Archiv für die Kategorie ‘Finanzkrise’

Gesinchen und ihre geläuterten Bänker

Montag, 11. Mai 2009

Im heutigen Spiegel-Gespräch antwortet die Bundspräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan auf die Frage “Was würden Sie als Bundespräsidentin konkret gegen die Krise tun?” sie werde im Falle ihrer Wahl die 30, 40 wichtigen Bänker zu sich ins Schloss einladen, um mit ihnen konzentriert einige Fragen zu besprechen.

Sie meint darüber hinaus, die dürfe man nicht schmähen, denn sonst gingen sie in eine Ecke und schmollten.

Das wäre ja nun wirklich eine fürchterliche Dummheit, das Vaterland so fahrlässig seiner Höchststrafe zuzuführen, dass uns die armen Bänker endlich vollends niederschmollen… (weiterlesen…)

Yes we can: lie!

Sonntag, 10. Mai 2009

Yes, Mr Saviour Obama, we can lie.

Colossally lie, Bushally lie. (weiterlesen…)

Geheimabkommen

Sonntag, 10. Mai 2009

Laut den klassischen Hauptorganen wilder Verschwörungstheorien namens “Financial Times” und “Wall Street Journal” habe die amerikanische Heilandsregierung mit den US-Großbanken ein Geheimabkommen geschlossen, um deren Kapitalbedarf vor der Öffentlichkeit schönzureden beziehungsweise sie diesbezüglich massiv zu belügen.

Ich gehe wiederum davon aus, dass es sich hier um keine Verschwörung handeln kann, jedenfalls höchstens praktisch und keineswegs theoretisch. (weiterlesen…)

Kommentar-Re

Freitag, 08. Mai 2009

Lieber Herr von Sturzbach (siehe Kommentar zum vorigen Artikel “Totschlagwort”), ich möchte Ihnen kurz antworten.

Der Artikel war in keiner Weise “aufrührerisch”, es sei denn, dies gälte für jeden, der sich von Leuten wie diesem Dibelius (siehe auch “Bänkermagic”)  nicht jede sprachlich-logische und sachliche Frechheit unwidersprochen bieten lässt.

Des weiteren sprach ich im Zusammenhange mit “bekämpfen” nur davon, dass die Totschlagformel “Verschwörungstheorie”, die so wohlfeil und dabei zielgerichtet gegen manchen eingesetzt wird, in der Tat energisch bestritten werden sollte, wann immer gute Argumente vorliegen.

Zudem bin ich keineswegs dahingehend bereits verzweifelt, dies alles brächte ohnehin nichts, welches mir alleine schon Ihre engagierte Zuschrift zeigt. (weiterlesen…)

Bänkermagic

Mittwoch, 06. Mai 2009

Alexander Dibelius, der Deutschland-Chef von Goldman Sachs, der amerikanischen Bank, die schon von der US-Vorgängerregierung auf Händen getragen wurde, erklärte diese Woche im SPIEGEL-Gespräch:

“Es kann nicht sein, dass Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden. Ich kann auch niemandem unterstellen, dass er so ein Modell verteidigt.

Mein lieber Herr Dibelius:

Erstens  k a n n  es nicht so sein, da haben sie auf perverse Art recht, denn es i s t so.

Zweitens können Sie wirklich niemandem etwas  u n t e r s t e l l e n, von dem  k l a r  ist, dass er es  t u t.

Doch nach diesen verbalen Finessen aus der Giftmüllküche der Bänkerscholastik, für Spiegel-Redakteure immerhin gut genug, wunderte mich anderes, Neueres.

Nach weiteren Pirouetten und einer logisch völlig deplazierten Hitler-Anspielung kommen Sie im letzten Satz (!) auf dies:

“Aber wenn in Deutschland etwas die politischen Kräfte verändern kann, dann ist es diese eine magische Zahl: fünf Millionen Arbeitslose.”

Wieso “magisch” plötzlich  f ü n f  und nicht  s e c h s ?

Vorsorge

Sonntag, 03. Mai 2009

Wie angekündigt, heute ein paar Tipps zur Vorsorge.

Eine kleine Finanzkrise bringt natürlich keinen vernünftigen Menschen darauf, Grundgüter könnten knapp werden, genausowenig wie eine Vogel-,  Schweine- oder vielleicht dann irgendwann Hundegrippe.

Ich hielte es dennoch für klug, wenn jeder, der sich nicht für Conan den Barbaren hält, also im Zweifel alles, was er benötigt, kurzerhand mit der Faust beischafft, einmal Gedanken machte, wie er für solch eine Situation gerüstet wäre. (weiterlesen…)

No Mercy

Samstag, 02. Mai 2009

“Barack Obama is the greatest fraud in American History.”

I don’t know where I read this, but it must have been somewhere.

Oh, right, it was in a paper that hadn’t asked Henry Kissinger or even Zbginiev Brzezinski for editing, and it wasn’t published but for me. (weiterlesen…)

Absoluter Wahnsinn IV

Dienstag, 28. April 2009

Nun, nachdem der Link auf die BBC-Seite erstmal nicht fußen wollte, obschon korrekt angegeben, will ich den “Absoluten Wahnsinn” für heute mit einem Schlusskommentar versehen.

Inzwischen haben mich Leute angesprochen, die meinen, das ganze Herumgestumpe um Viren sei ein komplett verlogenes, selbst AIDS sei schon eine Angstmachererfindung gewesen und dergleichen mehr.

Als Fakt bleibt aber, dass hier an einem großen Rad gedreht wird. (weiterlesen…)

Absoluter Wahnsinn III

Dienstag, 28. April 2009

Vorher mit dem ZeitGeist-Herausgeber telefonierend, erfuhr ich von der neuesten, humoristischen Seite des Absoluten Wahnsinns, dessen Erkenntnis für mich mit dem BBC-Bericht über die Rekonstruktion des Virus der Spanischen Grippe (Link siehe erster Artikel) begann.

Laut NZZ-online, also dem schweizer Hauptmedium, ist gestern in einem IC-Zugwaggon kurz vor Freiburg ausgerechnet ein Behälter mit glücklicherweise ziemlich ungefährlichen Schweinegrippenviren explodiert, weil das kühlende Trockeneis unsachgemäßen Dampfdruck ausübte.

Lustige Koinzidenz.

Gleichzeitig explodiert der Börsenkurs von HoffRoche, dem schweizer Pharmariesen, der mit Tamiflu ein Mittel herstellt, das gegen irgendeine Schweinebackengrippe vielleicht helfen könnte. (weiterlesen…)

Weg!

Montag, 27. April 2009

Entweder bei der Commerzbank oder der Allianz sind kurzerhand 3,9 Milliarden Euro verschwunden, nämlich der letzte Quartalsverlust 2oo8 der von der letzteren an die erstere verkauften Dresdner Bank.

Glücklicherweise ist dieser Betrag heutzutage bereits ein lummeliger Pappenstiel, wenn es um Banken geht, und außerdem fehlt in den Bilanzen ja nur ein Verlust und kein Gewinn.

Und da die Commerzbank inzwischen für den Finanzminister arbeitet, also für uns alle, der Deal nebenbei auch die Allianz retten sollte, also wiederum uns alle, können wir eigentlich nur froh darüber sein, dass man sich da etwas einfallen ließ und die Wirtschaftsprüfer nichts einzuwenden hatten.

Peer Steinbrück sollte sich ein Beispiel nehmen an den Kreativen, die er sich da eingekauft hat und die Staatsverschuldung Deutschlands auch einfach nicht mehr verbuchen, dann wäre die auch weg.

Ist der Mann so schwer von Begriff?

Finanzkrise und Schweinegrippe

Sonntag, 26. April 2009

Das neue Virus aus Menschen, zweierlei Sorten Schwein sowie noch unbekannten Vögeln erinnert mich in seinem Wesen an die Finanzkrise.

Immerhin Mexiko-Stadt hat es wirtschaftlich schon beinahe lahmgelegt.

Kann es wirklich was, so redet bald keiner mehr von der Finanzkrise.

Dieses Problem wäre dann fürs erste gelöst.

“Piss-In”?

Sonntag, 26. April 2009

Ich fing gestern noch mehr ernsthafte Kritik ein als die, ich habe der jüngeren Wunschbewegung zuwenig Sorgfalt angedeihen lassen, also Beinahebetrug an meinen Lesern begangen, weil in deren Schriften ja doch eine Jahrtausendidee das Licht der Welt erblickt haben könnte.

Derselbe gute Freund meinte nämlich darüber hinaus, ich hätte im Artikel “Raus” meine durchaus originelle Idee eines gigantischen “Piss-Ins” – vielleicht besser “Piss-Aufs” – am Berliner Reichstag achtlos vergeudet beziehungsweise entwertet, indem ich sie so indirekt und im Zusammenhang mit alkoholisierten Obdachlosen präsentierte. (Sie ist übrigens älter als die Finanzkrise, aber jünger als der Afghanistan-Krieg.)

Diesmal bin ich geneigt, ihm teilweise zuzustimmen, weshalb ich flugs versuchen will, die Scharte auszuwetzen.

Ich wollte in einer Zeit, da schon mindestens ein Gewerkschaftsboss, ein Parteichef und eine Bundespräsidentschaftskandidatin vor sozialen Unruhen warnen, die Sache nicht offensiv angehen, da ich von gewaltsamen “Lösungen” in Deutschland genausowenig halte wie anderwo.

Zwar erfüllte ein Anpinkeln des Reichstags sicher nicht den Straftatbestand der schweren vorsätzlichen Körperverletzung, wie sie unser Ehrendoktor Joseph Fischer für ihn folgenlos gegenüber einem wehrlos am Boden liegenden Polizisten beging (weiterlesen…)

Gold? Arbeit!

Freitag, 24. April 2009

In dieser Zeit finanzieller Unsicherheit schwören viele auf Gold als sichere Wertanlage. Und physisches Gold ist bestimmt sicherer als irgendein Papier, also ein blankes Versprechen eines Wertes.

Andererseits muss daran erinnert werden, dass in Zeiten echter Not nicht nur irgendwelche normalen Lumpen sehr schnell davon Wind bekommen, wenn einer mit Gold zahlt und ihm den Rest leicht per Holzknüppel abnehmen.

Nein, es kam noch im vorigen Jahrhundert vor, dass ganze  Staaten, gar die schönen USA, ihren Untertanen die Abgabe ihres Goldes anwiesen und ihnen bei Zuwiderhandlung hohe Haftstrafen oder gar Hinrichtung androhten (weiterlesen…)

Illuminaten?

Freitag, 24. April 2009

Ich will in dem Zusammenhange behaupteter “Illuminaten”, die, wie viele in ihrer Hilflosigkeit meinen, im Verborgenen die große Weltverschwörung betrieben, zum wiederholten Male hervorheben, dass jene zunächst “Obskuranten” geheißen werden müssten, also “Jene im Dunkel” statt “Diese im Licht”, um solchem Gesindel, existierte es wirklich und wollte man ihm ernsthaft begegnen, nicht noch seinen verdrehten, sich selbst verliehenen “Ehrennamen” durch regen eigenen Gebrauch zum Vorteile zu machen, sondern es zu benamen wie zutreffend.

Meine lieben Damen und Herren Verschwörungstheoretiker, ein Minimum an Verständnis elementarer magischer Theorie und Praxis täte, zumindest um von mir ernstgenommen zu werden, schon not.

Noch

Donnerstag, 23. April 2009

Ich ließ bei meiner Invektive, die den sagenhaften Wahnwitz aufs Korn nahm, dass wir jetzt als Völker bankrotten Banken Steuergelder geben, damit sie diese dann gegen Zinsen an uns verleihen und Spekulanten – ich weiß nicht wieviele “Insider” – damit auch noch einen Riesenschnitt machen können, außer acht, dass wir diese Gelder uns zuerst ja auch noch “pumpen” müssen.

Das heißt, der Steuerzahler muss sich Geld gegen Zinsen leihen, um dieses Leuten zu schenken, die es ihm dann gegen nochmals Zinsen leihen.

Ich sage meinen Schülern immer, dass das Adjektiv “optimal”  als bereits ein Superlativ sowie die Eigenschaftswörter  “perfekt” und “tödlich” vom Sinn her nicht mehr gesteigert werden können.

Ich mache jetzt eine Ausnahme (weiterlesen…)

Richtung Hauptstadt

Donnerstag, 23. April 2009

Die Beschäftigung mit einigen Verirrten in Berlin – siehe Text “Dekadenzija I” – brachte mir eine merkwürdige Erinnerung an meine Zeit als Autostopper zurück, als es vor circa 25 Jahren noch zwei Deutschlands gab und Bonn die offizielle Hauptstadt des guten Deutschlands war.

Damals nämlich wunderte ich mich immer wieder, dass alle LKW-Fahrer, die mich mitnahmen, untereinander über CB-Funk stets zueinander sagten, “na Kolleche, unterwegs Richtung Hauptstadt?” – und damit allemal  (West-)Berlin meinten, egal, woher aus Westdeutschland sie stammten (weiterlesen…)

Wut II

Dienstag, 21. April 2009

Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ich manchen Leser überfordern könnte.

Denn ich schreibe nicht nur, aber doch oft, von den ganz Lieben, also US-Präsidenten und deren willfährigen Vasallen, von braven Ackermännern und Grünspänen, wie als ob wir es da mit Leuten zu tun hätten, die völkerrechtswidrige Angriffskriege orchestrierten wie den finanziellen Ausraub der Völker und nebenbei noch eifrig folterten und uns bis ins Letzte ausbespitzeln ließen wegen vorgeblicher Gefahren, die, gemessen am Behaupteten, lächerlich sind oder waren (weiterlesen…)

Nachgelegt

Montag, 20. April 2009

Ich lege nach, da der vorherige Text bezüglich des Hauptperversums vielleicht noch nicht hinreichte.

Wir geben den Banken Steuergelder dafür, dass uns das eigene Geld von ihnen dann gegen Zinsen verliehen werden kann.

Solange wir das mitmachen, beleidigen wir die Schafe, wenn wir uns selbst welche heißen.

Ruhet in Frieden

Montag, 20. April 2009

Gestern fand ich einen Zehntrilliardenmarkschein.

Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht, indem ich ihn liegen ließ, weil ich ihn für toxisch hielt.

Ich hätte ihn wohl noch an eine Bad Bank verkaufen können.

An eine Good Bank! – Denn eigentlich sind doch die Bad Banks die Good Banks und umgekehrt: Denn die Good Banks überleben auf Kosten der Bad Banks, die sich als Sondermüllunternehmer auf aller anständigen Leute Kosten betätigen, damit die Good Banks, also die eigentlichen Bad Banks, uns munter weiter bezinsen und auspressen können (weiterlesen…)

Faulheit und Dummheit

Sonntag, 19. April 2009

“Der Übergang von der Faulheit zur Dummheit ist ein fließender”, sagte einmal der Vater eines Nachhilfeschülers.

Dieser Satz ist allgemein gültig.

Besondere Wichtigkeit erlangte er jüngst im gesellschaftlichen Bereich, wo die Faulheit der Menschen, sich Gedanken zu machen, zu überlegen, was ihnen da täglich von den Medien vorgesetzt wird, stracks dahin führte, dass sie sich schaficht in die Krise führen ließen, die sie jetzt zu bezahlen haben.

Dass aus Geld Geld zu machen von denen bezahlt werden müsse, die das nicht tun, also von den Arbeitenden, wurde aus dem kollektiven Bewusstsein so schwarzmagisch ausgeblendet, dass gar als dumm galt, wer auf diese Tatsache hinwies, die jedem Achtjährigen auf Anhieb einleuchtet, wenn er einen Intelligenzquotienten über 80 mitbringt, also Hilfsschultauglichkeit (weiterlesen…)

Superbullshit

Samstag, 18. April 2009

Hearing of “Bad Banks”, I have started to wonder what a “Good Bank” might be.

Is this an entity so humble and benign, that it would never think of driving me out of my house as soon as I ain’t payin’ for the “toxic” papers it sold to me?

Since Good Banks don’t exist, as the one hint should have shown to anyone, I ask myself who the hell invented the term “Bad Bank” (weiterlesen…)

Ohne Überschrift

Freitag, 17. April 2009

Wunschdenken hat uns in diese Krise gebracht. Das war so gewollt.

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