Archiv für die Kategorie ‘Geopolitik’

Godly Goldman

Mittwoch, 12. Mai 2010

Nun, immerhin steht es in der Huffington Post, dass Goldman Sachs einen Tag (!) vor der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko durch Verkaufsoptionen massiv genau darauf gewettet habe; wenn bezüglich der Wallstreet-Wunderbänker auch das stimmen sollte, muss diese Firma entweder einen direkten Draht zum lieben Gott haben oder zum Teufel oder zu…anderen Experten mit Weissagekraft.

Honi soit qui mal y pense…:

http://www.huffingtonpost.com/andy-borowitz/goldman-sachs-reveals-it_b_558774.html

Das System

Samstag, 08. Mai 2010

Ich habe es zuvor schon angesprochen, aber vielleicht noch nicht explizit genug.

Nur die Banken sind “systemrelevant”, so dass wir für sie bluten dürfen bis zum Ende.

Dass man das inzwischen offen erklärt, ist bemerkenswert: Man wird ehrlich und sagt den Leuten die Sauerei offen ins Gesicht.

Damit ist eine Stufe erklommen, die man als den Mount Everest-Gipfel der kapitalistischen Propaganda ansehen muss: Du bist nichts, die Banken sind alles.

Der Totalitarismus des Geldes hat sich also frech offenbart.

Keiner wagt ernsthaft zu widersprechen.

Denn die unausgesprochene, aber wohlverstandene Drohung lautet: Wer gegen das System ist, der verreckt.

Ich bin aber nicht Keiner.

Wer noch?

Zerstörung

Samstag, 08. Mai 2010

Das sogenannte “gender mainstreaming” ist glatt und gar und schlicht und nichts anderes als widernatürlich und damit ein Anschlag auf alle.

Ich habe den Kanal jetzt endgültig voll von jenen, die damit, durch ihre zersetzende Propaganda, die Gesellschaft vom Grunde her zu zerstören trachten.

Jene mögen gerne mit mir in zivilen Streit treten, aber ich bin mir ziemlich sicher, das werden sie nicht tun, denn ich habe nicht nur die besseren, sondern die schlagenden Argumente.

Eine Bande von Krankmachern hat sich des öffentlichen Lebens diesbezüglich bemächtigt, Mädchen und Frauen ebenso skrupellos missbrauchend wie Jungen und Männer.

Mindestens solange ich lebe, werden die Gendermainstreamifikanten nicht obsiegen. (weiterlesen…)

Gendrifikanten

Samstag, 08. Mai 2010

Die Gentrifikanten sind eine Plage unserer Zeit.

Sie haben sich im Ernst zum Ziele gesetzt, die Geschlechter zu zerstören.

“Gender Mainstreaming” lautet ihre Losung.

Sie versuchen das biologische, soziale, geistige Leben, wie es sich natürlich in der Gesellschaft ausdrückt, mit allen Mitteln zu zerstören; und sie fühlen sich noch erhaben und edel dabei.

Es sind, fast alle, Puppen.

Kein Sinn liegt darin, sie persönlich hart anzufassen, denn fast alle von ihnen wissen nicht, was sie tun.

Aber es gibt die Strippenzieher; und diese wissen genau, was sie tun und wozu.

Wer einmal in Ruhe darüber nachdenkt, wozu diese Agenda dienen könne und wer sie wohl eiskalt betriebe, kommt sicherlich darauf.

No pasarán!

Rasse Neandertaler oder Art?

Samstag, 08. Mai 2010

Im Biologieunterricht lernte ich noch, auch im Studium, dass zumindest höhere Tiere genau dadurch als Arten geschieden seien, dass sie sich nicht kreuzen könnten, wenigstens nicht weiter fortpflanzbar.

Der Neandertaler wurde und wird in den Schafsmedien immer noch als eine vom Homo sapiens geschiedene Art dargestellt, selbst jetzt.

Damit stehen wir zumindest vor einem semantischen Problem.

Demgemäß müsste denn der andersartig in den Homo wenig sapiens eingekreuzte Neandertaler entweder eine Rasse desselben gewesen sein oder von vorneherein schon derselbe ununterscheidbare eine; ich gebe zu, dass ich da im Sinne der neopseudowissenschaftlichen und zumal politisch korrekten Terminologie, die Menschenrassen nicht kennt, nur Menschenarten, einstweilen ratlos bin.

Von einem Neandertaler allerdings auch nicht anders zu erwarten.

Neues aus dem Neandertal

Samstag, 08. Mai 2010

Im Neandertal, da wo die Blöden wohnen, glaubte man dereinst noch daran, dass die Völker zählten: Heute sind nur noch die Banken “systemrelevant”.

Das heißt ganz einfach, dass die Völker ruhig verhungern dürfen, solange es den Banken dabei gut geht, denn sonst bräche ja das System zusammen.

Dieses System ist für Nichtneandertaler unbedingt zu erhalten, denn sonst erwiesen sie sich ja selbst als welche, und das wäre noch peinlicher, als gemeinsam mit den Neandertalern für das System verhungern zu dürfen.

Malefizius?

Dienstag, 04. Mai 2010

Ich las soeben für mich realistische Berichte in angelsächsischen Zeitungen, dass die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sehr wahrscheinlich erst ihren Anfang genommen hat, bisherige Zahlen über die auslaufende Menge Öls weit zu gering geschätzt sein könnten und überdies noch weiter um eine Größenordnung pro Tag ansteigen und den dann erreichten Rhythmus über Wochen, wenn nicht Monate, beibehalten.

Das liefe dann auf eine Katastrophe hinaus, diesmal echt, glatt an der Schweinegrippe vorbei, die mit derjenigen von Tschernobyl, wenn auch noch so verschieden, zu vergleichen wäre.

Offensichtlich bohren Firmen Löcher in den Meeresgrund, die sie im Falle, dass doch einmal etwas schiefgeht, nicht mehr in der Lage sind, zügig zuzustopfen.

Selbst viele Tage nach Leckage bestehen erst vage Pläne, wie der Sache Herr zu werden sei. (weiterlesen…)

Englandkrise

Sonntag, 02. Mai 2010

Ich wage jetzt einmal eine steile These: die Griechenlandkrise sei weniger ob des Dollars sondern weit mehr ob des Pfundes heraufbeschworen worden.

Was haben die Vettern in Britannien denn noch zu bieten, außer Banken, Banken und nochmals Banken?

Manchester United stellt 50% der noch weltmarktfähig produzierenden Betriebe der Insel dar, und selbst der britische Soldat wünschte sich, er bekäme ein deutsches G36, das nicht heißläuft und dauerhaft geradeaus schießt.

Egal, wo ich in den letzten zwei Jahrzehnten in Westeuropa hinkam, ich sah nie ein vergleichbar heruntergekommenes, am Grunde bankrottes Land.

Selbst Leute, die sich, gemessen am europäischen Durchschnitt hervorragend verdienend, gerade mal eine Schimmelbude leisten konnten, vermeinten, kenntnislos, bei Preisen für Bier etc., dass der deutsche Hartzi vor dem Verdursten dann doch zum Volksaufstand griffe, sie lebten auf der besten aller Inseln.

Nun ist zwar England, abgesehen vom hilfswilligen Militär, den Globalisten im Grunde ziemlich egal (weiterlesen…)

Lügen bis sich die Balken biegen

Samstag, 24. April 2010

Die EU und die Bundesregierung handeln wenigstens konsequent: Sie machen stets das, was überhaupt nicht in Frage kommt.

Deshalb bin ich auch froh, dass ich diesen Lissabonner-Vertrag, über den ich ohnehin nicht abstimmen durfte, weil ich ja wahrscheinlich dagegen gewesen wäre (man erkennt die geradezu konfuzianische Weisheit unserer Staatenlenker), erst gar nicht ganz gelesen habe, meinerseits wohl wissend, dass nicht einmal das eingehalten würde, von wegen Finanztransfer, was ich vom Inhalt dieses das Grundgesetz glatt in die Tonne tretenden Pamphletes immerhin mitbekam.

Aber da meine Stimme bei EU-Wahlen nur ein Dreizehntel des Gewichtes einer maltesischen hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass das leichte Demokratiedefizit durch pro Kopf mindestens dreizehnfaches Zahlendürfen für Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, Italien usw. locker wieder ausgeglichen werden wird.

Inzwischen schert mich einen feuchten Dreck (weiterlesen…)

Das Dichtervolk ist nicht ganz dicht

Donnerstag, 22. April 2010

Die Isländer bilden einen der Teile der germanischen Stämme und Völker, die nie richtig Deutsch lernen wollten.

Jetzt speit gar noch ihr Loddfafnirhammersjödsküllragnrökbaldrlokiheimdallsurturwalstadwalhallheimdallr allraginharolebjörnohngunnvald Asche auf unsere Häupter…

Als braver, meist einsilbiger Schwab empfinde ich das jetzt so doch wenigstens im Sinne des sprachlichen Chauvinismus als etwas übertrieben.

Das ist wie als ob ich den Witthoh S’Oberhalbdackelverhahnebamblerkoinendaklemmerkarlewiadberdawegbloser ondällezammrichdergranadabergle hieße.

Aphorismen 108

Donnerstag, 15. April 2010

Man schmiert und erpresst die Regierungen im Norden, Süden, Osten und Westen: so bekommt man jeden Krieg, den man mittendrin gerade braucht. Das einzige Problem dabei bilden aller Länder wahre Patrioten.

Amerika der Zirkusaffe

Donnerstag, 18. März 2010

Nun, Joe Biden, der selbsterklärte nichtjüdische Zionist, wird und hat wohl nichts zu begreifen bzw. will das sowieso nicht oder spielt sehr viel wahrscheinlicher eh nur empörte Marionette: Justament, da er in Israel vorgeblich irgendwie herumvermitteln will, wird bekannt, dass von der dortigen Regierung 1600 weitere Siedlungseinheiten auf Palästinensergebiet genehmigt wurden, wie als ob man ihm und dem Rest der Welt sagen wollte, was man wohl logischerweise wollte: “Was interessiert uns dein dummes Geschwätz? Her mit der Kohle und den Waffen, lamentieren kannst du dann zuhause ein bisschen, du Gojgeck, aber nicht übertreiben, du weißt schon.”

Dies verlässt inzwischen das Genre der klassischen Farce; wir sehen einfach nur noch offenen Hohn und Spott eines diktierenden Herrn gegenüber einem Affen am Bändel.

In einem realen heutigen Zirkus wäre sowas ob Tierquälerei inzwischen verpönt und verboten.

Obamsarel

Donnerstag, 18. März 2010

Obama ist kein “schwacher Präsident”, er ist lediglich ein Scheinpräsident, ein personifizierter Teleprompter.

Al Gore auf Feuerland

Donnerstag, 18. März 2010

Al Gore wurde schon wieder an merkwürdigem Orte gesichtet: Diesmal war es Feuerland.

Im dortigen Späthochsommer, an einem Tage, etwas windiger zwar, aber doch nahe den Temperaturen, den uns ein freundlicher Spätmärz in etwa mitbringt, stund er steil auf dem Felsen vor den Gischten von Kap Hoorn und verkündete neueste Mär: er wolle sich höchstselbst daselbst in die tosenden Fluten stürzen und den nächsten abbrechenden Eisriesen der Antarktis persönlich nach New York, den Hudson River hinan, vors UN-Hauptquartier schleppen, wofern die bösen Inder und Chinesen nicht davon abließen, ihre satanischen Verse der Skepsis zur Erderwärmung zu verbreiten, sie dorten vor aller Welt zu beschämen, wo sie ihm mit seinem Corpus Delicti schwerlich unerkannt freche zu entkommen vermöchten.

Mit entblößter Heldenbrust (weiterlesen…)

Banater Schwaben, Securitate und ein Nobelpreis

Montag, 15. März 2010

Ich bin in eine Netzdebatte hinein geraten, in der ein rumänischer banater Exilschwabe (Carl Gibson), den ich, wie es der Zufall will, im Studium in Würzburg vor über zwanzig Jahren kennengelernt und danach aus den Augen verloren hatte, gegen die Bloggerin mit Decknamen “Zachor!” argumentiert, welche offenkundig, im Gegensatz zu ihm, die Person wie das Werk “unserer”, gleichfalls aus dem Banat stammenden, frischgebackenen Literaturnobelpreisträgerin, sehr schätzt, worüber eine teilweise skurrile Auseinanderstzung entstanden ist.

Kern der “Causa Müller” dorten ist grob gesagt, dass Herr Gibson, der selbst in Rumänien als Widerständler im Gefängnis saß, deren moralische Integrität bezweifelt (weiterlesen…)

Obamoloch

Dienstag, 09. März 2010

Ich schrieb heute in einem externen Kommentar zu Obamas Nahostpolitik:

Die Obamania vieler unserer Landsleute war von Anfang an dümmer als ein altes Stück Brot in einer verbeulten Pfanne voll Gammelfett.

Nachvollziehbar doch naiv

Dienstag, 09. März 2010

Soeben las ich mal wieder in einer längeren Netzdebatte herum, die speziell die Probleme Europas mit dem Islam zum Gegenstand hatte.

Von den vielen Argumenten die dazu – ob uns eingebrodert oder versteinfeldet – in letzter Zeit ausgetauscht wurden, fiel mir eines besonders auf, das zwar schon von Lafontaine aufgegriffen wurde, aber doch bislang ein relatives Schattendasein führt.

Es lautet ganz knapp (und inzwischen vernahm ich Ähnliches auch von “Rechten”!): “Der Islam bietet Gemeinschaft, Geborgenheit und Zusammenhalt, gebietet, mit den Armen zu teilen, und er kennt das Zinsverbot, bietet also dem Hauptfeind Kapitalismus die Stirn, welches wir dekadenten Westler offensichtlich nicht mehr vermögen.” (Also ist er gut…)

Das ist nun schon eine einzigartige Melange aus Dichtung und Wahrheit, die ich für wert erachte, einmal näher betrachtet zu werden. (weiterlesen…)

“The Road To Armageddon”

Dienstag, 09. März 2010

Wiederum ein sehr interessanter Artikel von Paul Craig Roberts, diesmal zu 9/11 und der auch schon von mir auf dieser Seite skizzierten, maniakalischen US-Geopolitik:

http://rense.com/general89/road.htm

Lieber gut stinken

Dienstag, 09. März 2010

Der Friedensnobelpreis geht an einen Kriegstreiber, wenn er nicht gerade an Klimalügner ausgegeben wird, der für Literatur an eine vorgebliche Ostblock-Dissidentin, die Reisefreiheit genoss, und einen Oscar für einen Ösi gibt’s auch, weil er in einem “Kosher Porn”-Streifen so grandios den SS-Mann gab.

Da bekomme ich dann doch lieber den redlich verdienten Preis fürs dauerhafte Stinken.

Must see II

Sonntag, 07. März 2010

Noch einmal Webster Tarpley auf “Russia Today”, diesmal über die Spekulation gegen Griechenland bzw. den Euro:

Kotau II

Mittwoch, 03. März 2010

Nach einigen auf meine Kommentare folgenden Beiträgen stellte ich heute bei freitag.de zur Mohammed-Karikaturen-Debatte noch den folgenden ein (Erklärung dazu siehe Artikel “Kotau”):

Magnus Göller schrieb am 02.03.2010 um 23:17
Bemerkenswert an dieser Diskussion hier ist, dass mit Ausnahme meiner Wenigkeit bislang kein Diskutant explizit Stellung dazu bezogen hat, ob die Mohammed-Karikaturen, unabhängig von deren ästhetischer oder persönlich-moralischer Beurteilung, an sich statthaft waren und damit im Sinne der Meinungsfreiheit zu verteidigen seien oder eben nicht; damit wurde zur Kernfrage, zur Krux, zum Eigentlichen der Sache, mit unterschiedlichen Akzenten zwar, einfach nichts Verbindliches gesagt.
Man ist so ein bisschen für, aber auch ein bisschen gegen zuviel Meinungsfreiheit, hält sich alle Hintertüren offen, erzählt allgemein von Respekt und interkulturellem Dialog, aber legt sich lieber mal in keiner Weise fest.
Das verwundert nicht: Zwar hat man wohl berechtigtermaßen keine große Angst, dass demnächst Millionen beleidigter Göllers Fahnen und Botschaften anzünden und mit Äxten auftauchen, aber angesichts einer Religion, die man als Linker außer bezüglich der Aspekte Rassismus und Nationalismus (die der Koran meines Wissens tatsächlich nicht vorgibt) in fast allen Aspekten traditionell als “faschistoid” oder glattweg faschistisch begreifen müsste, allein schon ob ihres totalitären Absolutheitsanspruches und der Stellung der Frau, scheint einem doch etwas mulmig zu werden, was man aber doch wieder nicht wirklich zugeben darf im Sinne dessen, dass eine klare Grenzlinie zu ziehen wäre, und da man natürlich auch nicht unangenehm auffallen will.
Also verliert man sich im Üngefähren, “irgendwie Linken”, filibustert und setzt darauf, dass man eigentlich gar nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun habe, fordert von der eigenen Gesellschaft Toleranz und nochmals Einfühlungsvermögen, während der Gegenseite keinerlei klare Signale gesetzt werden, wo denn deren Begehr nach Vorherrschaft in Kultur und Recht bei uns tatsächlich ende.
Das nenne ich Dialektik der Verdunkelung.

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