zwei harmlosen Prozeduren, und die jeder nur einer.
Soll man einer sagen, dass das von meiner Seite her nicht fair sei. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung
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Sonntag, 02. September 2012
Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.
Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.
Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.
Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.
Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.
Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)
Tags: Aftersatiriker, Knabenbeschneidung
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Sonntag, 02. September 2012
Dies Ding hier, ein Prozess zu einem millimetermissratenen Kleinkinderohrlochstechen, ist so kurios, dass ich es aufgreifen muss.
Der ganze Bericht läse sich wie eine blanke Realsatire, stünde nicht die Frage nach dem Kindeswohl im Raume.
Und gäbe es nicht den Bezug zur Knabenbeschneidung.
Wie ich es ankündigte, dessen sicher, dass die Sache für die Berliner Knabenverstümmlerdurchwinker noch reichlich komplizierter werden werde, als die sich das in ihrer Besinnungslosigkeit zunächst gedacht, baut sich jetzt, und da wird mehr kommen, schonmal dieser Fall vor ihnen auf.
Hier ist von der “Einwilligung” eines dreijährigen Mädchens die Rede, das sich, mit pierceverhunztem Vater als Vorbild, zum Geburtstage ein doppeltes Ohrlochstechen wünschte, das dann nicht den Vorstellungen ebenjenes Vaters entsprach, was diesen wider die fahrlässigen Stecher vor Gericht führte.
Der Richter ging, analog zum Kölner Beschneidungsurteil, wo der behandelnde Arzt wegen eines Verbotsirrtums freigesprochen wurde, ebenfalls davon aus, dass den Durchstechern keine Strafe wegen Körperverletzung zugemessen werden könne.
In diesem Falle, noch.
Sollte die Knabenbeschneidung “gesetzlich geregelt”, also erlaubt werden, so haben wir hier, was vorsätzliche Kinderverletzung und -verstümmelung anlangt, mit einem rituellen Wilden Westen zu rechnen.
Oder hat man etwa vor, Moslems und Juden in ihren Kinderqüalrechten über alle anderen Bürger und deren diesbezügliche religiöse Vorlieben zu stellen?
Ja, klar hat man das vor.
Allein, es fehlt an jeder nachvollziehbaren Begründung. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung
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Mittwoch, 29. August 2012
Seit ein paar Tagen wird Stuttgart der anstehenden OB-Wahl halber zuplakatiert.
Was völlig neu, ich noch nie erlebt habe, ist, dass man nicht auf einem einzigen von mir bislang wahrgenommenen Plakat zum Gesicht des Kandidaten einen Parteinamen prangen sieht.
Was bei den beiden Sammelkandidaten für SÖS und Linke, für CDU, FDP und Freie Wähler, noch halbwegs nachvollziehbar sein mag, erhellt bei den Kandidaten von SPD und Grünen – anderen, sah ich schon andere? – nicht ohne weiteres.
Offensichtlich will vor den Stuttgartern kein Politiker mehr für eine Partei stehen.
Alle Kandidaten scheinen ihre eigenen Parteien als klare Negativwerbung zu empfinden, sich vor den Bürgern für diese zu schämen.
Der gemeine Zentralschwabe war also mal wieder außerordentlich progressiv, erzwang dergestalt bei seinen Großkopferten die Anpassung an den neuen Zeitgeist.
Einen Oberbürgermeister braucht man selbst in der Nachpostmoderne: Aber wer braucht noch Parteien?
Ich schätze, die CSU, wenn sie noch Humor besäße, könnte in Stuttgart locker einige hundert Plakate eines der Ihren, die untere Leibeshälfte als blauweißer Dackel gehalten, an die Laternenpfähle hängen, und weder das Ordnungsamt noch sowieso die politische Konkurrenz merkte etwas davon. (weiterlesen…)
Tags: Entsorgtheater, OB-Wahl Stuttgart
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Samstag, 25. August 2012
Es mag einen sehr gewichtigen Mangel an Information geben, was geheime Techniken anlangt; es gibt ihn praktisch sicher.
Es gibt aber keinen entscheidenden Mangel an politischen und historischen Informationen mehr, hinter dem man sich verstecken könnte. Man muss nicht immer alles wissen, um genug zu wissen.
Es ist nur eine Ausrede, dass wir nicht genug wüssten.
Die Wahrheit ist, dass wir aus unserem Wissen zuwenig machen. (weiterlesen…)
Tags: Wissen
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Donnerstag, 23. August 2012
Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.
Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.
Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.
Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.
Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)
Tags: Genderasmus, Gendergesindel
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Donnerstag, 23. August 2012
Ein derart wirres Gefasel zur Genderei wie von Melanie Mühl habe ich, geht es nicht um Krieg oder Finanzschakalerei, in der FAZ schon lange nicht mehr, wenn je, gelesen. (Selbst das Wort “stereotyp” steht auf dem zergenderten Kopfe.)
Da ich den Text fast vollständig, in allzu langen Auszügen, zitieren müsste, ihn endsinnig zu kommentieren, keine Lust darauf habe, von der berüchtigten Rechtsabteilung der Frankfurter Allgemeinen eine reingesemmelt zu bekommen, fasse ich den Inhalt jetzt lediglich grob-lapidar zusammen und überlasse Sie, liebe Leser, ansonsten einfach dem Link. (Ich distanziere mich selbstverständlich, wie es sich gehört, ausdrücklich vom Inhalt des verlinkten Artikels.)
Also: Je mehr mitteldumme (bis 40%), möglichst unansehnliche Weiber man in eine Gruppe einbringt, desto besser sodann deren “Performance”.
Das sind wichtige Parameter für eine hohe kollektive Intelligenz.
Denn es wäre naiv zu glauben, hier habe die Biologie ihre Hand im Spiele.
Denn wir sind in einem viel höheren Maße soziale Wesen, als uns lieb ist.
O sancta simplicitas! (weiterlesen…)
Tags: FAZ, Gender, Kollektive Intelligenz, Melanie Mühl, Schwarmintelligenz
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Dienstag, 21. August 2012
Eben las ich auf einer Moslemseite zu einer Demonstration wider die Vertreibung und Unterdrückung von Palästinensern durch Juden in Berlin folgende bildbegleitende Motti:
“Der rassistische Zionismus wird eines Tages nur noch ein dunkles Kapitel der Westlichen Welt in den Geschichtsbüchern sein”
“Man versucht die Mutigen mundtot zu machen, aber der Mut zur Nächstenliebe ist stärker als der rassistische Hass”
“Gegen Antisemitismus und Zionismus!”
Wären die Zusammenhänge nicht so traurig und ernst, so wären diese Sprüche, etwas genauer betrachtet, geradezu zum Lachen.
Denn hier geht begrifflich alles in schauerlichster Weise durcheinander. (weiterlesen…)
Tags: Begriffsverwirrung, Rassismus
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Sonntag, 19. August 2012
Gestern Nacht traf ich zum Urlaubsendabsacker in einer originalen Stuttgarter Spezialistenkneipe noch auf eine zwar etwas korpulente, aber doch recht aparte Mittdreißigerin, von sich gewaltig überzeugte Malerin, voll durchstudiert, dabei dauernd machende Genderschabracke wie aus dem Bilderbuche des rezenten geistigen Abhubs.
Alsbald erfuhr ich denn, dass männliches Denken nur in “Schneller, Höher, Weiter!” bestehe, während Frauen immer ans Ganze und konstruktive, tragfähige Lösungen dächten.
So weit nichts besonderes Neue unter unserer AD 2012 ziemlich anverdunkelten Sonne.
Indem ich aber nun darnach frug, wo denn all die bedeutenden männlichen Künstler hergekommen seien, ward ich meiner diesbezüglichen Unwissenheit flugs und gradaus entledigt. Zwanzig Prozent der Männer, das sei biologisch zweifelsfrei erwiesen, hätten ein weibliches Gehirn, und aus diesem Fünftel rekrutierten sich alle, die etwas Vernünftiges zuwege brachten und brächten. Glasklar. Was sonst.
Auf mein folgendes Gelächter hin reagierte die stolze Diva, die mich aufgrund meiner gesprächsweisen Insubordination schon zuvor recht rüde behandelt hatte, mit dem einen oder anderen Vulgarismus, nicht mehr mit einem Blödmanne wie mir sich unterhalten zu wollen deutlich machend, was hier aber nichts Wesentliches zur Sache tut.
Wer nur, wie nur, hat dieser bemitleidenswerten Kreatur einen derartigen Unfug in ihre Hirnwindungen eingeknotet? (Sie meinte übrigens auch, zehn Prozent der Frauen hätten ein männlich tickendes Kopfkastl. Wir kamen leider nicht mehr zur Erörterung der Implikationen eines solch erbärmlichen Zustandes. Ich vermute, dass sie alle Weiber, die ihr offen zu widersprechen wagen, also klassifiziert.) (weiterlesen…)
Tags: Feminismus, Genderkrieg, Genderwahn, Hirngfiggede, Schafsmedien, Trendlesbe
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Montag, 30. Juli 2012
Jetzt muss man die Leute zum Zuschauen bei den Olympischen Sexspielen in London schon in die Sportstätten zwangsverpflichten, Soldaten zum Mittagsschlaf holen, damit sie die leeren Ränge füllen.
Ich sage hierzu nichts mehr, denn das, wofern es keine Fotomontage sein sollte, spricht für sich.
Tags: London
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Montag, 30. Juli 2012
Endlich – wie lechzte mir nur schon so lange der Sinn darnach – habe ich die Gelegenheit, einen Text von Henryk M. Broder zu loben.
Er berichtet unter dem Titel ‘Monströse Binsenweisheit “piratischer Außenpolitik”‘ auf welt.de von der Potsdamer Konferenz der Piraten zur Außen- und Sicherheitspolitik.
Dass da praktisch nur Windhuberei aus den Rossbreiten von Resthirnen abgesondert würde, war zu erwarten.
Broder schildert aber alles sehr schön: Seine Metapher mit den Binsen bildet mir einen flachen, schlickichten Teich auf, wo alle, hüft- bis brusthoch in der Schlammbracke sumpfwatend, ihre alten Nachen durchs Gebinse schieben müssen, dieweil die Ruder sich sonst in der orange-ockerbraunen Brühe verhedderten. (weiterlesen…)
Tags: Binsenweisheit, Die Welt, Henryk M. Broder, Piraten, Potsdam, Sicherheitskonferenz
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Montag, 30. Juli 2012
Das ganze mit der “Matrix” ist ein vorsätzlich hohlgequirlter Quatsch.
Wir verfügen über einen freieren Informationszugang denn je, und wir dürfen, zumindest noch, einen Großteil der verfügbaren Informationen auch verbreiten. Und wir dürfen dies nicht nur, wir können es auch so leicht und schnell und billig wie nie zuvor.
Wer keine an der Waffel hat, weiß, dass es zwar teratonne weithin wirksamer Lügen gibt, Obskurantenzirkel der übelsten Sorte, allerlei blutsaugende Geldkathedralenpopen und -popel, Waffenschieber, Geheimdienstassassinen, Schwarze Operationen, Zinsmanipulationen, den Patriot Act wie den Detention Act, Uranmunition, HAARP, den Klimaschwindel, die Gendermache, die Usurpation der Aufklärung im Sinne reaktionärer religiöser Kräfte, Biospritumwelt- und Menschheitsernährungsverbrechen an der Tagesordnung, manipulierte Berichterstattung zu Kriegen in den Medien sowieso, man übersieht sogar mal hundert Milliarden, was dann aber eigentlich egal, weil sie ja eh nur auf dem Papier standen, also im Grunde nie dagewesen.
Ja, all dies und noch viel mehr ist uns bekannt, und zwar sehr dingfest, und da wollen wir uns darüber beklagen, eine “Matrix” walte über uns und unserem Denken?
Lachhaft. (weiterlesen…)
Tags: Ausreden, Lollheit
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Samstag, 28. Juli 2012
Ich weiß, jeder weiß, dass in Deutschland bestimmte Symbole in öffentlicher Verwendung verboten sind: Das hat sich, wenigstens fallweise, inzwischen bis hin auf das Keltenkreuz ausgedehnt. (Die Odalsrune ist auf Uniformen von Haupt- bis Oberstabsfeldwebeln statthaft, auch auf Werbeveranstaltungen der Bundeswehr, aber nicht auf beliebigen Demonstrationen.)
Die Türkei indes, dazu durfte ich wohl eben eine diesbezügliche Bildungslücke schließen, ist in ihren Bestrebungen, den Bürger vom Ohngeiste freizumachen, vielleicht sogar schon etwas weiter als wir, was wir neidlos anerkennen sollten. Denn sie verbietet, wenn man dem folgenden Zitat aus der FAZ Glauben schenken darf, bei uns völlig übliche, an das lateinische Alphabet angelehnte Buchstaben:
“Gerade hat ein Gericht in Diyarbakir, der inoffiziellen Hauptstadt der türkischen Kurden, die Annullierung von 19 kurdischen Namen für Parks und Straßen verfügt, da in den Bezeichnungen die verbotenen kurdischen Buchstaben x oder w enthalten waren.” (weiterlesen…)
Tags: Kurdenunterdrückung, Symbole
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