Archiv für die Kategorie ‘Finanzkrise’

FED kurz vor im Eimer?

Montag, 05. Oktober 2009

Ich berichtete schon einmal davon: Für die US-Notenbank (FED) wird es langsam eng.

Der Sind Laden hat hunderte Milliarden weiß der Himmel (bzw. Goldman Sachs) wohin geschaufelt, ohne Rechenschaft abzulegen.

Jetzt haben Bernanke & Cie fürchterlich die Hosen voll vor einer Buchprüfung durch den Kongress.

Ron Paul, der die Sache wesentlich betreibt, hat übrigens von einem Goldstandard als Ersatz für die Gelddruckwillkür inzwischen teilweise Abstand genommen.

Vernünftig und erfreulich, meine ich.

Gold

Samstag, 03. Oktober 2009

Von vielen sogenannten Finanzmarktexperten wird unentwegt vom Gold geredet.

Gold wird wahrscheinlich nie weitgehend wertlos, jedenfalls nicht, solange es sich nicht nach Alchimistenart billig aus Blei herstellen lässt; aber ansonsten ist es derzeit weitaus teurer als sein industriell-technischer Nutzwert.

Weshalb es also auf Dauer gar noch teurer werden sollte, erschließt sich mir, obwohl die Frauen, die es tragen mögen, hoffentlich nicht so bald aussterben, keineswegs.

Beachtliches Ergebnis

Dienstag, 29. September 2009

34 x 0,7  macht ungefähr 24.

Das heißt also, dass der Superduperwahlsiegervolksparteienüberriese Christenunion gerade mal knapp ein Viertel der Wahlberechtigten dazu bewegen konnte, sich bei ihm zu bekreuzigen.

Das ermutigt und zeigt, dass gut drei Viertel der Deutschen wenigstens nicht so doof gewesen sind, eine pseudokonservative Kriegspartei zu wählen. (weiterlesen…)

Unabsichtlicher Spaß?

Samstag, 26. September 2009

Gerade las ich einen Artikel, in dem der Autor (sonst recht eloquent) angesichts der korrupten Parteien eine “Volksdemokratie” einforderte.

Das ist der lustigste Pleonasmus, den ich in einiger Zeit gewahrt habe: Volksvolksherrschaft.

Völkisch immerhin war der Beitrag nicht; das wäre ja schlimm gewesen; aber er richtete sich wesentlich gegen den Einfluss der Hochfinanz.

Vielleicht rief er das Volk deshalb gleich zwiegenäht.

Magie für die Extradoofen

Donnerstag, 24. September 2009

Wegen dieses Freimaurer-Romans von Dan Brown geht jetzt schon wieder das Geschwätz von sogenannten “Eingeweihten” los.

Wissen Sie was: Ich bin einer davon, denn ich weiß bis zum definitiven, öffentlich darzulegenden Gegenbeweis und aus gut zwanzig Jahren Erfahrung, dass die gesamte Freimaurerei einen einzigen, auch noch drittklassigen Schwindel darstellt, der sich nur darum dreht, politische Kontrolle über mentale Manipulation auszuüben.

Ich fordere hiermit den höchsten Freimaurer des Schottischen Ritus auf diesem Wege unmissverständlich heraus, mir auch nur 30 Sekunden in die Augen zu sehen.

Machen Sie sich keine Sorgen um mich noch ihn: Er wird nicht antreten.

Die Freimaurerei ist nichts anderes als eine esoterisch überhöhte Form extrem hybrider, krankhaft verführter männlicher Homosexualität, geldunterfüttert von Bänkern für ihre niederen Zwecke.

Kein echter Magier nimmt je einen Maurer ernst.

Klüger wäre ruinös

Montag, 14. September 2009

“Ein Jahr danach

Warum die Welt durch die Finanzkrise ärmer, aber nicht klüger wurde”

Der SPIEGEL-Titel von heute – und die dazugehörige Story – ist ein typisches Beispiel, bei dem man sich fragen muss, wovon die Journalisten eigentlich reden, von welcher “Welt” bitteschön?

Der größte Teil der Welt nämlich, fast alle, wurden in der Tat ärmer, aber die weitaus meisten, die den Wahnsinn nicht schon vorher sahen, sind jetzt durchaus klüger geworden. (weiterlesen…)

FAZ: eben doch ein Schmierblatt

Sonntag, 13. September 2009

Ich habe in meinem gestrigen Artikel “9/12 für Ja- und Neinsager” die FAZ im Zusammenhang mit dem größten Weltfinanzbetrug aller Zeiten als “Schmierblatt” bezeichnet und möchte mich hiermit gegenüber einigen FAZ-Journalisten erklären, die ich damit nicht beleidigen wollte, z.B. Michael Hanfeld, der unter dem Titel “Falsche Freunde” noch vor ein paar Tagen einen ausgezeichneten Artikel zum deutsch-amerikanischen Verhältnis schrieb. (weiterlesen…)

9/12 für Ja- und Neinsager

Samstag, 12. September 2009

Angesichts der gigantischen Gehälter und Boni von Bänkern, während ihre maroden Institute mit Steuergeldern gepäppelt werden, hören wir immer wieder davon, nur so könne man “die Besten” halten, also ginge es nicht anders: ein längst auch von vielen anderen entlarvter übler, schaler Witz, da diese “Besten” ja die Welt erst an den Abgrund führten.

Man fährt aber inzwischen eine weitere, nicht weniger perfide Argumentationslinie, selbst noch die Finanzhaie auszuzahlen, deren von ihnen ruinierte Institute komplett verstaatlicht werden mussten: Am Vertragsrecht sei nunmal nicht zu rütteln.

Prima: Dann möchte die Bundesregierung mir bitte einmal zeigen, welche Verträge ich mit der Hypo Real Estate, der Commerzbank, den maroden Landesbanken usw. abgeschlossen habe (weiterlesen…)

Wem dient der Freiherr?

Mittwoch, 26. August 2009

Guttenberg hat jetzt erklärt, dass wenn es eile und zu extrem komplizierten Fragen nicht hinreichend Sachverstand in einem Ministerium vorhanden sei, so sei es geradezu geboten, externe Spezialisten heranzuziehen.

Das mag zur Beratung ja zutreffen, aber gleich für einen ganzen Finanzmarktsgesetzentwurf eine internationale Großkanzlei, die vor allem für Finanzmarktakteure arbeitet, komplett beauftragen, das ist etwas anderes.

Wenn das Ministerium von all diesen Dingen selbst nichts versteht, dann sollte es geschlossen werden, erstens. (weiterlesen…)

Obama ein Nazi? – Pelosi ein Hakenkreuz? – Amerika dreht ein bisschen durch

Samstag, 08. August 2009

Rush Limbaugh, “radio host”, der gefürchtete, gehasste und bewunderte rechtsrepublikanische Radiopolemiker, dessen Ruhm auf seiner rüden Rede beruht, hat jetzt direkt gegen Obama persönlich, aber auch gegen sämtliche Demokraten, die Nazi-Karte gezogen.

Nicht ein bisschen, so per Anspielung, nein, mit sowas hält ein Rush sich nicht auf (verbatim): “Adolph Hitler like Barack Obama also ruled by dictate!”

(“Adolf Hitler herrschte wie Barack Obama auch per Diktat!”; (weiterlesen…)

Arme Ärzte?

Donnerstag, 30. Juli 2009

Kürzlich las ich, dass die armen niedergelassenen deutschen Ärzte (ich weiß, dass es in Krankenhäusern ganz anders aussieht) im Schnitt gerade mal 10 000 Euro im Monat nach Hause brächten. Ein spontaner Gerechtigkeitslücken- und Mitleidsanfall führte zu akutem Schweißausbruch, Hyperventilation und, da ich mir als geiziger Schwabe keinen Doktor leisten wollte, dazu, dass ich zur Selbstmedikation griff und recht zügig ein Nachmittagsweißbier vernichtete (von der Firma Feinkost-Lidl, die sofort wirkende Arzenei kostete 33 Cent inklusive Steuer, blieb also im Rahmen des Budgets eines kleinen selbständigen Alleinerziehenden).

Ich hatte nämlich etwa um die gleiche Zeit erfahren, dass z.B. die steuerzahlergedeckten Finanzschakale von Goldman Sachs dieses Jahr im Schnitt ohne jedes persönliche Risiko gut 61666, 66 Dollar im Monat einsacken werden, weil die von ihnen wesentlich mitverursachte Finanzkrise für sie so gut läuft. (weiterlesen…)

Schweinegrippe: Was soll das?

Dienstag, 28. Juli 2009

Da die Sache mit der Schweinegrippe-Hysterie immer monströsere Züge annimmt (man schaue nur einmal bei bild.de nach), begann ich aufs Neue zu recherchieren und stieß dabei alsbald auf die aktuellen Online-Beiträge von F. William Engdahl, Gerhard Wisnewski und Michael Grandt auf der Netzseite des Kopp-Verlags, auf welche ich hiermit ausdrücklich verweisen möchte.

Da diese Autoren die aktuelle Problematik bereits so klar aufzeigen, dass ich mich dazu nicht besser in der Lage sehe, will ich es heute, außer einem kleinen persönlichen Kommentar, bei dieser eindringlichen Empfehlung belassen, sich dort zu informieren.

(Ich setze im Folgenden eine zumindest ansatzweise Lektüre der Artikel der erwähnten Autoren voraus.) (weiterlesen…)

Karl der Echte

Sonntag, 26. Juli 2009

Ich bin der Schwarze Baron

Groß und rank und schlank

Treffe stets den Ton

Eine von Bismarck ist meine Frau

Kenne den Kissinger auch genau

Meine Vorfahren waren im Widerstand

Waren dem Adolf nicht grün

Seht her und schaut mein Licht

Wie sich’s am Reichstag bricht

Bin auch so kühn

Der neue große Karl von Franken

Bin auch ich der Kirche treu

CFR heißt sie, ist neu

Volk, du darfst mir danken

Ich bin der Held der Wirtschaft

Treibe die Banken übers Feld

Damit sie nehmen das Geld

Hab mit den Armen Erbarmen

Denn der Mensch solang er strebt

Er fällt, irrt und schaft

Selbst die tumben Linken

Also die, welche ungewaschen

Kein Geld in den Taschen

Überall stinken

Die dumme Masse

Findet mich klasse

Drum Kanzler ich kann

Weiß noch nicht wann

Ist auch egal

Ich kriege den Posten

Auf eure Kosten

Ganz legal

Ich bin von Washington eingeplant

Gleich ob ihr schreit oder greint oder trant

Bin schwarz wie drüben Obama

Auch Deutschland braucht sein Drama

Und, alswelches nicht schlecht

Gar mein Geburtsort ist echt!

Bernie Blöd?

Samstag, 25. Juli 2009

US-Exfinanzminister Henry Paulson wurde zu seinen Machenschaften im Herbst letzten und zu Anfang dieses Jahres am 16. Juli von Kongressabegeordneten befragt. Videos dazu sind unter “Paulson videos” leicht zu finden.

Bemerkenswerterweise wurde hier eine der fragwürdigsten Figuren der jüngeren Weltfinanzbetrugsgeschichte von mehreren Frauen und Männern aufs Schärfste in die Mangel genommen; ich wünschte mir wahrlich, dass Vergleichbares bei uns mit den Verantwortlichen bezüglich Hypo Real Estate und diversen Landesbanken geschähe.

Wahrscheinlich nur ein frommer Wunsch, aber man kann es ja wenigstens probieren.

Zu einer anderen Sache, die gleichwohl zum Themenkreis Finanzbetrug gehört: Ein gewisser Bernie Madoff, der in einem finanziellen Pyramidensytem zwischen 50 und 60 Milliarden Dollar veruntreut haben soll, wurde kürzlich zu einer langen Haftstrafe (für ihn wahrscheinlich de facto lebenslänglich) verurteilt.

Soweit, so gut. Ich konnte aber bisher nirgends entnehmen, wo die veruntreuten Gelder denn geblieben seien (weiterlesen…)

Aphorismen XX

Dienstag, 21. Juli 2009

Wenn die großen Geldverbrecher der Welt Unkraut jäten und Schweinekoben ausmisten müssen, bis sie ihre Schulden bei den Völkern abgetragen haben, ist es mir egal, in welchem Lande sie das tun.

Die Ron-Paul-Revolution

Dienstag, 21. Juli 2009

Ron Paul, der über siebzigjährige US-Kongressabgeordnete aus Texas, welcher als Präsidentschftskandidat für die Republikaner im letztjährigen Rennen einen erstaunlichen Achtungserfolg erzielte, obwohl von den Medien des Establishments nicht gerade hofiert, um das Mindeste zu sagen, gibt nicht auf.

Inzwischen ist es dem scharfen Kritiker der militärischen US-Hegemonialpolitik (er will alle US-Truppen nach Hause bringen!) erstaunlicherweise gelungen, eine Mehrheit von 250 demokratischen wie republikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses hinter sein Gesetzesvorhaben 1207 zu bringen, welches nicht nur die Obama-Administration erzittern lässt wie kein anderes.

Es geht dabei um die amerikanische Zentralbank (Federal Reserve Board, kurz “the FED”). (weiterlesen…)

Aphorismen XIX

Montag, 20. Juli 2009

Die Zentralbanken haben die Geldmenge verdoppelt und doch die Schulden nicht halbiert.

Wahlkampfkasperei

Dienstag, 14. Juli 2009

Die Renten sollen auf keinen Fall sinken, haben Union und SPD beschlossen, egal, was mit den Löhnen passiert.

Das erschien denen als  ein prima Gag vor der Wahl, um die 20 Millionen Rentner einzufangen.

Jetzt scheint ihnen das Ding aber doch um die Ohren zu fliegen, denn zum einen liegt auf der Hand, dass dies bei den noch zu erwartenden sonstigen Problemen in den öffentlichen Kassen und geringeren Beiträgen durch die Versicherten nur zu halten wäre, wenn alles nochmals schuldenfinanziert würde oder komplett zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, natürlich zumal der Familien, geschähe.

Deshalb glaubt diesen Künstlern der leeren Versprechen das jetzt schon keine Sau mehr; zumal Schweine nur in den seltensten Fällen auf ein Gnadenbrot rechnen dürfen, so wie vielleicht ein treuer alter Esel oder eine verdiente Schindmähre. (weiterlesen…)

Aphorismen XV

Samstag, 11. Juli 2009

Den Herren des Zinses droht nicht die Hölle, sie werden getilgt.

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