Archiv für die Kategorie ‘Geschlechter’

Piercing II

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Diese “Piercings” (Pfählungen) gehen mir immer mehr auf die Nerven, wo ich sie sehe.

Lauter Leute, die zusätzlichen Schmerz noch künstlich zu brauchen scheinen, weil sie sonst wohl nie echte Not leiden mussten.

Für mich zeigen sie schlichtweg eine heftige ästhetische, geistige wie hygienische Aberration, die mit dem unwillkürlichen Ekel anderer auch noch meint, spaßig spielen zu können.

Ich sehe diese selbsteingefleischten Stecker, Ringe, Sprieße usw.  selbst bei Männern stets als unangebracht und hässlich an; als wie abstoßend ich sie gar bei Frauen empfinde, darüber breite ich jetzt den Mantel des Schweigens aus, da ich hier weder lügen noch ausfällig werden will.

Diese Selbstverpfriemelei ist eine schwerst dekadente postmoderne Pest.

Die Unrättin

Freitag, 11. September 2009

Laut FAZ heutigen Datums ist gemäß jüngsten Umfragen (14% Linksparteiwähler) circa jeder siebte Deutsche eine Ratte.

Jedenfalls ist eine Journalistin namens Kerstin Schwenn dieser Ansicht, denn sie bezeichnet unter der Überschrift “Die Rattenfänger” im Witschaftsleitartikel Politiker der Linkspartei als solche (Lafontaine und Gysi werden im Artikel namentlich erwähnt): “…zu schön locken die Flötentöne der Linkspartei-Spitzenpolitiker, deren Melodien mancher nachzuspielen geneigt ist.”

Nun bin ich natürlich sehr froh darüber, dass mir am 27. September die Wahl bleibt, ob die Nichträttin der angesehensten deutschen Tageszeitung mich nebst meinen eventuellen Miträttinnen und Mitratten (eine Frau kann sich wohl erlauben, erstere “ungegendert” unter die Ratten zu subsumieren) als eines der Pest und Cholera verbreitenden Nagetiere ansehen wird oder nicht. Wegen des Wahlgeheimnisses könnte ich mich sogar zum Geheimrattenbock (stammt etymologisch von Geheimrat ab) hinankreuzen… (weiterlesen…)

Gleichheit wider sich selbst

Mittwoch, 02. September 2009

Die Versingelungs-, Vereinzelungs-, Vereinsamungs-, kein-Kind-Errungenschaft zumal gebildeter Schichten kennt nur Verlierer.

Nur leider, liebe Damen, halte ich die Geschlechter für nicht gleich und gehe daher davon aus, dass Frauen unter den Segnungen des Gender-Mainstreaming am Schluss noch schlimmer leiden und leiden werden als die betroffenen Männer.

Denn da ein Mann (bisher noch) keine Kinder bekommen kann, fehlt ihm auch nicht die wesentliche biologisch-psychische Erfahrung, die einer Frau fehlt, wenn sie nie geboren hat.

Der Geschlechterkrieg, den viele Frauen für notwendig hielten und halten, bringt noch mehr Verhängnis über sie selbst als über die Männer.

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