Archiv für die Kategorie ‘Grausamkeit’
Samstag, 15. September 2012
Am meisten ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mich mal wieder über Leute geärgert habe, kinderlose Alleinstehende oder Paare, oder Paare, die vielleicht ein Kind haben oder auch zwei, wenn ich deren herablassende, wenn nicht verächtliche Blicke gespürt, wenn mir nicht gar noch einschlägige Sprüche abgeholt, weil bei mir nicht immer alles so schön geputzt, aufgeräumt, rechtzeitig erledigt, wie bei denen. Oder auch wegens sonstwas, das sie wider mich erspäht.
Dann muss ich mich erstmal wieder daran erinnern, wie froh ich bin, dass meine Buben da sind, dass allzuviele dieser Leute halt einen brauchen, auf den sie runtersehen können, zumal, da man mir anriecht (vielleicht auch mal im doppelten Sinne), anhört, wer sehen kann, auch ansieht, dass ich ein Geistesleben habe und pflege, das jenen nicht zueigen.
Es ist eben nicht nur deren Drang, sich irgendwie besser zu fühlen und das auszukosten, sondern es steckt – bei den Kinderlosen sowieso meist auch der in der Regel verdrängte Neid, selber keine zu haben – ansonsten jener Neid auf ebendieses für sie nicht Fassbare dahinter, von dem sie spüren, selbst wenn sie sonst nichts von mir wissen (wollen), dass da ein Reichtum sein muss, den sie nicht einmal ermessen könnten, wenn sie es versuchten, was sie ohnehin wohlweislich meist nicht einmal anzusetzen sich befleißigen.
Dass einer dann noch, nur mit Schlafsack, seiner Bouteille, sich selbst und seinen Gedanken allein in den Dünen einer Nordseeinsel mehr Welt in sich und aus sich aufbilden könne, mehr wert, als all ihre Audis und gewienerten Eingänge, ihre Mallorca-Flüge, selbst auch ihr gesellschaftliches Geachtetsein, das ahnen sie, das bringt sie zu ihrer keineswegs lachenden Bosheit. (weiterlesen…)
Tags: Dummheit lügt
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Samstag, 15. September 2012
Michael Hanfeld, der Medienkritiker der FAZ, hat im Zusammenhang mit den jüngsten Ausschreitungen, Morden, Botschaftserstürmungen wegen eines Mohammed-Films die Sache unter dem Titel “Respekt” in seiner typischen besonnenen Art behandelt. Allerdings nicht wirklich konsequent, wie unten gezeigt werden wird.
Er schreibt gegen Ende seiner kurzen Analyse:
‘Mit „Innocence of Muslims“ verhält es sich wie mit den Mohammed-Karikaturen – die gezielte Skandalisierung entzündet erst den Flächenbrand.’
Und schließt also:
‘Er trifft unbarmherzig kritische Geister in islamischen Ländern und in aller Welt – den Schriftsteller Salman Rushdie oder dänische Zeichner.
Und darin liegt der wahre Skandal. Ein Gebot der Klugheit ist es natürlich, auf sinnlose Provokation zu verzichten, von der Aufstachelung zum Hass nicht zu reden. Wer dem aber allein mit dem Gebot des „Respekts“ begegnet, redet aus Angst vor der Auseinandersetzung der Selbstzensur das Wort.’
Wobei ich ihm in einem wesentlichen Punkte entschieden widersprechen, seine Position schon rein logisch hinterfragen muss. (weiterlesen…)
Tags: Kurt Westergaard, Meinungsfreiheit, Mohammed-Karikaturen, Moslemischer Mob
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Freitag, 14. September 2012
“Ich verstehe die Empörung, die viele gläubige Muslime angesichts des bekannt gewordenen anti-islamischen Filmmaterials empfinden. Aber: Diese Empörung kann keine Rechtfertigung für Gewalt sein.”
Also, wie ich eben las, unser Außenminister Westerwelle zum botschaftsstürmenden und mordenden Moslemmob.
Ich habe keine Sekunde dieses inkriminierten Videos gesehen, es ist mir auch im Grunde egal alswie Ziegenschiet; und es wäre mir auch reichlich gleich, “beleidigte” man den mir gemessen an Mohammed wesentlich näherstehenden Odin (an den ich trotzdem ebenfalls nicht glaube, was ein Glück; und wenn, so wäre es mir trotzdem schweinswurscht) zum hunderttausendsten Male.
Wieso Verständis?
Was soll das? (weiterlesen…)
Tags: Moslems, Verständnis, Westerwelle
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Mittwoch, 12. September 2012
Jetzt wurde der US-Botschafter in Libyen in Benghasi, der Hochburg der Revolution, von Islamisten ermordet; seine libyschen Bewacher seien bei dem Angriff geflohen (ob sie mit den Angreifern sympathisierten?).
Anlass soll ein Mohammed-Satirefilm gewesen sein, der, zusätzlich heiklerweise, wesentlich mithilfe von jüdischen Spenden produziert worden sei und, was wohl, moslemische religiöse Gefühle verletzt habe. Sowas macht man nunmal nicht. Meinungsfreiheit braucht kein Mensch. Nicht einmal ein Ami. (Dass der Botschafter an dem Film wohl nicht beteiligt war, war den Selbstgerechten Mohammeds offenkundig egal.)
Die USA haben in Libyen genau die Leute gegen Gaddhafi unterstützt, die jetzt ihren Botschafter niedermetzelten. (weiterlesen…)
Tags: Botschaftermord, Christopher Stevens, Islamisten, Libyen, Meinungsfreiheit, Mohammed-Satire
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Montag, 03. September 2012
Hier zunächst, was der “Deutsche Ethikrat” auf seiner unheimlichen Seite zur Knabenbeschneidung eingestellt:
“Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung
PRESSEMITTEILUNG 09/2012
Berlin, den 23. August 2012
Unter großer öffentlicher und medialer Begleitung hat sich der Ethikrat am heutigen Donnerstag im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen und weltanschaulichen Gründen beschäftigt.
Die Vorsitzende Christiane Woopen betonte in ihrer Einführung, dass der Ethikrat mit seiner öffentlichen Debatte zur Versachlichung des Diskurses beitragen wolle.
Grundlage der Diskussion des Ethikrates waren Vorträge der Mitglieder Leo Latasch, Ilhan Ilkilic, Reinhard Merkel, Wolfram Höfling und Peter Dabrock zu medizinischen, religiös-kulturellen, straf- und verfassungsrechtlichen sowie ethischen Aspekten der Beschneidung.
Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei folgende Mindestanforderungen umzusetzen:
1. umfassende Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten
2. qualifizierte Schmerzbehandlung
3. fachgerechte Durchführung des Eingriffs sowie
4. Anerkennung eines entwicklungsabhängigen Vetorechts des betroffenen Jungen.
Darüber hinaus fordert der Ethikrat die Entwicklung und Evaluation von fachlichen Standards für die Durchführung der Beschneidung unter Mitwirkung der Betroffenen und der beteiligten Gruppen.”
“Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, …”
Soso. Die deutschen Oberethiker empfehlen also, indem sie sich grundsätzlich äußerst uneinig, einmütig, dass…
Wie bitte? (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung
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Sonntag, 02. September 2012
Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.
Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.
Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.
Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.
Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.
Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)
Tags: Aftersatiriker, Knabenbeschneidung
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Sonntag, 02. September 2012
Dies Ding hier, ein Prozess zu einem millimetermissratenen Kleinkinderohrlochstechen, ist so kurios, dass ich es aufgreifen muss.
Der ganze Bericht läse sich wie eine blanke Realsatire, stünde nicht die Frage nach dem Kindeswohl im Raume.
Und gäbe es nicht den Bezug zur Knabenbeschneidung.
Wie ich es ankündigte, dessen sicher, dass die Sache für die Berliner Knabenverstümmlerdurchwinker noch reichlich komplizierter werden werde, als die sich das in ihrer Besinnungslosigkeit zunächst gedacht, baut sich jetzt, und da wird mehr kommen, schonmal dieser Fall vor ihnen auf.
Hier ist von der “Einwilligung” eines dreijährigen Mädchens die Rede, das sich, mit pierceverhunztem Vater als Vorbild, zum Geburtstage ein doppeltes Ohrlochstechen wünschte, das dann nicht den Vorstellungen ebenjenes Vaters entsprach, was diesen wider die fahrlässigen Stecher vor Gericht führte.
Der Richter ging, analog zum Kölner Beschneidungsurteil, wo der behandelnde Arzt wegen eines Verbotsirrtums freigesprochen wurde, ebenfalls davon aus, dass den Durchstechern keine Strafe wegen Körperverletzung zugemessen werden könne.
In diesem Falle, noch.
Sollte die Knabenbeschneidung “gesetzlich geregelt”, also erlaubt werden, so haben wir hier, was vorsätzliche Kinderverletzung und -verstümmelung anlangt, mit einem rituellen Wilden Westen zu rechnen.
Oder hat man etwa vor, Moslems und Juden in ihren Kinderqüalrechten über alle anderen Bürger und deren diesbezügliche religiöse Vorlieben zu stellen?
Ja, klar hat man das vor.
Allein, es fehlt an jeder nachvollziehbaren Begründung. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung
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Dienstag, 28. August 2012
Meine Fresse.
Hier aber mal im Wortsinne.
Wäre die Medizin damals schon so weit gewesen, wie hier, immerhin in der Ärztezeitung 2005 beschrieben, so hätte man mir nach meinem Brandunfalle vor vierzig Jahren möglicherweise Weiterzuchtprodukte aus abgeschnittenen Babyvorhäuten dahinverpflanzt.
In diesem Forum äußert sich ein Teilnehmer dazu wie folgt:
“Vorhaut als Transplantationshaut., 30 Mar. 2010 11:14
Mediziner haben festgestellt, die Vorhaut ist eine qualitativ sehr gute Haut und besonders dehnbar. Eigentlich zu schade, um nach der Beschneidung als Klinikmüll ensorgt zu werden.
Was haltet ihr davon, Vorhäute als Transplantationshaut zur Verfügung zu stellen?
Nur einen Haken könnte die Sache haben. Wie wird wohl ein aus religiösen Gründen beschnittener Mann reagieren, wenn nach einem schweren Unfall mit notwendiger Hauttransplantation, ausgerechnet eine Vorhaut als Transplantationshaut verwendet wurde?”
Ein anderer dort:
“In den USA ist es gängige Praxis, daß werdende Mütter die Vorhaut ihres noch ungeborenen Babys vorab bereits an die Klinik in der das Kind geboren werden wird, verkaufen.”
Das ist ja nett. (Ob das mit den USA stimmt? Hier noch ein Link dazu. Die Rede ist auch von rein kosmetischen Zwecken.)
Wäre mir wirklich saupeinlich, wenn ich beschnitten wäre und man hätte mir Gewebe, das von anderer Leute Dödelchen ohne Betäubung abgerissen und runtergesäbelt, dann später ausgerechnet ins Gesicht gesetzt. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung, TransCyte, Vorhauthandel
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Sonntag, 26. August 2012
Der Vorgängerbeitrag “Nichtsverkäufer” ergab mal wieder einen Anlass zu der Frage, worüber man sich noch inwieweit bzw. wie lustig machen dürfe.
Diesmal ging es nicht um lebende Tote, um Fukushima oder einen Schießkrieg, sondern um den globalen Finanzabranz.
Zweifellos ist es immer schwierig, zu solchen Dingen zu wissen, wo vernünftigerweise die Grenze liegt.
Ich meine aber, das wir das Recht der Kunst, der Satire, mit Verve verteidigen müssen.
Man darf nämlich bald über nichts mehr einfach Witze machen. Außer Männer, Deutsche, Heteros, Christen, Karnivoren, die FDP und noch ein paar Leute.
Man kann erschlagen werden, vor Gericht kommen und womöglich in den Knast, oder sich auch nur gesellschaftlich ruinieren. (weiterlesen…)
Tags: Moderne, Nachpostmoderne, Postmoderne, Praeternachpostmoderne, Satiremoralität
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Freitag, 24. August 2012
Man muss also als moderner Mediziner Tote zur genehmen Organentnahme so stark betäuben, dass sie nicht doch nochmal um sich greifen oder gar sich aufrichten.
Dass Lazarus nicht los ist.
Diese Art der Wissenschaft erinnert mich daran, weshalb ich mein Biologiestudium abbrach.
Weil der Mensch schon tot ist, muss man ihn nochmal so unter Drogen setzen, dass er sich nicht mehr rühren kann.
Klar, weil ein Ei meist lila ist, ist es noch viel öfter grün. (weiterlesen…)
Tags: Alard von Kittlitz, Lazarus-Phänomen, Lazarus-Syndrom, Lazaruszeichen, Organhandel
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Freitag, 24. August 2012
Zum Vorgängerartikel “Organhandel: Leck mich fett!” stellte ich eben als Kommentar das Folgende ein.
“Magnus Wolf Göller sagt:
24. August 2012 um 12:37 (Bearbeiten)
@ Lesezeichen & Alle
Ich zitiere aus einem Leserkommentar bei der FAZ:
“Clara West (netzhexe1) – 23.08.2012 21:34 Uhr
Das ist mit Abstand der beste Artikel, den ich jemals zu diesem Thema gelesen habe. (weiterlesen…)
Tags: Alard von Kittlitz, Organhandel
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Donnerstag, 23. August 2012
Bei der Lektüre dieses FAZ-Artikels zum Thema “Organspenden” (hier muss das Wort in Anführungszeichen gesetzt werden) haben sich mir eben doch meine gut krankenhausgeprüften Neuronen aufgerollt.
Den sollte jeder lesen, der sich nur irgend für das Thema interessiert.
DAS wusste ich nicht: DAS ist ungeheuerlich. (weiterlesen…)
Tags: Alard von Kittlitz, Echttote
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Donnerstag, 23. August 2012
Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.
Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.
Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.
Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.
Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)
Tags: Genderasmus, Gendergesindel
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Sonntag, 19. August 2012
Gestern Nacht traf ich zum Urlaubsendabsacker in einer originalen Stuttgarter Spezialistenkneipe noch auf eine zwar etwas korpulente, aber doch recht aparte Mittdreißigerin, von sich gewaltig überzeugte Malerin, voll durchstudiert, dabei dauernd machende Genderschabracke wie aus dem Bilderbuche des rezenten geistigen Abhubs.
Alsbald erfuhr ich denn, dass männliches Denken nur in “Schneller, Höher, Weiter!” bestehe, während Frauen immer ans Ganze und konstruktive, tragfähige Lösungen dächten.
So weit nichts besonderes Neue unter unserer AD 2012 ziemlich anverdunkelten Sonne.
Indem ich aber nun darnach frug, wo denn all die bedeutenden männlichen Künstler hergekommen seien, ward ich meiner diesbezüglichen Unwissenheit flugs und gradaus entledigt. Zwanzig Prozent der Männer, das sei biologisch zweifelsfrei erwiesen, hätten ein weibliches Gehirn, und aus diesem Fünftel rekrutierten sich alle, die etwas Vernünftiges zuwege brachten und brächten. Glasklar. Was sonst.
Auf mein folgendes Gelächter hin reagierte die stolze Diva, die mich aufgrund meiner gesprächsweisen Insubordination schon zuvor recht rüde behandelt hatte, mit dem einen oder anderen Vulgarismus, nicht mehr mit einem Blödmanne wie mir sich unterhalten zu wollen deutlich machend, was hier aber nichts Wesentliches zur Sache tut.
Wer nur, wie nur, hat dieser bemitleidenswerten Kreatur einen derartigen Unfug in ihre Hirnwindungen eingeknotet? (Sie meinte übrigens auch, zehn Prozent der Frauen hätten ein männlich tickendes Kopfkastl. Wir kamen leider nicht mehr zur Erörterung der Implikationen eines solch erbärmlichen Zustandes. Ich vermute, dass sie alle Weiber, die ihr offen zu widersprechen wagen, also klassifiziert.) (weiterlesen…)
Tags: Feminismus, Genderkrieg, Genderwahn, Hirngfiggede, Schafsmedien, Trendlesbe
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Dienstag, 24. Juli 2012
Da hat sich der Kanton Zürich doch tatsächlich verwagt, einen “Männerbeauftragten” einzustellen, den ersten der Schweiz, und jetzt musste der schon nach drei Wochen den Bettel hinschmeißen.
Kernzitat aus dem Bericht der NZZ dazu:
“In die Schlagzeilen geraten
Theunert und der Verein maenner.ch hatten Mitte Juli in einem Bericht in der Sonntagspresse für Schlagzeilen gesorgt. Der Verband fordert, dass im Rahmen einer anstehenden Revision des Strafgesetzbuches Eltern und geschulte Fachleute sich nicht strafbar machen, «wenn sie mit klarem pädagogischen Ziel innerhalb eines sorgfältig gewählten und klar definierten Settings pornografische Darbietungen unter 16-Jährigen zugänglich machen».”
Das war nicht besonders geschickt. Zumal damit zu rechnen war, dass dies vom Boulevard als Aufforderung verstanden werden würde. Da half es nichts, dass Markus Theunert dazu erklärte, dass das Selbstbestimmungsrecht der Jugendlichen in jedem Falle gewahrt werden solle.
Straffrei, das wissen wir ja inzwischen, wollen die Mehrheit der Politiker in der Schweiz und in Deutschland die Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen sehen, wobei das Selbstbestimmungsrecht der Kinder keine Rolle spielen soll: Und für solcherlei Forderungen hat noch keiner, dass ich wüsste, seine staatliche Stelle verloren. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung, Markus Theunert, NZZ, Pornographie
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Sonntag, 22. Juli 2012
Ich bringe die folgenden Links zur Beschneidungsdebatte jetzt bewusst hier vorab gesondert, anstatt lediglich in einem vorigen Kommentarstrang:
www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-auch-die-seele-leidet-11827698.html
www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-aerzte-und-juristen-plaedieren-gegen-die-beschneidung-11827596.html
www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html
www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-unsere-seltsame-tradition-11827726.html
www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-noetiger-schmerz-11827980.html
Der Zug hat nochmal mächtig an Fahrt aufgenommen. Besonders empfehle ich die Lektüre des offenen Briefes an Kanzlerin, Minister und Abgeordnete sowie des Kommentars von Volker Zastrow (Nötiger Schmerz”).
Immer mehr Menschen begreifen, dass es sich hier nicht um einen kleinen, harmlosen Ritz in ein kleines, noch fast empfindungsunfähiges Pimmelchen dreht, dass Komplikationen und Langzeitschäden körperlicher wie seelischer Art keineswegs selten sind, selbst bei “fachgerechter” medizinischer Ausführung des verstümmelnden Eingriffs unter bester Betäubung.
Ich glaube übrigens den aktuellen Umfragen nicht, die die Deutschen als in der Frage der Zulässigkeit der Knabenbeschneidung etwa unentschieden sehen.
Das Magengummeln bei SPD und Grünen scheint, bislang weitgehend hinter den Kulissen, doch erheblich zu sein. Die Union schweigt sich derweil herum, zum “Kasperkram” (so setzt Zastrow in seinem Kommentar das Machtwort der Kanzlerin von der “Komikernation” um), macht also, was sie am besten kann.
Es dräuen sowohl gut begründbare Klagen jener, die auch eine “verantwortlich durchgeführte” Mädchenbeschneidung nach dem Gleichheitsgrundsatze vorbringen, wie andererseits jener, die Politiker (aber auch Ärzte, Juristen, Publizisten) der Förderung, Beihilfe, Duldung, Billigung von Gewaltstraftaten an Kindern sowie der unterlassenen Hilfeleistung, der Rechtsbeugung und des verfassungswidrigen Verhaltens zeihen werden.
Diese Sache ist noch lange nicht gegessen.
Der Bundestag hat am Donnerstag die zweite Runde eingeläutet. (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung, Leutheusser-Schnarrenberger, Volker Zastrow
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Freitag, 20. Juli 2012
Mir wurde im Kommentarstrang zu “Frau Dr. Knabenverstümmlerschützerin Merkel,” ob der abstrusen Einlassungen eines SPD-Granden zur Mädchen- versus Knabenbeschneidung gerade klar, dass solche Leute unser Land tatsächlich zu einer Komikernation machen, wobei aber dies Kanzlerinnenwort gleich am Anfang entscheidend beschnitten wurde: Tragikomikernation muss es heißen.
Denn die Sache ist vor allem traurig. Oder wer ist es, der da fröhlich und befreit über die kruden Kalauer der Bühnenakteure lacht?
Frau Merkel hat mit ihrem Spruch einen gewaltigen Kommunikationsfehler gemacht.
Kinderschützer als Komiker verspotten, das war nicht hilfreich, äußerst degoutant, Madame Merkehl. (weiterlesen…)
Tags: Komikernation, Merkel
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Montag, 16. Juli 2012
Deutschland würde, stellte es sich gegen die Geschlechtsteilverstümmelung von Knaben, zu einer “Komikernation”.
Das, so wird berichtet, sollen Sie, Frau Bundeskanzlerin, allen Ernstes gesagt haben.
Für Sie ist also ein Komiker, wer die Amputation eines der empfindlichsten Körperteile von männlichen Kindern aus religiösen, rituellen Gründen nicht witzig, sondern verwerflich findet.
Lächerlich ist es für Sie also, Kinder vor grausamen, archaischen Bräuchen schützen zu wollen.
Hat man Ihnen in Ihrem elterlichen Pfarrhause diese Art Vorstellung von Humor beigebracht?
Oder haben Sie diese bei der FDJ gelernt?
Oder, sich später, als Naturwissenschaftlerin, als Physikerin angeeignet?
Oder sind Sie erst als Kanzlerin so zynisch geworden?
Oder hat man Ihnen diese Chiffre etwa diktiert?
Kinderschützer seien Komiker? (weiterlesen…)
Tags: Knabenbeschneidung
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Samstag, 14. Juli 2012
Ich werde der Bundesregierung und den ganzen Abgeordneten, den Journalisten und Pfaffen, die jetzt ein Gesetz anstreben, das der Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen wider das unveräußerliche Recht auf körperliche Unversehrtheit (von Kindern!) den Weg ebnen soll, nicht auch nur einen Hinweis darauf geben, wie sie das möglichst geschickt anstellen könnten, indem ich ihnen etwa auch nur sagte, wie sie diesen Aberwitz besser nicht begründeten.
Ich werde diese Leute jetzt gnadenlos in ihre geistige Verworfenheit, ihren grausen Unfug hineinrennen lassen, bis dass ich das Ergebnis sehe, das sie ihren Profitextern zu entpressen wussten. (Was nicht heißt, dass ich bis dahin nichts mehr dazu sagen werde; aber ich werde peinlichst genau darauf achten, ihnen nicht ungewollt bei ihrer am Grunde unlösbaren Aufgabe, ihrem Blendversuche, zu helfen.)
Sie werden alle Hebel in Bewegung setzen, ein irrwitziges Sondergesetz wie als ob sinnvoll und verständlich zu formulieren, eine erläuternde Sprachregelung, einen Neusprech, für alle Beteiligten dazu.
Die Köpfe rauchen bereits. Und es wurde auch schon jetzt, ob von Grünen, CDU, anderen Parteien des “Verfassungsbogens”, den Kirchen, Juden und Moslems natürlich sowieso, derart viel haltloser Unfug dazu verzapft, dass ich zwar darauf gespannt bin, wie die Knabengeschlechtsteilsverstümmelung am Ende gerechtfertigt werden soll, mir aber schon in etwa denken kann, wie dies Unterfangen schließlich in etwa präsentiert werden wird.
Das sind schwere Wasser, Freunde der Nacht: denn Ihr wollt der rituellen, schwarzmagischen Grausamkeit das Wort reden. 2012. In Deutschland.
Jetzt müsset Ihr dunkle, verwunschene Pfuhle in lichte, klare Bergseen umbenennen.
Habt Ihr die Dichter, die das vermögen?
Die Volksvorumdenkmacher für eine solche Aufgabe? (weiterlesen…)
Tags: Knabengeschlechtsteilsverstümmelung, Politsklaven
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Die Knabenbeschneidungsbefürworter werden in ihren Verharmlosungen der grausen Sache immer aberwitziger.
Den durchaus schon gängigen Vergleichen der Beschneidung mit dem Ohrlochstechen und der christlichen Kindstaufe fügte in der aktuellen Blogdebatte des Grünen Volker Beck, einem Befürworter, einer jetzt noch (selber abständig), aus der Bildzeitung aufgelesen, jenen mit dem Nagellackauftragen dazu, das Mädchen ja auch in einem gewissen Alter lernten.
Geht’s noch?
Sind die total meschugge?
Was kommt als nächstes? (weiterlesen…)
Tags: Aberwitz, hirnlos, meschugge, Verharmlosung
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Montag, 09. Juli 2012
Inzwischen ist Frau Kolumnistin Blödmeister beim deutschen Oberschafsmedium (ich setze bewusst keinen Link dahin, Sie finden, wenn Sie wollen, schon raus, wen ich meine) so weit, sich über die ganze Debatte zur Knabenbeschneidung nur noch lustig zu machen.
Ein Kommentator dort meinte trefflich, dass er durchaus bezweifle, ob die amüsierte Dame auch so aufgekratzt guter Laune wäre, würde Mädchen eine Brustwarze abgeschnitten, da ein religiöser Ritus das so vorsähe.
Ein anderer spottete, dass eben ein Gesetz zu erlassen sei, alle Kinder vor Körperverletzung zu schützen, wovon man lediglich sämtliche Knaben ausnehmen müsse.
Nachdem – wie hier schon erwähnt – ein Dummrabbiner in Israel das Verbot der Knabenbeschneidung mit einem Verbot des Glockenläutens der Christen verglich, kaprizieren sich die Beschneidungsbefürworter inzwischen auf die Phimose und vorgebliche hygienische Vorteile, vergleichen aber auch gerne mit dem Ohrlochstechen bei Minderjährigen, und die ganz dreisten Abbatze gar mit der christlichen Kindstaufe, vor welcher der Säugling ja auch nicht gefragt werde, ob er sie goutiere. (weiterlesen…)
Tags: Deutsche Barbaren, Dummrabbiner
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