Archiv für die Kategorie ‘Geschlechter’

Knabenbeschneidung: Einen Nutzen mag sie bringen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ich versuche seit langem, man will ja ausgewogen argumentieren (das ist heutzutage – einschlägige Ausnahmen gibt es natürlich – so eine Art Sankt Relativitätstheorie der zumal politischen Debatte, mit semantischer Raumkrümmung ob des thematischen Geistes der Schwere), der religiös motivierten Knabengenitalverstümmelung irgendetwas Positives abzugewinnen.

Endlich scheint es mir geglückt. (weiterlesen…)

Kontaktanzeige: Mit Altlasten!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hallo Lulu, Dudu und Suleika!

Du suchst den Mann Deines Lebens, Deiner Träume, der garantiert nicht altlastenfrei?

Ich kann Dir diesbezüglich bieten, was Du sonst nicht so leicht finden wirst. (Ich rede gleich Klartext, damit Du weißt, was masse ist.)

Einen Bauch und einen Bart kann ich Dir zwar nicht bieten, aber immerhin eine Brille.

Außerdem rauche und trinke ich und habe ein unverwechselbares Charaktergesicht mit deutlich etwas mehr als so ein paar lächerlichen Schmissen eines alten Herren einer schlagenden Verbindung.

Darüber hinaus bin ich Witwer, regelmäßig ziemlich depressiv, bringe zwei Racker mit, die sich genauso gerne prügeln wie sie nicht aufräumen.

Mein Einkommen ist keineswegs gesichert, und vor Rentenansprüchen musst Du Dich auch nicht fürchten. (weiterlesen…)

Von der alleinstehenden nachpostmodernen Übervierziger seelischer Armut

Samstag, 13. Oktober 2012

Gestern Abend saß ich mit einem gebildeten, intelligenten, lebenserfahrenen, durchaus humorvollen und beruflich erfolgreichen Manne zusammen beim Biere, und wir kamen über Umwege auch auf die gravierenden Beziehungsprobleme heutiger, zumal kinderloser, Übervierziger. (Wir waren so diskriminös, dass wir nur die Heteros abhandelten.) (weiterlesen…)

Unverzeihliche Betrachtungen

Sonntag, 07. Oktober 2012

Es ist interessant zu beobachten, wie eine Frau, an der man einmal ein gewisses Interesse gezeigt hat, sie mit überschwerer Abweisung reagiert, nachher diese, ob Insubordination des kalt Düpierten, oder erstmal einfach so, oder zum Spaß, aus Überlegenheitsgefühlsgelüste, noch ständig zu unterstreichen trachtet, für alle sichtbar, da einen dies offenkundig nicht umwarf, man weiterhin, selbst wenn härtest offensiv nicht beachtet, mit einem Nicken freundlich grüßt, sie indes merkt, dass derjenige sich nimmermehr in ein Kriechmodell verwandeln, es auch nicht mehr von sich aus angehen wird, ihn gar, in ihrer Nähe, ungespielte Fröhlichkeit umtreibt, sich dann recht hilflos geriert.

Leicht kann einen da das Mitleiden überkommen. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Schnippschnapp, Grundgesetz ab (II)

Donnerstag, 04. Oktober 2012

Wie im Vorartikel gesagt, werde ich mich über den Inhalt und die von Befürwortern wie verlogenen Halbgegnern des nicht öffentlich avisierten Knabenverstümmlungserlaubnisgesetzes abgesonderten Aberwitzigkeiten nicht mehr äußern, bis dass es allen vorliegt.

In der Zwischenzeit aber wundere ich mich schonmal, die Debatten um etwas nur Privilegierten wirklich bekannt Seiendes betrachtend, weshalb dabei regelmäßig noch ansonsten intelligent erscheinende Leute auf das Bundesverfassungsgericht hoffen und setzen.

Ich setze, gerade zu dieser Sache, keinen dekapitierten Pfifferling mehr auf diesen Laden. (Ich wäre sehr froh, täuschte ich mich; dann gerne Asche auf mein Haupt.) (weiterlesen…)

Tatatantra (II)

Dienstag, 02. Oktober 2012

Grade habe ich mich ob des letzten Beitrags des Titels “Tatatantra” mal wieder recht ernsthaft gefragt, ob ich nicht doch ein übles Schandmaul sei.

Indische Weisheit verlästert, höchste musikalische und dichterische Sakralkunst US-amerikanischer Provenienz, unschuldige Greise und Heilerinnen noch dazu, überdies fleißige, hart arbeitende, nicht nur im Schweiße ihres Angesichts ihre paar Mücken verdienende Pornobußgeißen und -böcke, den Satanas, gleich dreinamig, wie als ob der nicht genug zu leiden hätte, alles aufs Mal.

Wahrscheinlich bin ich zu früh aufgestanden.

Meine Morgenstund hat halt nicht immer nur Gold im Mund.

(Im Englischen heißt es: “The early bird catches the worm.” Immerhin habe ich keine Platt-, Ringel-, Faden- und sonstige Würmer direkt zum Abdecker befördert.)

Es war vielleicht auch nicht jene reine, lachende Bosheit, die heimisch unter Rosenhängen und Lilienhecken.

Sie mag sich eher übers Hosenhängen und das Cäcilienstecken gemacht haben lustig. (weiterlesen…)

Tatatantra: Es lebe das Problem!

Dienstag, 02. Oktober 2012

Tantra klingt für mich wie ein Mischwort aus Tattergreis und Mantra.

Gestern hatte ich ein Gespräch über die schwachsinnige Pornographie (die Männer meist beschnitten, die Weiber grenzdebil), die zumal die Jugend flutet, klar, dass auch zweitausend Jahre abrahamitische Klemmverziehung zur Sprache kam, der andere vertrat tantrisch-sexuelle Ausbildung als Remedium.

Heute nochmal darüber nachdenkend, kommt es mir (nachdem ich gestern Nacht schon nicht Spottes gespart hatte) noch mehr so vor, als hieße dies womöglich, den Teufel mit dem Beelzebuben austreiben.

Keine Angst, ich werde jetzt keine peinlichen, gar noch detaillierten Geschichten von gutem bzw. schäbigem Sex erzählen. (weiterlesen…)

Man ehre die edlen Frauen

Sonntag, 30. September 2012

Wenn ich echte Frauen treffe, was auch schon nicht so überhäufig, aber immerhin vorkommt, die dann, noch viel seltener, auch noch zu jenen gehören, die gerne und richtig Denken sich nicht nur zu ihrem Vorteile antun, sondern ganz einfach so, und natürlich mehr als einfach so, auch noch Spaß daran haben, dann, Überolymp, auch noch ein bisschen nett zu mir sind, kann ich doch noch in die Gefahr geraten, dem schlimmsten aller Verstandestrüber, der Verliebtheit, alswelche die übelste Brut der Hoffnung, also glatt des Teufels, anheimzufallen.

“Darfst du jetzt, in diesem erlesenen Ausnahmefalle, nicht doch mal wieder, wenigstens so ein kleines süßes Bisschen, verliebt sein?” – flötet da die Schlange, die mich in Wirklichkeit nur aus dem Gleichgewicht zu bringen, auf Abwege, zum Sinnlosen hin, wenn nicht gar ganz zu vernichten trachtet.

Man soll sich noch nicht einmal in Frauen verlieben, die gerne denken, das auch können, und überdies bei einem guten Glase Nichtwassers dazu keck zu lachen verstehn.

Lieben darf man sie, klar; was auch sonst; aber selbst jene, und sie haben es am allerwenigsten verdient, dürfen einen damit nicht, gar noch völlig unverschuldet, in jene Morbidität des Geistes werfen. (weiterlesen…)

Von der sexuellen Selbstversklavung

Samstag, 29. September 2012

Jetzt wird es hart, klar, manchem gar graus.

Die Wahrheit kommt nicht immer auf leisen Sohlen allergütigst anfragend um die Ecke geschlichen.

Die Meisten, ob Männlein oder Weiblein, wollen im Grunde gar keine erfüllte Sexualität mehr. Nur noch, wenn überhaupt, irgendwie drauf und drunter, und dann schnell weg. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Was darf der Mohel?

Donnerstag, 27. September 2012

Momentan lügen sie zum Thema Knabenbeschneidung praktisch alle. Ich komme kaum noch hinterher. Alle dummen Lügen, die ich den letzten Tagen dazu mitbekam, abzuarbeiten, in dem Sinne, dass ich sie hier zitierte und kommentierte, das will ich Ihnen jetzt, zumal vor Montag 12 Uhr, wo die “Eckpapier”-Stellungnahmsfrist des Justizministeriums abläuft, ebensowenig antun wie mir.

Einen Punkt muss ich aber schon jetzt noch einmal aufgreifen: Was ist mit der Penislutschpraxis der jüdischen Beschneider, der Mohelim?

Sollen die im Namen des Volkes, in Zukunft klar legalisiert, blutende, von ihnen frisch beschnittene und zerrissene Knabenpimmelchen, dabei womöglich Herpes, was weiß ich was, übertragend, ablutschen dürfen, in einem beispiellosen Akte nicht nur der Grausamkeit, sondern auch der sexuellen und psychopathischen Perversion?

Oder soll es “nur” irgendwie straffrei gestellt, geduldet werden? (Was im Ergebnis keinen Unterschied macht.)

Praktisch keiner traut sich, das wirklich zu thematisieren, weshalb es wohl mir, unzensiert.zeitgeist-online.de, obliegt, das zu tun.

Man versetze sich mal in das Kind. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Enddekadenz

Mittwoch, 26. September 2012

Ich hatte ehrlich vor (das mögen Sie mir jetzt glauben oder auch nicht), zur Penisverstümmelung keine Satiren zu machen.

Gar zu krass erschien mir das.

Inzwischen habe ich mich anders entschieden.

Ich bin nicht mehr bereit, dieses Mittels zu entraten, um damit mein Entsetzen, meinen Protest demgegenüber auszudrücken, was im Zusammenhang damit abgesondert wurde und inwischen offiziell als Gesetz in Planung ist.

Irgendwann langt es.

Dann sollen sie eben, die Kinderverstümmler und -schänder legitimiert habend, einen Satiriker vor Gericht bringen.

Einen, der es kaum noch fassen kann, wie tief das Rechtsempfinden der Mächtigen dieses Landes, auch deren Denkvermögen, ins absolut Verwerfliche, haltlos Unmoralische gesunken ist.

Ich unterwerfe mich dem nicht. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Hose runter ist Hose hoch

Mittwoch, 26. September 2012

Jetzt versuchen sie es extradummdreist, wie es scheint, die Knabenverstümmlungsrechtler, wollen die Sache ins “Elternrecht”, im Sauseschritt, ins BGB verlegen, dorthin wegschneiden, am Strafrecht einfach vorbeischmuggeln.

Deppen. Es war so oder ähnlich zu erwarten.

Näheres zu dieser sagenhaften Volte folgt.

Vom Politgeschwurbel, Juchtenkäfern und grüner Toleranz

Montag, 24. September 2012

Vorhin latschte ich durchs Städtle, am Wilhelmsplatz war viel merkwürdig’ Volks unterwegs, eine Art türkische Einwegsimbissbude aufgebaut, überall masse gelbe und blaue Müllsäcke aufgestapelt, überquellende Müllcontainer – ich erfuhr schließlich von einem Essensversorger der Filmleute (dass da ein Film gedreht werde, war mir schnell klargeworden), dass es sich um einen Kinostreifen mit dem Arbeitstitel “Habibs Rhapsody” handele, kombinierte, dass das wohl Habibs Dönerbude sein müsse, nachdem ich vorher schon zwei andere, die gelangweilt vor ihren Transportern rumlümmelten, gefragt hatte, ob man da wohl “Stuttgart versinkt im Müll” produziere, worauf die geantwortet hatten, nein, aber im Film streikten die Müllwerker. Da hätte ich mindestens nicht schlecht geraten, versetzte ich, die beiden nickten zustimmend lächelnd. Kann ja lustig werden.

Für den Sprachler interessanter aber war eine andere Begegnung.

So in Gedanken vor mich hintrottelnd, gewahrte ich einen Uniformierten, einen Mann von vielleicht sechzig Jahren, der gerade dabei war, einen Falschparker aufzuschreiben.

Eine männliche Politesse sozusagen.

Sofort fuhr es mir durch den Kopf, dass ich gar nicht wisse, wie man so einen richtig bezeichnen möge. Nun, der brave Mann wird kaum etwas dagegen haben, wenn er ausahmsweise mal freundlich angesprochen wird, frag ihn einfach, dachte ich bei mir. (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Was ist noch “normal”?

Samstag, 22. September 2012

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich das Folgende, vor allem den Kernsatz, hier hinschreiben solle, dürfe.

Frank Schirrmacher hat mich dann aber mittels seiner soeben von mir zum Thema kommentierten “Dankrede” davon überzeugt, es zu tun.

Indem wir gestern Abend – vor Kenntnis von Schirrmachers Rede – mal wieder die Unmöglichkeit diskutierten, ein – aus mehreren Gründen – auch nur annähernd tragfähiges, grundgesetzkonformes Knabenverstümmlungserlaubnisgesetz zusammenzuzimmern, ich schon eingebacht hatte, dass ich gerne mal beim Bundesjustizministerium Mäuschen wäre, wenn die entsprechenden Fachjuristen in der x-ten Debatte, schließlich schon nicht mehr beim Kaffee, sondern schon beim Kognak, angefangen haben, sich wechselseitig als Blödmänner usw. zu beschimpfen, auch aufgekommen war, dass ich erst kürzlich hier erklärte, zum Thema Beschneidung keine Satire machen zu wollen, nicht nur, weil das mancher nicht mehr lustig fände, mein Gegenüber Tucholsky ins Spiel gebracht, der sagte, Satire dürfe alles, also: warum nicht?, die Ramifikationen des Kölner Urteils nochmal erörtert, meinte der andere schließlich: “Vielleicht sitzt ja ein großer Teil des Gehirns in der Vorhaut, und sie muss deshalb ab.” (weiterlesen…)

Von bösen, unohngeistigen alleinerziehenden Männern

Samstag, 15. September 2012

Am meisten ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mich mal wieder über Leute geärgert habe, kinderlose Alleinstehende oder Paare, oder Paare, die vielleicht ein Kind haben oder auch zwei, wenn ich deren herablassende, wenn nicht verächtliche Blicke gespürt, wenn mir nicht gar noch einschlägige Sprüche abgeholt, weil bei mir nicht immer alles so schön geputzt, aufgeräumt, rechtzeitig erledigt, wie bei denen. Oder auch wegens sonstwas, das sie wider mich erspäht.

Dann muss ich mich erstmal wieder daran erinnern, wie froh ich bin, dass meine Buben da sind, dass allzuviele dieser Leute halt einen brauchen, auf den sie runtersehen können, zumal, da man mir anriecht (vielleicht auch mal im doppelten Sinne), anhört, wer sehen kann, auch ansieht, dass ich ein Geistesleben habe und pflege, das jenen nicht zueigen.

Es ist eben nicht nur deren Drang, sich irgendwie besser zu fühlen und das auszukosten, sondern es steckt – bei den Kinderlosen sowieso meist auch der in der Regel verdrängte Neid, selber keine zu haben – ansonsten jener Neid auf ebendieses für sie nicht Fassbare dahinter, von dem sie spüren, selbst wenn sie sonst nichts von mir wissen (wollen), dass da ein Reichtum sein muss, den sie nicht einmal ermessen könnten, wenn sie es versuchten, was sie ohnehin wohlweislich meist nicht einmal anzusetzen sich befleißigen.

Dass einer dann noch, nur mit Schlafsack, seiner Bouteille, sich selbst und seinen Gedanken allein in den Dünen einer Nordseeinsel mehr Welt in sich und aus sich aufbilden könne, mehr wert, als all ihre Audis und gewienerten Eingänge, ihre Mallorca-Flüge, selbst auch ihr gesellschaftliches Geachtetsein, das ahnen sie, das bringt sie zu ihrer keineswegs lachenden Bosheit. (weiterlesen…)

“Deutscher Ethikrat”

Montag, 03. September 2012

Hier zunächst, was der “Deutsche Ethikrat” auf seiner unheimlichen Seite zur Knabenbeschneidung eingestellt:

“Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung
PRESSEMITTEILUNG 09/2012
Berlin, den 23. August 2012
Unter großer öffentlicher und medialer Begleitung hat sich der Ethikrat am heutigen Donnerstag im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen und weltanschaulichen Gründen beschäftigt.

Die Vorsitzende Christiane Woopen betonte in ihrer Einführung, dass der Ethikrat mit seiner öffentlichen Debatte zur Versachlichung des Diskurses beitragen wolle.

Grundlage der Diskussion des Ethikrates waren Vorträge der Mitglieder Leo Latasch, Ilhan Ilkilic, Reinhard Merkel, Wolfram Höfling und Peter Dabrock zu medizinischen, religiös-kulturellen, straf- und verfassungsrechtlichen sowie ethischen Aspekten der Beschneidung.

Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei folgende Mindestanforderungen umzusetzen:

1. umfassende Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten
2. qualifizierte Schmerzbehandlung
3. fachgerechte Durchführung des Eingriffs sowie
4. Anerkennung eines entwicklungsabhängigen Vetorechts des betroffenen Jungen.

Darüber hinaus fordert der Ethikrat die Entwicklung und Evaluation von fachlichen Standards für die Durchführung der Beschneidung unter Mitwirkung der Betroffenen und der beteiligten Gruppen.”

“Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, …”

Soso. Die deutschen Oberethiker empfehlen also, indem sie sich grundsätzlich äußerst uneinig, einmütig, dass…

Wie bitte? (weiterlesen…)

Vorhaut ab gleich Grundgesetz ab

Sonntag, 02. September 2012

Dies Ding hier, ein Prozess zu einem millimetermissratenen Kleinkinderohrlochstechen, ist so kurios, dass ich es aufgreifen muss.

Der ganze Bericht läse sich wie eine blanke Realsatire, stünde nicht die Frage nach dem Kindeswohl im Raume.

Und gäbe es nicht den Bezug zur Knabenbeschneidung.

Wie ich es ankündigte, dessen sicher, dass die Sache für die Berliner Knabenverstümmlerdurchwinker noch reichlich komplizierter werden werde, als die sich das in ihrer Besinnungslosigkeit zunächst gedacht, baut sich jetzt, und da wird mehr kommen, schonmal dieser Fall vor ihnen auf.

Hier ist von der “Einwilligung” eines dreijährigen Mädchens die Rede, das sich, mit pierceverhunztem Vater als Vorbild, zum Geburtstage ein doppeltes Ohrlochstechen wünschte, das dann nicht den Vorstellungen ebenjenes Vaters entsprach, was diesen wider die fahrlässigen Stecher vor Gericht führte.

Der Richter ging, analog zum Kölner Beschneidungsurteil, wo der behandelnde Arzt wegen eines Verbotsirrtums freigesprochen wurde, ebenfalls davon aus, dass den Durchstechern keine Strafe wegen Körperverletzung zugemessen werden könne.

In diesem Falle, noch.

Sollte die Knabenbeschneidung “gesetzlich geregelt”, also erlaubt werden, so haben wir hier, was vorsätzliche Kinderverletzung und -verstümmelung anlangt, mit einem rituellen Wilden Westen zu rechnen.

Oder hat man etwa vor, Moslems und Juden in ihren Kinderqüalrechten über alle anderen Bürger und deren diesbezügliche religiöse Vorlieben zu stellen?

Ja, klar hat man das vor.

Allein, es fehlt an jeder nachvollziehbaren Begründung. (weiterlesen…)

Endgender

Donnerstag, 23. August 2012

Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.

Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.

Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.

Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.

Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)

FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?

Donnerstag, 23. August 2012

Ein derart wirres Gefasel zur Genderei wie von Melanie Mühl habe ich, geht es nicht um Krieg oder Finanzschakalerei, in der FAZ schon lange nicht mehr, wenn je, gelesen. (Selbst das Wort “stereotyp” steht auf dem zergenderten Kopfe.)

Da ich den Text fast vollständig, in allzu langen Auszügen, zitieren müsste, ihn endsinnig zu kommentieren, keine Lust darauf habe, von der berüchtigten Rechtsabteilung der Frankfurter Allgemeinen eine reingesemmelt zu bekommen, fasse ich den Inhalt jetzt lediglich grob-lapidar zusammen und überlasse Sie, liebe Leser, ansonsten einfach dem Link. (Ich distanziere mich selbstverständlich, wie es sich gehört, ausdrücklich vom Inhalt des verlinkten Artikels.)

Also: Je mehr mitteldumme (bis 40%), möglichst unansehnliche Weiber man in eine Gruppe einbringt, desto besser sodann deren “Performance”.

Das sind wichtige Parameter für eine hohe kollektive Intelligenz.

Denn es wäre naiv zu glauben, hier habe die Biologie ihre Hand im Spiele.

Denn wir sind in einem viel höheren Maße soziale Wesen, als uns lieb ist.

O sancta simplicitas! (weiterlesen…)

Spaß zu Keinen

Montag, 20. August 2012

Jetzt rede ich bestenfalls zu Fünfen. Da meine Frau nicht mehr lebt, werden es wohl höchstens Viere sein.

Nein, Ihr sollt Euch nicht selbst kastrieren, noch auch der Halbkastration, alswelche sich vornehm Beschneidung heißt, huldigen.

Derlei Leser bedarf es hier nicht.

Ob es anderer bedarf, ist ungewiss.

Was ich will?

Dass der Heuchelei genug sei.

Ganz persönlich: wie man mit alleinerziehenden Männern umgeht, heute.

Keine Sorge: Dies wird kein Klagelied.

Mir geht es, den Umständen entsprechend, gut. (weiterlesen…)

Feminasmus: Kegelstumpfichter Gendersumpf

Sonntag, 19. August 2012

Gestern Nacht traf ich zum Urlaubsendabsacker in einer originalen Stuttgarter Spezialistenkneipe noch auf eine zwar etwas korpulente, aber doch recht aparte Mittdreißigerin, von sich gewaltig überzeugte Malerin, voll durchstudiert, dabei dauernd machende Genderschabracke wie aus dem Bilderbuche des rezenten geistigen Abhubs.

Alsbald erfuhr ich denn, dass männliches Denken nur in “Schneller, Höher, Weiter!” bestehe, während Frauen immer ans Ganze und konstruktive, tragfähige Lösungen dächten.

So weit nichts besonderes Neue unter unserer AD 2012 ziemlich anverdunkelten Sonne.

Indem ich aber nun darnach frug, wo denn all die bedeutenden männlichen Künstler hergekommen seien, ward ich meiner diesbezüglichen Unwissenheit flugs und gradaus entledigt. Zwanzig Prozent der Männer, das sei biologisch zweifelsfrei erwiesen, hätten ein weibliches Gehirn, und aus diesem Fünftel rekrutierten sich alle, die etwas Vernünftiges zuwege brachten und brächten. Glasklar. Was sonst.

Auf mein folgendes Gelächter hin reagierte die stolze Diva, die mich aufgrund meiner gesprächsweisen Insubordination schon zuvor recht rüde behandelt hatte, mit dem einen oder anderen Vulgarismus, nicht mehr mit einem Blödmanne wie mir sich unterhalten zu wollen deutlich machend, was hier aber nichts Wesentliches zur Sache tut.

Wer nur, wie nur, hat dieser bemitleidenswerten Kreatur einen derartigen Unfug in ihre Hirnwindungen eingeknotet? (Sie meinte übrigens auch, zehn Prozent der Frauen hätten ein männlich tickendes Kopfkastl. Wir kamen leider nicht mehr zur Erörterung der Implikationen eines solch erbärmlichen Zustandes. Ich vermute, dass sie alle Weiber, die ihr offen zu widersprechen wagen, also klassifiziert.) (weiterlesen…)

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